Shiawase Envirotech

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Shiawase Envirotech
Überblick (Stand: 2081) [1]
Mutterkonzern: Shiawase Corporation
Hauptsitz:
Osaka, Kansai-Sprawl, Japanisches Kaiserreich
Branche:
Umwelttechnologie
Rohstoffgewinnung
öffentliche Dienstleistungen
Geschäftsführung:
Mariko Kiyonobu (früher)
Mamoru Shiawase
Konzernstatus: Abteilung

Shiawase Envirotech ist eine Abteilung Shiawases, die sich mit Rohstoffgewinnung, Recycling, Entsorgung und Umwelttechnologie im näheren und weiteren Sinne befasst, daneben aber auch öffentliche Bauprojekte und -ausschreibungen umsetzt.

Geschichte

Ursprünglich war Shiawase Envirotech nur dazu gedacht, um Abfälle sammeln und "entsorgen" zu können, was mit Verklappung und Verbrennung ohne Rücksicht auf die Konsequenzen geschehen konnte. Als Umweltverschmutzung allerdings zu einer Haftungsfrage avancierte, wurde die Abteilung reformiert und neu strukturiert, sodass sie inzwischen tatsächlich umweltfreundlicher geworden ist. Traditionell machte die Sparte zwar Verluste, brachte aber im Laufe der Zeit viel positive PR ein und der Zugang zu den Abfällen anderer Konzerne hatte ebenfalls seine Vorteile.[2]

Während der KFS-Krise hatte Geeschäftsführer Mamoru einigen Streit mit seinem Sohn Kazuja Shiawase, dem Leiter von Shiawase Biotech. Dieser argumentierte, dass die Envirotech-Töchter Arboritech und SECCA Co-op Comercial neu asugerichtet und der Biotech-Abteilung zugeführt werden sollte. Sein Argument dafür war, dass die Biotech-Tochter Shiawase Laboratories viel mit der genetischen Modifikation von Nutzpflanzen und -tieren zu tun hat, wodurch sich erhebliche Einsparungen an Bürokratie führen würde, wenn alles unter einem Hut steckt. Das Problem war aber, dass diese beiden Tochterunternehmen die profitabelsten unter Mamorus Ägide waren, was also auf wenig Gegenliebe stieß; stattdessen versprach er, die Abhängigkeit dieser zu Shiawase Laboratories zu verringern (vermutlich arbeitete er sogar daran, die Abhängigkeit gänzlich zu entfernen).[3]

Geschäftsprofil

Die Hauptgeschäftsfelder dieser Abteilung sind Bergbau, Stadtreinigung und Müllentsorgung.[4] Ziel war es die Umweltschäden des eigenen Konzerns zu beheben, etwa durch Wiederaufforstung und Landschaftswiederherstellung.[5] In den 2060ern wurden diese Geschäftsfelder mit der Gründung von Arboritech erweitert, die damals alle nicht-Bergbauaktivitäten in sich vereinte: Landwirtschaft, Aquakultur, Forstwirtschaft, Agaraforschung und damit verbundene Bereiche.[6] Weiterhin beschäftigte sich die Abteilung in den 60ern neben Umwelttechnik auch mit, biologischen Stoffen, magischer Forschung, sowie der Züchtung und Ausbildung von erwachten Tieren.[5] Zudem führt die Abteilung auch Infrastrukturbauarbeiten durch. So hielt Shiawase Envirotech in Seattle bereits in den 2050ern den Vertrag über die "Public Works" des Sprawls[7] und sie stellten seitdem auch den jeweiligen Commissioner in diesem Tätigkeitsbereich.[7][8][9]

Die Reinigungskampagne ihrer Entsorgungsfirmen bescheren dem Konzern in den 2070ern gerade eine Menge positive PR, bürden ihm zugleich jedoch auch eine Hypothek für die Zukunft auf, da die Shiawase Corporation - und ihre Vorstandsvorsitzende, die immerhin Kaiserin Hitomi persönlich ist, künftig an den Versprechen der angeblichen Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit gemessen werden könnten.[4]

Führung

Langjähriger Geschäftsführer von Shiawase Envirotech ist Mamoru Shiawase (welcher schon seit 2061 diese Position innehat[10]), der die Abteilung mit Effizienz führt und geradezu explosionsartiges Wachstum erzeugen konnte, wofür er viel Lob bekam.[11] Mamoru bekam diese Position, nachdem seine Vorgängerin, Mariko Kiyonobu, von TerraFirst!-Terroristen bei der Eröffnung einer Anlage zur Verarbeitung von Söndermüll in Nordafrika getötet wurde.[5]

Leiterin für Shiawase Envirotech auf den Philippinen war 2061 Mitsuko Shiawase-Yamana.[12]

Firmensitz

Shiawase Envirotech ist - ebenso, wie das globale HQ der Shiawase Corporation - in Osaka im Kansai-Sprawl im japanischen Kaiserreich angesiedelt.

Tochterfirmen

Namhafte Marken und Subkonzerne von Envirotech sind u.a.

Arboritech[13] 
befassen sich mit Primärproduktion, die nichts mit Bergbau zu tun hat - inklusive industrialisierter Landwirtschaft, Wiederaufforstungskampagnen und Aquafarming. Tochterfirmene sind u.a. Terres Du Monde.
Kuroyama Geosource[13] 
Bergbau. Zu ihr gehören u.a. Kuroyama Minerals und MegaMine.
SECCA Co-op Commercial[13] 
Landwirtschaftskonzern. Zu ihr gehört u.a. Agricola und die Spreefrucht AG.
Shiawase City Services[13] 
Ver- und Entsorgungsunternehmen
Shiawase Petrochemical[13] 
Petrochemie
WasserKraft[14] 
Wasserwiederaufbereitung

Wichtige lokale Aktivitäten

Asien

Die Abteilung hat in jüngere Zeit große Mengen Land gekauft, um ihr Agrargeschäft auszubauen, besonders in Asien. Envirotech konzentriert sich auf den Erwerb von Grundstücken in den Provinzen Gansu (besonders der Hexi-Korridor für Viehzucht und den Anbau von Weizen, Gerste und Mais), Südtibet (Weizen, Chilis, Reis und andere Nutzpflanzen) und Sichuan (unter anderem auch für Luxusgüter wie Zitrusfrüchte, Zuckerrohr und Pfirsiche). Diese Expansionen rufen Saeder-Krupp auf den Plan, die sich Shiawase vehement in den Weg stellen und viele lokale Beamte gekauft hat, was Shiawase durch unzählige bürokratische Hürden zwingt. An anderen Stellen liefern sich die beiden Megas Bieterkriege um Land, wodurch das Land, welches Shiawase am Ende erwirbt, letztendlich wenigstens doppelt so teuer wurde, wie zunächst gedacht. Und wenn der Konzern dann doch mit der Bewirtschaftung begann, wurden Pflanzen und Tiere mysteriöserweise krank oder fielen Insektenplagen zum Opfer (und waren überraschenderweise resistent gegenüber den von Shiawase eingesetzten Mitteln). Das Shiawase Market Information & Forcasting Department hat ermittelt, dass diese Dinge eindeutig auf den Kampf gegen Shiawase zugeschnitten sind.[15]

Europa

Allianz Deutscher Länder

Shiawase Envirotech ist eine der größten Abteilungen in Shiawases in der Allianz Deutscher Länder und hat ihre Zentrale in Berlin, welche auch als Deutschlandzentrale agiert. Seinen Hauptumsatz macht die Abteilung mit Shiawase City Services, welche unter anderem die Müllabfuhr und Wasseraufbereitung zuständig ist. Bis zur KFS-Krise hatte der Konzern auch den Auftrag zur Luftreinigung, aber der Einsatz von Naniten war naturgemäß ein Problem.[16]

Shiawase City Services hält Ende der 2070er den Müllbeseitigungsvertrag für Berlin, Bochum, Düsseldorf, Nürnberg und Teile von Groß-Frankfurt.[13]

Seit der Errichtung der Zentrale in Berlin hat zudem SECCA in Brandenburg und Teilen des Norddeutschen Bundes einige Farmen und Nahrungsmittelfabriken aufgekauft.[13]

Nordamerika

UCAS

In Manhattan konnte Shiawase Envirotech den Central Park wieder weitestgehend herstellen, sodass Shiawase nun das Quasi-Monopol über alles hat, was diesen anbelangt. Der Park ist beliebt und bringt dem Konzern viel Prestige ein.[17]


Endnoten

Quellenangabe

Index

Quellenbücher

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Weblinks