Internationale Fahrzeug- und Maschinen-Union AG

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Internationale Fahrzeug- und Maschinen-Union AG
Überblick (Stand: 2062) [1]
Aufgelöst
Abkürzung: IFMU
Auflösung: ?
Schicksal: Zerschlagung nach Crash 2.0
Hauptsitz: München, Bayern, ADL
Vorstandsvorsitz:
Rating: A (ursprünglich AA)[4]
Konzernstatus: öffentlich
Hauptaktionäre:
Württembergische Handelskammer: 16%
Frankfurter Bankenverein: 21%
Saeder-Krupp: 19%
Cross Applied Technologies: 9%
Rest: Streubesitz

Die Internationale Fahrzeug- und Maschinen-Union AG (IFMU) war ein in München beheimateter AA-Konzern.

Geschichte

Gründung

Die IFMU geht maßgeblich auf die Daimler-Benz AG und die spätere Daimler AG zurück,[5] wobei aus letzterer sich irgendwann die IFMU entwickelte.[6] 1998 errichtete Daimler-Benz einen neuen 250 Meter hohen Wolkenkratzer am Potsdamer Platz, der von zwei zusätzlichen Verwaltungsflügeln im 120-Grad-Winkel umgeben war.[7] Zu beginn des neuen Jahrtausends übernahm die IFMU dann den österreichischen Konzern Steyr-Daimler-Puch, was diesen vor einer Zerschlagung oder teilweisen Zergliederung im Zuge der Stahlkrise rettete.[8]

Nach dem Shiawase-Urteil von 2001 begannen die deutschen Konzerne mit einer Lobby- und Medienkampagne, um auch in Deutschland eine Exterritorialitätsregelung einzuführen.[9] Nach der Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin im Januar 2007 gelang es Daimler-Benz die neugewählte Regierung fasst ausschließlich mit ihren Günstlingen zu besetzen.[10] 2008 gehörte Daimler mit zu den Konzernen, die hinter Verschlossenen Türen mit der Bundesregierung Verhandlungen aufnahm, die allerdings durch den Cattenom-GAU und den anschließenden Militärputsch der Bundeswehr unterbrochen wurde.[9] Aufgrund des Cattenom-GAUs und der dadurch entstandenen Sperrzone, verlor Daimler jedoch seine Smartville-Fabrikanlage bei Hambach in Lothringen. Als dann am 9. Februar 2011 die Schwarze Flut über die Nordseeküste hereinbrach, verloren sie zudem ihr Werk in Hamburg-Heimfeld, während Daimlers Werk in Bremen erhebliche Produktionsrückgänge verzeichnen musste.[6]

Dennoch erhöhte Daimler und die anderen Konzerne auf die Regierung Stöckter, so dass die Verhandlungen fortgesetzt wurden. Nicht zuletzt aufgrund des BMW-Keruba-Konzernkrieges wurden diese dann im Sinne der Konzerne entschieden. So wurden am 23. November 2011 die Passauer Verträge unterzeichnet.[9] Zu einem unbekannten Zeitpunkt zerfiel die erst 2000 gegründete European Aeronautic Defence and Space Company wieder,[11] an der auch Daimler beteiligt war.[12] Die hierbei wiedergegründeten Unternehmen MBB und DASA fusionierten kurz darauf mit Kawasaki Heavy Industries zu Messerschmitt-Kawasaki,[13] welche später dann Teil der IFMU wurde.[2]

2030er, 40er und frühe 50er

2037 stellte Daimler wie auch BMW und Opel auf der IAA zum ersten mal Serienfahrzeuge mit Riggerkontrolle vor, die sich kurz darauf zum Verkaufsschlager entwickelten.[14] 2042 bebte der Rheingraben, wodurch Daimler seine Werke in Wörth, Rastatt, Gaggenau und Kuppenheim verlor.[6] Die IFMU baute das Werk in Wörth jedoch wieder auf, was daraufhin zu einem der modernsten Produktionsstandorte für Sensorsysteme wurde.[15] 2046 machte Monika Stüeler-Waffenschmidt mit 26 mehrere Praktika bei IFMU-Tochterfirmen, unter anderem bei Daimler-Benz und bei IFMU Financial Service.[16] 2048 riss Daimler ihr 1998 errichteten Wolkenkratzer am Potsdamer Platz wieder ab und errichteten ein neues lokales HQ: das Mercedes-Benz-International-Building. Dieses lag nahe am Kurfürstendamm, den Daimler im selben Jahr zum Teil überbauen ließ.[7] Die IFMU war einer der Konzerne, die 2055 bei der konzertierten Militäraktion dabei waren, um den Status F in Berlin zu beenden.[17]

Konzernkrieg und Neuanfang

Trotz all seiner Aktivitäten war die IFMU Mitte der 2050ern verschuldet. Chrysler-Nissan galt zu dieser Zeit wiederum als größter Automobilproduzent im Bezug auf Marktanteil, hinkte jedoch bei den Profiten General Motors und Ford Motors hinterher. Deshalb entschied sich Chrysler-Nissan aus der IFMU zurückzuziehen.[18] Dabei konnten sie 2056 wiederum IFMUs Konzerntochter Daimler-Benz erwerben.[3][18] Ein Block aus einflussreichen japanischen Anteilseignern von Chrysler-Nissan übte wiederum Druck auf die westlichen Standorte aus, so dass der Konzern auch ein Übernahmeangebot für Messerschmitt-Kawasaki abgab.[18] 2057 verkaufte die frisch gegründete Draco Foundation Deutschland ihre Aktienanteile an der IFMU, wodruch der Kurs der IFMU-Aktie so stark unter Druck geriet, dass viele die Stunden der IFMU für gezählt hielten. In dieser Situation versuchte sich IFMU mit dem Verkauf von Messerschmitt-Kawasaki zu retten, für die sich nun auch Saeder-Krupp interessierte[3] Im Bieterstreit zwischen Chrysler-Nissan und S-K um Messerschmitt-Kawasaki entschied sich die IFMU-Führung letztendlich für den deutschen Bewerber.[18]

In dieser Zeit wurde mit Bernd Süßkind ein neuer Vorstandsvorsitzender gewählt. Süßkind nutzte den gerade noch abgewendeten Kollaps von 2057 als Anlass um den Konzern umzubauen. Er entschied, dass sich die IFMU in Zukunft nur noch auf vier Hauptgeschäftsfelder konzentrieren würde: Luftfahrt, Robotik, Schienenfahrzeuge und Anlagenbau. Alle verbliebenen Geschäftsbereiche des Konzerns mussten zum einen rentabel und in diese vier Hauptbetätigungsfelder passen oder wurden abgestoßen. Als fünftes Betätigungsfeld verblieb noch der Sicherheitsbereich im Form des Sternschutz bei IFMU.[3] In den folgenden Jahren verlor die IFMU so einige seiner früheren Tochterfirmen. So erlangte Steyr-Daimler-Puch 2060 durch ein Management-Buy-Out seine Unabhängigkeit und konnte einer erneut drohenden Zerschlagung entrinnen.[8] Auch die Motorradwerke Zschopau erlangten im selben Jahr ihre Unabhängigkeit von der IFMU zurück.[19] Auch die in Hamburg ansäßige und inzwischen heruntergewirtschaftete Sportschiffwerft SubTech trennte sich zu einem unbekannten Zeitpunkt von der IFMU. So sagte ihr Geschäftsführer Antoine Berg seinem alten Arbeitgeber, was sie ihn alles können, und kaufte das Unternehmen selsbt auf.[20] Trotz der Verschlankung[3] und dem damit verbundenen Verlust des AA-Statuses, durch eine Harabstufung auf ein reines A-Rating,[4] konnte die IFMU so von neuem beginnen und hatte 2062 eine blendente Zukunft vor sich.[3]

Gerüchten zufolge wurde IFMU nach dem Konzernkrieg von Proteus künstlich über Wasser gehalten, weil sie einer der Gründerkonzerne des mysteriösen Nordseekons war, der sie deshalb nicht sterben lassen wollte.[3] Tatsächlich erhielt die IFMU 2063 im Rahmen der vom Konzerngerichtshof erzwungenen Umstrukturierung der Proteus AG einen Sitz im Stiftungsrat der wieder auferstandenen Prometheus-Stiftung unter Leitung Kevin Goldammers.[21]

Crash 2.0 und Zerschlagung

In den Nachwehen des Crash von 2064 ging die IFMU dann im Jahr 2065 endgültig unter als Cross Applied Technologies und die Württembergische Handelskammer überraschend ihre IFMU-Anteile komplett abstießen. Der ehemalige AA-Konzern wurde von der Proteus AG, dem FBV und Saeder-Krupp unter sich aufgeteilt. - Dabei schluckte Proteus die Fahrzeugsparte (inklusive Airbus)[22] und S-K kassierte IFMUs Robotikabteilung und fügte sie seiner Tochter ATT hinzu, während der Frankfurter Bankenverein den Stuttgarter Sicherheitsdienst Sternschutz übernahm, und sein Portfolio nach der ProSecuritas im Rhein-Ruhr-Megaplex um einen zweiten Polizeikonzern ergänzte. IFMUs Anteile an der MET2000 (immerhin 21%) gingen gleichfalls an den FBV. Die IFMU-Anlagen in der SOX wurden später von NeoNET übernommen.[23]

Nach dem Ende des «Anarchistischen Großversuchs» in Berlin existierte dort ein IFMU-Stadtteil in Berlin-Mitte. Während sich der FBV den Löwenanteil dieses Gebietes einschließlich des Merzedes-Benz-Hochhauses sichern konnte [24], gingen die IFMU-Werke in Russland, namentlich in Nischni Nowgorod und Nowosibirsk sowie in Lanzhou im chinesischen Gansu an die Ruhrmetall AG.[25]

Die IFMU war der Hauptarbeitgeber in Halle. Seitdem Untergang des Konzerns ist auch die Wirtschaft in der Stadt zusammengebrochen. Auch 2074 finden sich noch die alten Fabrikanlagen und der alte Bürokomplex in der Stadt, die aber beide noch keine neuen Eigentümer gefunden haben.[26] Ebenfalls hatte die IFMU einen Sitz in Stuttgart.[27]

Für Ruhrmetall war der Untergang der IFMU ebenfalls wenig förderlich, da der Rüstungskonzern so einen seinen Hauptabnehmer in der ADL verlor.[28]

Struktur

Beteiligungen

Tochterfirmen (bis zum Konzernkrieg)

ADtranz[33]
Berliner Firma, die von Proteus übernommen wurde.
Daimler-Benz AG[2]
Tranditionsreicher Automobilhersteller, welcher seine Fahrzeuge unter der dem Namen Mercedes bzw. Mercedes-Benz vermarktet. Zu Daimler gehören auch die Marken Mercedes-AMG, Maybach und Smart. 2056 an Chrysler-Nissan verkauft. Nach dem Crash 2.0 von Sony übernommen.
Gesellschaft für technische Entwicklung[2]
Schwerindustriesparte für Anlagenbau. Half beim Wiederaufbau in vielen von den Eurokriegen verwüsteten Ländern.
Hallesche Motorenwerke[34][35]
Forscht an moderner Antriebstechnologie in Leipzig-Halle. Produziert Elektromotoren und Triebwerke für Drohnen und Flugzeuge.
IFMU Financial Service[36]
Fahr- und Flugzeugleasing, Infrastrukturausbau. Besitzt zudem die Mercedes-Benz Bank.
Luftschiffbau Zeppelin GmbH[2]
Baut Luftschiffe.
Messerschmitt-Kawasaki[2]
Hauptsächlich Luft- und Raumfahrt und Motorräder. 2057 von Saeder-Krupp übernommen.
Motorradwerke Zschopau[19]
Motorradhersteller aus Zschopau
Sternschutz[37]
Renommierter privater Sicherheits- und Polizeidienst.
Steyr-Daimler-Puch[8]
Der österreichische Mischkonzern, wurde Aufgrund im Zuge der Stahlkrise der 2000er von der IFMU übernommen. Wurde 2060 durch ein Management-Buy-Out wieder unabhängig.
SubTech[20]
Hersteller von Unterwasser-Drohnen und Sportschiff-Werft. An den eigenen Geschäftsführer, Antoine Berg, verkauft, der den Konzern unter dem Namen Kalmaar reorganisierte.
Transrapid AG[38]
Produzent und Betreiber der Transrapidzüge sowie des Streckennetzes.

Tochterfirmen (nach Neustrukturierung)

ADtranz[33]
Berliner Firma, die von Proteus übernommen wurde.
Gesellschaft für technische Entwicklung[39]
Schwerindustriesparte für Anlagenbau. Half beim Wiederaufbau in vielen von den Eurokriegen verwüsteten Ländern.
IFMU Air Technologies[3]
Bündelung aller Luft- und Raumfahrtfirmen, die an IFMUs Anteile am Airbus-Konsortium hielt. Von Proteus nach dem Crash 2.0 übernommen.
Hallesche Motorenwerke[34][35]
Forscht an moderner Antriebstechnologie in Leipzig-Halle. Produziert Elektromotoren und Triebwerke für Drohnen und Flugzeuge.
Luftschiffbau Zeppelin GmbH[3]
Baut Luftschiffe.
IFMU Financial Service[36]
Fahr- und Flugzeugleasing, Infrastrukturausbau. Besitzt zudem die Mercedes-Benz Bank. Nach dem 2. Crash vom Frankfurter Bankenverein übernommen.
IFMU Robotik[3]
Drohnenproduzent. Von Saeder-Krupp nach dem Crash 2.0 übernommen.
Sternschutz[3][39]
Renommierter privater Sicherheits- und Polizeidienst. Nach dem Crash vom Frankfurter Bankenverein übernommen.
Transrapid AG[40]
Produzent und Betreiber der Transrapidzüge sowie des Streckennetzes. Später von ESUS übernommen.[41]

Produkte

Ehemalige Mitarbeiter

Endnoten

Quellenangabe

  1. Deutschland in den Schatten II S.289-290
  2. a b c d e f g Deutschland in den Schatten S.157
  3. a b c d e f g h i j k l Deutschland in den Schatten II S.289
  4. a b Systemausfall S.144
  5. Wikipedia: Mercedes-Benz Group
  6. a b c Datapuls: SOTA 2081 S.17
  7. a b Deutschland in den Schatten S.52
  8. a b c Datapuls: Österreich S.23 f.
  9. a b c Datapuls: FBV (Frankfurter Bankenverein) S.3
  10. Deutschland in den Schatten S.24
  11. Europa in den Schatten S.67
  12. Wikipedia: EADS
  13. Megakons 2078 S.199
  14. Deutschland in den Schatten S.29
  15. Deutschland in den Schatten II S.178
  16. Datapuls: FBV (Frankfurter Bankenverein) S.4
  17. Berlin S.11
  18. a b c d Shadows of Asia S.10
  19. a b Lifestyle 2080 S.201
  20. a b c Schattenstädte, Neuauflage S.156
  21. Schockwellen ?
  22. Schattenstädte, Neuauflage S.151
  23. Systemausfall ?
  24. Berlin, Limitierte Auflage K: S.30
  25. Berlin, Limitierte Auflage K: S.37
  26. Reiseführer in die deutschen Schatten S.67
  27. Reiseführer in die deutschen Schatten S.74
  28. Reiseführer in die deutschen Schatten S.68
  29. Deutschland in den Schatten II S.176
  30. Deutschland in den Schatten S.162
  31. Deutschland in den Schatten S.39
  32. Cyberpiraten! S.187
  33. a b Datapuls: Proteus S.19 / Schattenhandbuch 4 S.90
  34. a b Deutschland in den Schatten II S.136
  35. a b Datapuls: Sachsen und Leipzig-Halle S.10 f.
  36. a b Berlin 2080 S.108
  37. Deutschland in den Schatten S.118
  38. Deutschland in den Schatten S.16
  39. a b Deutschland in den Schatten II S.290
  40. Deutschland in den Schatten II S.328
  41. Rhein-Ruhr-Megaplex S.94
  42. Sprawl Survival Guide S.123
  43. Rigger 3 S.181
  44. Deutschland in den Schatten II S.212
  45. a b Sprawl Survival Guide S.122
  46. a b c Sprawl Survival Guide S.121
  47. Asphaltkrieger S.106
  48. Reiseführer in die deutschen Schatten S.76

Schreibvarianten

Widersprüche

Konflikt: Deutschland in den Schatten II S.157 -- Deutschland in den Schatten S.78; Germany Sourcebook S.62; Target: Smuggler Havens S.66
Abweichung: Name
Der ausgeschriebene Form von IFMU wurde im Konzernkapitel von Deutschland in den Schatten (S.157) mit Internationale Fahrzeug- und Maschinen-Union AG angegeben, im selben Buch im Hamburg-Kapitel (S.78) allerdings auch als Internationale Fahrzeug- und Maschinenbau Union bezeichnet. Im Germany Sourcebook (S.62), einer nicht 100%igen Übersetzung von Deutschland in den Schatten, sowie dem Target: Smuggler Havens (S.66) wird der Name wiederum auch mit Internationale Fahrzeug- und Maschinenbau-Union AG bzw. Internationale Fahrzeug- und Maschinenbau-Union angegeben.

Konflikt: Deutschland in den Schatten II S.279 -- Konzerngewalten S.129
Abweichung: Übernahme
Während das ältere Deutschland in den Schatten II angibt, dass die IFMU M-K im Jahr 2057 verlor und daran fast zu Grunde ging, beschreibt Konzerngewalten, dass Saeder-Krupp den Konzern während des Konzernkrieges von 2059 übernahm.

Index

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Romane

Deutsch Englisch

Sonstiges

  • Extrapuls 05
  • Schattenload September 2019

Weblinks