Hamburg

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Hamburg
Überblick (Stand: 2080) [1]

Wappen Hamburg.png

Spitzname: Venedig des Nordens
Status: Freier Stadtstaat, Eigenees Allianzland
Gitter: HanseGrid[2]
Bürgermeister: Vesna Lyzhichko (HUSPD)
Koordinaten:
53°33' N, 9°59' O (GM), (OSM)
Fläche: 856 km²
Einwohnerzahl: 5.200.000
Menschen: 72%
Orks: 11%
Elfen: 4%
Zwerge: 5%
Trolle: 6%
Andere 2%
Sicherheitskräfte:
HanSec
HAZMAT
Rettungsdienst: Bund für Mobilen Notfall-Arzteinsatz
Kriminelle Aktivitäten:

Niederländische Penosen, Likedeeler
Seoulpa-Ringe, Triaden
Vory v Zakone, Yakuza

Hamburg 2070.jpg
© Pegasus

Die Freie Hansestadt Hamburg oder einfach Freistadt Hamburg liegt im Norden der ADL. Die Stadt liegt im Norddeutschen Bund, ist aber gegenwärtig ein eigenständiges Allianzland. Seit den 2070ern bestehen Bestrebungen von der ADL unabhängig zu werden.

Shadowtalk Pfeil.png Hamburg, die Stadt mit den meisten Brücken ... Vor der Flut. Jetzt sehen es viele als das größte verseuchte Schlammloch an.
Shadowtalk Pfeil.png Anonymous

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Grenzen

Hamburg wird gänzlich vom Norddeutschen Bund umgeben und bietet einen Wasserweg bis hin zur Nordsee.

Gliederung

Hamburger Bezirke
Bezirk Untergliederungen
Altona Architektenviertel, Blankenese, Lurup, Osdorf, Othmarschen, Rissen, Wedel
Bergedorf
Big Willi
Eimsbüttel
Harburg Buchholz, Hollenstedt, Kleinrussland, Wildost, Winsen
Kaltenkirchen LufthansaCity, Norderstedt
Lauenburg
Neue Mitte Altstadt, Hamburger Hafen, Neue HafenCity, Neue Mitte-Ost, St. Georg, St. Pauli
Nord Barmbek, Sardinenstadt
Pinneberg Hasloh, Quickborn, Schenefeld
Stade Altes Land, Buxtehude
Stormarn Ahrensburg, Großhansdorf
Wandsbek Alstertal, Groß-Bramfeld, Kerngebiet, Rahlstedt

Geschichte

Zeitleiste Hamburg
1998 Durchbruch in der Solarenergieforschung in Hamburger Institut
2002 Schwere Sturmflut
2011 Schwarze Flut: Hamburg wird überflutet
2012 Baubeginn der Hanse-Strafvollzugsanstalt 1
2017 Druide beansprucht den Sachsenwald
Durchsetzung der Forderung durch Zerstörung von Bad Segeberg
2021 Angriff des Drachen Kaltenstein auf die Stadt
2029 Crash: Hamburger CCC-Hacker für Kampf gegen den Virus rekrutiert
2031 Eurokriege: Hamburg erklärt sich zur entmilitarisierten Zone - Ausweisung von Bundeswehr und -marine
Gründung der Hanseatischen Akademie für Magische Künste
2037 Gefangenenaufstand auf Big Willi

Hamburg war nach Berlin die größte Stadt Deutschlands. Während der schwarzen Flut anfangs des 21. Jahrhunderts wurden große Teile der Innenstadt und dem Land rundherum überflutet, und sind dies zum Teil immer noch. Dieser unangenehme Umstand verlieh der Stadt den romantischen Beinamen Venedig des Nordens. Angesichts verseuchten Nordsee-, bzw. Elbwassers eine eher ironische Umschreibung.

Proteste

1998 verkündete das Institut zur Erforschung regenerativer Energien in Hamburg einen Durchbruch bei der Photovoltaik. Gepaart mit den Fortschritten bei der Kernenergie kam es so im Ruhrgebiet zu einem harten Ausstieg aus der Steinkohle und dem Zusammenbruch der Montanindustrie. Dies hatte weitreichende Folgen, da die Gewerkschaften in Rhein und Ruhr einen Generalstreik ausriefen, zu dem auch Autonome und Linke aus Hamburg anreisten. Die Werkssicherheitskräfte wurden bewaffnet und die Bundeswehr im Inneren eingesetzt. In Hamburg gab es derweil einen Solidaritätsstreik der Hamburger Hafenarbeiter, der von der Polizei brutalst niedergeschlagen wurde.[3]

Umweltkatastrophen

Schon 2001 sorgten DDR-Altlasten für das nächste Problem, als der Giftmüll und die veraltete Industrie etliche Gegenden verseuchten und das Ökosystem der Ostsee kippte. Kurz danach folgte auch die Nordsee, die sich in eine toxische Brühe verwandelte.[3]

Bambule wird geräumt

Am 04. November 2002 folgte die gewaltsame Räumung des Projekts Bambule.[3]

Sturmflut

Direkt am 19. Dezember gleichen Jahres kam es zu einer scwheren Sturmflut, die in Hamburg ca. 4.800 Leben forderte.[3]

Private Sicherheitsdienste

Sowohl die Flut als auch die Räumung von Bambule heizte die politische Situation in Hamburg stark an. Es kam zu immer mehr Demonstrationen, die in offene Straßenschlachten eskalierten, während gleichzeitig die Kriminalität anstieg und es zu mehr und mehr Anschlägen auf Großkonzerne kam. 2005 entschied sich der Senat, private Sicherheitsdienste generell mit scharfen Waffen auszurüsten.[3]

Durch die nachfolgenden Katastrophen - der Osteuropäische Grenzkrieg (2005 - 2009) und der Cattenom-GAU (2008) - strömten immer mehr Asylsuchende und Flüchtlinge nach Hamburg. Die Stadt entschied sich, den bewaffneten Sicherheitsdienst Hanse Security GmbH zur Unterstützung der Polizei und der Stadt anzustellen.[3]

VITAS

2010 machte VITAS auch vor Hamburg nicht halt. Da die medizinische Versorgung zu diesem Zeitpunkt aber gut war, forderte die Pandemie immerhin "nur" 170.000 Leben.[3]

Schwarze Flut

Im Jahr 2011 folgte direkt die nächste Katastrophe. Am 09. Februar verheerte die Schwarze Flut die nordeuropäische Küste. Dämme und Flutmauern waren noch von der Sturmflut von 2002 geschwächt, weshalb sie nun aufgrund mangelnder Wartung und Pfusch am Bau den Wassermassen nachgaben. Der gesamte Hafen sowie weite Teile der Innenstadt und von Harburg wurden einfach überflutet und verwüstet, während rund 90.000 Menschen ums Leben kamen. Hunderttausende wurden obdachlos und die wirtschaftlichen Schäden gingen in die Milliarden, als etliche kleinere Firmen Konkurs anmeldeten. Größere Konzerne kauften ihre Konkurrenten auf und die Schere zwischen Arm und Reich weitete sich abermals. Die Militärregierung unter Horst Stöckter in Berlin verhängte in der Folge den Ausnahmzustand über Hamburg und übernahm am 24. Juni die Kontrolle.[4]

Erwachen

Das Erwachen erreichte schließlich auch die Hansestadt. 2012 kam es im Überflutungsgebiet vermehrt zu magischen Phänomenen, was man aber zunächst für Spinnereien hielt. Bald zeigten sich die ersten Paracritter, gefolgt von Wasser- und Erdgeistern, während überall im Land Elfen und Zwerge geboren wurden.[5]

Ende der Militärregierung

Als die Militärregierung 2014 / 2015 wieder abtrat, kehrte die Demokratie auch in Hamburg zurück.[5]

Eröffnung von Big Willi

2019 wurde das Großgefängnis Wilhelmsburg - aka Big Willi - eröffnet.[5]

Konflikte

Das Jahr 2021 wurde von erneuten Konflikten bestimmt. Demonstrationen und Straßenschlachten begannen, als große Teile der Innenstadt für den Wiederaufbau geräumt werden sollten. Es folgte die Goblinisierung, eine zweite VITAS-Welle und schließlich die Zerstörung des Petroleumhafens durch den Großen Drachen Kaltenstein am 19. Mai.[5]

In all diesen Wirren griffen verschiedene Umwelt- und Anti-Konzern-Gruppierungen die Großkonzerne in City Nord an. Einige davon stürmten bei einer Großdemo die Firmenzentralen, wo sie auf bewaffnete Sicherheitskräfte stießen und niedergemacht wurden. Die Stadt entschied sich, der Sardinenstadt die Exterritorialität zu gewähren, um so einer Schadensersatzklage zu entgehen.[5]

Crash 1.0

Die Musikinsel wurde 2029 fertiggestellt, was für viele Bürger ein Zeichen des Aufschwungs war. Leider folgte prompt der Crash von 2029, der das bisherige Wirtschaftswachstum sofort wieder zunichte machte. Vor allem die Medienlandschaft wurde dieses Mal von den großen Zerwürfnissen umgewandelt. Aus Bertelsmann, Springer und der Kirch-Gruppe wurde die neue DeMeKo, die in den kommenden Jahren DER Mediengigant in Deutschland werden würde.[5]

Eurokriege

Im Zuge der Eurokriege von 2031 bis 2033 erklärte sich Hamburg zur Freien Stadt und warf kurzerhand die hier stationierten Bundeswehr-Kräfte raus, um sich vor möglichen Attacken der russischen Invasoren zu schützen. Dennoch kam es 2032 zu einem Anschlag auf die jüngst eröffnete Musikinsel.[5]

Während der zweiten Eurokriege, bzw. dem Großen Dschihad von 2034 bis 2037 kam es zu Übergriffen auf Moslems, worauf Anschläge durch Islamisten folgten. Am Ende des Krieges konnte immerhin der Theodor-Storm-Damm fertiggestellt werden.[5]

Gründung der ADL

Im Zuge der Gründung der ADL im Jahr 2045 erhielt Hamburg weite Teile der Landkreise Harburg, Kaltenkirchen, Lauenburg, Pinneberg, Stade und Stormarn vom gerade gegründeten Norddeutschen Bund. Diese Eingemeindung brachte weitere Steuereinnahmen und führten zu einem Wirtschafts- und Bauboom.[5]

Crash 2.0

Der Boom wurde mit dem Crash von 2064 ebenfalls wieder abgewürgt, als die gesamte Welt vom Crash-Wurm getroffen wurde. Hamburg hatte zudem das Pech, dass das eigene Gitter nicht von Saeder-Krupp gestellt wurde und folglich nicht von der Notabschaltung von Lofwyr profitierte, sondern von der DeMeKo betrieben wurde. Die Stadt wird in der Folge härter als andere Gegenden getroffen, was zu neuem Chaos in der Stadt führte. Nachfolgend schluckten die Konzerne etliche kleinere Konkurrenten und kauften sich in die Stadt ein.[5]

Wahlen

In den Jahren 2065 bis 2067 folgte der Aufbau einer neuen AR-Matrix. Diese neue Technik ermöglichte es den Politaktivisten, zu einem Boykott der anstehenden Wahlen aufzurufen, was sich wie ein Lauffeuer durch die Stadt zog und zur niedrigsten Wahlbeteiligung der Hamburger Geschichte führte.[5]

Belsen-Affäre

2068 gab es die nächste politische Katastrophe als im Rahmen der Belsen-Affäre die LDFP-ESP-Koalition zerfiel. Bürgermeister Robin Belsen hatte diverse schmutzige Immobiliendeals abgeschlossen und sich nach der Enthüllung selbiger mit seinen Millionen ins Ausland abgesetzt. Bis heute ist ein hohes Kopfgeld auf ihn aufgesetzt, sofern man ihn lebendig ergreift. Angeblich sah man ihn zuletzt in Havanna.[5]

Neuer Senat

Auch das Jahr 2069 stand zunächst unter einem schlechten Stern, da die Neuwahlen in einem Desaster endeten. Auch im zweiten Anlauf wuzrde das notwendige Quorum nicht erreicht, weshalb die noch im Amt befindliche Bürgerschaft entschließt, ein neues Wahlgesetz zu etablieren, um den Bürgern nun zu ermöglichen, den Hamburger Senat direkt zu wählen.[5]

Vesna Lyzhichko wird die neue Bürgermeisterin und ersinnt zusammen mit dem Senat einen neuen Haushalt mit gewaltigen Ausgaben, um die Wirtschaft wiederzubeleben. Der Senat umgeht etliche Regelungen und Bestimmungen von ADL und NEEC, was für heftige Proteste beider Parteien führt. Dennoch haben die Maßnahmen Wirkung und die Wirtschaft geht es in den nächsten Jahren wieder bergauf.[5]

Rauswurf des BGS

Der Graben mit der ADL vertiefte sich zusehends, als die Hamburger Bundesratsmitglieder geschlossen eine Plenarsetzung verlassen. Gleichzeitig rückten HanSec und HAZMAT aus, um den Bundesgrenzschutz aus den Flughäfen und Bahnhöfen, sowie dem Hafen auszubooten.[5]

Emergenz

Als im August 2070 während der globalen Technomancer-Verfolgung in der ADL die sogenannten "Technomancer-Gesetze" erlassen wurde, kam es zwei Wochen lang zu Verhatungen und Schikanen durch die Sicherheitskräfte im Land. Als die Lage Mitte August schließlich eskalierte und es landesweit zu Protesten und Straßenschlachten kam, war die Lage in Hamburg ganz anders. Der Hamburger Senat erklärte, dass das neue Gesetz der Landesverfassung von Hamburg widerspräche. Aufgrund obskurer Klauseln der ADL-Staatsverträge behielt man sich daher das Recht vor, dieses Gesetz nicht umzusetzen, auch wenn dafür noch eine eingehende Prüfung notwendig wurde. Der Senat erntete dafür viel Jubel von der Bevölkerung.[6] So entwickelte sich Hamburg zu einem sicheren Hafen für Technomancer und hinter vorgehaltener Hand sprach man zunehmend von einer Abspaltung Hamburgs von der ADL.[5]

Tempo-Drogenkrieg

Schon im folgenden Jahr 2071 im Zuge des globalen Tempo-Drogenkriegs eroberte die neue BAD Tempo den Markt. Im Zuge dessen ließ sich die Niederländischen Penosen in Hamburg nieder und bringen das bisherige Gleichgewicht erheblich ins Schwanken, indem sie die Viking-Gang Thors Raben auf ihre Seite ziehen. Die Gang verübt einen Mordanschlag auf die Lobatchevski-Vory, was aber nicht gelingt.[7]

Fertigstellung der SeaGate-Arkologie

Im Mai 2073 wurden die Bauarbeiten an der SeaGate-Arkologie schließlich beendet. Das Gemeinschaftsprojekt von Wuxing Incorporated und Regulus Joint Industries sollte den Hafen grundlegend modernisieren und seine Konkurrenzfähigkeit zu Europort in den Vereinigten Niederlanden erhöhen. Allerdings zeigten sich bald darauf schon technische Fehler und Sabotageakte, die offenbar auch schon während der Bauphase durchgeführt worden waren. Regulus hatte das Projekt offenbar sabotiert, um sich so selbst keine Konkurrenz zu machen.[7]

Anschlag auf Ætherlink

Am 24. Juni 2074 kommt es zu einer Anschlagsserie in Hamburg, deren Höhepunkt eine Bombenexplosion im Ætherlink-HQ ist. Die obersten Etagen in der Anlage inmitten der Sardinenstadt werden weggesprengt.[7] Dabei sterben Ætherlink-Chef Wernher Julius Davids und dessen Ehefrau.[8] Bis heute ist nicht geklärt, wer genau dahintersteckte. In jedem Falle fiel der Konzern als Teil des E-Voting-Konsortiums für die anstehende Bundestagswahl von 2074 aus.[7]

Noch im gleichen Jahr kündigt Hamburg zudem den Vertrag mit Ruhr-Nuklear, einer weiteren Saeder-Krupp-Tochter, aufgrund diverser Störmeldungen auf. Seitdem versorgen Regulus Joint Industries und Hydrolux Engineering die Stadt mit Strom, wodurch sie ein weiteres Stück unabhängiger wurde.[7]

KFS-Krise

Nach Beginn der KFS-Krise 2075 / 2076 flammte der Unterweltkrieg wieder auf. Vasili Lobatchevski wurde verhaftet und die Vory v Zakone verloren massiv an Boden. Dieses Vakuum nutzten die Triaden, um in die Stadt zu drängen.[7]

Konkurrenz aus Fernost

2078 brach der Unterweltkonflikt fulminant hervor, als die Triaden einen Anschlag auf den Blauen Klotz verübten, einem Schwarzmarkt inmitten des Vory-Territoriums. Gleichzeitig begann Wuxing mit seiner Expansion und warf die Niederländer kurzerhand aus der SeaGate-Arkologie. Bis heute schwelt diesbezüglich ein Konflikt zwischen den beiden Konzernen. Kurz danach legte sich der chinesische Mega auch schon mit dem Konkurrenten Mærsk Incorporated Assets an.[7]

Abseits davon erweiterte Spinrad Industries den eigenen Einfluss in der Stadt.[7]

In der Folge versuchten die Vory 2079, ihre Ausfälle zu kompensieren, indem sie ihren Einfluss auf die Abwasserindustrie ausweiten würden. Die Triaden ermorderten den Rotlichtgeschäftsmann Amit Rangachari und übernahmen seine Geschäfte, wodurch der Unterweltkrieg nun endgültig vom Zaun gebrochen wurde.[7]

Politik

Regierung

Die Regierung selbst besteht neben der Ersten Bürgermeisterin aus dem direkt gewählten Senat (14 Personen) und der parlamentarischen Bürgerschaft (ca. 140 Personen), die Vertreter unterschiedlicher Kleinparteien enthält.[1]

Parteien

Die politische Landschaft in Hamburg ist von Zersplitterung geprägt. Von der Mehrheit der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien hat sich jeweils eine Hamburger Splittergruppe abgespalten.

Hamburger Senat

Der Senat von Hamburg (Stand 2072):

Ressort/Amt Amtsinhaber Partei
Senatspräsidentin, Erste Bürgermeisterin Vesna Lyzhichko HUSPD
Behörde für Bildung und Sport, Stellvertretender Bürgermeister Jan-Peer Osterfelden CVPH
Behörde für Soziales Janna Oolstedt Hamburger Grüne / Mutter Erde
Behörde für Inneres Anneliese Sadowia parteilos / HanSec
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Sascha Jolk Hamburger Grüne
Behörde für Arbeits- und Innenwirtschaft Gerrit Landsknecht HESP
Behörde für Außenwirtschaft und Konzernpolitik Ole Sandt HESP
Behörde für Wissenschaft und Gesundheit Fiona-Chantal Ruprecht CVPH / New Frontier Society
Finanzbehörde Dr. Sergej Ma-Hon parteilos
Justizbehörde Prof. Dr. Karla Leihewasser parteilos
Kulturbehörde Dr. Stefan Schmidt USPD / DeMeKo
Behörde für Verkehrsangelegenheiten Sören DeBoost LDFP
Behörde für Magische Belange Dr. Stephanie Pell parteilos / Dr. Faustus Gesellschaft
Behörde für Matrixangelegenheiten Marcel Thomas Junkermann LDFP

Innenpolitik

Der 2069 erstmals direkt gewählte, zu Beginn der 2070er regierende Senat unter Bürgermeisterin Vesna Lyzhichko (HUSPD) verfolgt eine offen Megakonzern- und NEEC-feindliche Politik, die auf eine Unabhängigkeit der Freistadt von der ADL hinsteuert.

Shadowtalk Pfeil.png Wie in Seattle. Diese Stadtstaaten werden langsam aufmüpfig.
Shadowtalk Pfeil.png Jiggle

Politische Organisationen

Daneben beherbergt Hamburg die größte Ansammlung von politischen Radikalen außerhalb des anarchistischen Teils von Berlin. Dabei ist alles von links- bis rechtsextrem dabei, einschließlich militanter Umweltschützer (Save our Seas, TerraFirst!, GenePeace), Ökoterroristen (Grüne Zellen, GreenWar), Konzerngegner (Attack!, UV-X), radikaler Feministinnen (Mutter Erde, SIE), Neokommunisten und Neoanarchisten bis zur Nationalen Aktion, dem Siegfriedbund und dem Runenthing im extremen rechten Spektrum. Hinzu kommen noch die ganzen Matrixpunks der Bambule-Szene (etwa ARAbauken), die sich mit AR-Vandalismus austoben und die Schockwellenreiter, die Erben des legendären Chaos Computer Club.

Zudem ist Hamburg die Heimat von Deutschlands ältestem staatlich registriertem magischen Zirkel, dem Magischen Deutschen Zirkel[9].

Außenpolitik

Im Hamburger Konsulat der United Canadian and American States ist auch die Central Intelligence Agency aktiv.[10] Außerdem gibt es hier noch eine Botschaft des Herzogtums Pomorya, die von der Herzoglichen Garde geschützt wird.[11]

Stadtbild

Big Willi

Auf einer Insel in mitten der Elbe, zwischen der Innenstadt und Harburg, befindet sich das Gefängnis Big Willi, über welches die Stadt Hamburg keine Kontrolle hat und das von Shadowrunnern am besten gemieden werden sollte.

Slums

Im Gegensatz zu AA-Stadtteilen wie die Altstadt/Neustadt oder Altona mit seinen Ufercafés steht Harburg, in das man sich als Ortsfremder lieber nicht unbewaffnet wagen sollte.

Shadowtalk Pfeil.png Altona?! - Ja, des hat sich wieder ganz ordentlich raus gemacht... - In den Jahrzehnten vor'm zweiten Crash war das fast so'n übler Slum wie Harburg!
Shadowtalk Pfeil.png Ling-Ling

Während in den Slums von Harburg die Vory v Zakone - vertreten durch die Brüder Lobatchevski - die einzige Autorität (neben den Straßengangs) darstellen, ist das Ponton-Ghetto von Wildost, das ehemalige Neugraben und Neu Wulmsdorf, die "Heimat" für die jenigen, die in Hamburg ganz unten angekommen sind und Rekrutierungsgebiet und Anlaufstelle für Piraten und Hoverpiraten wie die Roten Korsaren, Störtebekers Erben und die polnischen Kaperer. Kriminalität, Drogen- und Chipsucht feiern dort fröhlich Urstätt. Ohlsdorf ist - dank der Ghule auf dem Ohlsdorfer Friedhof - praktisch zu einer Geisterstadt geworden. Im Bereich der Südelbe befindet sich das von Sqattern bewohnte, gescheiterte Bauprojekt Wolkenstadt. Im Freihafen haben - neben den Konzernen der Hafenbetriebsgesellschaft HHMC - auch die Likedeeler, ein Schieberkartell, das auch auf St. Pauli der Vory Konkurrenz macht, etwas zu sagen. Die Polizeiaufgaben in der Hanse-City nimmt die HanSec war, ein Polizeikonzern zu dessen größten Anteilseignern der Senat und die DeMeKo gehören.

Stade

Der Stadtteil Stade beherbergt - trotz der konzernkritischen Haltung des Senats - die exterritorialen Niederlassungen, automatisierten Fertigungsanlagen und vor allem Chemiefabriken ungezählter Kons, die - trotz gegenteiliger Beteuerungen - dafür sorgen, dass die verseuchte Nordsee nicht sauberer wird: AGC-Tochter Beiersdorf und das mittlerweile zu Regulus Joint Industries gehörende Unilever sind ebenso vertreten, wie Evo-Synthetech, die dort neben Kunst- und Klebstoff auch synthetische Nahrungsmittel produzieren und Gewächshäuser für Gen-Äpfel stehen haben. Nicht zu letzt, weil die Multis sich gegenseitig die Butter nicht auf dem Soy-Brötchen gönnen ist ganz Stade eine einzige Hochsicherheitszone mit ungezählten Konzerngardisten und zudem stellen Raffinerien und andere Konzerneinrichtungen ein bevorzugtes Angriffsziel für Ökoterroristen wie GreenWar und den Klabauterbund dar.

Das Konsulat der Elfennation Pomorya samt umgebenden elfischen Wohnviertel lag - jedenfalls vor dem Crash von 2064 - ebenfalls im heute von den Konzernen dominierten Stade.

Untergrund

Unter Teilen der Stadt - in den während der Schwarzen Flut zum großen Teil vollgelaufenen U-Bahn-Schächten, Kellern und Bereichen der Kanalisation - hatte sich der Hanse-Meta-Untergrund etabliert, eine dem Seattler Ork-Untergrund vergleichbare, unterirdische alternative Lebensgemeinschaft. Diese Stadt unter der Stadt mußte allerdings - auf Grund der besonderen Verhältnisse Hamburgs - mittels eines aufwendigen Systems von Pumpen und Ventilen trockengelegt und von den Orks und Trollen gegen das erneute Eindringen des Elb- und Nordseewassers abgedichtet werden.

Verkehr

Straßenverkehr

Der Straßenverkehr von Hamburg zeichnet sich dadurch aus, dass er notorisch verstopft ist. Die vielen überfluteten Gebiete machen ein Vorankommen stellenweise zu einer einzigen Qual, besonders wenn man über die Elbe will. Neben der Hanseatenbrücke, die Teil der EuroRouten ist, gibt es noch den Theodor-Storm-Damm, der aber ewig verstopft ist.[12] Der Damm selbst ist mit der sechsspurigen Allianz-Autobahn verbunden. Allerdings lassen die zahllosen Fleete, die seit der Schwarzen Flut vielerorts die Straßen ersetzen und das von AR-Rabauken nicht selten manipulierte ALI-System die Anreise mit dem eigenen PKW eher weniger vorteilhaft erscheinen.

Shadowtalk Pfeil.png Wobei die Autobahn auch nicht selten stundenlang komplett gesperrt ist, wenn die Klabauter grad mal wieder einen Anschlag auf den Damm verübt haben...
Shadowtalk Pfeil.png The Autobahner

Hinzu kommt als Minuspunkt für alle Auto-Reisenden, dass auch Hoverpiraten gerne mal den Damm abräumen und Biker-Gangs wie die Vikings von «Thors Raben» sich öfter mal als Wegelagerer versuchen.

Shadowtalk Pfeil.png Immernoch besser, als irgendwelche zugedröhnten Trolle die mit ihren Bikes und Raketenwerfern Autopong spielen.
Shadowtalk Pfeil.png Hellbilly

Eine Besonderheit der Hansestadt sind die Hamburger Renntage, eine Veranstaltung der man als aussenstehender wirklich nicht beiwohnen möchte.

Davon ab gibt es auch noch die Brücken bei Geesthacht und Lauenburg, die aber strark verwittert sind und von Randalegangs heimgesucht werden.[12]

EuroRouten

Mittels EuroRoute kann man die Hanseatenbrücke verwenden und so wahlweise per Auto oder auch Transrapid nach Hamburg gelangen, wobei sich ESUS aber rühmt, "atypische" Fahrzeug besonders zu prüfen. Dank einer Zusatzebene können in jede Richtung zudem zwei Güterzüge gleichzeitig fahren, wofür der Konzern einen erheblichen Obolus verlangt. Güterzüge werden aber weniger stark kontrolliert, weshalb man so durchaus auch schweres Gerät in die Stadt kriegen kann.[12]

Öffentlicher Straßenverkehr

Im öffentlichen Nahverkehr bieten sich Busse und Taxis an jeder Ecke. Ursprünglich als Werbegang ersonnen, haben sich amphibische Wasserbusse inzwischen zu einer echten Alternative entwickelt, sodass der Linienverkehr auch über die überfluteten Straßen und über die Alster führen kann.[13]

Flugverkehr

Neben der Elbe mit dem Freihafen und den Fleeten ist vorallem der Flughafen Hamburg-Kaltenkirchen für den Verkehr von Bedeutung, auf dem auch Suborbital- und Semiballistische Flugzeuge starten und landen können. Dem entsprechend passt es praktisch perfekt, dass die Proteus AG die Hamburger Airbuswerke übernommen und ihre komplette Luftfahrtsparte unter dem Namen Airbus Aerials konsolidiert hat.

Öffentlicher Flugverkehr

Wer etwas tiefer in die Taschen greift, der kann fernab von Wasser und Straßen die Lufttaxen verwenden und eine der vielen Kommuter-Plattformen auf den großen Gebäuden der Stadt nutzen.[13] Wer mit dem eigenen Luftgefährt irgendwo landen möchte, der braucht neben Platz entsprechend einen verdichteten Untergrund, was meistens nur auf den Straßen der Fall ist.[14]

Flughäfen

Flughafen Bezirk Besonderheiten
Frachtflughafen Fuhlsbüttel[1] Hamburg-Nord Luftfracht
Haiou Luftfrachtterminal[15] Bergedorf Luftfrachtterminal auf dem früheren Flugplatz Boberg.
Orbitalflughafen Hamburg-Kaltenkirchen[1] Kaltenkirchen
Terminal Moorfleet[1] Bergedorf Hubschrauber, Senkrechtstarter, Frachtzeppeline, Kleinmaschinen
Werksflughafen Stade[16] Stade

Schienenverkehr

Ein- und Ausreise per Bahn

Der einzige Fernbahnhof der Stadt ist das Terminal Moorfleet, welches auch als Drehkreuz für den Verkehr zwischen der Skandinavischen Union und Südeuropa dient. Ankommende werden üblicherweise nicht nach ihren Papieren gefragt oder anderweitig aufgehalten, aber die Sache sieht bei abreisenden Personen ganz anders aus. Besucher, die abreisen wollen werden auf eine passende SIN und zugehöriger Fahrkarte geprüft. Wird die SIN gesucht, dann hat man ziemlich schnell die HanSec am Hals.[14]

Je nach Preisklasse und Zugkategorie muss man dann auch noch ein paar weitere Checks über sich ergehen lassen. Wer etwa mit der neuesten ICE-X-Reihe fährt, der wird sich mit widerspenstigen Chem-Sniffern herumplagen müssen. Das kann mitunter für Probleme sorgen, wenn ein verdeckter Ermittler mit versteckter Pistole vergessen hat, sich rechtzeitig anzumelden. Man sollte meinen, dass sowas nicht oft vorkommt, aber es geschieht häufiger, als man denken mag. Das sorgt dann auch für eine entsprechende Antwort schwer bewaffneter Patrouillen, die eine vermeintliche Gefahr suchen.[14]

Hochbahn

Innerhalb von Hamburg verliefen schon vor den Sturmfluten der Vergangenheit viele U- und S-Bahn-Strecken oberirdisch und auf Viadukten, weshalb viel von der früheren Infrastruktur erhalten blieb. Aufgrund der hohen Zuschüsse, die die Stadt für die S-Bahn zahlen musste, wurde der frühere Betreiber vom Platz gejagt und die beiden Systeme unter dem Namen Hochbahn vereinigt. Die Hochbahn hat eigene Betriebshöfe, wo man aus mehreren defekten S-Bahnen immerhin die eine oder andere funktionierende zusammengebastelt hat.[13]

Im Zuge der Modernisierungsbestrebungen bereitete man die bestehenden Gleise auf beide Fahrzeugarten vor und verlegte entlang der Gleise doppelte Stromschienen, weshalb man sich davor hüten sollte, blindlinks über die Gleise zu fliehen - diese stehen sowohl unter 750 als auch unter 1200 Volt.[13]

Monorail

Eine weitere Schienenverkehrsart ist die Monorail, die das Terminal Moorfleet über drei Routen mit einigen der wichtigsten Orte der Stadt verbindet.[13]

Die Monorail ist ein gänzlich geschlossenes System, welches es unmöglich macht, von den Bahnsteigen auf die Gleise zu gelangen. Transplex-Schiebetüren öffnen sich nur, wenn die führerlose Bahn zum Stehen gekommen ist. Davon ab sind zur Benutzung eine gültige SIN und Fahrkarte nötig, sowie die Abwesenheit verdächtiger Gegenstände, die die Sensoren auslösen könnten.[13]

Bahnhöfe

Bahnhof Bezirk Besonderheiten
Bahnhof Blankenese-Rissen[1] Altona Nah- und Fernverkehr, an die EuroRoute angebunden.
Schlump-Schanze (SchluScha)[1] Eimsbüttel Innerstädtischer Verkehrsknoten
Terminal Moorfleet[1] Bergedorf Internationaler Knotenpunkt

Wasserverkehr

Die Wasserwege von Hamburg sind innerhalb der Stadtgrenzen relativ frei von Piraten, aber das ist auch nicht das Hauptproblem. Das giftige Wasser der Stadt ist deutlich gefährlicher und ohne Schutzausrüstung sollte man darin lieber nicht baden gehen. Hinzu kommen allerhand toxischer Gestalten, von Toxischen Geistern bis hin zu -Crittern, die manchmal sogar größere Boote durchaus in Gefahr bringen können.[17]

Davon ab bilden die Wasserwege eine der Hauptverkehrsadern und es herrscht ein reger Passagierverkehr über die Elbe. Je nach Preisklasse gibt es dann auch unterschiedliche Sicherheitsüberprüfungen.[14]

So gefährlich sie auch sind, so sind die Wasserwege - oder vielmehr Unterwasserwege - die beste Methode, um unentdeckt nach Hamburg zu gelangen. Alles oberhalb der Wasserfläche taucht auf irgendeinem Radar auf, aber wer sich mit den Piraten oder anderen Schmugglern gutstellt, der kommt per Mini-U-Boot im Fahrwasser der brackigen Elbe - und von dort durch geflutete U-Bahn-Tunnel - bis tief in die Stadt, sofern man das nötige Kleingeld hat.[14] Dabei wird man allerdings ziemlich quetschen müssen und seine Gesellschaft kann man sich ebenfalls wenig aussuchen.[18]

Öffentlicher Wasserverkehr

Neben den Wasserbussen bieten sich auch Hovertaxis in der Nähe von Fleeten und anderen Gewässern an. Mit Hovers kommt man bestens von A nach B. Wo Boote im Stadtgebiet nur 5 Knoten fahren dürfen, haben Hovers die Erlaubnis, Vollgas zu geben, ohne sich um Dinge wie Wellenschlag kümmern zu müssen.[13]

Wer es etwas gemütlicher mag, der kann die Russenrikschas verwenden, welche Hamburgs Antwort auf die Gondeln Venedigs bilden. Dabei handelt es sich um Leichtplastkähne, die an Tretboote erinnern. Der Name kommt daher, dass sie meist von athletischen Personen aus Osteuropa betrieben werden und sich vor allem als Informationshändler und Vermittler einen Namen gemacht haben.[13]

Häfen

Hafen Bezirk Besonderheiten
Citydock Moorfleet[1] Bergedorf Teil des Terminal Moorfleet
Neue HafenCity[1] Neue Mitte Kreuzfahrten
Hamburger Freihafen[1] Neue Mitte Fracht
Musikinsel[1] Neue Mitte Fährlinien, Hoverboote, naher Elbverkehr

Wirtschaft

Die Hamburger Wirtschaft ist vor allem von einer Sache Abhängig: Dem Tourismus. Jedes Jahr generiert der Fremdenverkehr Unmengen an Geld und sichert zahllose Arbeitsplätze, weshalb man in einigen Bezirken, wie der Neuen Mitte, alles dem Tourismus untergeordnet wird. Entsprechend ist die Sicherheit vor Ort auch auf Zack, um keine negativen Eindrücke bei der Zahlungswilligen (und teils auch -kräftigen) Kundschaft zu hinterlassen.[19]

Konzerne

Neben der Deutschen Medien- und Kommunikations AG ist in Hamburg mit Siegel Devil Records auch einer der ganz großen Musikproduzenten zu Hause.

Weiterhin ist hier auch die Werft Blohm + Voss zu finden, die mittlerweile eine Tochter Renrakus ist. In seinem Stammwerk betreibt Blohm + Voss eine große Werft für Schiffe, Boote und Hovercrafts.[20] Die Hauptverwaltung wurde allerdings in die Münchener Renraku-Arkologie verlegt.[21]

Im Hamburger Stadtteil Stade konzentriert sich die Chemieindustrie - von der AGC und Regulus mit ihren lokalen Töchtern Unilever und Beiersdorf AG über Zeta-ImpChem bis hin zu Evo-Synthetech.

Der Freihafen, ebenfalls ein wichtiges Standbein der Hamburger Wirtschaft, wird vom Hamburger Hafen Management Center verwaltet, während der Flugzeugbauer Airbus Aerials mittlerweile eine Tochter der Proteus AG ist.

Große Zehn

Mitsuhama legt sich in den Schatten heftig mit den Konkurrenten von BMW und Daimler-Benz an und bewirbt seine Marke Saab besonders stark. Hintergrund ist die Werbung mit Promis und Managern, sowie die Beeinflussung der DeMeKo, die am Ende bestimmt, wer und was gefilmt wird. Dabei macht der Konzern die großen Gewinne mit den allgegenwärtigen Lkw seiner Marke Scania, da die Großaufträge von den Logistikflotten kommen, um die sich die Konzerne ebenfalls prügeln.[22]

Hauptsitze

Unabhängige Konzerne

Tochterfirmen

Konzernpräsenz

Bildung

Hamburg ist der Sitz mehrerer Hochschulen. Zwei von ihnen finden sich im Mago-Cluster, einem der Bildungszentren der Hafenmetropole.

Universität Sitz
Fachhochschule für Nautische und Umweltmagie (FHNU)[40] Mago-Cluster, Neue Mitte
Hanseatische Akademie für magische Künste[44] ?
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)[40] ?
Technische Universität Hamburg (TUHH)[40] ?
Universität für Cybertechnologie und Hermetische Magie (UCM)[40] Mago-Cluster, Neue Mitte
Universität Hamburg (UHH)[40] ?

Gesellschaft

Ur- und Neo-Hamburger

War das frühere Hamburg schon eine bunte Stadt, so hat die zunehmende Globalisierung Hamburg nochmal etwas mehr "Multikulti" gebracht. Heute ist der "Ur-Hamburger", wie man all jene nennt, die schon vor über 50 bis 100 Jahren ihre Wurzeln in Hamburg hatten deutlich stoischer und weniger Kosmopolitisch als all jene, deren Vorfahren innerhalb dieser Zeitspanne in die Stadt kamen. Das sorgt dafür, dass gerade das Urgestein - und jene, die sich dazuzählen - trotz aller stoischer norddeutscher Mentalität sich zunehmend gegen Auswärtige abgrenzt, was auch Konzerne betrifft, die als Ursache für diese Veränderungen benannt werden. Wo sich die Ur-Hamburger mit einer Flasche Klön und einem Schnack mit Freunden zufriedenstellen, jagen die "Neo-Hamburger" einer verzerrten materialistischen Version hinterher, die sich aus blinken Leuchttürmen, Plastik-Buddelschiffen aus Wildoster Sweatshops und Plattdeutsch-Sprachchips zusammensetzt. Wo der Neo-Hamburger so austauschbar wird, bleibt der Ur-Hamburger durch Seilschaften und Netzwerke zu anderen Alteingesessenen sehr präsent, was auch die Anti-Konzern-Haltung der Stadt bestimmt. Diese Teilung macht sich daher auf sämtlichen Ebenen bemerkbar und bestimmt das Treiben in Mode, Musik, Entertainment und Events.[45]

Magie

Hamburgs Botanischer Garten «Planten und Bloomen» beherbergt - seit dem Ende Nachtmeisters im Frankfurter Palmengarten - die bedeutendste Parabotanik-Abteilung der ADL. Die Fachhochschule der Hansestadt bietet nicht zuletzt einen Studiengang in nautischer Magie und Umweltmagie an, wobei der Lehransatz dem Paradigma der Erneuerten Hermetik folgt. Eine - private - Forschungsgruppe befasst sich mit dem Zusammenhang von Magie und Musik/Akustik und der Verschmelzung von beidem. Auf Grund der Abwerbung von Künstlern hatte diese Gruppe aber in der Vergangenheit Probleme mit dem Siegel-Devil-Management (und neben bei auch mit einem mörderischen Schattengeist).

Hamburg hat eine Voodoo-Gemeinde mit dem Namen Mandelzirkel und der auch noch zur Stadt gehörige Sachsenwald war die Domäne von ein paar neuen Druiden und eine ökologisch orientierte Aussteigerkommune, die allerdings 2055 von AGC-Truppen während der Jagd auf ein paar Runner mit Napalm bombardiert wurde.

Shadowtalk Pfeil.png Wenn Di mi frogst, is dat Water de Noordsee jant schedderig, man net de Elv? Wiet Di dor mier? De Tied sollt woll och Eenflut op de Wick in Hamborg hevn. Wat hest Di denn dor dröver to vertelle? Füdder levn klatterig Wickers an Päusterers - manwool selden - an meistenst Mundaan an't Waterkant, wiel die dat woenigst utmaakt an et woll Schull vort Töverie gifft? Segg malins, gifft it overhaupt Roovkoperer de klatterig Padd nehmen? An gifft dat unners Päusterern ok welk, de met de Glennen umgahn deit?
Shadowtalk Pfeil.png Snieder Binning
Shadowtalk Pfeil.png Man Do häs an Havensprook, dat mut man eet ma vertehn. De Schedderie is net överall gliek staak. Bie de Wattsokern findst överall klatterigst Wickers, man unners de Roverslü gifft dat woll mennigst noormal blievent Wickers. De GreenWar- an de Klabauterbund-Schamans, de bi "direkten Aktionen" tegen de Chemiekons bauten in Stade mitmaaken, sünt ook net all Verniener. Ihle Manna kümmt de Röverlü man ook net ut, wiel se ja afwehren mut de Veniengeiter op di Ships an Waterrieders. De bäden to den Bruushfisk, Rotts, Krai, selden Katt. De Sireen shall better worn tien. Overall is Geiter anropen an de schedderig Hörn misselk, wenn överhaupt een koomt. Wenn Di en goot Ship hest un'n Heerd inne huust een Diggengeit, dan de kunn Di helf.
Shadowtalk Pfeil.png Bass Borgensen

Zudem gilt die Gegend bei Pinneberg als kritisch für Magier. In den Wattwüsten nahe der Küste können immer mal wieder toxische Geister von der Nordsee vorbei schauen, welche dann die Gemeinden der dort lebenden Wattsucher terrorisieren. Unter den Wattsuchern wiederum gibt es hin und wieder magisch begabte, die sogenannten Deichgrafen, welche ihrerseits wiederum Geister beschwören können um ihre Gemeinden zu beschützen.

Shadowtalk Pfeil.png Ach ihr denkt die paar toxischen Geister in Pinneberg und sonstwo seien schon gefährlich? Dann geht lieber nicht nach Bergedorf. Inmitten der Arbeitersiedlung befindet sich nämlich das alte KZ-Neuengamme-Arbeitslager. Dort haben die Nazis Häftlinge bis zum Tod schuften lassen. Ich sag euch, dort in den Astralraum zu gehen, ist alles andere als ein Ausflug nach Virtual World Disney.
Shadowtalk Pfeil.png Magos

Kultur

Hamburger Platt
  • Fillerfaller
Prostituierte
  • Perzepter
abwertend: Politiker

Mode

Typisch für die Hamburger Mode ist die Kappe. Sei es moderner Elbsegler, leuchtende Vidflash-Südwester oder die schwarzen Schlägermützen aus Synthleder - irgendwas bedeckt immer den Kopf der Hamburger. Manchmal sind es auch Panzerkappen, wenn neben Regen auch Kugeln durch die Luft schwirren. Besonders angesagt sind die Kappen des seit 200 Jahren bestehenden Traditionslabels Eisenberg, die heute zwar maschinell gefertigt werden, aber immer noch ein echter Hingucker sind. Handgefertigte Originale sind praktisch unbezahlbar, weil sich niemand davon freiwillig trennen will.[38]

Diese klassische Bekleidung in ihrer modernen Spielart findet sich auch bei Gummistiefeln und Friesennerzen. Bislang konnten die Friesenlongcoats im Casual Glam-Stil zwar noch nicht wirklich einen Durchbruch auf den Catwalks der Welt feiern und auch die eigenartigen Gummi-Stilettos des Hamburger Designers Kieran Hanssen haben bislang bestenfalls verwunderte Blicke erhalten, aber das stört die Leute in Hamburg praktisch gar nicht. Wer das erste Mal von einem Wassertaxi patschnass gemacht wird, kann die Vorteile einer solchen Kleidung relativ schnell verstehen.[38]

Auf der anderen Seite gibt es als Gegenströmung zum futuristischen Retro-Stil der Hamburger Kleidung die sogenannten Stadtindianer. Als Gegenbewegung kleidet man sich im pseudo-indianischen Stil mit umgenähten Altkleider-Ponchos und ähnlichem, was schon seit den 2050ern ein Statement gegen den Schifferkitsch und die Konzernmode verstanden wird. Anno 2080 feiert der Stil mal wieder ein kleines Revival.[38]

Essen und Trinken

Getränke

Bezeichnend für Hamburg ist vor allem das Klön, ein mit Starandhafer gemachter und mit Zugabe von Krähenbeeren-Essenzen blassgrauer Kornbrand. Er ist in vielen Formen und Variationen (und genauso vielen Namen) erhältlich und wird wahlweise kalt oder im Tee getrunken. Seine Beliebtheit verdankt das Getränk den Imbiss- und Kneipenbesitzern, die es unter dem Namen Klön+Snack als Kombi-Menü mit Fischbrötchen anbieten.[38]

Abseits vom Klön lässt sich der geneigte Hamburger auch gern ein Astra schmecken, welches zu Holsten und somit zu Carlsberg-Heineken - also Aztechnology - gehört. Ein anderes Bier, das man sonst auch gerne trinkt, ist das privat produzierte Freibeuter Pils aus der Brauerei Sturmfock in Altona.[38]

Will man doch etwas stärkeres, dann greift man auch gerne zum Veermaster, ein streng limitierter Coastal Malt Whiskey, der in Harburg-Buchholz gebrannt wird. Trotz globalem Vertrieb hat die Destillerie, die zu Swarovski-Joop gehört, durchsetzen können, dass die noch hochpreisigere Variante Veermaster Hanseatic Reserve nur offline verkauft wird. Dennoch findet sich das edle Gebräu in aller Welt. Mit 63 Prozent hat Veermaster in jedem Falle ordentlich Dampf unter dem Kessel und ausgezeichnete Lokalitäten wie etwa das Tanzende Einhorn können es auch zu verträglicheren Preisen ausschenken.[46]

Mahlzeiten

Wer etwas zu beißen sucht, der wird beim sogenannten Küttkinkel (auch "Schwimmer" genannt) fündig. Küttkinkel sind würfelförmige Mahlzeiten in Happengröße, die in der Regel aus frittiertem Fisch oder Speck (oder etwas, das zumindest so schmeckt) bestehen und angeblich auch in manchen Nobelrestaurants angeboten werden. Eine andere Variante findet sich auf der Straße und ähnelt Krill & Chips. Sie wird aus einer Tüte gegessen und badet üblicherweise in einer Soße.[38]

Sonstiges

Abseits von Trank und Speise gehören noch die handgerollten Elblotse-Shortfilter-Zigarren zum hanseatischen Lebensgefühl. Diese stammen aus der Zigarrenmanufaktur Hatje & Appel (H&A) in Altona, die erst vor wenigen Jahren gegründet wurde und sich bereits gegen die Traditionsmarken und Megakonzerne etablieren konnte.[47]

Musik und Festivals

Auch wenn man glauben könnte, in Hamburg würde der Stereotyp der Shantychöre und Seemannsballaden stoßen, so ist dies doch eher unüblich. Wenn man wissen will, was gerade im Venedig des Nordens In ist, sollte man in die Medien schauen. Der Veranstaltungsfeed Ausguck (DeMeKo) oder der autonome Untergrund-Szenefeed Zeck bieten prima Einblicke in die lebendige (und moderne!) Szenewelt Hamburgs.[47]

Von großer Bedeutung sind die Fleetivals. Die sind für Runner besonders interessant, denn die Events sorgen üblicherweise dafür, dass Locations in der Nähe überforderte Sound- und Vibrationssensoren haben, die entweder im Daueralarm sind oder von genervten Sicherheitskräften abgeschaltet werden. Auch die Flucht nach dem Run könnte durchaus von so einem Event beeinflusst werden.[47]

Events

Event Zeitpunkt Art
Aerospace Expo Hamburg[41] April Internationae Fachmesse für Flugzeuge, -drohnen und (semiballistische) Raumfahrt
Biosphären-Seminar TRANS.NATURA[22] Juni Treffen von Bio-Spitzenforschern in Hagenbecks Tierpark.
Chromestyle Hamburg[48] März Cyberfetisch-Treffen mit großem Andrang
Deutsches Trikertreffen[47] Frühling Trikertreffen in Bergedorf-Kirchwerder
ElbSLAM![47] Winter Slam Punk-Event in mehreren Clubs
FleetenFilmFest[49] August Filmfestival, bei dem Neuauflagen alter Klassiker gezeigt werden.
Gala-Musicals[22] ? Regelmäßige Shows populärer Musicals.
Hamburger Dom[50] April, August, November Kirmes, die drei mal im Jahr jeweils einen ganzen Monat dauert.
Hamburger Nachwuchsfestival[47] Zweimal im Jahr Musikevent mit Mainstreamtauglicherer Kulisse im Winterhuder Stadtpark.
Internorga[41] März Internationale Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie
Kabitzky-Cup[51] ? Sportwettbewerb im Hoverball
Lauenburger Erntefeste[22] ? Diverse Feste in Lauenburg
Maskenzauber[22] Einmal alle drei Jahre Deutschlands größtes Treffen für Illusionsmagie vom Magischen Deutschen Zirkel (MDZ)
Maritime Security & Defence (MS & D)[41] September Internationale Konferenz für maritime Sicherheit und Verteidigung, die zusammen mit der SMM stattfindet.
Motorradgottesdienst[50] ? Alljährliches Bikertreffen auf dem Heiligengeistfeld
NatSafe[41] Oktober Internationale Messe mit großer Tagung zur Renaturierung und Entseuchung verschmutzter Ökosystem, wie etwa Nordsee oder SOX
Norddeutsches Combatbiking-Turnier[50] ? Alljährliches Turnier im Combatbiking.
Rhododendonblüte[22] ? Touristisches Hauptevent des Friedhofbetreibers OFM auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
Rockfleet Festival[47] Juni, ganze Woche Musikfestival zwischen Binnenalster und Musikinsel, sowie kleinere Locations rund um Hamburg herum.
Shipbuilding, Machinery & Marine Technology (SMM)[41] September Fachmesse für Schiffbau, maritime Anlagen, Maschinenbau und Meerestechnik

Freizeitbeschäftigungen

Das mediale Flimmern in Hamburg ist allgegenwärtig und die DeMeKo schickt sich an, alle Präferenzen des Users maximal zu betonen, sodass sich Filter, Agenten und andere virtuelle Einstellungen und Software sich maximal danach richten - selbst bei falschen SINs ist das der Fall, was einem noch mehr Kopfschmerzen bereiten kann, wenn diese mit den eigentlichen Vorlieben des Nutzers überhaupt nicht d'accord gehen.[22]

Drogen

Wirkliches Entertainment scheint man abseits der Kommerzialisierung noch bei den BTLs zu kriegen. Einer der aktuellen Trends sind psychedelische Tier-Chips, wie etwa der Möwen-Chip Freiheit, Endlos Sigma vom Hamburger Studio Mindflayer. Dem gegenüber stehen Zen-Chips, die die Welt aus der Sicht eines Baumes oder Felsens vermitteln soll. Diese "Stiffer" genannten Chips sprechen noch mehr Hirnteile an, die den Körper vom Bewegen abhalten, weshalb man Leute mit Slot auch kurzerhand so ausser Gefecht setzen kann. Und wer es krass mag, der kann natürlich auch auf Snuff-Chips zurückgreifen, wie die Enhanced Edition von Faith's End, bei dem die Schauspielerin Azyre Shimada 87 Stockwerke in den Tod stürzt.[49]

Matrixspiele

An der Front der Matrixspiele kann die DeMeKo-Tochter BlueCry punkten. Seitdem man die Lizenz der DSKL zurückgeholt hat, bietet das aktuelle Stadtkrieg-Spiel für die Saison 80/81 jede Innovation, ohne dabei seinen soliden Kern zu verwerfen. Das gefällt dem Konkurrenten von NovisGames natürlich wenig, der alle Vorbereitungen trifft, um die Lizenz für die nächste Saison wieder an sich zu reißen - auch mit Hilfe der Schatten.[49]

Ansonsten hat auch Hamburg seine üblichen Spiele in VR, AR und sogar alte Tridspiel-Automaten, wie etwa im schwimmenden Onboard-Casino im Bezirk Neue Mitte.[49] Eine weitere Möglichkeit ist das Zergling Rushauf der Musikinsel, welches Public Streaming von eSport-Events, professionelle AR-Ligen, Daily Rankings der beliebtesten Titel, etc. bietet.<refDatapuls: Hamburg S.22-23</ref>

Prostitution

Hamburg ist ohne die käufliche Liebe nicht denkbar. Die Prostitution hat heute viele Formen und Farben und jede Menge Anbieter, Verwerter, etc. und selbst jene, die Behaupten, sie wären keine Prostituerten, sind es manchmal eben doch - wenn auch indirekt.[49]

Soziale Verträge werden per AR geschlossen, die man sich besser durchlesen sollte, wenn man keine böse Überraschung haben möchte. Darin wird geregelt, wie der nachfolgende Sex ablaufen wird - Einvernehmlich, ohne dass Vorwürfe von Vergewaltigung oder Prostitution aufkommen. Was zunächst widersprüchlich klingt, hat Methode. Eine Person kann so etwa festlegen, mittels Cyberaugen die Sache zu filmen, um sich selbst abzusichern und eine begrenzte Zeit lang zu speichern. Im Kleingedruckten auf einer der vielen nachfolgenden Seiten - die man in der Hitze des Gefechts vermutlich nur durchblättert - steht nun aber, dass die Aufnahmen zu Marketing- und Entertainmentzwecken freigegeben werden und die Rechte abgetreten werden. Ab diesem Punkt gehen die Daten, vollkommen legal, an einen Verwerter. Die Person, die diese Aufnahme nun weitergegeben hat, erhält im Gegenzug eine Bezahlung oder Erfolgsbeteiligung vom Verwerter. Will man den Vorwürfen der Zuhälterei aus dem Weg gehen, dann bietet dieser Verwerter vielleicht auch nur eine Plattform, auf der die Sachen hochgeladen werden können, etwa auf einem eigenen Kanal. Und da die Person aus der Egoperspektive filmt, bleibt sie sogar recht anonym. Vielleicht gibt sie sich auch besonders Mühe und verpixelt das Gesicht der anderen Person, um auch deren Rechte zu schützen. Aber wer findig ist, findet trotzdem manchmal das Konterfei des Partners heraus.[49]

Sport

Fussball

Im König Fußball kann die Stadt gleich mit zwei Größen aufwarten.

Da ist auf der einen Seite der HSV in Norderstedt, der professionell seiner Sache nachgeht und bis heute zu den besten deutschen Fußballmannschaften gehört. Striktes Training und ein durchstrukturiertes Programm zeichnet die Mannschaft aus, die sich auch 2080 noch gut behaupten kann.[52]

Auf der anderen Seite steht der FC St. Pauli, der statt auf kalte Professionalität lieber auf einen familiären Umgang setzt und deren Spieler seit Generationen eine große Nähe zu den Fans haben, was einen Zusammenhalt erzeugt, der Seinesgleichen sucht. Dank seiner Nähe zum linken Spektrum und seinem hohen Maß an Engagement in die Umgebung wurde das Stadion am Millerntor zu einem beliebten Trefpunkt in der Fußballszene. Während der Spiele kann man hier meistens Partys beobachten, die sich nicht immer ganz um Fußball drehen.[52]

Hoverball

Da die Sportart Hoverball bekanntlich von Hamburger Hover-Gangs wie den «Wasserratten» praktisch erfunden wurde, ist es auch nur logisch, dass die Stadt mit den «HSV Silent Sharks» auch ein Team in der Europäischen Hoverliga hat.[52] Dass die Gangs - neben ihren diversen kriminellen Aktivitäten in den Fleeten zwischen Harburg, dem Hafen und der Neuen Mitte - auch selbst weiterhin voller Enthusiasmus Hoverball spielen, sei am Rande angemerkt.

Zudem wird der nach einem «Silent Sharks»-Spieler benannte und von Hapag-Lloyd AG und HSV veranstaltete Pokalwettbewerb des «Kabitzky-Cups» alljährlich am Ende der Saison in Hamburg ausgetragen.[51]

Stadtkrieg

Hamburg kann auch bei Kaiser Stadtkrieg zwei namhafte Teams ins Rennen schicken. In der DSKL finden sich sowohl die Hamburg Rams als auch die Harburg Sharks. Während die Rams anständige Shows und ordentliche Profispieler ins Feld führen, sind die Sharks hingegen am ehesten mit römischen Gladiatoren zu vergleichen. Diese animalische Show lässt böse Zungen behaupten, dass die Sharks auch außerahbl der Zone das Spiel beeinflussen würden. Dennoch kann das Team mit seinen Starspielern und unbedingten Siegeswillen punkten.[52]

Neben diesen beiden Größen gibt es noch zahlreiche Amateurmannschafften, die dank unkonventioneller Ansätze und ausgefalleneren Strategien immer einen Blick wert sind. Da wären etwa die Hamburger Big Willis, eine Knastmannschaft des Hamburger Gefängnisses, die bis heute die höchsten Quoten erzielen.[52]

Abseits der Mannschaten sind Pinneberg oder Bad Segeberg die üblichen Schauplätze für die Spiele und der Teutonen-Cup sorgt dafür, dass jährlich herausfordernde Umgebungen in Harburg aufgebaut werden.[52]

Combat Biking

Vor der Einstellung der Liga mitten in der Saison 2063/64 mit den «Hamburg COPKillerz» auch eine Combat Biking-Mannschaft, die auf dem Heiliggeistfeld trainierte und die am Ende das Pech hatte, dass man in ihren Umkleideräumen mehrere Kilo NovaCoke fand. In der Vergangenheit existierte in der Hansestadt mit den «Hamburger-Octopus» auch noch ein zweites Team in dieser Sportart.

2080 gewinnt Combatbiking in der Hafenmetropole wieder zunehmend an Beliebtheit. Bislang gab es noch keine großen Gewinne oder gar Umsätze, aber die steigenden Einnahmen erlauben es, die Arena nahe der Klärwerken von Hasloh auszubauen, sodass man dort mittlerweile eine sehr hochwertige Show abliefern kann (auch wenn der Gestank leider bleibt).[51] Regelmäßig findet zudem das Norddeutsches Combatbiking-Turnier auf dem Heiligengeistfeld statt.[50]

Tierrennsport

Neben den sportlichen Schwergewichten finden sich noch ein paar Kleinigkeiten in der Stadt. So bietet etwa die Trabrennbahn Bahrenfeld Pferderennen für die gut Betuchte Gesellschaft. Immer Mittwochs und Sonntags vergnügt man sich von morgens bis abends und trifft sich auch am Wochenende gerne mal für ein gesellschaftliches Miteinander, wo es dann deutlich entspannter zugeht.[51]

Ins gleiche Horn bläst auch die Hunde- und Critterrennbahn in Osdorf, die sich eines sehr exklusiven Zugangs rühmen kann. Wer nicht zu den oberen Zehntausend gehört, braucht es erst gar nicht zu versuchen.[51]

Kampfsport

Wer groß Wetten will, der muss in Hamburg in den Kampfsportbereich blicken. Boxen war schon immer eine große Sache, aber inzwischen finden auch regelmäßig Mixed-Martial-Arts-Events statt. Bei den Stars füllen sich die Arenen mit jeder menge lokaler Größen, wenn schon Wochen im Voraus die Kämpfe angekündigt und mit viel Glanz und Gloria aufgeblasen werden.[51]

Neben diesen finden sich auch jede Menge Anhänger gelegentlicher Wrestling-Matches und auch die Erwachten folgen dem neuesten Trend des Magic Duelling. Aufgrund der schieren Feuerkraft der Kampfmagier sind diese Kämpfe allerdings vorgespielt und man besinnt sich lieber auf effektvolle Illusionsmagie nach einem im Vorwege verhandelten Skript, um so maximale Effekte zu erzeugen, ohne sich oder das Publikum zu töten. Aus diesem Dunstkreis hat sich eine kleine Gruppe wohlhabender Fans angeschickt, einen Antrag zur Gründung eines Verbandes zur Regulierung der Duelle zu gründen, der Verband Hanseatischer Arkaner Duellisten (VHAD).[51]

Weitere

Abseits dieser Größen gibt es auch noch einzelne Vertreter von Eishockey, Handball, Basketball und E-Sports.[51]

Grauzonen

Im Sportbereich gibt es auch Formen, die zwar nicht unbedingt illegal sind, aber sehr an der Grenze kratzen. Angeheizt wird die Sache vor allem durch den Umstand, dass man auf sie Wetten abschließen kann, weshalb sich ein reges Publikum in diesem Bereich finden lässt.[51]

So ist das Containern eine Form illegalen Kampfes, bei dem nur kleine Kreise wissen, wo man die regelmäßig stattfindenden Gefechte findet. Ursprünglich als rauere Alternative zu den normalen Kampfsportevents entwickelt, haben sich inzwischen viele Nachahmer gefunden und man weiß nicht mehr wirklich, ob es die ursprünglichen Veranstalter noch gibt oder ob sie ihr Angebot nur angepasst haben.[51]

In den letzten Jahren hat zudem auch (Stadtkrieg-)Parkour an Beliebtheit gewonnen und bildet inzwischen eine ganz eigene Szene. Die todesmutigen Athleten rennen dabei querfeldein durch die Stadt und überwinden zu Fuß eine ganze Reihe komplizierter und gefährlicher Hindernisse. Angeheizt durch ihr Ego hat die Szene immer riskantere Wettbewerbe aufgestellt, die man in speziellen Knoten in der Matrix verfolgen kann.[51]

Weitere Varianten sind etwa das immer gefährlicher werdende Ego-Caching und Live-Exit-Games. Bislang sind diese Formen noch sehr unkontrolliert, aber die Fanzahlen steigen auch hier.[51]

All-Area-Combat-Golf (AACG) sorgt regelmäßig für Sachbeschädigung, während die Kontrahenten durch Shoppingmalls, Slums oder Wohngebiete spielen. Das ganze organisiert sich in der Allied German States Series 2080, die Gegenstand großer Geldwetten ist und deren Finale angeblich in Hamburg stattfinden wird.[53]

Kriminalität

Unterwelt

Illegaler Sport

Neben den legalen Sportarten und seinen Grauzonen gibt es auch einige Sportarten, die eindeutig illegal sind. So betreibt eine ganze Szene illegale Rennen, bei denen Fahrer, Tuner und Schrauber häufig aus dem Umfeld der Randalekids bestehen. Dabei werden unterschiedliche Straßen und Wasserwege der Stadt in ganz eigenen Rennen befahren und verlangen eine ganz besondere Art von Fahrer, die in der Lage ist, zwischen den Elementen fließend zu wechseln. Boot-Schrauber können sich hier zudem einen Namen machen, der auch überregional bekannt ist. Auf den Straßen mag man dem Rhein-Ruhr-Megaplex nichts vormachen, aber wenn es um das Wasser geht, hat Hamburg eindeutig die Nase vorn.[54]

Die Gutsituierten hingegen suchen sich exorbitante Unterhaltung in Form des Kampfsportes. Das Containern wurde zu oft kopiert und hat etwas vom Pöbel, weshalb man lieber Pitfights auf privatem Gelände veranstaltet. Zu diesem Zwecke benötigen die ausrichtenden Privatpersonen Runnerteams zur Vorbereitung, Begleitung und im Anschluss zum Aufräumen. Manchmal entscheidet man sich auch für besonders aggressive Critter, die man aufeinander loslässt, was deutlich weniger Arbeit verlangt, aber auch weniger aufregend ist als Menschenblut. Die Vory und Triaden veranstalten inzwischen ebenfalls Pitfights, ebenso wie Freischaffende. Die Triaden sind dabei aber deutlich beliebter, da die Adepten aus Asien mit ihren Kampfkünsten beeindruckender sind.[54]

Ein jüngst aufgetretenes Phänomen sind die Hochsee-Angeltörns. Hierbei fahren hochbezahlte Kapitäne mit stark gesicherten Schiffen in die verseuchte Nordsee, wobei sie natürlich jede Menge Piraten und Toxische Geister anlocken. Dabei kommt es zu hohen Ausfallquoten bei den Crews, sodass Runner hier schnell Geschäfte machen können - wenn sie überleben.[54]

Schmuggel

Zwischen Hamburg und Amsterdam verläuft eine Schmuggelroute durch das verseuchte Schlickland an der zerstörten Nordseeküste.[55] Besonders Waffen kommen so in die Stadt. Der Handel mit Ware aus dem Westen jenseits des großen Teichs wird von den Likedeelern, bzw. Penosen kontrolliert, wobei ihnen das Geschäft von den Vory v Zakone streitig gemacht wird, die hier deren Kunden übernehmen wollen. Derweil kommt über die Triaden Ware aus Asien ins Land. Das sorgt für jede Menge Reibereien, zumal die Preise für Waffen rapide fallen. Die Vory bringen abert auch Ware von jenseits der Ostsee und aus Skandinavien nach Hamburg.[56]

Zudem sind die Likedeeler bestens international vernetzt, sodass sie auch Spezialausrüstung und Waffen aus Kleinstproduktionen besorgen können. Das dauert zwar und sie beliefern auch nicht jeden, aber dafür bieten sie beste Qualität.[56]

Connections

  • Red Anya - Waffenschieberin der Likedeeler

Locations

Cafés, Restaurants und Imbisse

Bars, Clubs, und Nachtleben

Auf St. Pauli ("Kiez"), inklusive Reeperbahn, Große Freiheit und Hamburger Berg

Restliches Hamburg

Hotels

Konzernlocations

Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Kultur

Einkaufsmöglichkeiten

Infrastruktur

Behörden und öffentliche Einrichtungen

Schatten- und alternative Szene

Sonstige


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b c d e f g h i j k l Datapuls: Hamburg S.11
  2. Datenpfade S.28
  3. a b c d e f g Datapuls: Hamburg S.12
  4. Datapuls: Hamburg S.12-13
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p Datapuls: Hamburg S.13
  6. Emergenz - Digitales Erwachen S.125
  7. a b c d e f g h i Datapuls: Hamburg S.14
  8. Datapuls: ADL S.14
  9. Schattenhandbuch 2 S.180
  10. Schattenhandbuch 4 S.60
  11. Schattendossier 1 S.14
  12. a b c Datapuls: Hamburg S.15
  13. a b c d e f g h i j k Datapuls: Hamburg S.17
  14. a b c d e Datapuls: Hamburg S.16
  15. Datapuls: Hamburg S.52
  16. Datapuls: Hamburg S.45
  17. Datapuls: Hamburg S.15-16
  18. Datapuls: Hamburg S.16-17
  19. Datapuls: Hamburg S.29
  20. Data Trails S. 102
  21. Deutschland in den Schatten II S. 286
  22. a b c d e f g h i Datapuls: Hamburg S.21
  23. a b c d Datapuls: Hamburg S.109
  24. a b c d e f g h i j k l m Datapuls: Hamburg S.108
  25. Auf dunklen Pfaden S.30
  26. a b c d e Auf dunklen Pfaden S.52
  27. a b c d e f Datapuls: Hamburg S.115
  28. a b Datapuls: Hamburg S.110
  29. Datapuls: ADL S.86
  30. Running Pictures
  31. a b c d e Datapuls: Hamburg S.116
  32. a b Datapuls: ADL S.102
  33. a b c d e f g h i j k Datapuls: Hamburg S.106
  34. a b c d e f g h i j Datapuls: Hamburg S.107
  35. a b c d e f g h i Datapuls: Hamburg S.105
  36. Megakons 2078 S.230
  37. Datapuls: Hamburg S.112
  38. a b c d e f g Datapuls: Hamburg S.19
  39. a b c Datapuls: Hamburg S.104
  40. a b c d e f g h i j k l m n Datapuls: Hamburg S.31
  41. a b c d e f Datapuls: Hamburg S.32
  42. a b c Megakons 2078 S.213
  43. a b c Megakons 2078 S.231
  44. Deutschland in den Schatten II S.38
  45. Datapuls: Hamburg S.18
  46. Datapuls: Hamburg S.19-20
  47. a b c d e f g Datapuls: Hamburg S.20
  48. Datapuls: Hamburg S.20-21
  49. a b c d e f Datapuls: Hamburg S.22
  50. a b c d Datapuls: Hamburg S.30
  51. a b c d e f g h i j k l Datapuls: Hamburg S.24
  52. a b c d e f Datapuls: Hamburg S.23
  53. Datapuls: Hamburg S.24-25
  54. a b c Datapuls: Hamburg S.25
  55. Shadows of Europe S. 217
  56. a b State of the Art ADL S.15

Index

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Romane

Deutsch Englisch


Sonstige

Deutsch Englisch
  • Ein Scherbenhaufen in der Entstehung
  • NovaPuls
    • 2071-06-06
      • "Attentat auf Hamburger Bürgermeisterin"
    • 2074-06-10
      • "Ballin-Konsortium erweitert seine Aufgaben"
    • 2074-06-26
      • "Anschlagsserie in Hamburg: Zahlreiche Tote"
      • "Netzausfälle im Raum Hamburg"
    • 2074-07-10
      • "Nach Anschlägen: Krisenlage dauert an"
      • "Regierungssitz beendet Alarmbereitschaft"
      • "Erste Hamburgflüchtlinge eingetroffen"
      • "Hamburger Anschläge befeuern Berliner Dezentralisierungsdebatte"
      • "Suche nach Verantwortlichen geht weiter"
      • "Ætherlink-Krise schadet LDFP"
      • "Oakforest zeigt neue Seiten"
      • "Blamage bei Bavaria"
    • 2074-09-29
      • "Neuer Finanzkonzern in Hamburg gegründet"
    • 2075-01-01
      • "Hamburg am Scheideweg"
      • "Verhängnisvoll vorgestrig"
    • 2075-11-21
      • "Hamburg: Das Hongkong Europas?"
    • 2076-01-20
      • "Unwetterwarnung für die Nordseeküste"
    • 2076-02-22
      • "Eiskalte Kalkulation"
      • "Das gute Geschäft mit der Sturmtief-Panik"
    • 2076-03-22
      • "Jahrhundertkälte"
      • "Zweifel an der Mafia-Theorie"
      • "HBG erhält A-Status"
    • 2076-06-21
      • "Räumung der Ecuadoria-III schreitet voran"
    • 2076-09-23
      • "Blutbad nach dem Hasskonzert"
      • "Mit weiteren Ausfällen ist zu rechnen"
      • "Fleetenbericht 2076 deckt erhebliche Mängel auf"
      • "Bergung der Ecuadoria-III länger und teuerer als geplant"
    • 2076-10-20
    • 2078-03-31
      • "Schlechtes Feng Shui"
    • 2078-06-29
      • "Horizon setzt auf Hamburg"
      • Top Meldungen - Hamburg
  • Sandmann ?

Siehe auch

Kategorien

Weblinks