Nizza

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Nizza
Überblick (Stand: 2063)
Status: Unabhängige Stadt
Koordinaten:
43°42' N, 7°16' O (GM), (OSM)
GeoPositionskarte Frankreich.svg
Markerpunkt rot padded.png

Nizza ist seit 2043 von Frankreich unabhängig.

Geschichte

Bereits im 20. Jahrhundert war die Hafenstadt Nizza an der französischen Mittelmeerküste - neben Monaco - ein Synonym für Jetset und Mondänität.

Im Gegensatz zu der Vielzahl anderer Stadtstaaten, die sich damals in den 2040ern, im Gefolge der Eurokriege - vorallem im Süden - von Frankreich abspalteten, nach dem die Zentralregierung in Paris ihre Belange weitgehend ignorierte, war Nizza - neben New Monaco und Marseille - einer der wenigen, die nicht bis 2063 unter den Schirm des französischen Nationalstaates zurückgekehrt waren.

Gesellschaft

Den Wiederaufbau nach dem Erdbeben von '43 finanzierte ein Klüngel altmodischer, rassistischer Aristokraten, die mit ihrer offen anti-metamenschlichen Haltung nicht in die Gesellschaft des sonstigen französischen Adels passten, der alle Metatypen bekanntlich weitgehend akzeptiert. Dadurch ist Nizza unter der Herrschaft selbsternannten Prinzen Thibault de la Ribaudières zu einem Hort der Bigotterie und einem Paradies für weiße, mundane und rassistische Norms geworden, und stellt eine Hochburg der «Human Nation» dar. Zudem bildet Nizza eine sichere Fluchtburg für Adelige, die in Frankreich vom Gesetz verfolgt werden, und sich hier vor Strafverfolgung sicher fühlen können.

Wirtschaft

Wichtigster Wirtschaftsfaktor für Nizza waren und sind der gehobene Tourismus mit Hotels, Clubs, Yachthafen, Badestränden und anderen Sportmöglichkeiten für den modernen Jetsetter, und die Versorgung der Luxusbedürfnisse seiner wohlhabenden Einwohner und Gäste. Hierfür lassen sich in den Flanier- und Einkaufsmeilen Nizzas zahlreiche Juweliere, Boutiquen der angesagtesten Designerlabels, und Fachgeschäfte für die unterschiedlichsten Luxusgüter finden. Außerdem besitzt die Stadt - wie schon im 20. Jahrhundert - ein großes und elegantes Spielcasino, auch, wenn dieses nicht ganz an die Mondänität des Casinos von Monte Carlo in New Monaco erreicht. Seit ihrer Unabhängigkeit ist sie daneben zu einem Steuerparadies für sowohl für reiche, reaktionäre Adelsfamilien aus ganz Europa - von Spanien bis Königsberg - als auch für Unterweltler geworden.

Kultur

Veranstaltungen

In Nizza ist einer der Tourstops der alljährlichen Sommer Grand Tour des europäischen Jetsets und der zugehörigen Adelsclique.

Unterwelt

Ein Ort mit Massen an gut situierten, reichen und teilweise sogar super-reichen Urlaubern, Touristen, Playboys und Jetsettern zieht fast schon zwangsläufig auch Kriminelle an, die die Gelegenheit nutzen wollen, und so sind die Juwelierläden, Villen und Luxusappartements - und nicht zuletzt das Casino - schon im 20. Jahrhundert ein reizvolles Ziel für organisierte Einbrecherbanden gewesen, woran sich bis heute nichts geändert hat. Auch Taschendiebe, Trick- und Anlagebetrüger und der eine oder andere Erpresser, der - ebenso wie die zahllosen Paparazzi der diversen Tridsender und Nachrichtenmedien - aus den Skandalen der Reichen und Schönen Kapital schlagen will, werden von einer solchen Ansammlung an Geld - kombiniert mit entspannter Urlaubsstimmung und Sorglosigkeit - angezogen, wie Motten vom Neonlicht. Um die Befriedigung der weniger legalen, teilweise perversen und abartigen Bedürfnisse und Neigungen eines Teils des reichen Klüngels, der sich in Nizza versammelt, kümmert sich traditionell die Mafia, speziell natürlich das Milieu Marseillais... mit gelegentlicher Unterstützung der einen oder anderen italienischen Familie.

Shadowtalk Pfeil.png Oh, nicht blos die Italiener... das spanische Vásquez-Syndikat und die Griechen haben hier ebenfalls die eine oder andere Operation am Laufen. - Natürlich nur in kleinem Rahmen, und mit Billigung der Martinezfamilie - schließlich sind sie ja in der Alta Commissione alle chèr amici, ne?
Shadowtalk Pfeil.png Curiosity Thrills the Cat

Versuche, der nordfranzösischen Batoukhtina-Vory, sich ebenfalls hier breit zu machen, und an den zahlreichen und lukrativen geschäftlichen Möglichkeiten zu partizipieren, wurden bislang immer auf ebenso rasche wie brutale Art und Weise unterbunden ... selbst, wenn dies zuweilen die Touristen verschrecken kann...

Der Tempo- oder wie man auf Französisch sagt: Clams - Boom ließ 2071 in Nizza ebenso, wie in Marseille die Kriminalitätsraten explodieren, was die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der französischen Regierung, die seiner Zeit auf einem Verbleiben der staatlichen, französischen Polizei in den unabhängigen Städten des Südens bestanden hatte, um "die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten", naturgemäß deutlich erhöhte.[1]


Endnoten

Quellenangabe

  1. Geisterkartelle S. 31

Quellenindex

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Weblinks