Kommlink

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Das Kommlink (engl. Commlink) ist ein technisches Gerät, das nach dem Crash 2.0 zur Standardausrüstung des persönlichen täglichen Bedarfs gehört.

Grundlagen

Das kleine Gerät, das in den 2070ern zur Grundausstattung jedes modernen (Meta)menschen gehört, vereinigt die Funktionen von mobilem Telefon, Fotokamera, Router, Minicomputer, Chiplesegerät, Credstick und Abspielgerät in einem Gehäuse. Die Kommlinks sind in allen möglichen Farben, Formen und Größen erhältlich. Es gibt Zigarettenschachtelgroße Geräte, die man in der Jackentasche mit sich trägt, andere werden mit einem Armband am Handgelenk befestigt.

Eine weitere Funktion des Kommlink ist die Verwaltung des Personal Area Network (PAN) und aller damit verbundenen Geräte, Drohnen u.ä.

Ausserdem sind Kommlinks der einfachste Zugriffsweg auf die Augmented Reality (AR).

Weiterhin übernimmt das Kommlink die Funktion des Ausweises, es enthält alle persönlichen Daten wie SIN, Reisepass, Lizenzen, Versicherungsdaten, Krankengeschichte u.ä. Je nach Modus (siehe PAN) werden diese Daten des Benutzers gesendet. So können z.B. durch Fernabfrage Zugriffs- oder Zutrittsberechtigungen getätigt und gewährt werden. Welche Daten dabei ständig öffentlich ersichtlich sind, wird vom Benutzer festgelegt. Andere Daten werden dann je nach Anforderung gesendet.

Naturgemäß gibt es 2070 auch Kommlinks als Headware-Cyberimplantate.

Shadowtalk Pfeil.png Ich hab so'n Ding im Kopf... is voll nützlich, wenn man net immer nach dem Scheißteil suchen muss.
Shadowtalk Pfeil.png Blackhart

Kidlink™

Das sog. KidLink™ ist ein einfaches, abgespecktes Kommlink mit extrem eingeschränkten Optionen, das man jüngeren Kindern gibt, wobei ihre Eltern (oder sonstigen Erziehungsberechtigten) immer vollen Zugriff haben, und von dem z. B. Kommanrufe nur zu Gesprächspartnern getätigt werden können, zu denen die Eltern ihr Okay geben. Der Besuch von WiFi-Knoten mit dem KidLink™ ist natürlich durch diverse Filter drastisch eingeschränkt und die darauf lauffähigen Utilities sind auf wenige, kindgerechte Software beschränkt. Zudem ist das Link nicht mit einem Sim-Modul zu verbinden, und zum Hacken naturgemäß völlig ungeeignet. Spätestens als Teenager schaffen sich allerdings auch die behütetsten Konzern-Kiddies ein erstes, richtiges Kommlink an.[1]

KidLink™s gibt es - ebenso wie richtige Kommlinks - in unzähligen Farben und Formen, wobei solche, die in Plüschtiere oder - für Mädchen - in Soft-Puppen eingebaut sind, besonders populär sind.

Shadowtalk Pfeil.png Und spätestens ab der dritten Klasse Grundschule auch besonders peinlich...
Shadowtalk Pfeil.png Nemo, formerly known as "Boris"
Shadowtalk Pfeil.png Eltern, Großeltern, Tanten ...und vor allem Nannys haben meistens einen grauenvollen Geschmack!

Weiterhin umfassen die - eingeschränkten - Funktionen eines KidLink™s meist auch eine PanicButton-ähnliche Direkt-Ruf-Verbindung zum Kommlink der Mutter oder der verantwortlichen Aufsichtsperson des Kindes, damit es, wenn es sich verlaufen haben oder aus anderen Gründen Angst haben sollte, diese direkt erreichen kann (und gleichzeitig geortet wird)...[2]


Endnoten

Quellenangabe

  1. Vernetzt S. 44, 48
  2. Roman: Der Schattenlehrling ?

Quellenindex

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Weblinks