Karel

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Karel Slawarsatskaja
* 26.12.2032

SR5-Karel-byAAS-final.jpg

© Karel im Edelzwirn
(Urheber: © Andreas "AAS" Schroth)
Geburtsname Karel Šafránek
Alias letzter Käp’n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine
Alter 49
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Nationalität böhmisch
AR-Profil
  • Der Mann wird als "Karel Slawarsatskaja" ausgewiesen
  • Inhaber je eines Kapitänspatents als "Binnenschiffer" und für "Seeschifffahrt (Kleine Fahrt)", ausgestellt im Konzil von Marienbad (?)
  • Interessen vorwiegend maritim (Marine-Historie, antike Seekarten, Schiffbau, Hochseefischerei, Piraten-Sims)
  • User des Erika Flaschenpost 2070™-Utilities [L 1] bekommen den entsprechenden Tag gesendet
  • Stolzer Nutzer von Wuxings Gitter "Wuxing Worldwide".
  • Inhaber einer dauerhaften, unbefristeten Aufenthalts- und Niederlassungsberechtigung und der damit verbundenen Arbeitserlaubnis für Tír na nÓg
  • Eingetragen als Eigentümer Flannegan Manors, eines historischen Herrenhauses in Galway, County Galway, Provinz Connacht, Tír na nÓg
  • Eingetragen als Eigner des 30-m-Flussfrachtschiffes «Impaler of Irongrad» (Baujahr 2032, Wien)

Karel – letzter Käp’n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine ist ein weitgereister Frachtschiffer und als eigener Kapitän seit vielen Jahren selbstständig im Transportwesen mit legalen und diversen illegalen Jobs tätig. Mittlerweile ist Hamburg Karels neuer Heimathafen. An der Nordsee betätigt er sich als freier "See-Transportunternehmer", Schmuggler und Gelegenheitspirat.

Biographie

Karel - geboren als Karel Šafránek - begann seine Karriere, die zu seiner Tätigkeit als Kapitän und selbstständiger Transportunternehmer (und in der Folge als Schmuggler und Pirat) führen sollte, bereits als Halbwüchsiger in seiner tschechischen Heimat: Er geriet damals mit Gangern aneinander, und sein bester Freund - der nicht älter war, als er selbst - opferte sich praktisch für ihn, als er eine für ihn bestimmte Kugel auffing, und für ihn starb. Der Jugendliche, der sich außerstande fühlte, den Eltern seines Freundes nach dieser Episode gegenüber zu treten, und in die Augen zu sehen, riss daraufhin von Zuhause aus, und heuerte auf einem Flussfrachtschiff an, dessen Kapitän er über sein tatsächliches Alter belog, und machte seine erste Tour Donau-abwärts, ans Schwarze Meer. In der Folge blieb er dabei, bis er irgendwann sein eigenes Schiff hatte, und dazu ein von den Behörden Marienbads ausgestelltes Kapitänspatent, das ihn - wenigstens nominell - berechtigte, ein Flussfrachtschiff zu führen, und damit die Wasserstraßen Europas zu befahren.

Shadowtalk Pfeil.png Als er sich im Standesamt von Marienbad im damaligen Konzil eine SIN und das daran gekoppelte Kapitänspatent sowie noch ein paar weitere Lizenzen ausstellen ließ, gab er sein bereits zuvor verwendeten Alias - "Slawarsatskaja" - als Familiennamen an, den er seither nicht mehr losgeworden ist.
Shadowtalk Pfeil.png Namegiver ... auch, wenn "Slawarsatskaja" eigentlich gar kein böhmischer und an sich noch nicht einmal ein menschlicher Nachname ist!

Mit seinem (oft überladenen, vielfach geflickten und technisch veralteten) Flussfrachtschiff befuhr Karel, der selbsternannte letzte Käpt’n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine, in der Folge die schiffbaren Flüsse Mittel- und Osteuropas. Auf der «Balkanroute» - durch den Rhein-Main-Donau-Kanal auf die Donau und diese dann über Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien hinunter bis ans Schwarze Meer transportierte er fast jede Fracht, die die Kunden seinem «Rosteimer» anvertrauten: Baustoffe wie Zement, Gusssteine und Ziegel, Gebrauchtwagen, Schrott, Altreifen und Kunststoffabfälle für die qualmenden Fabriken im rumänischen Kokle… Daneben beförderte er aber auch ebenso oft Flüchtlinge (vor der bitteren Armut, der Verfolgung und den ewigen Kleinkriegen auf dem Balkan), Waffen (für sämtliche interessierten und zahlungswilligen Parteien), giftigen Industriemüll (zur «kostengünstigen» Entsorgung) und diverse Schmuggelwaren.

Im Verlauf seiner Laufbahn als Binnenschiffer traf er so manche geschäftliche Entscheidung, von der er im Nachhinein selbst zugibt, dass sie kein Ruhmesblatt für ihn darstellte: Egal, ob das nun der Verkauf eines historischen Schwerts und magischen Artefakts aus der Krypta einer dem heiligen Georg geweihten Kapelle an die rechtsextremen Anti-Drachen-Aktivisten des Siegfriedbunds war, die Belieferung eines Warlords im Dinarischen Kollektiv mit Sturmgewehren (die dieser dann prompt erprobte, in dem er ein paar Dutzend Gefangene erschießen ließ) oder die Versorgung eines anderen Warlords mit Raketen und militärischem Spengstoff, mit denen dieser einen Staudamm zerstörte, um harmlose Dorfbewohner in die Knie zu zwingen, so dass sie ihr Trinkwasser zu Mondpreisen von ihm kaufen und für ihn Fronarbeit leisten mussten. - Manches von dem, was er damals getan, oder wozu er durch seine Lieferungen beigetragen hat, belastet Karels Gewissen auch über zwei Jahrzehnte später noch...

Mehr als einmal ist er im Verlauf seiner Laufbahn (beinahe) bankrott gegangen, und nach dem Orichalkumrausch des Kometenjahrs hatte er in den frühen 2060ern endgültig die Nase voll davon, von Söldnern, Rebellen, Guerilleros und jedem anderen Psychopaten mit seinem Schiff als Zielscheibe oder Selbstbedienungsladen missbraucht zu werden… So hat er „Kurs Nord“ gesetzt, und ist im schönen Hamburg vor Anker gegangen, um ein neues Kapitel in seinem Logbuch aufzuschlagen!

Während die Freie und Hansestadt anschließend für über 10 Jahre sein Heimathafen blieb, hat der Käpt'n nach den Querelen, die die KFS-Krise und die Verhaftung Vasili Lobatchevskis ausgelöst haben, im Herbst 2076 entschieden, mit Crew und Schiff Hamburg den Rücken zu kehren, und nach Galway/Tír na nÓg zu übersiedeln.

Aussehen

Karels mittlerweile 45 Jahre sind in der erwachten, Sechsten Welt nicht spurlos an dem Fahrensmann und Flussschiffer vorübergegangen. Durchschnittliche 1,85 m groß und 87 kg schwer (ohne Klamotten), Mensch (Homo sapiens sapiens) ohne darauf jedoch besonders stolz zu sein…

Fähigkeiten

Karel ist ein erfahrener Schiffsrigger und -mechaniker, spricht fast jede Sprache auf dem Balkan wenigstens ein bisschen und kennt die Wasserstraßen dort unten wie seine Westentasche.

Shadowtalk Pfeil.png Irgendwie sind mir ein Satz ordentlicher Reifen oder ne leistungsfähige Drohne lieber... Wasser! Ich hasse tiefes Wasser!!
Shadowtalk Pfeil.png Jacab

Ausrüstung

Bereits vor einigen Jahren sind beide Unterschenkel des Kapitäns nach einer ebenso gewaltsamen wie schmerzhaften Auseinandersetzung mit einem zum Berserker gewordenen Bärenschamanen notgedrungen durch Cyberprothesen mit ein paar nützlichen Extras ersetzt worden, was damals noch als medizinische Reha-Maßnahme durchging. Um nach dem Crash 2.0 und angesichts des Booms der neuen, kabellosen WiFi-Matrix nicht vom SOTA abgehängt zu werden, gönnte Karel sich in einer der Kliniken im Bauch des «Potts» unweit von Hamburg ein - ohnehin fälliges - Upgrade seiner Headware, und hat die alte, interne Funke gegen ein implantiertes Kommlink von Erika austauschen lassen. Bei dieser Gelegenheit trennte er sich zudem von seinen - zuvor bereits kybernetisch modifizierten - natürlichen Ohren, und ließ sie durch Cyberohren von Zeiss-Audiotek ersetzen. Zudem hat er sich für Landausflüge jüngst gerade eines dieser neuen Yamaha Maru Enclosed Monocycle [L 2] zugelegt, das er günstig von den «Chinese Deadly Dwarfs» in Oslo erwerben konnte...

Shadowtalk Pfeil.png Feines Teil das. - Leider scheinen die Klabauterbündler das nicht so zu sehen... von wegen AR-Abhängigkeit, und weil die doch die ganze Augmented Reality in Bausch und Bogen ablehnen! - Ich kann nur froh sein, dass Kwang mir mit seinen Maschinen-Sprites die Folgen des AR-Vandalismus dieser Sch@%§&s-Neo-Ludditen behoben und mir die Firewall upgedated hat!
Shadowtalk Pfeil.png Karel ...letzter Käpt'n der Königlich-Böhmischen Gebirgsmarine!

Seine jüngste Errungenschaft ist ein in der Hafenstadt Sewastopol am Schwarzen Meer von einem (geklauten und gehackten) Monobe-Nanofax für ihn maßgeschneiderter Anzug Modell "Hanseatischer Händler" aus der Heritage-Reihe von Zoé, der ihm erstaunlich gut steht.

In Kiel hat er eine der Lagerboxen im dortigen Storage World™-Lagerhaus gemietet, wo er neben Ersatzteilen für die «Impaler» teilweise auch Beutestücke, diverse Drohnen, eine umfangreiche Drohnen-Werkzeugkiste und einen HE-Schweißlaser eingelagert hat.

Für finanzielle Transaktionen nutzt er bevorzugt ein Nummernkonto bei einer virtuellen Bank mit Sitz auf den Kaiman Inseln, und greift - wie in den Schatten üblich - zur Abwicklung von Überweisungen via WiFi-Matrix auf Anonymisierungs- und Umleitungsdienste zurück. Ebenso hat er auch einen "Brokerage X"-Account, den er aber eher selten nutzt.

Shadowtalk Pfeil.png Irgendwie fehlt mir für die Börsenspielchen das richtige Händchen... selbst, wenn ich in Folge eines aktuellen Runs oder einer Kaperfahrt mal über die entscheidenden Insiderinformationen verfüge. - Ein richtiger Reibach ist jedenfalls für mich noch nie dabei rausgesprungen!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine
Shadowtalk Pfeil.png Da seine - ebenso wie sein Kapitänspatent - im Konzil von Marienbad ausgestellte (echte) SIN ihn zum Staatsbürger der Tschechischen Republik macht, seit das Konzil Mitte der '60er die Assoziation zur ADL gelöst hat, und der CFR beigetreten ist - und es das damals in der alten Bundesrepublik eingeführte, allgemeine Ausländerwahlrecht in der ADL nicht mehr gibt - muss unser Käpt'n bei der im Herbst '74 anstehenden Bundestagswahl notgedrungen mit einer (oder mehreren) seiner hochstufigen, falschen Allianz-SINs wählen gehen, wenn er dies denn will... aber das machen Curiosity und meiner-einer ja auch nicht anderes...!
Shadowtalk Pfeil.png Kwang - the VERY Korean Technomancer
Shadowtalk Pfeil.png Kwang ... Du verdammte Plaudertasche! - Irgendwann redest Du Dich, Deine Piraten-Chummer und Deinen Käpt'n noch um Kopf und Kragen...! - Schlag doch verdammt noch mal endlich den Begriff "Diskretion" in der Aetherpedia nach, und versuche bitte, Dir die Bedeutung zu verinnerlichen!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine

The Impaler of Irongrad

Obwohl Karels verriggtes Flußfrachtschiff, das er «The Impaler of Irongrad» nennt, eigentlich nicht dafür gebaut ist, hat er damit schon wiederholt sowohl die Küstengewässer des Schwarzen Meeres als auch die Nord- und Ostsee zwischen der ADL und der Skandinavischen Union befahren, und bislang hat der alte Kahn das auch immer ausgehalten.

Mit dem Ghul Scavanger, den Orks Fleischer & Metzger sowie der Hobgoblin-Braut Dolores für die Magische Unterstützung hat er sich eine gemischtrassige, ziemlich finstere Crew an Bord geholt. Bei manchen Aktionen wird die noch von Kwang, einem halbwüchsigen Technomancer aus dem Reihen der «Chinese Deadly Dwarfs», ergänzt, wenn der gerade mal nicht mit seiner chinesischen Go-Gang unterwegs ist. Der Bursche kann für einen Piraten recht nützlich sein, wenn es um die LANs der elektronisch gesicherten Frachtcontainer auf Mega-Frachtern geht, und ist inzwischen fester Bestandteil der Stammcrew.

Shadowtalk Pfeil.png Seinerzeit, als ich noch in erster Linie die Balkanroute befuhr, hatte ich weit mehr Fluktuation in der Crew: Etliche hat's im Laufe der Jahre erwischt, ein paar haben abgeheuert, weil sie meinten anderweitig leichter und schneller mehr Schlei machen zu können, einige musste ich selbst kicken, weil sie unzuverlässig waren, auf Wache gepennt haben usw. und in Wien hab ich '51 oder '52 zwei Matrosen ans SGHWS verloren. Die Gimpel ha'm sich am Gürtel an einem der Kartentische vom Gürtlergraf beim "Stoss" ausnehmen lassen, und dann begonnen, zu lamentieren, dass man sie betrogen hätte. Dumm... Aus ein wenig Schubserei wurd' a Köch, es gab handfeste, grobe Wickel und ganz besonders dämlich war, dass sie bei der - fast zwangsläufig - folgenden Keilerei nicht nur zwei Buckln vom Roten Henry, sondern auch einen von der Kiberei so aufs Pflaster geschickt haben, dass der nicht mehr aufgestanden ist. - Bei zwei Landfremden, die zudem noch etwas nicht so ganz legale Billig-Cybernetik vom Balkan drin hatten, war das Urteil des Schnellrichters - "Lebenslänglich Vereinigte Wohnparks" - wirklich nur Formsache... - Und hier, an der Nordsee hat mich die Sache mit dem Irren im Stasistank auf diesem Frachter ja nicht bloß meinen Stadthexer, Whizzer, sondern daneben noch drei weitere Mitglieder meiner damaligen Crew gekostet, ehe ich in der Folge dann mit Fleischer, Metzger, Scavanger und Curiosity die Basis für die aktuelle Stammcrew für unser Schiff gefunden hab...!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine

Der Erwerb (und die Abholung) eines antiken WWII Vierlings-Flak von einem Kontakt im Groß-Frankfurter Plex, das die Bord-Artillerie der «Impaler» verstärken soll, hat Karel zudem im März '71 auch mal wieder auf die Binnen-Wasserstraßen der ADL geführt... und die ihn die stolze Summe von 10K-€ gekostet.

Shadowtalk Pfeil.png Is ja auch jeden vadammt'n Ecu Wert, det Teil - hatte unser Käpt'n echt die richtige Nase bei dem Kauf, woll woll!
Shadowtalk Pfeil.png Metzger
Shadowtalk Pfeil.png Der Käpt'n is schon okay - fähiger Rigger, taffer Geschäftsmann und 'n richtiger Chummer, wenn'a so wollt, auch wenn'a an Bord natürlich sagt, wat gemacht wird, und welchen Kurs wir schippern, weil, einer muß ja det Kommando auf so'nem Kahn ham. Ma kann auf Kaperfahrt schließlich nich alles immer erst ausdiskutiern!

By the Way: Wir ham' mit Doggo, diesem Schokoladen-Jungen von'ne westafrikanische Piratenküste n' neues Mitglied in der Crew - MG-Schütze, dschungelkriegserfahren, patenter Kerl - auch wenn er keine Peilung von'ne Matrix hat, und die verbale Interaktion sich manchmal arg schwierig gestaltet...

Shadowtalk Pfeil.png Kwang - the VERY Korean Technomancer

Später übernahm er mit seinem Schiff und der erweiterten Crew dann eine Schmuggeltour zwischen Hansecity, dem gesetzlosen, schottischen Schmugglerhafen Aberdeen und Europort. Dabei wurden bei den Yardies in Schottland - in echter Dreieckshandels-Manier - russische Poserwaffen gegen eine Ladung der neuen BAD Tempo und einen afrikanischen Fetisch getauscht, die in den VNL im Austausch gegen eine größere Summe in Blutdiamanten wiederum den Besitzer wechselten. Anschließend war er an einem von dem brasilianischen Hacker Enrico [L 3] organisierten Versicherungsbetrug mit amazonischem Cachaça beteiligt, und im Spätherbst transportierte er dann für einen Auftraggeber aus einem Technikmuseum in der ADL geraubte Eisenbahnwagen und Lokomotiven auf der Balkanroute über Donau und Schwarzes Meer zu einem Sammler nach Sewastopol. Auf der Rückfahrt beförderte er anschließend einen seltenen Spezialpanzer vom Typ Axi Wurm [L 4] aus Österreich zu einem zahlungskräftigen Abnehmer in Bayern.

Im Herbst 2072 übernahm der Käptn für einen schwedischen Herrn Schmidt einen Freibeuter-Job, bei dem er und seine Crew mehrere neue Limousinen der chinesischen Marke Mandarin von einem Frachter verschwinden ließen, und so dafür sorgten, dass diese auf der «Essen Motor Show '72» nicht dem Publikum präsentiert werden konnten. Bei dieser Gelegenheit hatte er auch wieder die Miko Kitsune, die sich bereits auf der Aberdeen-Fahrt bewährt hatte, als magische Verstärkung mit an Bord.

Im Frühjahr '73 beteiligte er sich außerdem mit der kompletten Stammbesatzung seiner «Impaler of Irongrad» am Kampf des Magiers Calor [L 5] und seines nordischen Kollegen Fenris gegen einen Talislegger und mutmaßlichen Insektenschamanen in Wildost, der dort offenbar ein Käfernest aufbaute und mit Artefakten der Insektentradition handelte.

Shadowtalk Pfeil.png ...wofür ich sogar 'nen lukrativen Frachttransport von Athen in den Ruhrplex sausen lassen hab. - Aber was tut man nicht alles, damit sich die Käfer nicht vor der eigenen Haustür - respektive im heimischen Hinterhof - breitmachen?
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine

Bei dieser Gelegenheit waren er und seine Crew zudem auch an der Aufbringung des Schmuggelfrachters «Pharao Tut» in Harburger Gewässern und der Vernichtung einer Schmuggler-Crew der Grauen Wölfe beteiligt.

Um Weihnachten '73 herum befuhr er wieder einmal den Rhein, und brachte - angeblich im Auftrag des Hannoveraner Mafiacapos - ein Paket nach Karlsruhe, wo ihn und seine Mannschaft allerdings eine eher unerfreuliche Überraschung in Gestalt des Empfängers Kirkakis erwartete.

Shadowtalk Pfeil.png Dass wir und unsre gute, alte «Impaler» aus dieser verdammten Geschichte letztlich heil wieder raus gekommen sind, hatten wir vor allem dem Verhandlungsgeschick von unserm geschätzten Herrn Käpt'n und ner gehörigen Portion Glück zu verdanken... Nen waschechten Gorgonen zu verärgern, der zudem noch 'n Mademan vom dortigen Tsantidis-Clan und 'n Zauberer is, hätte für uns alle echt böse ausgehen können!
Shadowtalk Pfeil.png Kwang - the VERY Korean Technomancer

Nach einem Berlin-Trip im Januar 2074, wohin er zusammen mit Kwang zur vom 22.-24. stattfindenden Messe «TEKBÄR» reiste, während sein Schiff unter dem Befehl der Hobgoblinhexe in der Hansestadt blieb, wo es an seinem Liegeplatz im Freihafen vertäut lag, übernahm der Kapitän - kaum, dass er und Kwang wieder in Hansecity eingetroffen waren - einen neuen Schmuggel-Auftrag: Diesmal sollten er und seine Crew für Victor Lobatchevski eine - wie dieser betonte - lediglich irrtümlich nach Hamburg gelieferte Ladung Waffen von Sverige Schweiz Industries auf seinem Schiff zur eigentlichen Empfängerin, Tamara Konyacheva, der Tzarin von Greifswald, nach Pomorya transportieren.

Shadowtalk Pfeil.png ...womit Viktor dem Absender der Fracht, die eigentlich direkt von Oulu nach Rügen hätte gehen sollen, einen Gefallen erweist, und Kolja Droski so demonstriert, dass die Fehler, die in der Vergangenheit zu Missstimmungen zwischen den beiden geführt hatten, eben doch nicht in seiner Organizatsiya passiert sind, sondern bei seinem finnischen Geschäftspartner... der ihm dann natürlich seinerseits eine Entschuldigung und Kompensation schuldet. - Echt komplizierte Vory-Politik und Intrigen mit Haken und Ösen...
Shadowtalk Pfeil.png Curiosity THRILLS the Cat
Shadowtalk Pfeil.png Oh Mann - da kann ich ja echt bloß hoffen, dass wir uns mit dieser Schmuggeltour nicht in was reinziehen lassen, bei dem wir am Ende selbst zur Zielscheibe der unterschiedlichen Fraktionen der Russen werden, zumal Terra Nobilis an der pommerschen Ostseeküste ohnehin nicht zu meinen bevorzugten Fahrtzielen gehört!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine

Im späteren Frühjahr übernahmen der Kapitän und seine Crew dann den Auftrag einer Pixie, drei Menhire im Wattenmeer rund um den Proteus-Arkoblock Groningen aufzustellen, wobei sie zwei der Standing Stones zunächst von einer Insel vor der Bretagne und aus den britischen East Anglian Stinkfens bergen mussten.

Ende Juli, Anfang August '74 unternahm er schließlich wieder einmal eine Flussfahrt, die ihn diesmal über Elbe und Havel quer durch Brandenburg nach Berlin führte. Bei dieser Gelegenheit beförderte er - neben seiner regulären Fracht für eine der Berliner Vory-Fraktionen - zusätzlich einen Tunichtgut, ein emergentes Frettchen, das der Hamburger Ghulhacker Gollum gerne loswerden wollte, und das bei dem Berliner Elf und Panoptikumsmittglied Tolstoi ein neues Zuhause finden sollte.

Nach seiner Rückkehr aus Berlin unternahmen der Käpt'n und seine Crew mit der «Impaler» dann wieder einmal einen Transportauftrag für den General aus München, der sie ein weiteres Mal die Donau hinunter und ans Schwarze Meer führte. Für den Rückweg fuhren sie diesmal mit ihrem Schiff durch den Bosporus, und dann die nördlichen Küsten des Mittelmeeres entlang, durch die Straße von Gibraltar und anschließend die portugiesische, spanische und französische Atlantikküste hinauf bis zur Nordsee, ehe sie Mitte Oktober wieder in Hansecity eintrafen.

Shadowtalk Pfeil.png Eine Route, die unser ursprünglich für Flussfahrten gebautes Schiff und meine bewährte Crew bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt hat... - Aber dafür hat sich die Tour wirklich ausgezahlt ...so im Sinne von reichlich Effektiven!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine

Weitere Touren haben Kapitän, Crew und Schiff 2075 und '76 über den Ärmelkanal nach Cardiff, den Rhein hinauf nach Köln sowie mehrfach nach Amsterdam und Europort in die Vereinigte Niederlande und ins skandinavische Oslo geführt, ehe Anfang November '76 die Entscheidung getroffen wurde, nach Galway auf die Grüne Insel zu übersiedeln. - Gleichzeitig haben die beiden Orkbrüder Fleischer und Metzger auf Karels «Impaler» abgeheuert, um sich dauerhaft der Hamburger Lobatchewski-Vory anzuschließen, was Kapitän und Rest-Crew (ungeachtet aller charakterlichen Schwächen der Beiden) ehrlich bedauern.

Seit er und seine Rumpfcrew dort Flannegan Manor zu ihrem neuen Heim gemacht haben, hat er nicht zuletzt im - inoffiziellen - Auftrag der Hafen- und Fischereibehörden Galways eine Kaperfahrt durchgezogen, um den französischen Raubfischer Ethienne LaStrange und seine Crew zur Strecke zu bringen, und für einen der Konzerne der Danaan-Elfen eine Ladung giftiger Industrieabfälle zur Entsorgung in die Schottische Toxische Randzone verschifft.

Anfang Oktober 2080 ließen sich Käpt'n und Crew auf einen Job des niederländischen Viehändlers Marcus van Kauh ein, der sie anheuerte, um mittels eines Fireblossom Fahrzeuglasers eine vollautomatisierte Shiawase-Wetterstation im toxischen Schlick des einstigen niederländischen Wattenmeers zu zerstören, auch, wenn ihnen seit einem ein paar Jahre zuvor im westphälischen Papenburg für van Kauh durchgeführten Viehdiebstahls bekannt war, dass dieser erstens ein Drake vom Leviathan-Typ und zweitens ein Agent der Seedrachin war. - Fraglicher Fahrzeuglaser, den sie in einer Autoschlachterei der Penose im niederländisch-französischen Grenzgebiet erhielten (und der ihnen später noch einigen Ärger bescheren sollte), stellte im übrigen einen Teil der Entlohnung für dieses ganz spezielle Husarenstück dar...

Shadowtalk Pfeil.png Das zu befürchtende, dicke Ende kam, als wir dann ein Treffen zwecks Übergabe mit ein paar anderen Piraten draußen, auf dem Meer, unmittelbar außerhalb der irischen See hatten, was jetzt, im Herbst eh' das Äußerste ist, was wir mit der «Impaler», die dafür ja eigentlich nicht gebaut ist, an Entfernung zur Küste riskieren... Wir wollten etwas Fracht übernehmen, die bei unseren Hehlerkontakten gute Euros gebracht hätte, als dann ein Fahrzeug auftauchte, das wir in dieser Konfiguration - und Lackierung - von unserer ersten Tour mit der «MRTP Sea Wolf of Galway» nach Seattle (und der Konfrontation mit der Marine von Borinquen im Verlauf dieser Reise) nur all zu gut kannten... Leider nahmen unsere Geschäftsfreunde aus den Reihen der freien Unternehmer der Meere an, wir hätten sie ver...scht, und es wäre eine Falle... Und Leute, die im Nordatlantik Hochseepiraterie betreiben, verstehen, wenn es um ihre Sicherheit geht, nun mal leider so gar keinen Spaß! - Die Situation war verdammt knapp davor, ernstlich zu eskalieren, und das wäre für uns mit ziemlicher Sicherheit mehr als übel ausgegangen! - Die Aussicht auf ein Bad im kalten Atlantik, nach dem man unser Schiff torpediert, zu Klump geschossen und auf Tiefe geschickt hätte, ist nichts, worauf Bastets Tochter auch in irgendeiner Form neugierig wäre...! - Und ich bin mir verdammt sicher, dass es meinen Piraten-Chummern diesbezüglich nicht anders geht...!
Shadowtalk Pfeil.png Curiosity THRILLS the Cat
Shadowtalk Pfeil.png Oh Mann, das kann'ste laut sagen, Curiosity! - Det war wirklich va'dammt noch mal zu knapp, für mein' Geschmack...! - Dabei hatte ich ja extra deswegen bei den Korsaren ab, und bei Euch angeheuert, weil ich davon die Schnauze voll hatte, alle nasenlang mit Piraten-Chummern in Seegefechte verwickelt zu werden, weil die und wir auf unterschiedlichen Seiten als Kaperfahrer unterwegs sind...! Frag 'em! - Und dass Kirchenmänner der militanten Sorte ebenso wenig nach meinem Geschmack sind, Schwester, wie nach Deinem, brauch ich - glaub' ich - nicht extra zu erwähnen...!
Shadowtalk Pfeil.png Waterkant

In jüngster Zeit wurde dem Käpt'n von den Hafenbehörden Galways (und dem TRC) nahegelegt, künftig aktiv gegen die Óglaigh na bhFarraige vorzugehen, jene - angeblich von dem walisischen Großdrachen Rhonabwy unterstützten - Piraten, die seit den frühen 2070ern vor allem die Frachtschifffahrt der Danaan-Konzerne vor Connacht plagen.

Shadowtalk Pfeil.png ...unter dezentem Hinweis auf die wiederholten Verstöße unserer Crew und unserer Gäste gegen die hier, im Tír gültigen Spielregeln, und dass wir die Gastfreundschaft der Grünen Insel damit in den Jahren, seit der Käpt'n Flannegan Manor erworben hat, schon ziemlich (über-)strapaziert hätten... Drek! - Das kommt schon verdammt nahe an eine dieser "Wir machen Ihnen ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können"-Nummern ran, die sich bei den Russen und Italienern so großer Beliebtheit erfreuen... Und - anders als die Sache mit diesen französischen Raubfischern - ist das kein Freibeuter-Job, den irgendwer von der Crew mit Begeisterung übernehmen würde... - Aber wenn wir uns keinen neuen Heimathafen suchen wollen, werden wir wohl in den sauren Apfel beißen müssen... - Die Alternative, hier unsere Zelte abzubrechen, kommt - nach allem, was wir bereits in unser hiesiges Domizil investiert haben - weder für Bastets Tochter, noch für meiner-einer in Frage...!
Shadowtalk Pfeil.png Kwang - the VERY Korean Technomancer

Connections

Karel hat diverse gute Connections zu einer Vielzahl von Schiffsausrüstern, Schiebern und Hehlern in den verschiedenen Anrainerstaaten von Nord- und Ostsee, lokalen Gang-Anführern und Mittelsmännern der Unterwelt sowie zu diversen anderen Schmugglern und Piratencrews. Auch entlang der Wasserstraßen auf dem Balkan besitzt er noch einige Verbindungen, und selbst in den westafrikanischen Häfen verfügt er über einige Kontakte.

In Oslo macht er regelmäßig Geschäfte mit dem dortigen Chapter der «Chinese Deadly Dwarfs», und in den VNL ist der Schiffsverleiher Finn van den Ghast sein wichtigster Ansprechpartner.

Als Konsequenz der Wahl der tír-irischen Hafenstadt Galway als Heimathafen seiner beiden Schiffe und Wohnsitz für sich und die Crew pflegt er mittlerweile - notgedrungen - auch verstärkt geschäftliche Beziehungen zu den Hafenbehörden der Stadt (und damit staatlichen Stellen der Tír-Nation). Gleiches gilt auch für Connections zu den Danaan-Konzernen der Grünen Insel, auch, wenn dies bedeutet, dass er zuweilen Aufträge übernehmen muss, auf die er und die Crew unter Umständen lieber verzichtet hätten. - Nach der Übersiedlung nach Galway zunächst (auch durch Kwangs Mitwirkung) geknüpfte Kontakte zu den tír-irischen «Ancients» und da speziell zum Chapter in Belfast wurden - in Folge des indiskutablen Verhaltens der elfischen Go-Ganger und ihrer Lieutnant Penny Dreadful - komplett und unwiderruflich beendet.

Matrixaktivitäten

Karel meldet sich seit einigen Jahren regelmäßig im Board der Schockwellenreiter mit Shadowtalk-Kommentaren zu Wort, denen er den Handle "Letzter Käpt'n der kgl.-böhmischen Gebirgsmarine" anhängt. Dabei nutzt er das Board sowohl, um Berichte über seine Reisen und Schmuggeltouren zu veröffentlichen, als auch, um neue Geschäfte anzubahnen, Aufträge hereinzuholen oder Beute zu verkaufen. Daneben hat er sich sich im Rahmen des Projektes «Reiseführer in die deutschen Schatten» in entsprechenden Chatrooms und Foren zur Wort gemeldet. Ebenso hat er sich an einer entsprechenden Umfrage beteiligt, die auszugsweise Eingang in betreffende Schattendatei fand. Zu Proteus und deren HQ auf Helgoland gab er im Rahmen der Reiseführerdatei gleichfalls einen Kommentar ab. Später kommentierte er auch verschiedene Einträge in der «State of the Art ADL»-Datei und dem «Datapuls: Berlin» sowie dem «Datapuls: Hamburg». - In letzterer war er auch erstmals mit einem eigenen Artikel in einer Schattendatei des Panoptikums vertreten: "Giftige Gischt" zu den Themen Piraten, und Gefahren auf See, Proteus sowie maritimen (Para-)Crittern.

Shadowtalk Pfeil.png ...wobei mein Käpt'n unter den Tisch fallen ließ, dass der Proteus-Infodump zu zwischen 70 und 99% auf Daten-Archäologie jenseits des Ereignishorizonts, in den Resonanzräumen basiert. - Und wer hat die betrieben?! - Na? - Sein koreanischer 'mancer, wer auch sonst! ...Okay, mit etwas Unterstützung Annas und Brigids, aber in erster Linie war ich es, der dabei seine grauen Zellen strapaziert (und riskiert) hat! - Aber DAS zu erwähnen hielt mein ehrenwerter Käpt'n nicht für erforderlich! ... Grrmbll...Kruzefix und Halleluja! - Ich bin ja durchaus für Open Source und Creative Commons und so weiter... aber doch bitte mit dem Zusatz "-by-Say" - sprich: Namensnennung derjenigen, die sich da die Arbeit gemacht haben!
Shadowtalk Pfeil.png Kwang - The VERY Korean Technomancer

Über eine "Shadowbot" genannte (illegale) Kommlink-App kommentierte er '76/77 zudem auch mehrere aktuelle NovaPuls-Ausgaben.

Shadowtalk Pfeil.png ...auch, wenn diese App gelegentlich auf die Auswahl der von diesem News-Aggregator angezeigten Artikel und Schlagzeilen nimmt, was manchmal zu ...ein wenig seltsamen Ergebnissen führen kann...!
Shadowtalk Pfeil.png Karel - letzter Käpt'n der königlich-böhmischen Gebirgsmarine

Und gleiches gilt auch für die "Hamburg-Werbebroschüre", die durch "Snow-WT" in einer von Shadowtalkern kommentierbaren Form den Nutzern des Panoptikums zugänglich gemacht wurde.

Ebenso hat er auch Artikel auf "SRB - Shadowrun Berlin" wie jenen über die "Pennerbrücke" mit Kommentaren angereichert.

Persona

Sein Persona-Icon ist ein originalgetreues Abbild des Seewolfs Philipp Hassard Kiligrew aus den gleichnamigen Piraten-Sims, komplett mit weißem Hemd, Kniehose, Stulpenstiefeln und hinter dem breiten Gürtel steckendem Cutlass und Radschlosspistole. Von ihm genutzte Utilites nehmen entsprechende Formen an (Angriff: Cutlass, Schild: Buckler) und für den eMail-Versand nutzt er eine spezielle Utility namens "Virtuelle Flaschenpost", die aus- und eingehende Mails als solche visualisiert.


Weblinks