Margarito Mull

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Margarito Mull
* 2028 in Gibraltar
Alias La corte (nur innerhalb der magischen Gruppe)
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Magisch aktiv Hermetiker mit druidischem Einschlag
Mutter Dona Filipa
Vater Horatio Mull
Nationalität spanisch mit britischen Wurzeln (Gibraltar)
Konzern­angehörigkeit PSI Aid
Zugehörigkeit La grande Arkana
ehem. La Police de Nice
Tätigkeit Forensischer Thaumaturg / Niederlassungsleiter / Honorarprofessor

Dr. Margarito Michael Mull ist der Leiter der PSI Aid-Niederlassung in Nizza, hält als Honorarprofessor Vorlesungen in magischer Forensik an der Universität des südfranzösischen Stadtstaates und gehört daneben einer eher schattigen, und geheimniskrämerischen, magischen Gruppe an: «La grande Arkana».

Biographie

Unter Mulls Vorfahren waren mehrere britische Marineoffiziere und Beamten der britischen Krone, die während ihres Dienstes in Gibraltar Spanierinnen geheiratet hatten. Mulls Vater Horatio war - wiewohl er nicht im britischen Staatsdienst stand, sondern das Büro von Thomas Cook Overseas in Gibraltar leitete - dieser Tradition gefolgt, und hatte eine Frau aus einer alten wenn auch ziemlich verarmten, kastilischen Familie geheiratet. Der erste Vorname ihres Erstgeborenen - Margarito - war ein Zugeständnis an seine Schwiegereltern gewesen, die sich mit einem Engländer als Schwiegersohn nur schwer abfinden konnten. Als mit der zweiten Phase der Eurokriege und der Invasion der sogenannten Lumpenarmee bettelarmer und vollkommen fanatisierter, nordafrikanischer Muslime der Große Dschihad über die Iberische Halbinsel hereinbrach, gelang Horatio, seiner Frau Dona Filipa und ihrem damals gerade sechsjährigen Sohn im letzten Moment die Flucht nach Frankreich, wo sie in Nizza Aufnahme fanden.

Dort zeigte sich dann - während des verheerenden Erdbebens, das die im Zuge des Sezessionsfiebers, das Südfrankreich nach den Eurokriegen erfasst hatte, gerade unabhängig gewordene Stadt erschütterte - die magische Begabung des Jungen, die hier von Anfang an eine ganz andere Wertschätzung erfuhr, als dies im streng katholischen, magie-scheuen Spanien der Fall gewesen wäre. In der Folge wurde sein Talent von Beginn an gefördert, so gut dies eben möglich war. Nach seinem Baccalauréat (Schnitt 1,21) gehörte er zu den ersten, die die neu eingerichteten Studiengänge in Thaumaturgie an der Universität Nizzas besuchten, wobei er daneben auch Kurse in Rechts- und Verwaltungswissenschaften belegte. Er ging für je zwei Gast-Semester an die Universität Lyons und die Université Fontainebleau nach Paris (die damals in Frankreich die Spitzenposition in Sachen Thaumaturgische Forschung und Lehre einnahm), ehe er nach Nizza zurückkehrte. Dort trat er in die Dienste der prinzlichen Polizei, wo er praktisch von Beginn an in den Aufbau der thaumaturgischen Spezialabteilung eingebunden war. Diese leitete er schließlich für etwas über zwei Jahrzehnte, und machte sich - weit über Nizza und selbst die Grenzen Frankreichs hinaus - einen Namen als als begabter forensischer Thaumaturg, ehe er dann 2076 als Leiter der neu eröffneten, örtlichen PSI Aid-Niederlassung zu dem arkanen Sicherheitsdienst und Privaten Polizeidienstleister wechselte.

Shadowtalk Pfeil.png Womit die Polizei Prinz Tibaults ihren mit weitem Abstand besten, magischen Ermittler verlor!
Shadowtalk Pfeil.png Aisha Roy
Shadowtalk Pfeil.png Der Kündigung und dem Wechsel Margarito Mulls in die Privatwirtschaft sollen - angeblich - sich zuletzt immer mehr verschärfende Differenzen mit seinen politischen Vorgesetzten vorausgegangen sein: Der leitende forensische Thaumaturg war wohl extrem unzufrieden damit, dass man ihn seit '68 immer häufiger genötigt hat, Umtriebe der schwarzen Loge und blutmagische oder anderweitig verzerrte Praktiken zu ignorieren oder gar aktiv zu vertuschen, zu denen es im Rahmen von Schwarzen Messen in den Häusern rassistischer Adliger Nizzas kam, teilweise unter Mitwirkung von Sukkubi oder anderer Schattengeister... von der Verstrickung einiger dieser adligen Herrschaften in den Metamenschenhandel erst gar nicht zu reden.
Shadowtalk Pfeil.png Lady of the Lake

Seit 2078 gibt er neben seiner Tätigkeit als Leiter der PSI Aid Dependance - als Honorarprofessor - mit ausdrücklicher Billigung seines Arbeitgebers Kurse an der Université Nice Sophia Antipolis.

Shadowtalk Pfeil.png Was die dekadenten Adligen betrifft, deren magischen - und sonstigen - Missetaten er auf Weisung von oben nicht verfolgen durfte... einige der übelsten unter diesen Figuren hatten jüngst wirklich merkwürdige, letale Unfälle. - Ich sage mal: Ein Schelm, wer dem Forensiker und PSI Aid-Niederlassungsleiter deshalb jetzt Selbstjustiz oder Vigilantismus unterstellen wollte...
Shadowtalk Pfeil.png Princess Crocodile

Magische Gruppe

Margarito Mull ist Mitglied der geheimnistuerischen, schattenhaften magischen Gruppe «La grande Arkana», auch, wenn er mit deren Agenda nur in Teilen konform geht, und er weiß, dass sich unter den Mitgliedern mutmaßlich ranghohe Angehörige der organisierten Unterwelt und Vertreter der internationalen Shadowrunner-Community befinden. Seine Maske dort ist "la corte" - das Gericht. - Während "Il Mondo", der Chef und Papa der Gruppe seine Identität natürlich kennt, ist es ihm wichtig, dass die anderen Angehörigen nicht erfahren, wer er ist, und welche Position er bei PSI Aid in Nizza einnimmt, da er fürchtet, sonst durch zu viele Parteien erpressbar zu sein.

Die puttenhafte, pausbäckige Maske mit den steifen, goldenen Locken und dem runden Mund sowie die Fake-Flügel (aus echten Albatros- und Schwanenfedern [Sic!]) entsprechen der klassischen Kartendarstellung im Tarot als Posaunenengel, der zum Jüngsten Gericht ruft. Auch die an einer Kordel umgehängte Fanfare (bei der es sich Gerüchten zu Folge um einen Fokus unbekannten Typs handeln soll), die er bei Treffen der Gruppe stets trägt, passt hierzu, während die Stickerei auf dem an einen mittelalterlichen Waffenrock oder einen Poncho erinnernden Überwurf, der seine Aufmachung komplettiert, die Symbolik der Tarotkarte zu konterkarieren scheint: Anstelle der üblichen, meist nackten, idealisierten menschlichen Gestalten von Mann, Frau und Kind, die sich aus Gräbern erheben, und die die "Auferstehung des Fleisches" beim Jüngsten Gericht symbolisieren sollen, zeigt sie schaurige, lebende Knochenmänner und gruselige Zombies, wie sie die Effekt-Spezialisten und Maskenbildner beim Trid kaum besser hin bekämen.


Weblinks