Drachen

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Die Bezeichnung Drachen fasst mehrere Spezies zusammen. Alle diese sind große, mächtige, intelligente und meist sehr alte Reptilien.

Klassifikation

Drachen als Sammelbegriff fallen allesamt in das Feld der Dracobiologie und sind Dracoformen (also Reptilien), die zudem einige eng verwandte Spezies besitzen, welche selbst aber nicht zu den Drachen gehören.[1] Mit den Drachen verwandte Dracoformen sind etwa Draka, Gorgonen und Hydras.[2]

Drachen unterscheiden sich neben einigen physischen und paranormalen Merkmalen durch ihre Vernunftbegabung und den Umstand, dass sie eine eigene Gesellschaft inklusive Kultur bilden.

Identifikation

Es gibt insgesamt vier große Unterarten der Drachen:

Drachenart Beschreibung Vorkommen
Gefiederte Schlangen Diese Form eines Drachen ist ungefähr 20 Meter von Kopf bis Schwanzende lang und hat ein Flügelspannweite von 15 Metern. Ihr Körper ist von meist bunten Federn geschmückt. Sie sind in Mittel- und Südamerika sowie Afrika heimisch.
Leviathane Leviathane sind Meerdrachen und erst im zweiten Teil des 21. Jahrhunderts bekannt geworden. Sie sind circa 25 Meter lang und haben keine Flügel. Sie leben im Wasser und können daher praktisch überall auf der Erde auftauchen.
Östliche Drachen Die zuerst gesichtete Art besitzt keine Flügel und vier Gliedmaßen. Ihr Rumpf misst 15 Meter und von Kopf bis zum Schwanz können sie 35 Meter lang werden. Diese Drachen kommen meist in Asien vor.
Sirrushs Eigentlich eine Unterart der der Östlichen Drachen, die längere Gliedmaßen und einen länglicheren Kopf aufweisen.
Westliche Drachen Die bekannteste Art, die durch Big D, wie der große Drache Dunkelzahn auch genannt wurde, weltbekannt wurde. Ihr Rumpf misst 20 Meter und ihr Schwanz 15 Meter. Sie haben vier Gliedmaßen und ein Flügelpaar mit einer Spannweite von 30 Metern. Sie leben meist in Europa, West-Asien und Nordamerika.

Abgrenzung

Andere Dracoformen

Viele Gensequenzen von Draka, Gorgonen und Hydras weisen chimärische Strukturen auf, bei denen viele Gensequenzen mit denen von Drachen und anderen Dracoformen identisch sind (ähnlich, wie man es bei verwandten Crittern feststellen kann). Die Anordnung ist allerdings erheblich anders; Invertierte Sequenzen und inkonsistente chromosomale Neuanordnungen deuten darauf hin, dass es sich bei ihnen um Hybridspezies handelt, die genmanipuliert wurde. Die Analysen sind aber auch heute alles andere als eindeutig und sind auch in wissenschaftlichen Kreisen Grund für hitzige Diskussionen.[2]

Drakes

Drakes sind sogar noch ein wenig seltsamer, da ihr genetischer Code zwar eindeutig und unbestreitbar metamenschlich ist, sie aber einige Sequenzen besitzen, die man in Draka, Drachen und anderen Dracoformen ebenfalls auffinden kann. Und auch hier zeigen sich äußerst seltsame Anordnungen, weshalb man bis heute zögert, Drakes entweder als Dracoformen oder Dracomorphe einzustufen, auch wenn die Tendenz bei den meisten zu den Dracoformen geht. Sogar in der metamenschlichen Gestalt besitzen Drakes Proteine und Enzyme, die sonst nur von Dracoformen als natürliche Produkte produziert werden. Einige Drachen zahlen für diese Proteine gutes Geld, aber ein "Spender" sollte diese lieber freiwillig hergeben.[2]

Dracomorphe

Drachen und Dracoformen sind zudem von sogenannten Dracomorphen zu unterscheiden, also Crittern, die wie Drachen aussehen, aber defacto keine sind. Genetische Studien belegen, dass diese keine enge Verwandtschaft zu Drachen aufweisen, auch wenn sie ihnen optisch ähneln und paranormale Fähigkeiten besitzen. Ein Beispiel sind Chimären, die man auch "Falsche Drachen" nennt.[2]

Charakteristika

Auch wenn zwischen den einzelnen Drachenarten mitunter große Unterschiede herrschen, teilen sie sich einige Charakteristika.

Geistige Merkmale

Drachen sind intelligente, vernunftbegabte Wesen, deren mentale Fähigkeiten denen von Metamenschen wenigstens ebenbürtig sind, wenn nicht sogar weit übersteigen.[3]

Physische Merkmale

Ein jeder von ihnen ist ein Omnivor, der große Mengen an Nahrung benötigt. Da (fast) alle Drachen Fliegen können, haben sie üblicherweise ein großes Energiedefizit, was sie praktisch permanent hungrig macht. Gleichzeitig sorgt dieser Umstand auch dafür, dass sie üblicherweise schlank erscheinen.[3]

Ihre Wärmehomöostase können sie relativ problemlos aufrechterhalten und ihre enzymatischen Prozesse sind zudem sehr wärmeeffizient, aber ihre eigene Wärmeregulierung scheint dem Verhalten nach ein sehr komplizierter Prozess zu sein. Man sollte also nicht glauben, dass sie warm- oder kaltblütig sind und sich daher durch Kälte aufhalten ließen. Dennoch scheinen sie warme Orte zu bevorzugen, da sich Drachen und Drakes gerne sonnen, während Gefiederte Schlangen sich aufplustern und Luft zwischen ihren Federschuppen sammeln, um sich so warm zu halten.[3]

Drachen gehören zu den größten bekannten Dracoformen. Ihre Körper können über zwanzig Meter groß werden und dann nochmal einen zwanzig Meter langen Schwanz besitzen, womit sie sogar den berühmt-berüchtigten T-Rex überragen, dessen größtes bekanntes Exemplar "nur" 13 Meter groß war. Ein Grund für ihre enorme Größe ist der Umstand, dass sie ihr Leben lang weiterwachsen.[4]

Drachen sind vermutlich unsterblich, zumindest ist kein Fall bekannt, bei dem ein Drache an Altersschwäche verstorben wäre. Sollten sie also tatsächlich unsterblich sein, würden sie wie einige Schildkrötenarten oder Krokodile gigantische Ausmaße erreichen und es macht auch verständlich, warum manche Drachen behaupten, Tausende Jahre alt zu sein.[5]

Wie andere Dracoformen auch besitzen Drachen eine schuppenbewehrte Haut, die zudem mit verhornten Fasern bedeckt ist, aus denen sich auch der Schwanz bildet. Je nach Art sind die Schuppen auch mal harte, verknöcherte Knoten und Platten oder auch feine und bunte Schuppenfedern oder gar hornartige Strukturen. Die Haut und die Krallen von Dracoformen wachsen ebenfalls beständig, weshalb eine Dracoform beschädigte Krallen und verlorene Schuppen rasant ersetzen kann. Einzig schwere Verletzungen, die Narben hinterlassen, verhindern die Regeneration, während überschüssige Schuppen(-federn) von selbst abfallen. Manche Dracoformen bevorzugen es, den Überschuss einfach abzukratzen oder zu -schaben, wobei die intelligenteren Vertreter diese in ihren Horten in Sicherheit bringen, verbrennen oder auffressen. Man vermutet, dass sie so verhindern wollen, dass diese Teile mittels Ritualmagie gegen sie verwendet werden kann. Drachen in Städten jagen deutlich seltener, weshalb sie sich die Krallen eher freiwillig abschneiden, damit diese nicht zu lang werden. Überraschend sind auch nicht-vernunftbegabte Exemplare, die ihre Materialien auffressen oder vergraben, was vielleicht aus dem selben Grund geschieht.[5]

Eine bemerkenswerte Fähigkeit, die man häufig im Trideo sieht und bei Wildnisforschungen beobachten konnte ist ihre Begabung, ihr Erscheinungsbild in geringem, aber durchaus erkennbarem Maße manipulieren zu können. So sind sie in der Lage, ihre Schuppenfarbe, ihre Hörnerwinkel, Schuppenmuster, etc. zu verändern. Man geht davon aus, dass dies zumindest teilweise auf ihrer magischen Natur basiert, weshalb der Effekt bei vernunftbegabten am ausgeprägtesten ist. Auch geht man davon aus, dass sie diesen Effekt vermutlich bewusst oder unterbewusst beeinflussen können.[5]

Paranormale Merkmale

Drachen besitzen wie auch andere Dracoformen von Geburt an mächtige Magische Fähigkeiten, wie etwa die Befähigung, zu levitieren. Man weiß, dass sie zum Zeitpunkt des Schlüpfens schon Dualwesen sind, aber vermutlich sind sie das bereits zuvor. Es sind keine Fälle bekannt, bei denen Drachen nicht magisch aktiv wären.[5]

Abseits der paranormalen Fähigkeiten, die auch andere Dracoformen besitzen, sind Drachen in der Lage, ihre paranormalen Kräfte auch noch weiter zu verändern oder zu verbessern, besonders ihre Atemwaffen. Da kann es schon mal vorkommen, dass statt der erwarteten Flammenwolke plötzlich Blitze oder Säurewolken hervorkommen.[5]

Magie

Neben den paranormalen Fähigkeiten von Drachen sei auch ihre Magie erwähnt, die sie von Geburt an besitzen. Bislang weiß man nicht, ob ihre Magieanwendung auf einer einheitlichen metaphysischen Doktrin beasiert, aber gemäß Augenzeugenberichten sollen auch metamenschliche Magier befähigt sein, magische Techniken von ihnen zu erlernen. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass ihr Magie nicht instinktiv gewirkt wird.[6]

Dennoch sollte man die Drachenmagie eindeutig von den Magischen Traditionen der Metamenschheit unterscheiden. Werden Interaktionen von Metamenschen beschworene Geister durch deren Tradition bestimmt, so scheinen Drachen eine ganz eigene Interpretation zu besitzen, die es ihnen ermöglicht, jede Art von Geist zu beschwören, sowie einige Exemplare, die bislang nicht mal von erfahrenen metamenschlichen Magiern identifiziert werden konnten.[6]

Hinzu kommt die schiere magische Macht von Drachen. Sie sind in der Lage bedeutend mehr Mana kontrollieren zu können als es selbst den erfahrensten Metamenschen möglich ist. Ob dies eine Folge ihrer Erwachten Natur oder ihrer einzigartigen Tradition und Metamagien ist, lässt sich nicht abschließend klären.[6]

Kommunikation

Hauptartikel: Drachenübersetzer

Ihre Kommunikation geschieht auf telepathischem Wege, was man allgemein als "Drachensprache" bezeichnet.[7] Der eigentliche Grund, warum sie telepathisch kommunizieren ist aber rein physiologischer Natur: Die normale Physis des Drachen erlaubt keine verbale Kommunikation. Telepathisch erhaltene Nachrichten sind auf das Blickfeld des Drachen beschränkt (was keine technologische Ertragung erlaubt oder mit Wesen kommunizieren lässt, die der Drache nicht sieht). Zudem kann das Gegenüber nur "normal" antworten, wenn es selbst nicht die Fähigkeit der Telepathie beherrscht. Für die technologische Übertragung ist der Drache somit auf einen Drachenübersetzer angewiesen.[8]

Lebenszyklus der Drachen

Das Leben eines Drachens ist noch relativ unerforscht. Sicher ist, dass es mehrere Stationen durchläuft. Informationen über Drachen und auch Hinweise auf ihre Gesellschaft lassen sich aber in der Draconic Information Virtual Exchange finden.

Zeugung von Nachfahren

Drachen vermehren sich nicht - wie oft vermutet - durch Magie, sondern in der Art wie viele andere Reptilien, wenn auch der Prozess viel komplexer ist, als bei niedrigen Lebensformen.

Ein weiblicher Drache, der bereit ist Nachfahren zu zeugen, sucht sich einen männlichen Partner aus. Stimmt dieser der Paarung zu, vollführen die Partner ein Paarungsritual. Dieses Ritual dauert Tage und kann leicht mit Kämpfen von Drachen verwechselt werden. Nach dem Ritual trennt sich das Paar wieder. Drachen schließen für gewöhnlich keine festen Partnerschaften.

Aufzucht der Eier

Das Weibchen legt nach der Paarung drei bis vier circa 30cm große Eier. Sie selber sorgt nicht für deren Aufzucht sondern gibt einem großen Drachen ihres Vertrauen diese Aufgabe.

Die Aufzucht der Drachenbabys in den Eiern ist eine wichtige Aufgabe. Schon während die Drachen noch im Ei sind beeinflusst der aufziehende Drache die Babys so, dass sie viel über die Riten und die Lebensweise der Drachen lernen. Die Beeinflussung ist so stark, dass die Babys die Rasse ihres Aufziehers annehmen.

Shadowtalk Pfeil.png Habe gehört, dass die Brutzeit an die 50 Jahre beträgt. Das heisst ja, dass demnächst die ersten kleinen Würmchen herumfliegen könnten!
Shadowtalk Pfeil.png silver
Shadowtalk Pfeil.png Da wäre ich mir nicht so sicher! Wer sagt denn, dass der Nachwuchs nicht auch in einer Art Stasis geschlafen hat, bis sich der Magielevel wieder steigerte?
Shadowtalk Pfeil.png Darkwater

Geburt und Jugend

Drachenbabys befreien sich selber aus ihren Ei. Sie sind schon in der Lage ihre Krallen oder ihren Feueratem einzusetzen, um die Eierschale zu zerstören. Dieser Vorgang verläuft für viele neugeborene Drachen tödlich. Viele sind beim Einsetzen ihrer Fähigkeiten nicht geübt genug.

Drachen sind bei ihrer Geburt schon bis zu 350cm groß. Sie sehen aus, wie große geflügelte Schlangen. Sie haben keine vorderen Gliedmaßen, aber stummelige hintere. Die frisch geschlüpften Drachen können noch nicht alle ihre Fähigkeiten einsetzen. Es dauert Zeit bis sie lernen zu fliegen und ihre Magie einsetzen können.

Die meiste Zeit verbringen die Babys jedoch mit dem Erlernen der Etikette der Drachen. Der Drache, der die Eier aufgezogen hat bringt den Jünglingen alles über die Kultur der Drachen bei.

In der Jugend der Drachen verhalten sich diese schon recht ähnlich im Vergleich zu den Erwachsenen. Sie beanspruchen eigene Territorien, sind allerdings nicht so reif und weise wie die älteren Drachen. Jüngere Drachen sind temperamentvoll.

Erwachsensein

Wenn ein Drache seine Jugend überlebt zieht er sich irgendwann zu dem Ort seiner Aufzucht zurück und wird sich auf das erwachsene Leben vorbereiten. Nach einer Zeit der Metamorphose nimmt der Drache eine der weiter oben beschriebenen - uns bekannten - Formen an, wenn sie zu Erwachsenen Drachen werden.

Als erwachsener Drache kann der jeweilige Drache nun ein vollwertiges Mitglied der Drachen-Gesellschaft werden. Er wird mächtiger und baut seine Fähigkeiten immer mehr aus.

Große Drachen

Hauptartikel: Großer Drache

Große Drachen sind eine weitere Stufe in der Entwicklung von Drachen. Die Großen Drachen scheine besondere Form zu sein, die andere Dracoformen nicht besitzen - oder die man einfach bislang noch nicht identifizieren konnte. Es ist auch nicht ganz abgeklärt, ob dies, wie bislang angenommen, tatsächlich die finale Stufe im Leben eines Drachen ist und ob diese nicht vielleicht doch noch weiter aszendieren können. Gesichert ist aber, dass Große Drachen zu den mächtigsten ihrer Art zählen und in der Drachengesellschaft die hochgestelltesten Vertreter ihrer Spezies sind.[9]

Habitus

Hauptartikel: Drachenhort

Wie in den Legenden errichten Drachen auch in der Sechsten Welt eine Heim- und Wohnstätte, die man ebenfalls Drachenhort nennt. Dort finden sich üblicherweise auch die Schätze und Reichtümer, die sie, ganz den Legenden folgend, hier in Sicherheit bringen und vor Räubern schützen.

Archäologie

Bislang fand man seltsamerweise kaum Drachenfossilien. Paläontologen sind der Meinung, dass die Vorformen der Drachen vor rund 65 Millionen Jahren hätten auftauchen müssen, als Dinosaurer erste Vogelmerkmale besaßen, aber bislang stammen die ältesten Funde gerade mal aus der Zeit vor 60.000 Jahren. Die Draco Foundation ist aber im Besitz eines versteinerten Dracoformoberschenkels, dessen Alter auf mehr als eine Million Jahre datiert wurde.[10]

Drachenkultur

Hauptartikel: Drachengesellschaft

Die Metamenschheit hat festgestellt, dass Drachen, anders als andere Dracoformen, eine hochentwickelte Kultur besitzen, die den einfachen Sterblichen aber üblicherweise verwehrt bleibt, weshalb sie fremdartig und unbekannt ist. Hinweise deuten auf eine gewisse Etikette und Rituale, die festlegen, wie sie einander adressieren, herausfordern, miteinander kämpfen und Dominanz beweisen. Aber das ist natürlich nur die Spitze des Eisberges. Manches konnte jedoch dank Dokumnenten der Draco Foundation geklärt werden.[7]

Rechtlicher Status

Drachen wurden schon vor Jahrzehnten vom Konzerngerichtshof als vernunftbegabt eingestuft und haben daher volle Rechte.[11]

Gerüchte

Eine Urbane Legende besagt, dass Drachen nicht in der Lage sind, Ägypten zu betreten. Manch einer, wie etwa Shadowtalker Winterhawk führt dabei an, dass Masaru bisher schon die wiederhergestellte Bibliothek von Alexandria betreten hat. Allerdings liegt diese auf einer "wiederhergestellten Insel", die nur mit einer Brücke mit dem Festland verbunden ist - somit hatte der Drache tatsächlich den ägyptischen Boden nicht betreten.[12]


Siehe auch

Endnoten

Quellenangabe

Index

Deutsch Englisch

Weblinks

Das angebliche Preview ist allerdings in Wahrheit ein Aprilscherz von Catalyst Gamelabs.