Großgefängnis Borkum

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Großgefängnis Borkum
Überblick (Stand: 2064)
Kurzbeschreibung: Gefängnisinsel
Lage:
Nordseeinsel Borkum, Norddeutscher Bund, ADL
Koordinaten:
53°35' N, 6°40' O (GM), (OSM)
Besitzer: ADL
Sicherheit: BGS und die Nordsee
GeoPositionskarte ADL.svg
Markerpunkt rot padded.png

Die Nordseeinsel Borkum liegt vor der Küste der ADL und des Norddeutschen Bundes.

Beschreibung

Sie wurde im 21. Jahrhundert nach der Schwarzen Flut - nach dem Vorbild der Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco im Nordamerika des frühen, 20. Jahrhunderts - zu einem einzigen, großen Gefängnis umfunktioniert und ausgebaut.

Die Strafvollzugsanstalt gilt als faktisch ausbruchsicher, wobei das verdrekte Wasser der Nordsee mit ihren Giftgeistern und toxischen Crittern eine weit effektivere Sicherungsmaßnahme darstellt, als es Stacheldraht, Mauern, Gitter, Schlösser und Wachen je sein könnten. Falls ein Häftling von dort ohne offizielle Entlassung verschwinden will, geht das praktisch nur mittels einer Befreiung von außen - etwa durch die Roten Korsaren oder andere Nordsee-Piraten - da ein von innen organisierter Fluchtversuch eigentlich nur mit dem Tod des Flüchtlings enden kann.

In den Schatten und Unterweltkreisen bezeichnet man das Großraumgefängnis Borkum mit Galgenhumor auch als einen "Nordsee-Kurort der Extraklasse".

Die - weit weniger ausbruchsichere und deutlich gemütlichere - JVA Orlebshausen bei Bremen dient teilweise als Zwischenstation für schwerkriminelle Häftlinge, die von anderen Strafvollzugsanstalten wie "Big Willi"/Hamburg nach Borkum verlegt werden sollen. Zwei Häftlinge, die diese Zwischenstation im Winter 2058 zur Flucht nutzten, ehe man sie nach Borkum überführte, waren der Troll Waterkant von den Roten Korsaren und der russische Deserteur und Decker Mihail Rischanko.

Sport

Stadtkrieg

Borkum Jaildogs vs. ADL Allstars

Ein Versuch einer gewaltsamen Häftlingsbefreiung von Borkum erfolgte während des von der DeMeKo in Zusammenarbeit mit dem ISSV und dem Justizministerium der ADL organisierten und im Vorfeld groß promoteten Stadtkriegs-Matches der «ADL Allstars» gegen ein Häftlingsteam aus Insassen der Strafvollzugsanstalt, das sich «Borkumer Jaildogs» nannte. Das Häftlingsteam bestand aus Freiwilligen, die sich durch die Teilnahme Vergünstigungen in der Haftanstalt verdienen wollten, und wurde von dem wegen Totschlags - d. h. eines tödlichen Fouls während eines Matchs der «Hellhounds Hannover» gegen die «Hamburg Rams» - einsitzenden Ex-Urban Brawler Chris "The Roughneck" O'Toole geführt. Der populäre Stadtkriegs-Kommentator Salomo Deventhal moderierte das Spiel am 12.10.2063 selbstverständlich life. Zudem hatte die Regierung der ADL, wie der Stadtkriegler Jorn "Wyvern" Bullat von den «SK Centurions Essen» in der Schattenmatrix zugab, den Spielern der «Allstars» Kopfgelder für die Abschüsse von den übelsten Figuren im Team der «Jail Dogs» versprochen, die man wegen fehlender Todesstrafe nicht hatte legal beseitigen können.

Das Spiel endete in einem Desaster, da Unbekannte von Außerhalb Granaten und panzerbrechende Muni in die Brawlzone gebracht hatten, mit denen sich die Häftlinge - unterstützt von zu ihrer Befreiung angeheuerten Shadowrunnern - den Weg in die Freiheit erkämpfen wollten, und mit denen sie neben dem gegnerischen Team sowohl ISSV-Offizielle als auch PSI Aid-Magier und BGS-Beamte beschossen. Die Trideo-Übertragung des völlig aus dem Ruder gelaufenen Matchs mußte mitten drin abgebrochen werden, und am Ende standen - neben dem Tod der meisten Mitglieder des Häftlingsteams - auch der Tod von Abyssmal, einem Star der «Cyberzombies Düsseldorf», und Danzer von der «Chromlegion Bremen» sowie die erfolgreiche Flucht von zwei Lebenslänglichen: Avtoritet Pjotr Gargari und von Marcus Allenbrink von der rechts-terroristischen Nationalen Aktion. Nach Gerüchten in den Shadowland-Diskussionsforen waren die Korsakows mit Unterstützung der Pariser Organizatsya der Batoukhtinas für die blutige Häftlingsbefreiung verantwortlich.

Teuton Bowl '73

Trotz des verheerenden Ausgangs des Benefizspiels '63 wurde 2073 mit «Death Row Borkum» eine Häftlingsmannschaft aus dem Großgefängnis Borkum in das Rennen um den Teutonen-Cup geschickt, die sich gegen die '72 aus der Liga geflogenen «Kieler Black Knights» für die Teilnahme an der Endrunde qualifizierten. Diesmal verhielt es sich umgekehrt, wie beim '63er-Debakel, und DeMeKo und DSKL hatten den Häftlingen für Abschüsse Prämien versprochen, was sich als zu effektiv erwies, da die Mannschaft von der Insel eine viel zu brutale Spielweise an den Tag legte: Sie schaltete in der ersten Runde die «Kölner Maniacs» praktisch durch Wipe-out aus und verletzte in Runde zwei drei Spieler der «Münchner Asphaltcowboys» so schwer, dass diese zu Sportinvaliden wurden. Nach dem sie in der dritten Runde die «Stammheim Morituri» geschlagen hatten, richteten die Inselschlächter - wie Fans und Presse sie nannten - im Halbfinale mindestens einen «Hamburg Rams»-Spieler regelrecht hin! Als Folge dessen wurde der haushohe Sieg der «S-K Centurios Essen» im Finale auch von den Anhängern der anderen Teams mit Begeisterung bejubelt, wobei die wenigsten Warmonger geahnt haben dürften, daß die Ausgänge der vorangegangenen Spiele zumindest teilweise manipuliert waren.

Shadowtalk Pfeil.png ...und ganz nebenbei haben die Stadtkriegler der «Centurios» im Endspiel auch noch einige alte Feinde Pjotr Gargaris aus seiner Zeit im Borkumer Großknast liquidiert - während mindestens zwei der Freunde und Weggefährten des Avoritet auf wundersame Art und Weise überlebten, und nun bald entlassen werden!
Shadowtalk Pfeil.png Prison Break ...Flieh, wenn Du kannst!

Ehemalige Insassen


Quellenindex

Quellenbücher

Romane

Weblinks