Schweizerische Eidgenossenschaft

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Die Schweizerische Eidgenossenschaft (SEg) ist der deutschsprachige Teil der Schweiz. Sie definiert sich selbst als konservativ, bürgerlich, latent nationalistisch und - mehr oder minder - Erwachten-feindlich.

Shadowtalk Pfeil.png Und das ist noch sehr, sehr milde ausgedrückt! - Ein Großteil von ihnen - jedenfalls unter den Älteren - sind schlicht die größte Ansammlung von bornierten, verstaubten, geldgeilen und faschistoiden Spießern in unserer schönen, modernen, Sechsten Welt!
Shadowtalk Pfeil.png Edelweiss

Geographie

Gliederung

SEg-Kantone
Aargau
Appenzell
Basel
Bern
Liechtenstein
Luzern
St. Gallen
Schaffhausen
Schwytz
Solothurn
Wallis
Zug
Zürich

Die Schweizerische Eidgenossenschaft umfasst die deutschsprachigen, ostschweizerischen Kantone inklusive des ehemals souveränen Liechtenstein.

Die Alpeninterdiktszone als riesiges Naturschutzgebiet, dessen Grenzen (speziell jene zur Italienischen Konföderation und nach Österreich) von Schweizerischem Bundesheer und einer hierfür angeworbenen MET2000 Einheit bewacht werden, gehört zwar nominell auch zur SEg, steht aber nicht unter deren Kontrolle.

Shadowtalk Pfeil.png Während die Halbkantone Basel Land und Basel Stadt vereinigt wurden, sind sowohl der Kanton Bern als auch das Wallis - das letzte für den Tourismus zugängliche alpine Skigebiet der SEg - durch die Schaffung der Alpeninterdiktszone geschrumpft, wobei Bern aber entschieden mehr verloren hat...
Shadowtalk Pfeil.png Geo Graf

Geschichte

Die Ost- bzw. Deutsch-Schweizer Kantone waren faktisch für die Ablehnung des Beitritts der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw. der Europäischen Union (EU) am 6. Dezember 1992 und der Konzern-Exterritorialität 2001 verantwortlich. Das zunehmend rechtslastige und konservative politische Klima in der Deutsch-Schweiz im Rahmen einer Rückbesinnung auf "schweizerische Tugenden und Werte" führte in der Folge zu einer sich rasch weiter vertiefenden Kluft zu den französischsprachigen Kantonen der Westschweiz.

Im Jahre 2006 hatte der Rechtsruck in der deutschsprachigen Schweiz und die Aufkündigung der großen Koalition am 23. September die französischsprachigen Westschweizer schließlich derart brüskiert, dass es am 11. Oktober zur einseitigen Unabhängigkeitserklärung der der Confédération Suisse Francophone (CSF) mit Genf als Hauptstadt kam.

Shadowtalk Pfeil.png Damals hatten die Bürgerlichen im Nationalrat die Welschschweizer vor den Kopf gestoßen, in dem sie statt des Genfer Sozialdemokraten Goddard den Schwyzer Freisinnigen Zwyssig zum Bundesrat machten, und damit das Konkordanzsystem umstießen, das seit den 50ern des letzten Jahrhunderts funktioniert hatte... Die letzte sozialistische Bundesrätin trat zurück, und wurde prompt durch einen Schweizer Demokraten ersetzt...
Shadowtalk Pfeil.png Historiograf

Der nun rein bürgerliche Bundesrat der deutschsprachigen Schweizerischen Eidgenossenschaft (SEg) in Bern rief die Armee zur Hilfe, um das "illegale" Parlament der CSF mit militärischer Gewalt aufzulösen. In der Westschweiz kam es zu heftigen Protesten und massiven Aktionen zivilem Ungehorsams. Die Einheiten des Bundesheers, die aus Welschschweizern gebildet wurden, desertierten, und formierten sich zu Milizen, um ihre neuen Staat zu verteidigen, während linke Sympathisanten der französischsprachigen Westschweiz in Bern, Zürich und anderswo Anschläge gegen die Einrichtungen der Eidgenossenschaft verübten. Der folgende, knapp zweimonatige «Blitzbürgerkrieg», in dem Schweizer auf Schweizer schossen, konnte nur durch Eingreifen der UNO beendet werden. Nach dem der vom Bundesrat in Bern zum Oberkommandierenden ernannte General Altdorfer Genf eingekesselt hatte, und drohte, in die Stadt einzurücken, erzwangen die UN-Blauhelme mit der Drohung von Flächenbombardements für den Fall, das Genf angegriffen würde, einen Waffenstillstand. In den anschließenden Verhandlungen gelangten CSF und SEg am 3. Januar 2007 - unter Vermittlung des neutralen Norwegens - zu einer Einigung: SEg und CSF waren nun zwei faktisch unabhängige Staaten, die in einem losen Staatenbund mit gemeinsamer Währung, neutraler Außenpolitik und defensiv ausgerichteten Milizarmee aber ohne gemeinsame Hauptstadt verbunden blieben, ansonsten aber komplett souverän sind.

In der Folge entwickelten sich SEg und CSF noch weiter in entgegengesetzte Richtungen, da sie jeweils komplett gegensätzliche Auffassungen vertraten, wie mit dem Erwachen umzugehen sei. Ein großer Teil der Schweizer Alpen wurde mit Annahme des «Alpeninterdikts» 2012 in ein abgesperrtes Naturschutzgebiet verwandelt, das die Mehrzahl der Einwohner inklusive des Militärs zu räumen hatte. Der Tourismus als Wirtschaftszweig war damit praktisch passé, wovon nur der Kanton Wallis als Enklave in den Alpen ausgenommen blieb. Diese Alpeninterdiktszone gehört nominell zur SEg, wird aber faktisch von den Berghexen selbstverwaltet, die hier eine vorsichtige Renaturierung betreiben. Der italienisch-sprachige Kanton Tessin, der sich bei Gründung der SEg für eine Mitgliedschaft in der Eidgenossenschaft entschieden hatte, war durch die Zone - von der SwissMetro-Verbindung abgesehen - komplett von der restlichen Schweiz abgeschnitten. Deswegen trat er 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft aus und wurde Teil der Italienischen Konföderation. Das deutsch-schweizerische «Rassengesetz» von 2022, das nach dem Schock der Goblinisierung den Metamenschen die Bürgerrechte entzog und ihre weitestgehende Ausweisung und Ausschaffung vorsah, kam nur in der SEg zur Anwendung, wobei die Genom Corporation für Basel eine Ausnahmeregelung durchsetzte, die bei dem Konzern beschäftigten Metas die Ansiedlung erlaubte. Auch die strikte Reglementierung der Magie mittels der «Zaubervorlage» 2024, durch die hermetische Magie zum Staats- (und Konzern-) Monopol und Naturmagie faktisch verboten wurde, fand nur in der SEg eine Mehrheit. Den Crash von 2029 überstand die Schweizerische Eidgenossenschaft - von Basel einmal abgesehen - relativ glimpflich, und während der Eurokriege und dem Großen Dschihad prosperierte die schweizerische Wirtschaft durch internationaler Fluchtgelder auf den Schweizer Banken und dem dank der Schweizer Neutralität überaus lukrativen Waffenverkauf. Zwischen beiden Schweizer Staaten kam es erst nach 2040 wieder zu einer vorsichtigen politischen Annäherung, da diese wieder mehr Gemeinsamkeiten miteinander als mit ihren europäischen Nachbarn entdeckten... Im Jahr 2048 wurde das deutsch-schweizerische «Rassengesetz» dann wieder etwas gelockert, so dass Elfen und Zwerge wieder die Schweizer Staatsbürgerschaft erwerben konnten.

Shadowtalk Pfeil.png Zum Glück nicht rückwirkend... wo kämen wir da auch hin, wenn all die Abgeschobenen und Ausgeschafften jetzt mit einem Mal zurückkehren würden?
Shadowtalk Pfeil.png Der Beobachter

Die Boulevardzeitung «Blick» startete aus diesem Anlass in ihren Screamfax-Diensten eine großangelegte Werbekampagne für die Erweiterung des Begriffes "Schweizer". Ebenso erfolgte auch eine Lockerung der Magie-Gesetzgebung der SEg, so dass das Studium der Magie auch an anderen Schulen als der ETH in Zürich möglich war, obwohl diese und die Berner Bundesbehörden nach wie vor allein für die Anerkennung und Lizensierung von magisch Begabten zuständig sind und praktizierter Schamanismus noch immer verboten ist. Für Personen mit minderer magischer Begabung, denen die Zulassung zum Studium an der ETH verwehrt bleibt, wurden zudem sogenannte "Ki-Schulen" eingerichtet.

Shadowtalk Pfeil.png Was reine juristische Augenwischerei ist! - Ki-Adept ist man oder nicht... man lernt es nicht an einer Schule. Die SEg hat diesen Ausweg nur geschaffen, weil die Magische Retrogenese - die Technik zur Entfernung unerwünschten magischen Talents - mit zunehmender Häufigkeit versagt. Für die Betroffenen ist es aber von Vorteil, da Ki-Adepten in der Schweiz nur der gewöhnlichen Gesetzen unterliegen, und nicht dem weitaus schärfer gefassten Magierecht...
Shadowtalk Pfeil.png Rechtsarbeiter

Konzerne

Magie

Gesetzliche Auflagen

Um Magie ausüben zu dürfen, ist eine Lizenz einer staatlichen Magieschule erforderlich. Inhaber ausländischer Abschlüsse können eine solche beim "Bundesamt für übersinnliche Phänomene" in Bern beantragen, wobei die Prüfung und Anerkennung mehrere tausend Franken kostet. Zaubern ist generell fast nur innerhalb der Berufsausübung erlaubt, lediglich Heil- und Hellsichtmagie sowie magische Unterhaltungskünstler werden etwas liberaler behandelt, und Kampf- und Manipulationszauber sind sogar waffenscheinpflichtig, wobei es einen solchen nur für Angehörige der Sicherheitskräfte und der Magiecorps der Kantonspolizei gibt.


Quellenindex

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