Everett

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Everett
(Seattle)
Überblick (Stand:2079)[1]
Spitzname: Seattle North,[2] The Reds[3]
Kurzbeschreibung: im Crash verarmter ehemaliger Trendbezirk[4]
Einwohnerzahl: 230.000[5]
Menschen: 72%[4]
Orks: 11%[4]
Elfen: 14%[5]
Zwerge: 1%[5]
Trolle: 1%[5]

Bevölkerungsdichte: 1,111 pro km²[5]

Sicherheitskräfte: Knight Errant, Federated-Boeing Security, UCAS Armed Forces[6]
Industrie:

Everett Naval Yards, Casino Corner, Schmuggel

Kriminelle Aktivitäten:

Mittel bis Hoch

GeoPositionskarte Seattle.svg
Overlay Seattle Everett.png

Everett ist der nördlichste Bezirk des Seattle Metroplexes.

Geschichte

Vor dem Geistertanzkrieg, der Gründung der Native American Nations und ihrer Eingemeindung in den Seattle Metroplex war die Stadt Everett der Verwaltungssitz des Snohomish County im damaligen US-Bundesstaat Washington.

Die Versorgung der nach dem Vertrag von Denver in die Enklave am Puget Sound geflüchteten US-Amerikaner überforderte die recht beschauliche Stadt,[7] die aufgrund ihrer starken US-Militärpräsenz auch ziemlich unter dem Krieg zu leiden hatte.[8] Obwohl man lange versuchte sich Unabhängigkeit zu wahren, auch wenn die Rumpf-USA nun nur noch einen Bruchteil des alten Snohomish County kontrollierte, schloss sich Everett 2019 nach einem Volksentscheid der Stadt Seattle an, da die unterfinanzierte Kleinstadt mit den neuen Aufgaben komplett überfordert war, und beugte sich dem Seattle Metroplex-Projekt Charles Lindstroms.[9]

Lange danach war Everett eine eher beschauliche bis verarmte Gegend, in der man entweder zu den UCAS Armed Forces oder zu Federated-Boeing gehörte, oder eben ein Hinterwäldler in Wohnwagenparks war.[10] Auch wenn der Bezirk sich sehr verdichtet hatte und längst nicht mehr ländlich, sondern vorstädtisch bis urban geprägt war,[3] hielt sich diese Sicht auf Everett bis Ende der 2040er, was vor allem an der tatsächlichen, einseitigen Wirtschaft des Distrikts lag.[4]

Dank der Anstrengungen von Bürgermeisterin Samantha Tillian wurden in den 2050ern jedoch auch andere Konzerne als Federated-Boeing angesiedelt, so dass Everetts Abhägigkeit sich etwas diversifizierte.[2] Mit Everett ging es bergauf. Bis zum Zweiten Crash.[4] Auch die Slums und Armut der frühen 2050er bekam sie gut in den Griff.[10] Tillman konnte in den 2060ern an Tyler C. Combs, ihren designierten Nacholger, übergeben, und Everetts Zukunft sah golden aus.[11]

Der zweite Crash verwüstete Everetts Wirtschaft weit mehr als in jedem anderen Bezirk Seattles. Das städtische Archiv und mit ihm alle Grundbucheinträge, Steuerunterlagen und Genehmigungen wurde von Jormungand weitestgehend vernichtet. Dies führte zu großer wirtschaftlicher Unsicherheit und einer Fülle von Gerichtsverfahren zur Klärung von Besitzverhältnissen, die den gebeutelten Bezirk vollkommen überlastete[4] und viele kleinere Firmen in den Ruin trieb.[12]. Die Folge waren Abwanderungen und ein steiler Sinkflug Everetts.[4]

2079 ist Everett ein Bezirk auf der Kippe. Ob es sich noch einmal berappelt und wieder an die Erfolge unter Bürgermeisterin Tillman anschließen kann, oder doch unwiderruflich in einen Abwärtsstrudel gerät, der auch schon Redmond und Puyallup verschlang, ist offen. Eine Möglichkeit aber ist es.[1]

Geographie

Everett ist der nördlichste Stadtteil Seattles und grenzt an Snohomish, den Salish-Shidhe Council, und den Puget Sound. Der Snohomish River fließt durch den nördlichen Teil des Bezirks und mündet an seiner Nordgrenze in den Sound. Im Südosten hügelig, ist das Land hier ansonsten flach,[10] ehemaliges Überschwemmungsgebiet, das seit den 2020ern recht dicht bebaut wurde.[13]

Everett ist trotz dichterer Bebauung im Norden und der riesigen Enklave von Federated-Boeing noch einer der grüneren, schöneren Bezirke Seattles, in dem ein wenig Natur erhalten ist,[14] und ist dafür bekannt, dass man hier recht unerschmutzte Luft genießen kann, und weitgehend ohne Atemgerät auskommt.[15] Everett ist ansonsten bekannt für sein stürmisches Wetter, da jeder Sturm, der Seattle trifft, hier zuerst anlandet, bedingt durch die Geographie der Region.[2]

Demographie

Mit mehr als 230.000 Einwohnern ist Everett schon eine Mittelstadt für sich. Viele der Einwohner - fast ein Drittel - hier sind die Nachfahren vertriebener Kanadier, die sich hier nach dem Vertrag von Denver in Sicherheit gebracht haben. Auch gibt es eine große Deutsch- und Skandinavischstämmige Community. Metamenschen sind in Everett etwas seltener anzutreffen als in anderen Bezirken Seattles, aber gar nicht so sehr.[10]

Everett erlebt gerade ein starkes Bevölkerungswachstum, aber es ist unklar, was es auslöst, ob junge, dynamische Berufseinsteiger lieber hierher ziehen, angezogen von billigen Mieten und einer noch gerade so akzeptablen Sicherheitslage (wie früher in Capitol Hill), oder ob sie hierher von Gentrifizierung verdrängt werden und den Bezirk eher herunterzeihen als aufwerten werden. Everetts Zukunft steht jedenfalls auch demographisch auf der Kippe.[1]

Stadtbild

Wie schon in den 2050ern,[3] ist Everett eine Stadt im Umbruch, nur dass es diesmal ein Absturz und kein Aufstieg ist.[1] Dennoch haftet dem Bezirk eine durch seine Kontraste hervorgebrachte Lebendigkeit an, die ihn für schattige Gestalten sehr anziehend macht.[12]

Everett ist erfüllt von einer Mischung aus Abstiegsangst und halbseidener Geschäftemacherei. Zwischen verlassenen oder umstrittenen Gebäuden, dem ansässigen Megakonzern und seiner Enklave, einer Stadt in der Stadt, den Soldaten und den vielen Unterweltelementen, die (wieder) den Weg nach Everett gefunden haben, strahlt der Bezirk eine Urbanität aus, die Tacoma nie hatte und Downtown längst verloren hat.[3]

Es gibt in Everett eine riesige High-Tech-Konzernenklave, Villenviertel und Burbclaves für die Oberschicht, aber auch Zonen, in denen die meisten Gebäude aufgegeben wurden, Squatterparadiese, und auf manchen Straßen mögen mehr Schmuggler als rechtschaffene Bürger unterwegs sein. Hier liegen Zonen wie in Bellevue und Redmond dicht beieinander.[1] Mafia und Yakuza streiten sich um Casino Corner,[2] Mafia und Triaden um das Rotlichtgeschäft, Gangs durchziehen die nächtlichen Straßen, darunter einige der seltsamsten des Metroplexes.[12] Everetts Schicksal wird sich bald entscheiden,[1] aber solange es geht, krallen sich die halbseidenen, schattigen und kriminellen, rücksichtslosen und korrupten Kräfte, die um sein Schicksal ringen, in seine Straßen und versuchen, so viel Nuyen wie möglich zu machen.[3] Das macht Everett in den 2070ern zu einem der besten Orte für Shadowrunner.[1]

Zwischen Casino Corner und Boeingville gibt es ein Distrikt namens Evergreen, das zu großen Teilen von Chinesen, Japanern, Koreanern und Südost-Asiaten bewohnt ist.[16] Ein lärmender, protziger, neonbunter Stadtteil, der dominiert wird von halbseidenen Geschäften, und in dem es üblich ist, Läden nicht Englisch, sondern Japanisch oder Chinesisch zu beschriften.[17] Man sieht auch vereinzelte Zwerge und Elfen, aber die überwiegende Masse der Bewohner sind Norms. Anders als man einen sollte wird diese Gegend von der Mafia mit eiserner Hand regiert.[16]

Politik

Everetts Politik galt lange als langweilig, aber relativ sauber. Noch in den 2040ern gab es hier nur zwei relevante Parteien, die Demokraten und die Republikaner. Mit dem von Bürgermeisterin Tillman in den späten 2040ern und frühen 2050ern auf den weg gebrachten Wirtschaftswachstum änderte sich das Klima jedoch rasant. Geld strömte in den Bezirk, damit Konzerne, Interessengruppen, und Syndikate.[10]

Tillman konnte den Demokraten eine lange Zeit der Herrschaft in Everett beschaffen. Sie regierte mehrere amtsperiodenund konnte auch einen Nachfolger platzieren, der ihre Politik der liberalen Gesellschafts- und konzernfreundlichen Wirtschaftspolitik weiterführte, auch wenn sich das Klima zunehmend polarisierte.[11]

Mit dem Zusammenbruch in Folge des Crashs kam Bewegung in die politische Szene Everetts. Frust und Panik spülten den Populisten Matthew Hilcox an die Macht,[18] und seine radikal-libertäre Politik ist seitdem, den Einfluss von Staat und Navy zurückzudrängen, zugunsten einer Neuerfindung Everetts als Spielplatz der Megakonzerne. Er kleidet das gerne mit Wildwest- und USA-Romantik aus. Damit beißt er allerdings auf Granit, denn in seltener Einmütigkeit sind Navy und Syndikate wenig daran interessiert das Feld zugunsten von Horizon, Wuxing und anderer Konzerne zu räumen.[19]

Wirtschaft

Auch lange nach seiner Eingliederung in Charles Lindstroms Seattle Metroplex war Everett vor allem ein Hafengebiet mit wenig entwickeltem Hinterland.[20] Aus den Lagern der vertriebenen Kanadier war das Neubauviertel Ebey geworden,[13], aber sonst war der Bezirk ganz überwiegend von Konzernen, Casino Corner und der UCAS Navy geprägt.[20] Frühere Versuche, daran und damit an der Abhängigkeit des Bezirks vom Wohlwollen von zwei Geldgebern etwas zu ändern, scheiterten allesamt.[10]

Dies änderte sich mit der mutigen Sinsearach-stämmigen Samantha Tillman, die die Wirtschaft des Bezirks mit massiven Steuernachlässen und anderen Anreizen öffnete und der es gelang, Everett zu einer Boomtown zu machen.[10] Eine Zeitlang galt Everett sogar als neues Tacoma, als drittes potentielles Wirtschaftszentrum des Metroplexes.[20] Dann kam der zweite Crash und alles, wofür Tillman gearbeitet hatte, kollabierte.[12]

Everetts Zukunft ist offen. Viele kleinere Konzerne haben aufgegeben, sind abgewandert oder pleite gegangen, während sie sich mühten, die Unklarheit der Besitzverhältnisse in Everett nach dem Verlust des Stadtarchivs zu klären. Aber andere stehen in den Startlöchern: vor allem Horizon und Wuxing drängen auf eine wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks unter Megakonzernführung (natürlich ihrer). Demgegenüber will auch die Navy ihre Anlagen massiv ausweiten, indem umstrittener Besitz durch den Staat zum Wohle der Allgemeinheit angeeignet und dann den Streitkräften zur Verfügung gestellt wird.[12]

Ansässige Konzerne

Megakonzern-Niederlassungen

Unterwelt

Es gibt drei große kriminelle Geschäftsgebiete in Everett: Casino Corner mit seinem Glücksspiel und all den Lastern die damit einher gehen zieht Spielfreudige aus dem ganzen Metroplex und darüber hinaus an.[22] Seit sich der Stadtteil seit dem Zweiten Crash in einer Abwärtsspirale befindet, ist die Grenze zum Salish-Shidhe Council zusätzlich zum Schmuggel-Hotspot geworden. Dies macht die Docks zwischen allen Syndikaten umstritten, da hierüber der Großteil des Schmuggelguts in die Stadt fließt.[12] Aber auch Grenzschmuggel hat stark zugenommen, sehr zum Unmut der Metroplexgarde und Salish Rangers gleichermaßen.[6]

Aber mit dem Crash und dem ende des Everett-Booms kamen auch die Schatten weider. Zusammen mit Squattern und Gangern hat sich wieder eine lebendige Schattenszene entwickelt, wie schon in den frühen 2050ern, als "die Reds" dafür berüchtigt waren, wie rau es hier zugeht.[3]. Tatsächlich gilt Everett wieder als raue Grenzstadt auf der Kippe zwischen Barrens und Boomtown, wie vor Samantha Tillmans Reform- und Pro-Konzern-Politik.[19]

Syndikate

Für das organisierte Verbrechen war der Crash und das Chaos, das ihm folgte ein Konjunkturprogramm. Nicht nur, dass viele Bürger plötzlich alternative Arbeit suchten, was viele neue Joytoys und Tagelöhner in die Arme der Syndikate trieb, auch so mancher Unternehmer fand sich nach einem scheinbar rettenden Kredit in der Falle des organisierten Verbrechens wieder und verlor so seine Firma.[26]

Everett ist altes Seattle, auch wenn es lange gar nicht zur Stadt gehörte. Das heißt, dass das dominierende Syndikat hier die Mafia ist. Allerdings hat sie an Boden verloren, und die Yakuza hat das ausgenutzt.[1] Dafür nutzt sie die lokale Thrillgang der Kabuki Ronin, die in Old Everett das Sagen haben.[22] Dazwischen betreiben die Triaden ihre Geschäfte in der Nähe des Hafens und der Navybasis und versuchen, nicht zwischen den beiden Streithähnen zerrieben zu werden.[5]

Mafia

Lange waren die Mafia das einzige Syndikat von Format in Everett. Casino Corner ist im Wesentlichen ein Projekt der Mafia gewesen, und eins, an dem sie gut verdienen. Auch an der legalen Prostitution, noch dazu nahe bei einer großen Navybasis, verdiente die Mafia hervorragend. Aber die herrschende Familie in Everett, die Ciarniellos, sind seit mehreren Dekaden auf dem absteigenden Ast,[1] und der Rückzug von Don Vince Ciarniello 2071 in Zuge seiner schweren Verletzungen in Folge des Tempo-Drogenkriegs[27] hat seinem Sohn, Caesar Ciarniello zur Führungsperson in der Familie gemacht, und die Schuhe seines Vaters sind seinem Sohn um mehr als ein paar Nummern zu groß.[28]

Die Folge ist ein schleichender, stetiger Verlust von Macht und Einfluss der Familie in den 2070ern gewesen, der dazu geführt hat, dass sie von allen Seiten bedrängt wird und andere Syndikate, allen voran die Yakuza, sich in Everett ausbreiten konnten. Die Yakuza konnte sich in Casino Corner breit machen, und die Mafia auch in anderen Geschäften im Bezirk in Bedrängnis bringen.[1] Sogar die Triaden konnten ihre Operationen ausweiten.[5] Natürlich ist die Mafia immer noch präsent in Casino Corner, und auch den Handel mit chemischen Drogen kontrolliert sie noch, aber das lukrative BTL-Geschäft ist der Mafia komplett weggebrochen.[1]

Natürlich hält die Mafia da gerne gegen, insbesondere, indem sie Unfrieden zwischen ihren Feinden sät.[1] Leider ist Caesar ein sehr grober Klotz und zudem ausgesprochen schnell ausgesprochen brutal, so dass er immer wieder diffizilere Pläne der Capi seines Vaters durch Kurzschlusshandlungen durchkreuzt.[28]

Yakuza

Die Yakuza hat die Schwäche der Mafia in Everett genutzt, um sich in Seattles Norden fest zu etablieren. Es begann in den 2060ern mit [Bunraku]]-Bordellen und ähnlichen kleinen Operationen im Außenbereich von Casino Corner und in den abseitigen Gebieten des Bezirks, und expandierte immer mehr, je mehr die Mafia unter ihrer lokalen Führungsschwäche litt.[22]

Mittlerweile betreiben die Yakuza das Beckenridge-Kasino. Zwar wagen sie sich noch immer nicht aus der Deckung, was offene Verbindungen angeht, uncharakteristisch für die japanischstämmigen Gangster, aber wer das Beckenridge kontrolliert, ist ein offenes Geheimnis.[1]

Das zweite Standbein der Yakuza in Everett ist der BTL-Handel. Hierbei nutzen sie Dadson Visions Entertainments, eine Firma aus Kalifornien, als Quelle für CalHots und BTLs, die der Konzern als "Raubkopien" den Yakuza überlässt, die sie "stehlen" und dann auf den Straßen verkaufen. Dieses Geschäft ist lukrativ für beide Seiten.[1]

Dabei gibt es aber ein großes Problem für die Yakuza, und das ist das Schisma, das Oyabun Hanzo Shotozumi mit seinem Bruch mit dem Watada-rengo verursacht hat. Denn dieses Schisma geht mitten durch die Yakuza von Everett. Während die Operationen in und um Casino Corner zum Shotozumi-rengo gehören, ist der BTL-Handel und Dadson Vision Entertainments unter der Kontrolle des Watada-rengo.[22] Und diesen Zwist nutzen die Feinde der Yakuza natürlich aus, allen voran die Mafia.[1]

Triaden

Weitgehend außen vor im ewigen Krieg der Yakuza und der Mafia, sind die Eighty-Eights, die dominierende Triade in Everett, vollauf zufrieden mit dem guten Geschäft, das sie mit den Bordellen und dem verkauf von Drogen und anderen Lastern an Angehörige der Navy im Umfeld der Everett Naval Yards machen.[5]

Natürlich weckt das Geschäft der Triaden auch Begehrlichkeiten anderer Syndikate, insbesondere der Yakuza, die viel dafür geben würde, das lukrative Gebiet um die Marinebasis zu beherrschen und als Stärkung ihrer Operationsbasis in Everett gegen die Mafia zu nutzen. Aber die Triaden haben einen ungewöhnlichen Verbündeten: Die UCAS Armed Forces.[8]

Die UCAS Army Military Police hat pragmatisch entschieden, die Triaden nicht nur zu dulden, sondern auch unter der Hand gegen die Yakuza zu unterstützen. Auch wenn die UCAS Armed Forces keine Freunde des organisierten Verbrechens sind, sehen sie die Yakuza als mehr als das - als Agenten Japans, die die Basis im Kriegsfall bedrohen oder ausspähen könnten. Und die Triaden leben gut damit, das kleinere Übel zu sein.[8]

Gangs

An lokalen Gangs sind die First Nation im östlichen Everett, die ihren Turf ursprünglich in Downtown hatten,[29] sowie die Red Rovers, die japanophilen Kabuki Ronin[4] und die Scatterbrains, eine Bande von Horror-Clowns, die an den Everetter Docks ihr Revier haben, erwähnenswert.[30]

Der Schmuggel ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Gangs, wie auch der Syndikate. Hier dominieren die in den 2070ern nach Norden gedrängten First Nations, deren Leute nicht nur alle Schlupflöcher durch die Grenze und die Dogmen kennen, sondern auch gute Kontakte zu den Salish Rangers haben. Die First Nations sind mit der Yakuza verfeindet, die lange ihre Sponsoren waren; der Grund hierfür, ebenso für den Bruch zwischen den beiden Parteien, ist unbekannt.[29]

Die Schatten

Everett ist der neue Shadowrunner-Hotspot des Seattle Metroplexes. Die vielen leerstehenden Gebäude, deren Besitz umstritten oder ungeklärt ist, laden geradezu dazu ein, darin Unterschlupf zu suchen, wie das auch viele Schmuggler Ganger und Squatter tun. Aber auch andere Interessenten können einfach in Everett untertauchen, für kurze oder auch längere Zeit.[4] Man kann in Everett gut abtauchen, wenn man sich für sich hält.[16]

Für jede Form illegaler oder zweifelhafter Waren gibt es hier einen Markt,[4] seien es verführerische junge Körper, Waffen, Designerdrogen, Beetles oder voll funktionsfähige, biosynthetische Gliedmaßen und andere Cyber- und Bioware.[3]

Locations

Bars & Kneipen

Restaurants

Casino Corner

Sonstiges Nachtleben

Sonstige Locations



Endnoten

Quellenangabe

Index

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Romane

Deutsch Englisch

Missions

Sonstige

Weblinks