AG Chemie

Aus Shadowhelix
(Weitergeleitet von AGC)
Wechseln zu: Navigation, Suche
AG Chemie
Überblick (Stand: 2072) [1]

AG Chemie Europa.jpg

Abkürzung: AGC
Motto: "The Essentials Company"
Gründung: 2011
Hauptsitz:
Ludwigshafen, ADL (Groß-Frankfurt)
Präsident/CEO: Dr. Jürgen Straub
Rating: AA
Hauptaktionäre:
AGC Holdinggesellschaft: 20%
Frankfurter Bankenverein: 14%
Spinrad Industries: 9%
Harald Seibert: 7%
Francois Duvaillier: 6%
Saeder-Krupp / Lofwyr: 5%
Zeta-ImpChem: 4%
Eva Beilstein-Schliefen: 3%
Rest Streubesitz

Die AG Chemie (AGC) ist ein großer europäischer AA-Konzern mit Sitz in der ADL und nach Zeta-ImpChem und Saeder-Krupp der drittgrößte Chemiekonzern der Welt. Die AGC ist Mitglied der NEEC.

Ursprünglich wurde AG Chemie als ChemEurop aus vielen vorallem deutschen Chemieunternehmen gegründet.

Geschichte

Entstanden ist die AG Chemie 2011 durch eine Fusion von Bayer, BASF, Degussa, Hoechst-Aventis, Solvay und Stern Pharma. Das Unternehmen hieß zunächst ChemEurop, es wurde jedoch schon bald in AG Chemie umbenannt.

Die AG Chemie lieferte sich über mehrere Jahre hinweg einen verdeckten Kleinkrieg mit Eastern Star Pharmaceuticals, einem Pharma-, Chemie- und Biotechnologiekonzern aus dem Baltikum mit starken Interessen auf dem Gebiet der Magie. Dieser Konflikt eskalierte, als der CEO von ESP auf die AGC-Proteus-Verbindung stieß, und versuchte, auf den stärkeren Konkurrenten massiv Druck auszuüben. In der Folge iniziierte die AG Chemie eine Serie von verheerenden Shadowruns gegen ESP, die den Untergang des Rivalen besiegeln sollten. Eine komplette feindliche Übernahme scheiterte nur daran, dass das Management von ESP Saeder-Krupp als weißen Ritter zur Hilfe rief. Nach dem ESPs CEO Alexandrej Cherkov nach einem Mordanschlag auf ihn spurlos verschwunden war, wurde sein Konzern letztlich zwischen SK und der AGC aufgeteilt, die auch ESPs Tochterunternehmen MediHelp - deren Äquivalent zum BuMoNa - schluckte.[2][3]

In Folge des Proteus-Skandals und der tiefen Verstrickung der AGC in die Proteus-Verschwörung verlor der Konzern 2063 eine Reihe wichtiger Mitarbeiter, wozu unter anderem der ehemalige Geschäftsführer und Anteilseigner Dr. Alfons Endermann und der Magier und Neo-Alchemist Prof. Dr. Johan van Groenighen gehörten. Während ersterer wegen des Todes des alten Proteus-Vorstands angeklagt worden war, und - kaum dass er Mitte Dezember '63 gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen wurde - spurlos verschwand,[4] kam letzterer während der Säuberung der Frankfurter AGC-Zentrale im Rahmen einer vom Konzerngerichtshof angeordneten Razzia durch Ares-Kräfte ums Leben.[5]

Nichts destotrotz ist die AGC seit Herbst 2063 mit Miriam Tolkacz im Stiftungsrat der Prometheus-Stiftung vertreten, der in Zukunft die Aufsicht über die Geschäftsführung der Proteus AG hat.[6]

Die Rolle im Proteus-Skandal, namentlich die von der AG Chemie zu verantwortende Ermordung des früheren Proteus-Vorstandes beschädigte den durch Endermanns Geschäftspraktiken zuvor bereits angeschlagenen Ruf der AG Chemie massiv, und ließ deren Aktienkurse - ungeachtet der realen Gewinne - ins Bodenlose fallen. In der Folge unterzog der neue, aus dem Ruhestand zurückgeholte Geschäftsführer Dr. Jürgen Straub die AG und ihre Tochterfirmen einer teilweise radikalen Überprüfung und Umstrukturierung. Im Zuge dessen wurde unter anderem die komplette Pharmasparte an den Konkurrenten Zeta-ImpChem verkauft, und der Erlös verwendet, um damit Stammaktien der AGC von Z-IC und Saeder-Krupp zurückzukaufen. Hierbei trennte man sich auch von der - als problematisch angesehenen - Berliner Konzerntochter Schering.

Während der Technomancer-Verfolgung 2070 gehörte die AG Chemie zu den deutschen Konzernen, die sich durch die Forderungen nach einer harten Gangart gegenüber Technomancern und emergenten AIs auszeichnete. Besonders ihre Tochterfirmen Müller-Schlüter Infotech [7] und General Genetics Worldwide taten sich dabei durch illegale und unethische Experimente an unfreiwilligen, (meta)menschlichen Versuchspersonen hervor.[8]

Im Zuge eines symbolischen Neuanfangs und der Rückkehr zu seinen Wurzeln verlegte der Chemie-Multi seine Konzernzentrale im gleichen Jahr von Höchst nach Ludwigshafen, wo ein neues Konzern-Hauptquartier auf dem Gelände des alten Stammwerks der BASF errichtet wurde. Am 18. Dezember 2070 gab die AG Chemie zudem bekannt, sich nach ihrer Pharma-Sparte auch vom Bund für den Mobilen Notfallarzteinsatz zu trennen, der jedoch nicht - wie in Wirtschaftskreisen erwartet - an Z-ICs EuroMedis verkauft, sondern als selbstständiger, börsennotierter Konzern aus der AG Chemie ausgegründet wurde. Der Gesundschrumpfungsprozess hatte allerdings den gravierenden Nachteil, dass der AG Chemie in der Folge der Verlust des AA-Status und damit der Exterritorialität drohte, und sie deshalb gezwungen war, möglichst rasch eine Reihe von kleineren Konzernen zu übernehmen, um eine Rückstufung durch den Konzerngerichtshof auf den Rang eines A-Konzerns zu verhindern.

Geschäftsprofil

Der Konzern konzentriert sich auf den europäischen Raum und ist besonders im Bereich der Chemie und Genetik vertreten.

Forschung und Entwicklung

Die AGC pumpt enorme Fördermittel in verschiedene Universitäten in der Allianz Deutscher Länder. Speziell die Justus-Liebig-Universität in Gießen und magische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg sowie die Schiller-Universität zu Jena - letztere via die Konzerntochter Zeiss-Audiotek Cybersystems - erhalten einen Großteil ihrer Euros von der AG Chemie. Dem entsprechend wird dort natürlich jeweils auch in erster Linie im Dienste und zum Nutzen des Kons geforscht. Außerdem unterhält die AG Chemie auch sehr enge Beziehungen zur Dr. Faustus Gesellschaft. Der Konzern selbst forscht ebenfalls intensiv auf dem Gebiet der Alchemie, da großes Interesse daran besteht, alchemistische Prozesse oder gar ein Elementar in der industriellen Produktion einbinden zu können, ohne dass auf diesem Gebiet jedoch bislang ein Durchbruch erzielt worden wäre.

Shadowtalk Pfeil.png ...und dann gibt es da noch ein geheimes Projekt, über das ich in einem AGC-Rechner gestolpert bin: Die Mags der AG suchen tatsächlich nach einem Weg, der es erlauben würde, Giftgeister durch ihre Lohnmagier unabhängig von der Tradition, der die folgen, binden und kontrollieren zu können, so dass sie als Teil der astralen Sicherheit in mehr oder minder verseuchten Konzernarealen eingesetzt werden könnten...
Shadowtalk Pfeil.png sir vibe

An ihrem Hauptsitz im Raum Groß-Frankfurt ist AG Chemie eine Großmacht. Fast jede Immobilie und jedes Stück Land gehört entweder direkt oder über andere Firmen der AGC. Den Rest kontrolliert der Frankfurter Bankenverein.

Sicherheit

Die Sicherheitkräfte der AG Chemie sind gut ausgestattet und qualifiziert. Sowohl physisch, auf astraler Ebene und in der Matrix ist die Sicherheit vergleichbar mit der der Triple-A-Megakons.

Sponsoring

Der Konzern sponsert/besitzt nicht zuletzt den Fußball-Club «AGC Leverkusen» (ehemals Bayer 04 Leverkusen) und mit «Waldhof Mannheim» spielt noch eine weitere Profimannschaft der Rhein-Hessen Liga mit dem AGC-Logo auf der Brust [9]. Daneben unterhält er das professionelle Urban Brawl-Team der «AGC LabRats», und stellt Sportdrogen (sprich: Dopingmittel) sowie über seine Tochterfirmen spezielle Cyberware für den Profisport her.

Shadowtalk Pfeil.png Najah. Irgendwie war ich nicht mehr so Fan von den LabRats, als sie mit ihren Chemiewaffen angefangen haben, andere Teams in Schlacke zu verwandeln. Wer war noch gleich das Opfer?
Shadowtalk Pfeil.png Jacab
Shadowtalk Pfeil.png Die «Kölner Maniacs» ...echt eine Schande, wie die immer wieder die Arschkarte der Liga ziehen: Erst der EBMM-Skandal, als die «Butchers Bielefeld» sie damals in der Bonner Brawlzone mit den Manipualtionssprüchen ihrer angeheuerten Zauberer zum Affen gemacht haben, dann, ein paar Jahre später die «LabRats», Mitte der '60er der Whipeout im Spiel gegen die «Madrid Matadores», als sie von einem Madridter Spieler praktisch im Alleingang erledigt wurden und jetzt, im Teutonencup '73 wieder ein vorzeitig durch Whipeout beendetes Match gegen die Knastmannschaft aus Borkum! - Aber die Maniacs werden zurückkommen... wie bislang noch jedes Mal!
Shadowtalk Pfeil.png Kölsch < play: "Viva Colonia.wav" >

Außerhalb des sportlichen Bereichs tritt die AG Chemie auch als Ausrichter und Sponsor zahlreicher Weinfeste auf, da sie über ihre Nahrungs- und Genussmittelsparte in den Winzergenossenschaften Rhein-Hessens erheblichen Einfluss genießt, und diese volkstümlichen Veranstaltungen gerne zur positiven Selbstdarstellung nutzt.

Tochterfirmen

Chemie und Gentechnik

AGC Defences 
Munition, Treibladungen, exotische Waffen und verschiedene Sprengstoffe
BASF 
Gründerkonzern der AG Chemie. Immer noch ansässig in Ludwigshafen, wo sich das neue AGC-Stammwerk und Hauptquartier befindet.
Beiersdorf AG 
Der Chemiekonzern Beiersdorf im Hamburger Stadtteil Stade, im letzten Konzernkrieg (vor dem Crash von 2064) aquiriert.
Degussa-Evonik 
Konsortiumsmitglied
General Genetics Worldwide 
GGW hat die Genetik-Sparte der ChemEurop übernommen. Der Ruf der GGW ist sehr schlecht und Gerüchten zu Folge ist die GGW für viele illegale gentechnische Experimente an der Metamenschheit verantwortlich. Firmensitz war 2064 Nassau/Bahamas und als CEO fungierte Cyrene Hollister.
Bis 2070 wurde das GGW-HQ jedoch nach Oslo in Norwegen/Skandinavische Union verlegt.
Global Polymers 
Stellt u.a. Monofilamentäxte her. [10]
Hoechst AG 
Konsortiumsmitglied.
Lanxess
Magdeburger Verbundwerkstofffabriken
Solvay 
Belgischer Chemiekonzern. 2063 Konsortiumsmitglied
Zeeland Chemtech 
mit Sitz in Europort Administrative Ruling Council (EARC)

Computer und Bodyware

BUT Heavy Industries 
Cyberware [10]
Darmstadt Bioptics 
Cyberwarehersteller und Forschungsunternehmen.
Müller-Schlüter Infotech 
MSI produziert Hard- und Software. Firmensitz ist Berlin, wo MSI/AGC über Müller-Schlüter-TelTech ihren eigenen Stadtteil kontrollieren, Geschäftsführer ist Dr. Jürgen Schlüter jun.
Zeiss-Audiotek Cybersystems 
Zeiss ist bekannt für die extrem gute Qualität seiner Senseware. Firmensitz ist Jena, während in Rathenow/Brandenburg vorwiegend Fahrzeugsensoren produziert werden. Geschäftsführer ist Dr. Stefan Ehrenstein.

Magie

Eastern Star Laboratories 
Erbe des zerschlagenen Eastern Star Pharmaceuticals, Alchemie und Manatech-Entwicklung mit Sitz in Riga/Lettland und Karlsruhe
Magiezentrum 
Magieläden
Universal Solvents LLC 
Hauptsitz in Boston, Niederlassungen u.a. in Karlsruhe. Entwickelte die dem Bereich des Manatech zuzurechnenden Astralen Pigmente

Nahrungsmittel

Apfelwein Land- und Großkelterei Höhl
Aquagarten 
Größtes Hydroponisches Werk Süddeutschlands
Basic Good Calories 
Nahrungsmittel-Vorstufenprodukte aus Wuppertal
Besser Leben 
Durchschnittssupermärkte
ModernFood GmbH 
hat unter anderem einen Kunstfleisch-Zuchtbetrieb bei Jüterbog im Fläming in Brandenburg stehen.
Zentis 
Konfitürenhersteller

Sonstige

Frankfurter Immobiliengesellschaft
Global Fabrics 
Alltagskleidung
Pronova 
Private Krankenkasse, bei der alle Mitarbeiter der AGC versichtert sind.

Ehemalige Tochterfirmen

BuMoNA 
Der in Europa tätige BuMoNA ist ein medizinischer Gefahreneinsatzdienst, der unter anderem mit DocWagon kooperiert. Im Dezember 2070 aus dem Konzern ausgegliedert und eigenständig bis 2076, wo der Konzern von der Ruhrmetall AG übernommen wurde.
Creative Biotech 
Betrieb in Brandenburg Gen-Experimente. Wurde anschließend von einem Konsortium aufgekauft, welches kurz darauf pleite ging.
Genera 
ehemalige Tochter der AG Chemie die in einen Skandal verwickelt war.
Schering Pharma 
Um 2070 an den Konkurrenten Zeta-ImpChem verkauft
Stern Pharma 
2063 Konsortiumsmitglied

Persönlichkeiten

Ehemalige Mitarbeiter

Umweltbelastung

Der AGC wird vorgeworfen der größte Umweltverschmutzer Europas zu sein. Das größte Problem dabei stellen die hochgiftigen Substanzen da, welche als Abfallprodukte bei der Herstellung verschiedenster Produkte entstehen. Da die AG Chemie die extrem hohen Entsorgungskosten scheut, werden große Mengen einfach mehr oder (eher) weniger legal in die Umwelt verklappt. Dabei werden etwa hochtoxische Abwässer in den Rhein eingeleitet oder verschlimmern den Zustand der ohnehin hoffnungslos verschmutzten Nordsee bei Stade noch weiter, und Giftmüllfässer werden auf exterritorialem Konzerngelände in alten Fabrikhallen aufgestapelt, die nur dem Namen nach Produktionsanlagen sind. Ins Gebiet des Konzils von Marienbad bestand Jahre lang ein florierender Mülltourismus, der dort viele toxische Zonen schuf und die Privatsäckel und -schatullen verschiedener lokaler Feudalherren füllte, während der Kon in GeMiTo seinen Giftmüll einfach ins sogenannte "Loch" kippt, eine gewaltige, völlig unkontrollierte Abfallgrube im Dreieck der drei Städte des Sprawls. Außerdem lagert die AGC auch große Mengen an hochtoxischen Stoffen aus den hauseigenen Chemiewerken nahe Ludwigshafen in der SOX ein,[11] da es dort keinen Staat gibt, welcher das ganze für illegal erklären könnte oder dafür gar Gebühren erheben könnte. Das Auftreten von toxischen Geistern stört dabei eher weniger.



Endnoten

Quellenangabe

  1. Konzernenklaven S. 163
  2. Mephisto 19 - "Stern über Frankfurt" (Abenteuer)
  3. Mephisto 20 - "Fall eines Sterns" (Abenteuer)
  4. Brennpunkt: ADL S. 10
  5. Brennpunkt: ADL S. 62
  6. Schockwellen ?
  7. Emergenz - Digitales Erwachen S. 120-124, 134-135
  8. Mephisto 45 "Die Geister, die man ruft, Teil zwei", S. 30-34
  9. Konzernenklaven S. 167
  10. a b Dragonfall
  11. SOX S. 34

Widersprüche

Konflikt: Deutschland in den Schatten und neuere Quellen
Im ersten Deutschland in den Schatten wurde der Konzern noch als "AG Chemie Europa" bezeichnet, die auch für spätere Quellen noch verwendet wurde. In neueren Quellen wurde der Zusatz weggelassen.

Quellenindex

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Sonstige

Deutsch Englisch

Weblinks