Ulster

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Ulster (gälisch Ulaidhster) ist die nördlichste Provinz von Tír na nÓg und ein berüchtigtes Unruhegebiet.

Geschichte

Die Bewohner Ulsters haben schon immer den Ruf gehabt, besonders kriegerisch und unruhig zu sein, und die Provinz hat entsprechend eine lange und blutige, von Konflikt, Aufstand und Unterdrückung geprägte Geschichte. Die Helden und Kriegerinnen der alten Legenden sind nicht zu vergleichen mit den heutigen Terroristen, aber beide eint ein Widerstandsgeist und eine Neigung dazu, Probleme mit Gewalt zu lösen.[1]

Vorgeschichte

Aktuellen historischen Erkenntnissen zufolge war Ulster ursprünglich von schottischen Picten und den Milesiern, einem spanischstämmigen, keltischen Volk, bewohnt. Schon damals waren die Beziehungen zum Süden der Insel schlecht, wie ein uralter Grenzwall, der sich entlang des Oberlaufs des Shannon zieht, zeigt. Es wird vermutet, dass diese Befestigung zu gleichen Teilen von den Ulstermen und den Einwohnern des südlichen Irland errichtet wurde.[1]

Im 17. Jahrhundert ermutigten die Irland beherrschenden Engländer schottischstämmige Protestanten zur Umsiedelung nach Ulster. Diese Maßnahme, gedacht als Kontrolle der mehrheitlich katholischen einheimischen Bevölkerung, legte den Grundstein für die heutigen Konflikte.[1]

Nordirland

Ulster blieb 1922, als sich der Rest Irlands seine Unabhängigkeit von Großbritannien erkämpft hatte, im Besitz des Königreichs. Diese Besatzung verhinderte lange, dass Eire, das geteilte Irland, sich zu einem voll souveränen Staat entwickeln konnte, und beförderte zudem einen Widerstand in Ulster, der als Troubles in die Geschichte einging. in den 1970ern nahm dieser bis dahin schwelende Konflikt mit mehreren Massakern der britischen Armee an Demonstranten eine sehr gewalttätige Wendung, und Terrorkampagnen der IRA erschütterten daraufhin Ulster wie auch Großbritannien.[2]

Der Widerstand vieler Ulstermen gegen die als Besatzung empfundene britische Herrschaft und die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten und in der Folge der Terrorismus der IRA und ihrer Ableger sowie der protestantischen Milizen hat die Provinz stark geprägt und Wunden hinterlassen, die auch Jahrzehnte später nicht verheilt sind.[2] Erst die Annäherung Großbritanniens und Irlands im Rahmen der EU und der Anglo-Irischen Verträge befriedete den Konflikt etwas.[3]

Mit der graduellen Abkehr Großbritanniens von Europa und der EU im späten 20, und frühen 21. Jahrhundert, als mehrere aufeinander folgende Tory-Regierungen das alles einem populistischen Kurs, von dem sie sich Machterhalt erhofften, opferten, brach der Konflikt wieder auf. Die Reakion der britischen Regierung war eine Rückkehr zur unterdrückerischen Politik der 1970er, wobei sich zunehmende Anschläge und repressive Maßnahmen der Sicherheitskräfte schnell in einer Eskalationsspirale wiederfanden, aus der keine der beiden Seiten mehr einen Ausweg fand. Bis 2011 und seine Pandemien und Umwälzungen auch über Ulster hereinbrachen.[3]

Das Erwachen und VITAS sorgten für einen schrecklichen Blutzoll und 20% der Bevölkerung Ulsters starben. Der ökologische Kollaps der Irischen see 2011, bedingt durch die Kernschmelzen in Großbritannien und diverse Giftmüllskandale, traf Ulster ebenso hart wie die massive Veränderung des Landes an sich.[3]

Wiedervereinigung

Als die IRA nach dem Erwachen die neu aufgetauchte Magie - neben Bomben und Feuerüberfällen - ihrem Arsenal hinzufügte, erzwang sie letztlich die Aufgabe des britischen Herrschaftsanspruchs über Ulster, was zum Vertrag von Galway und der Wiedervereinigung Nordirlands mit der Republik Irland zur Vereinten Freien Republik Irland führte.[4]

Nach dem Abschluss des Vertrags waren die Troubles aber nicht befriedet. Im Gegenteil, nun eskalierte die Lage noch mehr. Protestantische Paramilitärs und Akteure der Official IRA, die sich von Liam O'Connors Provos abgespalten hatten und die Wiedervereinigung sabotieren wollten, unterstützt vom britischen Geheimdienst, nahmen brutale Rache an den verhassten Republikanern, denen sie gegen ihren Willen zugeschlagen worden waren.[4] Es waren die von Spikebabys und Verwandten von Elfen dominierten "Provos", die Provisional IRA, aus der das TRC und die Danaan-Familien hervorgehen sollten, die es schafften, die Gewalt zu befrieden.[5]

Tír na nÓg

Die neofaschistischen Regierungen Großbritanniens taten in den 2040ern alles, um die Paramilitärs zu unterstützen, und halfen den Gruppen so durch eine schwere Zeit. Diese Verbindungen sollen bis heute bestehen und sind ein ewig wunder Punkt in der diplomatischen Beziehung des Tír zu seiner größeren Nachbarinsel.[6]

Gut ein halbes Jahrhundert später ist Ulster immer noch die Unruheprovinz in Tír na nÓg, und das Zentrum des Widerstands und des terroristischen Kampfes sowohl protestantischer als auch katholischer Terrorgruppen gegen das herrschende Regime der Elfennation und im Speziellen gegen die Danaan und die Danaan-mór.[1]

In den frühen 2070ern verstärkten die Paramilitärs in Ulster ihre Angriffe gegen den Staat, begleitet von ähnlichen Anschlägen in den UCAS durch Gruppen wie die Knights of the Red Branch. Die Regierung des Tír reagierte mit stärkeren Anti-Terror-Maßnahmen, mit überschaubarem Erfolg.Der massivste Angriff zielte gegen das TRC in Belfast und ein Versorgungsdepot der Armee; die Verluste des Tír waren schmerzhaft und werden mit zwischen 64 (Regierung) und 179 (Paramilitärs) angegeben. In Folge des Anschlags wurde Belfast zeitweilig komplett abgeriegelt.[7]

Gegenschläge und eine eskalierende Reihe von fast wöchentlich erfolgenden Attentaten, die gezielt auf Politiker, Beamte und Offizielle des Tír in Ulster und Angehörige des TRC durchgeführt wurden, und folgende Verhaftungswellen, die oft zweifelhaft Schuldige gefangennahmen, hinterließ bis Mitte der 2070er 1103 Tote (davon 974 Angehörige der Regierung oder der Sicherheitsorgane des Tír), und eine unbekannte, aber vermutlich mindestens ebenso hohe Zahl toter und inhaftierter Protestanten.[7]

Geologie

Trotz seiner blutigen Konflikte ist Ulster von ähnlicher landschaftlicher Schönheit wie der Rest des Tír. Der Giant's Causeway ist nur eine von vielen spektakulären Ansichten entlang der Küste von Ulster. Weiter im Landesinneren liegen die wunderschönen, bewaldeten Lande um die Nine Glens, ein von Seen aufgelockertes, mit dem Erwachen regeneriertes Waldgebiet. Im Süden, gen Antrim, liegen die Slemish Mountains und dahinter das notorische Belfast und seine Sonderverwaltungszone.[8]

Weiter gen Osten liegen wilde Hochmoore, die fruchtbare Tiefebene bei Lough Neagh, und die Mourne-Berge an der Ostküste des Tír. Ulster ist eine Landschaft der Kontraste zwischen zivilisiert und wild, zwischen Bergen und Tiefland, zwischen dichtem wald und stürmischer Küste.[8]

Erwachte Phänomene

Keine Provinz des Tír wird so stark von den Doineann Draodheil heimgesucht wie Ulster. Insbesondere Antrim und Derry werden immer wieder von den Stürmen getroffen, die erhebliche Verwüstungen anrichten. Da die Tír-Regierung in Ulster eh relativ schwach aufgestellt ist, sind es oft lokale Bürgerkommittees und die Lokalregierung, die den Löwenanteil des Wiederaufbaus stemmen müssen. Dies entfremdet die Ulstermen nur noch mehr ihrer Danaan-kontrollierten Zentralregierung.[9]

Ulster ist, vor allem im Nordosten und Norden, nahezu frei von Fae, die diese Gebiete aus unbekannten Gründen zu meiden scheinen.[10]

Die Provinz Ulster, Schauplatz vieler alter Legenden, ist auch Standort vieler magischer Stätten und Orte der Macht, und von Naturwundern wie dem Giant's Causeway.[8]

Sehenswürdigkeiten

Auch wenn es eine fragile Sicherheitslage hat, ist Ulster auch reich an Sehenswürdigkeiten und schönen Ecken, die eine Reise Wert sind.[8]Tatsächlich befinden sich drei der sechs schönsten Nationalparks des Tír in Ulster.[11]

Bono Holographic Park

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Bono Holographics Park in County Armagh[12] Gewidmet dem Leadsänger von U2,[13] gehört er zu den schrägeren Ausdrücken des nationalen Kulturerbes des Tír, ist aber voll von den Kulturgesetzen des Landes abgedeckt und geschützt.[12]

Glenariff Forest Park

Dieses wunderschöne Waldgebiet ist leider ein Sperrgebiet. Ofiziell ist das TRC damit beschäftigt, hier Paramilitärs zu jagen, die in den Wäldern Trainingslager betreiben. Allerdings gibt es auch Gerüchte, die von einem Tiere wie Metamenschen befallenden Virus sprechen, der in diesem Wald umgeht, und der auf jeden Fall darin gehalten werden soll.[11]

Glenveagh National Park

Der von Gälischsprachigen Einheimischen in County Donegal betriebene Nationalpark beinhaltet den Ards Forest, einen wilden, urwüchsigen mitteleuropäischen Urwald. Die Derryveagh Mountains, die den Rest des Parks ausmachen, sind recht gefährlich und weit weniger gut touristisch erschlossen. Hier treiben sich aggressive Parawesen herum. Junge Danaan brechen manchmal auf, um eine davon zu erlegen, und benötigen danach meist die ganze Aufmerksamkeit des NHS.[11]

Der Grund des aggressiven Erwachens dieser Gegend ist unbekannt. Elfische Forscher studieren das Gebiet seit Jahrzehnten, aber bisher haben sie noch keine schlüssige Antwort gefunden. Das Tír-Militär hält diese Wesen derweil begrenzt und beschränkt auf ihr jetziges Vorkommensgebiet, um zu verhindern, dass sie in die dichter besiedelten Küstenstreifen vordringen und dort ein Blutbad anrichten.[11]

Tollmoore/Castlewellan Forest Parks

Dieser wunderschöne Landschaftspark in County Down wird von den glorreichen Mountains of Mourne dominiert. Der Anblick dieses rauen, großartigen Lands hat noch jede Seele gerührt. Der Park ist außerdem Heimat einiger Fae und freier Geister, die hier interessanten Aktivitäten nachgehen.[14]

Gliederung

County Antrim

Ein Küstengebiet mit vielen spektakulären Naturformationen, ist Antril auch der Ort vieler großer Legenden des Tír, von Finn MacCuill über den Hügel von Uisneach bis zu den Children of Lir. Es gehörte einst zum Reich der MacDonnells, das sich bis nach Schottland erstreckte, und ist bis heute der Stammsitz des Clans. Antrims Bevölkerung hat bis heute einen schottisch anmutenden lokalen Dialekt bewahrt. Konsequenterweise stammen viele Protestanten besonderer Militanz aus Antrim.[8]

County Armagh

Armagh ist das kleinste der Counties Ulsters, und auch eins der unruhigsten. Da viele der einsamen Bauernhöfe auf dem Land gerne genutzte Verstecke von Terroristen sind, ist Antrim übersät mit Sonderverwaltungszonen des TRC. Dennoch zieht Antrim trotz fragiler Sicherheitslage immer noch einge Touristen an, denn hier liegen auch viele historische Orte.[8]

In der Stadt Armagh liegen neben einer großen Militärbasis auch diverse Forschungseinrichtungen, das Hauptquartier, und Fabriken von Armaments Éireann-Tír, und mehrere größere Stützpunkte von Gárda und TRC. Effektiv unterliegt die Stadt dem Kriegsrecht.[8]

County Derry

Unter britischer Herrschaft als Londonderry bekannt, ist Derrys Konfliktträchtigkeit seiner Entwicklung als Reiseziel im Weg. Ein guter Teil des County, inklusive der Stadt Derry ist eine Sonderverwaltungszone unter dem Kommando des TRC und Tír-Militärs, und nur mit Sondergenehmigung zu betreten. Allerdings hat Derry von den Jahrhunderten, die es schon Unruheort ist, auch profitiert, denn immer wieder wurde versucht, durch wirtschaftliche Entwicklung den Terroristen das Wasser abzugraben, weswegen es in Derry inzwischen eine erstaunliche Menge an Industrie gibt, vor allem im Bereich grüner Technologien und Softwareentwicklung.[8]

Leider hat diese Taktik noch nie funktioniert. Die Bevölkerung Derrys hat einige der brutalsten Kriminellen und Terroristen des Tír hervorgebracht, und ist zu einem bedeutenden Grad in die Machenschaften der Terrorgruppen involviert. Auch wenn davon im Alltag nicht allzu viel zu merken ist; man sollte es vor allem als Elf vermeiden, in Derry Pubs zu besuchen oder sich auf andere Weise zu exponieren.Vor allem, wenn Alkohol geflossen und Hemmschwellen abgebaut sind, kommt es sonst schnell zu Gewalttätigkeiten.[8]

County Donegal

Auch wenn es historisch zu Ulster gehört hat sich County Donegal zumeist aus den Machenschaften anderer Teile der Provinz herausgehalten. Das hat sich nicht wesentlich verändert, und die lokalen Danaan-Familien, die MacDonnells und die O'Neills sind streitlustig und betonen gerne, wie wichtig ihnen die unabhängige Entwicklung ihres Counties ist.[8]

Als hübscher Landstrich, der alles, was an der irischen Insel attraktiv ist vereint, kann sich Donegal einer malerischen Küste, heidebedeckter Moore, steiler Kliffs, niedlicher Inseln und tiefer Wälder sowie fruchtbaren Ackerlands rühmen. Zudem hat die Provinz einen sehr hohen Anteil an Gälischen Muttersprachlern.[8]

County Down

Zwischen den wunderschönen Mountains of Mourne und dem erschreckenden Belfast liegt County Down. entlang der Küste sind drei spektakuläre Buchten bei Carlingord, Strangford und Belfast, und trotz seiner bedenklichen Sicherheitslage zieht die Küste viele Tagesurlauber aus Dublin an. Dennoch - bis auf den Badeort Bangor ist die Küste nur selten wirklich überlaufen.[15]

Das Landesinnere prägt fruchtbares Ackerland und damit Landwirtschaft, vor allem Viehzucht. Allerdings macht sich auch hier der Versuch der Regierung, mit Investitionen gegen den Terror vorzugehen bemerkbar, und es findet eine zunehmende Ansiedelung moderner Industrie statt.[15]

County Fermanagh

Feranagh ist ein von vielen Seen geprägtes, hügeliges Land. Fast ein Drittel des Counties werden von seen eingenommen - die beiden größten, Upper und Lower Lough Erne, teilen das Count praktisch in zwei Teile. Es ist eher dünn besiedelt, jedenfalls von Metamenschen. Dafür gibt es in Fermanagh viele und durchaus gefährliche Critter. Fomoriagclans besiedeln die wildesten Teile und Sümpfe. In den Seen leben neben den zu erwartenden Each-Uisge und Spuckhechten auch einige invasive Arten wie der Grabende Biber - und Süßwasserseeschlange.[15]

Besucher sind entsprechend ebenso selten wie Bewohner. Wer sich dennoch in diese wilde, prähistorisch anmutende Landschaft wagt, wird mit mysteriösen Sümpfen und unberührter Natur belohnt. Ein wenig Abenteuerlust (und gute Vorbereitung) sind dafür aber dringend angeraten.[15]

County Tyrone

County Tyrone ist das dünnstbesiedelte der sieben Counties Ulsters. Im Norden geprägt von den schroffen Sperrin Mountains, geht es gen Süden in Moor- und Sumpfland über. Nur im Südwesten haben sich Wälder behaupten können.[15]

Die Bewohner Tyrones, Menschen wie Elfen, sind bekannt für ihr Talent mit Sprache und Musik, vorgetragen wie geschrieben. Die lokale bardische Schule in Omagh ist bekannt dafür, ständig die Grenzen des unter der Kulturgesetzgebung des Tír Gestatteten auszuloten, aber auch für die großartigen Werke, die daraus entstehen.[15]

Städte

Politik

In Ulster tobt der mit weitem Abstand blutigste soziale Konflikt des Tír. Sowohl die brutalen Terrorgruppen wie auch die nicht minder brutalen Truppen des TRC sorgen für den verdienten Ruf Ulsters als Provinz des Konflikt und Blutes.[17]

Danaan-Familien

katholische Kirche

Ulster ist die einzige Provinz des Tír, in dem die katholische Kirche noch eine echte Machtbasis hat. Teils ist dies einem Arrangement mit der Church of Ireland zu verdanken, vor allem aber der ruhigen und unermüdlichen Arbeit des sylvestrinischen Ordens, der durch seine unermüdliche Arbeit für die Bevölkerung, seine Toleranz gegenüber Magie und seinen Einsatz für Metamenschenrechte vermieden hat, derselben Abstoßung anheim zu fallen wie die Kirche insgesamt.[19] Mit einer nennenswerten Menge an treuen Gläubigen und einer abwartenden, wenn auch misstrauischen, Tír-Regierung, kann der Orden so auch Paramilitärs unterstützen, wenn er auch strikte Neutralität wahrt. Zudem bieten die Sylvestriner Ulsters den Neuen Templern und Neuen Jesuiten eine Operationsbasis.[20]

Wirtschaft

Armaments Éireann-Tír unterhält in Amargh sein imposantes Hauptquartier und diverse Fabriken in dessen Umkreis[21] und verteilt über Ulster.[17] Vor allem in County Derry, aber auch in Down, hat sich zudem eine erkleckliche Menge an grüner und Techindustrie angesiedelt.[8]

Unterwelt

Als stetiger Quell der Unruhe und des Terrorismus, sowie Heimat einer eigensinnigen, tief gespaltenen Bevölkerung, ist Ulster das, was im Tír einem Barrens am nähesten kommt. Deswegen sind Teile von Ulster als Security Risk Zones (SRZ) unter Sonderverwaltung des TRC,[22] und für Ausländer gesperrt.[23] Wer sich in eine solche Zone wagt, kann nicht mit Abdeckung durch den NHS rechnen. Auch für Einheimische ist eine Sondergenehmigung zur Reise in solche Zonen nötig.[22]

Viele Einheimische sind arbeitslos, entsprechend schlagen sich deutlich mehr von ihnen als sonst im Tír üblich als Prostituierte durch, was die Preise merklich drückt, verglichen mit dem restlichen Tír.[24]

Terroristen

Da das Tír Republican Corps den größten Teil der ehemaligen IRA geschluckt hat, sind die meisten Aufständischen in Ulster dieser Tage Protestanten, die auf die Orangemen früherer Jahrhunderte zurückgehen. Als URF und NURM terrorisieren sie heute die gewöhnliche Bevölkerung des Tír so, wie dies einst die IRA tat.[8]

Die protestantischen und katholische Paramilitärs von Ulster hängen in hohem Maße von der Unterstützung aus dem Ausland ab;[25] entsprechend wichtig ist das Schmuggelgeschäft für sie und entsprechend energisch sichern sie sich ihr Monopol in diesem Geschäft.[23]

Zu den wichtigsten Unterstützern dieser Gruppen gehören schottische Protestanten, der britische Adel, und die neofaschistische Konservative Partei Großbritanniens. Diese kaum verborgenen Verbindungen, gegen die die britische Regierung auch nur ausgesprochen halbherzig entgegen tritt, werden vom Tír nur zu gerne propagandistisch ausgeschlachtet.[25]

Neben der INLA sind die Ulster Revlutionary Front (URF), und die NURM die wichtigsten Terrorgruppen in Ulster.[26] Interessanterweise berufen sich die Terrroisten Ulsters - selbst die nicht irischstämmigen Protestanten - oft auf denselben altirischen Heden Cu Chullain wie die Elfen der Pfade des Rades.[27]

Schmuggel

Die Hauptrouten durch den instabil gewordenen Schleier gehen über Ulster oder Connaught. In Ulster zahlt es sich zudem aus, Kontakte zu den Paramilitärs zu haben, wenn man hierher etwas schmuggeln will, denn sie haben faktisch das Monopol auf den Schwarzhandel in dieser Provinz.[23] Da die Preise für alles, auch Güter des täglichen Lebens, starken Schwankungen unterworfen sind, je nachdem, ob gerade mal wieder eine Lieferung abgefangen wurde, oder das TRC eine Strafaktion durchführt, sind Vorratshaltung und Käufe über den Schwarzmarkt im nördlichen Tír na nÓg durchaus üblich.[28] Als Einfallstor für viele Schmuggelwaren sind zudem Drogen und BTLs deutlich billiger in Ulster zu bekommen als in anderen Teilen des Tír.[24]

Gangs

Ulster ist die einzige Provinz das Tír, in der Go-Gangs und Drive-By-Shootings eine echte Bedrohung sind.[29] Für Gangkriminalität ist grundsätzlich die Gárda zuständig. Die Gangs von Ulster werden aber, sobald sie zu eine zu großen Problem werden, schnell das Ziel von Zugriffen durch das TRC, dessen Truppen mit massier magischer Unterstützung gegen die Gang vorgehen und sie brutal und medienwirksam zerschlagen. Üblicherweise nutzt das TRC dabei auch magsiche voraufklärung, und danach magische Verhörmethoden. Gefangene Ganger werden oft Umerziehungsmaßnahmen unterzogen, die vielfach recht drastische Auswirkungen auf dei betreffenden Ganger haben.[30]

Recht und Ordnung

Ulster ist der einzige Teil des Tír, wo spezielle, lokale Gesetze gelten, als Teil des andauernden Notstands in der Provinz.[31]

Sicherheitskräfte

Sowohl Gárda wie auch TRC sind in Ulster ausgesprochen präsent. Aufgrund der für das Tír enorm hohen Verbrechensrate in Ulster sind die Beamte der Gárda hier, anders als sonst im Tír, stets mit Pistolen bewaffnet unterwegs.[32]

Allerdings hat die Gárda in Ulster eh recht wenige Befugnisse außer in den vergleichsweise friedlichen Regionen der Provinz. Große Teile von Ulster stehen unter der Sicherheitsbefugnis des TRC das mit schwereren Waffen und massiert vorgeht, sobald es meint, einen Grund dafür zu haben.[32] Neben den regulären Truppen des TRC sind auch die Reach Fuileach dauerhaft in der Provinz aktiv. Zu jedem Zeitpunkt sollen sich mindestens ein halbes Dutzend der Elite des TRC in Ulster aufhalten, üblicherweise damit betraut, Rädelsführer gezielt zu töten.[33]

Einrichtungen der Regierung werden in Ulster von der Armee des Tír gesichert.[33]

Die Tír-Marine vor Ulster hat eine Zero-Zone-Politik: Anders als im Rest des Tír werden unbekannte Schiffe und Boote hier nicht angehalten oder vertrieben, sondern attackiert und versenkt. Wenn nötig, ruft die Marine hierfür Helikopter oder Jagdbomber aus den Basen im Landesinneren, sowohl für Luftunterstützung, als auch, um Überlebende zu suchen und töten.[23]


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b c d Tir Na nOg S. 95
  2. a b Tir Na nOg S. 27
  3. a b c Tir Na nOg S. 28
  4. a b Tir Na nOg S. 30
  5. Tir Na nOg S. 34
  6. Tir Na nOg S.32
  7. a b Sixth World Almanac S. 152
  8. a b c d e f g h i j k l m n o p q Tir Na nOg S. 96
  9. Shadows of Europe S. 186
  10. Tir Na nOg S. 29
  11. a b c d Tir Na nOg S. 99
  12. a b Tir Na nOg S. 45
  13. State of the Art 2064.01D S. 59
  14. Tir Na nOg S. 100
  15. a b c d e f g Tir Na nOg S. 97
  16. Tir Na nOgS. 121
  17. a b Tir Na nOg S. 70
  18. a b c d e Tir Na nOg S. 48
  19. Shadows of Europe S. 187
  20. Shadows of Europe S. 188
  21. Tir Na nOg S. 59
  22. a b Tir Na nOg S. 20
  23. a b c d Tir Na nOg S. 16
  24. a b Tir Na nOg S. 22
  25. a b Tir Na nOgS. 54
  26. Tir Na nOg S. 64
  27. Tir Na nOg S. 72
  28. Tir Na nOg S. 21
  29. Tir Na nOg S. 17
  30. Tir Na nOg S. 63
  31. Tir Na nOg S. 42
  32. a b Tir Na nOg S. 40
  33. a b Tir Na nOg S. 41

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Weblinks