Stade

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Stade
(Hamburg)
Überblick (Stand:2080)
Kurzbeschreibung:
Industrieller Bezirk (Chemie- und Ölindustrie, industrialisierte Landwirtschaft, Flugzeugbau)
Sicherheitskräfte:
HanSec, jede Menge Konzernsicherheit
Industrie:

Chemische, Petrochemische- und Nahrungsmittel-Industrie / Industrialisierte Landwirtschaft - Beiersdorf, GGW (beide AGC), Alxon Pharma (Z-IC), Evo Synthetech, Unilever, Royal Dutch Shell (beide Regulus), Deutschen Erdölgesellschaft, Maersk Oil & Gas, PetroGas und Total
Flugzeugbau - Airbus Aerials

Kriminelle Aktivitäten:

Lobatchevski-Vory, Desperados MC, Sons of Odin MC (jeweils örtliche Chapter), Wattsammler und Piratencrews in den überschwemmungsgebieten

Stade ist ein Bezirk von Hamburg.

Stadtbild

In Stade konzentriert sich ein Großteil der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie Hamburgs: Unilever (Regulus Joint Industries), Beiersdorf (AG Chemie), Alxon Pharma (Zeta-ImpChem) und Evo Synthetech. Neben den Produktionsbetrieben gibt es auch Labors, wo F&E betrieben [1] wird, und Produktionskonstroll-Institute.[2] Außerdem existieren hier - namentlich ehemaligen im Alten Land, Richtung Buxtehude[3] - auch große Kunststoffkuppeln, Gewächshäuser und ähnliche Einrichtungen, in denen industrialisierte Landwirtschaft und Obstanbau betrieben wird, und die sich mehrheitlich im Besitz derselben Konzerne oder der AGC-Tochter General Genetics befinden. Am Nordrand Stades gibt es zudem ein großes Kraftwerk.[1]

Dazu kommen riesige Güterbahnhöfe und Speditionen, die oft den Industriegeländen angegliederten Wohnsilos für die Arbeiter sowie die Infrastruktur, die sich an deren Bedürfnisse richtet: Discounter, billige Fastfoodläden, Kneipen Sarghotels und Bordelle.[2] Die nach den Verwüstungen der Schwarzen Flut errichtete Bürostadt hatte lange mit Leerstand und Verfall zu kämpfen. Inzwischen wird sie hauptsächlich von A-Konzernen genutzt. Daneben sind hier auch Unternehmen mit sehr engen und direkten Vory-Verbindungen ansässig, die die Unauffälligkeit und Diskretion schätzen, da die Aufmerksamkeit sich eher auf die Sardinenstadt in Hamburg-Nord richtet.[3]

Außerdem befindet sich auch der wiederaufgebaute Ölhafen Hamburgs mit seinen Tanklagern, Pumpstationen und den Raffinerien im Besitz der AG Chemie, von Royal Dutch Shell (Regulus) aber auch der Deutschen Erdölgesellschaft, von Maersk Oil & Gas, PetroGas (Lusiada / Spinrad Global) und Total (Esprit Industries / Aztechnology) in Stade.[3]

Schließlich hat sich in Stade noch das Airbus-Werk von Airbus Aerials mit den zugehörigen Arbeitersiedlungen in Agathenburg, Dollern und Deinste sowie dem Werksflughafen Stade angesiedelt, wo auch Prototyp-Flugzeuge starten und landen.[3]

Kriminalität

Aktivismus

Stade ist ein Hauptziel für - häufig gewaltsame - Protestaktionen und Demonstrationen und gelegentliche ökoterroristische Anschläge grüner und/oder konzernfeindlicher Policlubs und Aktivisten, vom Klabauterbund über Attac!, Grüne Zellen, Mutter Erde und Save our Seas bis hin zu TerraFirst! und GreenWar.[1][3]

Schatten

Shadowruns in Stade richten sich entweder auf die - hier ausgesprochen häufige - Extraktion von Mitarbeitern im F-&-E-Bereich (Chemiker, Ingenieure, Entwickler),[1] klassische Industriespionage, Prototyp-Diebstahl oder Produktionssabotage. Daneben bezahlen die ansässigen Konzerne auch Shadowrunner, um die Ausrüstung der Ökoguerilla zu sabotieren.[1]

Schmuggel

Der Werksflughafen Stade dient Airbus/Proteus insgeheim dazu, Fracht in die Stadt zu schmuggeln, die nicht im Freihafen auftauchen soll.[4] Daneben gibt es auch Schmuggler, die sich darauf verlegt haben, Runnern samt illegalem Equipment von hier aus die Ein- und Ausreise auf dem Luftweg zu ermöglichen. Der Flughafen ist exterritorial,[3] die Luftraumüberwachung wegen der begründeten Angst vor Spionagedrohnen aber sehr dicht.[4]

Unterwelt

Die Lobatchevski-Vory versorgt die Arbeiterschaft in Stadt mit Drogen und Prostituierten. Daneben sind die hiesigen Chapter des Desperados MC und des Sons of Odin MC auf den Straßen des Bezirks unterwegs. Abseits der Konzernanlagen verstecken sich in den seichten Gewässern der Überschwemmungsgebiete zudem Wattsammler und einige Piratencrews.[3]

Locations


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b c d e Schattenstädte, Neuauflage S. 138, 150
  2. a b Datapuls: Hamburg S. 44
  3. a b c d e f g Datapuls: Hamburg S. 45
  4. a b c d e Datapuls: Hamburg S. 46

Index

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Weblinks