Dortmund

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Dortmund
(Rhein-Ruhr-Megaplex)
Überblick (Stand:2064)
Koordinaten:
51°30' N, 7°27' O (GM), (OSM)
Industrie:
Klein-Arkologien (S-K, Renraku), div. Kleingewerbe
Kriminelle Aktivitäten:
Gangs (u. a. Dr. Feelgoods, Halos)
GeoPositionskarte ADL.svg
Overlay ADL Rhein-Ruhr.png
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Dortmund ist eine Großstadt im Bundesland Nordrhein-Ruhr in der ADL und Teil des Rhein-Ruhr-Megaplexes.

Konzerne

Wirtschaftlich wird Dortmund von der Zentrale von Saeder-Krupp Deutschland und einer weiteren Klein-Arkologie Renrakus - beide im eingemeindeten Stadtteil Unna - dominiert, die Renraku im Konzernkrieg gewaltsam von Fuchi übernommen hat. Übernervöse Sicherheitskräfte beider Arks haben sich - wenn sie auf das Eindringen von Shadowrunnern reagierten - schon mehrfach unbeabsichtigt Schießereien untereinander geliefert. Genau zwischen beiden Arkologien liegt eine Bar mit dem Namen "Langer Marsch", der sich aus ihrer auf Grund der Lage erforderlichen einzigartigen Bauweise von nur wenigen Metern Breite aber über 100 Metern Länge ergab. Dieses Lokal ist jedoch seit den im Konzernkrieg 2060 erlittenen Kollateralschäden geschlossen, da die Renovierungsarbeiten auch 2062 noch andauerten. Unna selbst wird komplett von den Konzernen verwaltet, und 16 der 48 Sitze im Stadtparlament Dortmunds werden direkt von den Kons vergeben.

Einrichtungen

Ruhruniversität

Dortmund beherbergt mehrere Fakultäten der dezentralisierten Ruhruniversität, zu denen '74 die Studienbereiche "Alchemistische Grundlagen", "Metaphysik" und "Verfahrenstechnik" gehören. An der Dortmunder FH kann ebenfalls hermetische Magie studiert werden, wobei der Lehransatz dem Paradigma der «Erneuerten Hermetik» folgt.

Interkonzernelles Forschungsinstitut West

Auf Grund der vielen - konzerngesponsorten - Forschungsprojekte in Dortmund entstand hier auch das "Interkonzernelle Forschungsinstitut West" (IFW). Dessen Gründung auf Grund einer Initiative der Stadtväter Dortmunds und unter Beteiligung von über 14 Großkonzernen erwies sich jedoch als Kateridee, da die Forscher der verschiedenen beteiligten Konzerne mehr gegeneinander intrigieren statt zu kooperieren und sich ständig gegenseitig ausspionieren und Forschungsergebnisse entwenden, was die kreative und produktive Arbeit der Wissenschaftler drastisch einschränkt.[1]

Stadtbild

Die östlichste Stadt des Megaplex zeichnet sich durch eine enorme flächenmäßige Ausdehnung aus, was zu einer Vielzahl von unbebauten Flächen führt, wozu sowohl Industriebrachen als auch Grünflächen innerhalb des Stadtgebietes gehören. Diese Gebiete bieten neben Gangs auch einer großen Anzahl von Ökofreaks, Aussteigern und sogenannten Green-Squattern Unterschlupf. Dagegen ist die Dortmunder Polizei trotz ihrer Hubschrauberstaffeln relativ machtlos, weshalb diese SINlosen Existenzen sich selbst überlassen sind, solange sie unter sich bleiben.

Dorstfeld

In Dorstfeld konzentrieren sich die in Dortmund angesiedelten Fakultäten und Einrichtungen der Ruhruniversität und die Wohnungen von sowohl Professoren wie auch Studenten, die dort in einer Art intellektuellen Enklave aus Chrom und Glas weitgehend unter sich bleiben. Dafür, dass das auch so bleibt sorgen sowohl die Tatsache, dass der Stadtteil vom ÖPNV des Plexes abgekoppelt ist, als auch der Uni-Wachdienst - der von studentischen Milizen unterstützt - Ganger und Squatter fernhält. Das Leben außerhalb der Hörsäle und des Audimax spielt sich - außer in Studentenbuden - vorzugsweise in diversen Cafes ab, die sich hier angesiedelt haben, wozu noch Buchläden, die vom Uni-Betrieb leben und eine Reihe postmoderner Galerien kommen.

Gartenstadt

Dortmund Gartenstadt - trotz des Namens keineswegs ein besonders grünes Viertel - ist vor allem geprägt durch die vielen Kleingewerbe, die sich hier niedergelassen haben, wie etwa der Blumenladen von Fridolin Meyer, einem selbsternannten Experimentalbotaniker. Genauso sind aber auch unzählige Techläden hier zu finden, was auch schattigere Gewerbe wie Büchsenmacher und Deckmeister sowie Helikoptervermietungen oder den Bodyshop "Frisch und Preiswert" miteinschließt. Der Stadtteil weist eine sehr bunte Einwohnerschaft auf, und zeichnet sich besonders durch den toleranten Umgang der zahllosen Nationalitäten und verschiedenen Metatypen aus. So hat auch der "Selbsthilfeverein für Menschlich-Orkische Verbindungen und Ehen e.V." hier sein Deutschlandbüro. Die hohe Sicherheit auf den Straßen des Stadtteils Gartenstadt wird im Übrigen nicht von der Polizei - die hier nur wenig Präsenz zeigt - sondern von der lokalen Straßengang der «Dr. Feelgoods» garantiert, die in den Augen der Bewohner weniger eine Bande als vielmehr ein privates Exekutivorgan darstellt.

Sport

Sport im Ruhrplex ist zu allererst einmal Fußball, und und den spielt hier nach wie vor Borussia Dortmund. Der BVB hat auch 2074 noch immer zahllose begeisterte und fanatische Anhänger quer durch alle Gesellschaftsschichten. Die Kehrseite der Medaillie ist allerdings die erklärte Fan-Feindschaft der Dortmunder mit den Schalke-Anhängern aus Gelsenkirchen, die in den vergangenen 70 Jahren nicht im geringsten abgekühlt ist, und sich an den Spieltagen Regelmäßig in den ritualisierten Ausschreitungen der Hooligans und Ultras Bahn bricht.

Unterwelt

In Dortmund einschließlich des Konzernstadtteils Unna gibt es mehrere griechische Viertel, wo die Mafiosi der Troudalis-Familie ihre Hochburgen haben, und ihr Don Konstantinos als Unterboss regiert.

Weiterhin hat auch "Trans Germania", die deutsche Tochter des Mafia-Frontunternehmens Trans-Europa, Inc. ihren Sitz in Dortmund. Luca Sattori, der Consigliere Don Lupo Gasperis, ist nicht nur dort in leitender Position tätig, sondern gehört auch zu den Anteilseignern des BVB und ist ein gerngesehener Gast auf diversen Konzernpartys und Soziety-Events.

Gangs

Neben den «Dr. Feelgoods» waren die «Halos» zumindest in den 2050ern und '60ern eine weitere Gang, die Dortmund - oder wahrscheinlich eher ein Stückchen davon - ihren Turf nennt, und 2074 hat die Go-Gang der «Endrohr Anvils» im zu Dortmund gehörenden Unna ihr Home.

Locations

Bars


Endnoten

Quellenangabe

  1. Deutschland in den Schatten II S. 92-94

Quellenindex

Weblinks