Japanisches Kaiserreich

Aus Shadowhelix
(Weitergeleitet von Japan)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Japanisches Kaiserreich
Überblick (Stand: 2064) [1]

Flagge Japan.svg

Hauptstadt: Neo-Tokio
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt: Kaiser Yasuhito
Einwohnerzahl: 141.000.000
Menschen: 84%
Orks: 6%
Zwerge: 4%
Elfen: 3%
Trolle: 2%
andere: 1%
Ethnische Gruppen:
Japaner: 89%
Koreaner: 5%
Chinesen: 3%
andere: 3%
Personen ohne SIN: 4%
Personen unter Armutsgrenze: 18%
Personen mit Konzernzugehörigkeit: 78%
Pro-Kopf-Einkommen: 28.700¥
Sprachen:
Japanisch: 95%
Englisch: 40%
Koreanisch: 15%
Religiöse Zugehörigkeit:
Shinto/Buddhismus: 85%
Ainu: 2%
andere: 2%
keine: 11%
Währung: Nuyen (¥)
Japanisches Kaisserreich.png

Das Japanische Kaiserreich (jap. 日本帝国 nihon teikoku, engl. Japanese Imperial State, JIS) ist ein Inselstaat vor der Küste Ostasiens. Trotz seines sinkenden Bedeutung in Folge einer schweren Naturkatastrophe Anfang der 2060er gehört Japan noch immer zu den wichtigsten Wirtschaftsnationen und ist die Hegemonialmacht des Pazifikraums. Die Hauptstadt des Kaiserreichs ist Neo-Tokio.

Japan war bis 2059 Mutterland von fünf AAA Konzernen und ist heute noch Mutterland von drei AAA Konzernen. Mitsuhama Computer Technologies mit Hauptsitz in Kyoto, Renraku Computer Systems mit Hauptsitz in Chiba und die Shiawase Corporation mit Hauptsitz in Osaka. Yamatetsu verlegte 2059 seinen Firmensitz Kytoto nach Wladiwostok in Russland. Fuchi Industrial Electronics ging an internen Machtkämpfen zugrunde und wurde im Juli 2060 aufgelöst.

Geographie

Das Japanische Kaiserreich ist eine Inselgruppe im Pazifik die sich die Küste Ostasiens entlang erstreckt. Sie besteht aus vier großen Inseln, Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu, sowie circa 3000 kleineren Inseln.

Westlich des Kaiserreichs ist die japanische See, an die auch Korea, die Mandschurei, Yakutien und Russland grenzen. Östlich ist der Pazifik.

Japan ist ein Land der Kontrast. Während die großen Sprawls Millionen Menschen und Metamenschen umfassen, ist das Inland, speziell das bergige Innere der Inseln, noch ländlich geprägt und teils fast unbewohnt.[2]

Städte

Geschichte

Japan ist die dominante Volkswirtschaft der Sechsten Welt, und einer der technsich fortschrittlichsten Staaten. Dennoch ist es ein altes Land mit langer und durchwachsener Geschichte.[3]

Die Meiji-Ära

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen europäische Kolonialmächte und die erstarkenden USA Druck auf Japan, das bis dahin eine stark von Isolationismus geprägte Politik verfolgt hatte, auszuüben, sich zu öffnen. Unwillig, sich kolonisieren zu lassen, öffnete sich Japan unter Tenno Meiji. Aber anstatt sich dem Denken und der Wirtschaft des Westes zu unterwerfen, rief der Tenno Wakon-Yosei aus die Einheit westlichen Wissens mit japanischem Wesen.[3]

Japan lernte und veränderte sich stark. Das Land bekam 1889 eine moderne Verfassung, ein Parlament, wurde zu einer konstitutionellen Monarchie unter einem gottgeborenen Kaiser.[3] Die Samurai, der alte Kriegeradel, wurden entmachtet. Japan stieg in die Reihen der Weltmächte auf, überfiel Korea und später China, suchte, sich sein eigenes Kolonialreich aufzubauen.

Die Niederlage im Pazifikkrieg

Der zweite Weltkrieg, in Japan als der Große Pazifikkrieg bezeichnet, war für das Land eine Katastrophe. Nicht nur die horrenden verluste an Leben und Material, die Verwüstung des Landes durch Atomwaffen und die Besatzung durch die USA, die gesamte Ordnung des Landes endete mit der Kapitulation am 8. August 1945. Eine neue Verfassung machte aus Japan eine Demokratie westlichen Zuschnitts, mit einem zur Galionsfigur degradierten Tenno.[1]

Aber wieder erwies sich Japan als stärker als fremde Einflüsse, und passte sich an. Seiner nationalistischen und kolonialistischen Ambitionen, und seines Sinns für kriegerische Ehre beraubt, wuchs Japan zu einer Wirtschaftsmacht. Jitsugyoka waren die neuen Samurai - Geschäftsleute.[1]

Boom und Crash

Ende der 1980er hatte Japan den Endpunkt seines langen Booms erreicht. Die Wirtschaft des Landes, ausgelöst durch eine Währuns- und politische Krise, ging bis Mitte der 1990er in steilen Sinkflug, und eine Welle an Auswanderern drängte aus dem Land.[4]

Die Japanokons, wie wir sie heute kennen, entstanden in dieser Ära. Ebenso ihre Verbindungen zur Yakuza, denn zu Zeiten dieser Krise war es schwer, aus legitimeren Quellen an Mittel zu kommen, um einen Konzern aufzubauen.[5] Mit dem Shiawase-Urteil 2001 begannen Japans Unternehmen, sich dies und das Seretech-Urteil von 1999 zunutze zu machen, um zu den Megakonzernen anzuwachsen, die man heute kennt. Dies führte zu einer wirtschaftlichen Erholung - und auch zum Erstarken populistisch-nationalistischer Kräfte.[1]

Der Koreakrieg

2005 war eine Zäsur für Japan. Am 12. September 2005 wurde der Präsident Südkoreas, Dae-Jung Rhee, von einem angeblich aus Nordkorea stammenden Angreifer getötet. Der die Macht übernehmende Generalstab unter General Kyung Han Yoon erklärt Nordkorea draufhin den Krieg.[6]

Unter dem Einfluss ultranationalistischer Politiker unterstützte Japan 2005 Südkorea bei seinem Angriff auf Nordkorea, angeblich um zu verhindern, dass Japan erneut unter dem Einsatz von Atomwaffen zu leiden hätte.[1] Tatsächlich standen dahinter vor allem die auf die Rohstoffe schielenden Japanokons.[7]Nordkoreas Antwort war, am 17. November 2006 seine Atomraketen auf Japan abzufeuern.[8] Wundersamerweise konnten alle abgefangen werden.[9] Die USA, beschäftigt mit der Zerstörung New Yorks und unter den Präsidenten Martin Hunt und Phillip Bester sowieso isolationistisch,[6] hielten sich aus dem Krieg heraus, ähnlich wie sie Europa mit Russlands Aggression gegen das Baltikum und Weißrussland alleine ließen.[6] ZWar sollte es noch bis 2017 dauern, bis die NATO und damit der Westen offiziell aufgelöst wurde,[10] aber de facto zogen sich die USA in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts aus ihrer Rolle als Weltmacht zurück.

Der Big Switch

Der Zweite Koreakrieg veränderte die Perspektive der Japaner auf die Welt. Ein nuklearer Angriff auf Japan, und die Schutzmacht hielt sich vornehm zurück. Die Stimmung kippte, und 2006 kam es zum Big Switch. Japan streifte den Nachkriegs-Pazifismus ab und entwickelte erneut imperiale Ansprüche, begründete das Japansiche Kaiserreich neu und begann eine Reihe von Reformen, die es wieder zu einer konstitutionellen Monarchie machen sollten,[1] diesmal getrieben von den imperial gewordenen Konzernen des Landes.[1] Ein frühes Zeichen der Rückkehr der alten, imperialen Denkweisen war der kollektive Selbstmord der Vorstandsmitglieder von Miroyama Electronics, nachdem die Firma Texas Instruments 2006 in einer Klage unterlegen und Miroyama effektiv an Texas Instruments verkauft wurde.[8] Im selben Jahr trat der Tenno Akihito zurück, und der Kronprinz Kenichi ernannte sich zum Kaiser.

Auch VITAS, das 2010 die Welt verwüstete, stärkte dieses Gefühl einer neuen, unberechenbaren und überaus feindlichen Welt.[7]

2012 erließ die demokratisch gewählte Divine Heritage Party den Yamato Act. Diese Reform veränderte Japan fundamental. Nicht nur strich sie den Pazifismus aus der Verfassung und reinstallierte den Tenno formal als aktves Staatsoberhaupt, sie strich auch alle Anti-Monopol-Gesetzgebung, und befreite Japans Megakonzerne von allem, was sie zurückhalten könnte. Ein Geschenk für Japans Megakonzerne, die ihre neue Freiheit dafür nutzten, diverse lokale Firmen aufzukaufen, um die Mittel und Technologie für eine aggressive Expansion ins Ausland zu haben.[11] Der Yamato Act beinhaltete auch eine Währungsreform,[11] Anti-UGE-Gesetze, auf denen die spätere Apartheid basieren sollte,[12] und der Nuyen wurde Japans neue Landeswährung.[11]

Das neugegründete Kaiserreich suchte die Autonomie - und nutzte eine brandneue Technologie. Japan startete bereits am 10. April 2006 den ersten einer Flotte von Solarkollektoren ins Weltall, die die Sonnenstrahlen bündeln und zur Erde schicken sollten. Diese Strahlenbündel würden an Bodenstationen in Energie umgewandelt und würden Japan unabhängig von Atomkraft und Energieimporten machen. Und damit wurde auch eine Versorgung entlegener Regionen ohne große Investitionen möglich[7] - ein Weg, in den armen Ländern der Dritten Welt Macht zu gewinnen, den das Kaiserreich natürlich zu nutzen wusste. Der Grundstein eines neuen japanischen Imperiums.[13]

Das Erwachen

2011 kam es im japanischen Kaiserreich zur Sichtung des ersten Drachen.[11] Am 24. Dezember 2011 wurde der östliche Drache Ryumyo am Berg Fuji von hunderten Menschen gesehen[7], die in einem Shinkansen fuhren, neben dem der Drache herflog.[14]

Auch die Rückkehr von Kami und Geistern wurde von den Japanern begrüßt und löste sowohl eine Renaissance des shintoglaubens wie auch eine weitere Stärkung der Position des Tenno aus.[11]

UGE hingegen wurde als überaus negativ wahrgenommen. Neugeborene Elfen und Zwerge wurden als Mutanten, Fremde oder die ebenfalls wiedergekehrten Oni, die Dämonen der japanischen Mythologie, gesehen, und sie und ihre Eltern aus der Gesellschaft verstoßen.[11]

Das ist aber nichts im Vergleich zu dem, was Goblinisierungsopfern widerfuhr. Isolation in Camps in Japan, VITAS-erprobten Prozeduren folgend, wurde abgelöst durch eine per Erlass von Tenno Kenichi ab 2027 verfügte, brutale Deportationspolitik nach Lagu-Lagu, einer Vulkaninsel in den Philippinen, die bald nur noch als Yomi bekannt sein sollte, benannt nach der shintoistischen Hölle.[11]

Pazifisches Imperium

Während die einstige Ordnungsmacht im Pazifischen Raum in den Isolationismus der Hunt- und Bester-Jahre driftete und sich aus der Weltpolitik verabschiedete,[10] und China kollabierte,[15] erweiterte das junge japanische Imperium aggressiv seine Einflusssphäre.[11]

2021 landeten die neugeschaffenen Kaiserlichen Marines in den Philippinen, die 2027 zu einer Präfektur Japans erklärt wurden.[11] Dies geschah unter dem Vorwand einer humanitären Intervention wegen der "Seuche" Goblinisierung.[16]

Weitere Staaten, die die neue japanische Militärmacht in Form von Besatzungstruppen als Protektorat erleben mussten, waren Peru und das Königreich Hawaii, dessen Bewohner sich jedoch eine weit größere Unabhängigkeit bewahren konnten. Auch in Cairns/Australien bestand eine massive, japanische Militärpräsenz, um japanische Konzerninteressen zu schützen.

Am 25. Oktober 2037[17] landen japanische imperiale Truppen schließlich sogar im California Free State (CFS), die sich gerade von den UCAS abgespaltet hatten, um dort japanische Interessen zu wahren.

Sinkflug

Die Apartheid, die es auch ausschloss, dass Metamenschen sich mit Menschen in sportlichen Wettkämpfen maßen, führte 2056 zum Boykott der Olympischen Sommerspiele in Tokio durch zahlreiche Nationen. Auch die japanische Baseball-Liga - neben der nordamerikanischen NBL die bedeutendste der Sechsten Welt - verbietet den Einsatz metamenschlicher Spieler, was zu Irritationen führt, wenn japanische Teams in der World All Star Series gegen nordamerikanische spielen.

Im Jahr des Kometen erschütterte der Ausbruch des Ring of Fire das Japanische Kaiserreich. Kaiser Kenchi und praktisch die gesamte kaiserliche Familie kam bei einem Vulkanausbruch ums Leben. Die provisorische Regierung rief darauf hin die japanischen Truppen aus aller Welt zurück, um im Mutterland Hilfe zu leisten, wobei sich in Kalifornien General Saito dem Rückzugsbefehl widersetzte und seine eigene Diktatur errichtete.

Am 3. Januar 2062 bestätigte die japanische Regierung die Meldungen über den Tod von Kaiser Kenichi und seiner Familie während des Ausbruch des Unzen vor zwei Monaten. Premierminister Kazama verkündete, dass der Enkel des Kaisers, Yasuhito, der letzte überlebende Abkömmling in der direkten Linie, den Chrysanthementhron besteigen wird. Da der zukünftige Kaiser erst 14 Jahre alt war, wurde ihm sein entfernter Cousin Taro Yonekura als Sessho zur Seite gestellt. Der neue Kaiser wurde am 5. Januar gekrönt. Er wiederrief im Februar des selben Jahres den Yomi-Erlass seines Großvaters und verbot die weitere Diskriminierung von Metamenschen, was soweit ging, dass er mehrere Oni in die kaiserliche Leibgarde einstellte.

Der neue Weg

Beim Wiederaufbau der japanischen Städte wurden in großem Stil von den Shinto-Priestern beschworene Geister - die Kami des Landes - eingesetzt, während den Japanacorps und speziell den Megakonzernen die erwarteten großen Staatsaufträge für die Baumaßnahmen verweigert wurden. Dies wurde damit begründet, dass die Kons, die für das gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang in den Sprawls verantwortlich seien, das zu den Katastrophen beigetragen habe, diese nun nicht nach ihren eigenen Wünschen und Plänen wieder aufbauen sollten. Dort, wo Aufträge an Konzerne gingen, wurden die kleineren bevorzugt. - Die Ausnahme stellten die Orte da, mit denen die Geister sich nicht abgeben wollten, wie etwa Nagasaki.

Im Jahre 2064 heiratete er im Alter von 16 Jahren Hitomi Shiawase in einer öffentlichen Zeremonie. Das hatte - als Nebeneffekt - zur Folge, dass die Kaiserin (respektive Ehefrau des Kaisers) nach dem Crash 2.0 und den folgenden internen Umstrukturierungen die neue CEO der Shiawase Corporation war.

Bevölkerung

Japan ist ein ethnisch und metarassisch sehr homogenes Land. Wer kein ethnischer Japaner ist, hat immer mit Vorurteilen zu kämpfen, Mißtrauen und subtiler Ablehnung.[18] Dabei zeigt sich das selten als offene Feindseligkeit, zumindest bei Norms, sondern vielmehr als Mitleid, nicht zu den kulturell überlegenen Japanern zu gehören.[19]

Metamenschen

Metamenschen werden in Japan Kawaruhito genannt, Verwandelte, und die Goblinisierung Kawaru, die Verwandlung.[20] Anders als in vielen anderen Ländern hatte Japan bis in die 2060er eine Isolations- und Deportationspolitik gegenüber Metamenschen. Angehörige hatten keine Besuchsrechte bei Kawaruhito - das zuständige Kaiserliche Institut für Genetik ließ nur behandelndes Personal zu den Betroffenen.[21]

Metamenschen in Japan hatten es noch recht gut, nicht alle wurden zwangsdeportiert,[11] viele wurden auch nach San Francisco verschoben,[22] oder durften bleiben. Alle - die in Japan verbliebenen[11] wie auch die die Peripherie des neuen Kaisereichs verschobenen[22] - hatten natürlich unter schlimmen Anfeindungen, relativer Rechtlosigkeit und einem Status als Bürger zweiter Klasse zu leiden, und dienten den Japanokons oft als bessere Zwangsarbeiter für niederste Arbeiten.[11] Sie waren gemäß des Yamato-Ideals Subjekte einer strikten Rassentrennung und mussten am Rande der Gesellschaft leben. Magie zu erlernen und zu praktizieren war ihnen streng verboten, und sie hatten praktisch keine Berufsschancen.

Metamenschen in der Peripherie wurden mit größerer Härte deportiert.[23]

Bis zum Stopp dieser Praxis 2063 deportierte Japan seine Metamenschen nach Yomi, einer Vulkaninsel in den Philippinen, die im Endeffekt ein großes Konzentrationslager war,[24] betrieben von Mitsihama, Renraku und Fuchi.[25]

Andere

Japan beherbergt - ebenso wie China - eine größere Zahl von Fuchsgestaltwandlern, die hier Kitsune genannt werden.

Kultur

Soziale Konventionen sind in Japan sehr streng, und jeder ist angehalten, sie zu achten, selbt (insbesondere) die Führer des Landes.[26]

Streitkräfte

Die kaiserlich-japanischen Streitkräfte sind enorm angewachsen, seit Japan seine pazifistische Verfassung abgelegt hat. Aber auch vorher war Japan schon das Land mit dem zweitgrößten Verteidigungsbudget der Welt, nach den USA, mit einer "Selbstverteidigungsstreitkraft", die Japan im Auftrag der UN in vielen Friedensmissionen im Ausland verteidigte.[9]

Die kaiserlich-japanische Armee ist ein Teilnehmer der Rad-Wars in der verstrahlten SOX in Deutschland, wo sie 2079 als Finalist teilnahmen.[27]

Armee

Die japanische Armee ist hochmodern und bestens ausgerüstet, in enger Kooperation mit den Japanokons. Ein wichtiger Zulieferer ist MCT, das die Armee mit modernen Drohnen und autonomen Waffensystemen versorgt.[28] Sie verfügt über mindestens eine taktische Cyborg-Einheit.[29]

Kaiserliche Marineinfanterie

Mit dem Umbruch 2006 reorganisierte Japan seine Streitkräfte nach dem Vorbild der USA. Dies war die Geburtsstunde der Kaiserlich-Japanischen Marineinfanterie, oder Imperial Marines, einer vierten Teilstreitkraft, die über eigene Luft- und Seestreitkräfte verfügen und zu schneller Reaktion in der Lage sind - wie sie mit der Besetzung der Philippinen 2024 und der San Francisco Bay Area 2037 eindrucksvoll bewiesen.[30]

Marine

Die japanische Hochseemarine ist wie einst die der USA um Trägergruppen organisiert. Schiffe der japanischen Marine verwenden den Präfix MF (Miyasama Fune, Schiff seiner Majestät, des Kaisers).[31]

Hierfür betreibt das Kaiserreich eine Reihe von Super-Flugzeugträgern der Akihito-Klasse. 2060 waren sechs dieser Schiffe, die von drei Atomreaktoren angetrieben werden und bis zu 80 Flugzeuge und eine große Zahl an Drohnen mit sich führen können, im Dienst um jedes Land weltweit an die Überlegenheit Japans zu erinnern.[32] Zusätzlich sind diese Schiffe fähig, hunderte von Marschflugkörpern zu befördern und starten, und mit vier ANDREWS-Energiewaffensystemen zur Nahbereichsverteidigung ausgestattet.[31]

Die MF Akihito (CVN 41), Namensgeber der Klasse, ist in Yokohama stationiert. Die MF Meiji (CVN 58) und die MF Hirohito (CVN 52) patrouillieren die südchinesische und phillipinische See. Die MF Go-Daigo (CVN 49) war flagschiff der Besatzungsstreitkräfte in San Francisco, die MF Shotoku (CVN 44) und die MF Kammu sind üblicherweise auf Patrouille im Pazifik.[31]

Kaiserlich-Japanische Luftwaffe

Die japanische Luftwaffe ist gefürchtet und kompetent. Sie operiert von zahlreichen Basen aus, sowohl vom japanischen Archipel aus, als auch von Basen auf pazifischen Inseln und anderen Orten weltweit.[33]

Politik

Wirtschaft

Japan ist die größte Volkswirtschaft der Sechsten Welt. War diese Rolle im 20. Jahrhundert den USA vorbehalten, so ist nun japan die weltweite wirtschaftliche Führungsmacht. Drei AAA-Konzerne - drei der größten 10 Unternehmen - sind in Japan ansässig, mehr als in jedem anderen Land. Die japanische Wirtschaft ist innovativ und fortschrittlich, sehr produktiv, und sehr effizient.[1]

In Japan ist Horizon vor allem über Hisato-Turner Broadcasting vertreten. Über diese Tochterfirma von Pathfinder Multimedia[34] werden nicht nur Stars wie Teiko Ikemoto in Japan vermarktet; Horizon betreibt auch aktiv Lobbying für die Öffnung des Kaisereichs,[35] und unterhält so auch eine diskrete Verbindung zur Yakuza, über die traditionelle, leise Allianz zwischen HTB und der Wanibuchi-gumi, einer Yakuza des New Way.[36] Über HTB und gelockerte Gesetze im Rahmen der Öffnung des Landes entwickelt sich Horizon auch in MCTs Heimatmarkt zu einem echten Konkurrenten.

In Japan betreibt der Megakonzern neben seiner Zentrale in Chiba weitere große Anlagen in Neo-Tokyo.[37] Renraku ist als Wirtschaftsberater des Tenno und des Parlaments berufen.[38] Als der Imperialistenfraktion zugerechneter Japanokon unterstützt Renraku die Divine Heritage Party, knallharte Nationalisten, und den Gouverneur der Präfektur Neo-Tokio, Saburo Koga, der ebenfalls ein harter Nationalist ist. Ebenso erfreut sich Renraku guter Beziehungen zur japanischen Armee und zu den Watada-rengo, die ideologisch auch auf der nationalistischen Linie liegen.[39] Renraku ist der primäre Matrix Service Provider in Japan und betreibt das staatliche Gitter.[40]

In Chiba ist Renraku omnipräsent, aber auch im weiteren Neo-Tokio-Sprawl ist der Einfluss des Megakonzerns stark. So ist Renraku der Betreiber aller öffentlichen Datenbanken Neo-Tokios. Dadurch und durch andere Aktivitäten ist Renraku der mit Abstand sichtbarste Megakonzern des Megasprawls.[41]

Konzerne

AAA-Megakonzerne

Mutterkonzerne

Tochtergesellschaften

Magie

Magie in Japan umfasst einerseits die Magier in Konzerndiensten, die einer mehr oder minder hermetischen Ausrichtung folgen und andererseits die Kannushi und Miko - die charakteristisch-japanische Ausprägung des Schamanismus wie sie von Shintopriestern und -priesterinnen praktiziert wird. Die Geister des Landes, die diese traditionell anrufen, werden Kami genannt, und ebenso wie die Ahnen hoch geehrt. Auf Grund der Stellung der Shintotradition als Staatsreligion sind sind sie - anders als Schamanen in anderen Regionen der Sechsten Welt - auch innerhalb der Japanokons anzutreffen. - Hinzu kommen natürlich noch die Ki-Adepten, die hier zahlreiche unterschiedliche Kampfkünste und Stile und diverse Schulen zur Auswahl haben, denen sie bei der Entwicklung ihrer Ki-Kräfte folgen können.

Gesetze

Waffengesetzgebung

Es ist nahezu unmöglich, eine Feuerwaffe legal zu erwerben, und illegale Feuerwaffen werden stark verfolgt.[43] Was erlaubt ist, ist das Besitzen und Führen von Klingenwaffen, weswegen viele japanische Gangs und Syndikate wie die Yakuza diese oft statt Feuerwaffen einsetzen. Ausgenommen sind davon nur sehr wenige, historische Schusswaffen im Besitz alter Samuraifamilien.[44]

Kriminalität

Sicherheit

Die innere Sicherheit wird in Japan extrem groß geschrieben, und Z-Zonen oder Barrens mit ausufernder Go-Gang- oder generell Gang-Gewalt wie in den UCAS und - teilweise - auch in Europa, die von den Ordnungshütern faktisch aufgegeben wurden, gibt es praktisch nicht.

Polizei

Die dem für seinen Rassismus berüchtigten Yakashima-Konzern zugehörige Sakura Security hält im Kaiserreich diverse Polizeikontrakte auf den verschiedenen Inseln.

Kempeitai

Die japanische Geheimpolizei die der Verfolgung politischer Unruhestifter dient. Sie waren unter der Yamato-Doktrin eine politische Polizei, die die politische und soziale Einheit des japanischen Volks wahren sollte, und eine Truppe universell gefürchteter Schläger. Sie wurden 2036 reaktiviert, nachdem sie mit der Kapitulation 1945 abgeschafft wurden. Sie unterhielten eine Jugendbrigade, die die Unis Japans überwachte und paramilitärisch trainierte.[44]

Gangs

Allerdings existieren mit den Zoku informelle soziale Gruppen, die vielfach Gang-ähnliche Strukturen haben, und sich jeweils an bestimmten gemeinsamen Interessengebieten der Mitglieder festmachen lassen, etwa die Bosozoku, Geschwindigkeitsfanatiker, die - vielfach auch illegale - Straßenrennen veranstalten oder die Techies und Hacker der Erekizoku. Wo es Bandengewalt gibt, geht sie häufig von gelangweilten Konzernkids aus, und richtet sich praktisch ausschließlich gegen die an den Rand der Gesellschaft gedrängten Metamenschen, die sich oft nicht trauen, sie gegen die menschlichen Thrillgangs zu wehren, weil ihnen die - ebenfalls rassistische - japanische Polizei niemals Notwehr zubilligt.

Syndikate

Die organisierte Kriminalität im japanischen Kaiserreich liegt beinahe ausschließlich in Händen der Yakuza, die ebenso rassistisch und chauvinistisch ist, wie die Japanokons, und weder Gaijin noch Metamenschen in ihren Reihen duldet. - Die Ausnahme bildet hier das zum Sprawl von Neo-Tokio gehörende Yokohama, wo sich einige importierte ausländische Syndikate festsetzen konnten, die Triaden der Bruderschaft des Roten Drachen, der Black Chrysanthemums und die Sea-Tou oder "Schlangekopf"-Triade, eine äußerst rücksichtslose Gruppierung, die sich vollständig auf den Menschenschmuggel und die illegale Einwanderung spezialisiert hat, sowie die der Roten Vory zuzurechnende russisch-armenische Bratva. Diese Konkurrenten werden von der Yakuza sämtliche vehement bekämpft.

Ninja-Clans

Mit dem Auftreten der KI-Adepten spielen auch die geheimen Ninja-Clans wieder eine Rolle, die immer schon die Phantasie der Menschen beschäftigt haben, und unter denen es einen gibt, ausschließlich Metamenschen aufnimmt.


Endnoten

Quellenangabe

Index

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Japanisch

Romane

Deutsch Englisch

Sonstige

Deutsch Englisch

Weblinks