Elfenstaaten

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Als Elfenstaaten, auch Elfennationen, bezeichnet man eine Gruppe von Ländern, die zu den Ländern der Erwachten gehören und von Elfen dominiert werden.

Beschreibung

Die von Elfen regierten erwachten Länder gelten als die erfolgreichsten unter den von Erwachten regierten Staaten.[1] Sie sind allerdings auch umstritten, und sehen sich oft Verdächtigungen über eine panelfische Weltverschwörung ausgesetzt.[2] Allerdings gibt es in allen Elfenstaaten, aber insbesondere in den Tír-Nationen, bestimmte Eliten, die im Geheimen operieren und über beträchtliche Macht verfügen, einigen gehören auch Unsterbliche Elfen an.[3] Zwischen den Ländern bestehen durchaus Beziehungen, diese sind aber weniger von verschwörerischer Einigkeit als von Auseinandersetzung um das "richtige" Modell einer modernen elfischen Gesellschaft geprägt.[4]

Eigenschaften

Auch wenn die vier Elfenstaaten an sich grundverschiedenen Kulturen entspringen[5] - das dem keltischen verpflichtete Tír na nÓg[6], das slawische Wurzeln pflegende Pomorya,[7] das modernen, Amerikanischen Idealen nacheifernde Tir Tairngire,[8] oder die in uralten Mythen und Afrofuturimus begründete Zulu-Nation[9] - haben sich doch interessante Gemeinsamkeiten herausgebildet.[5]

Ein Aspekt, der allen Elfengesellschaften gemein ist, ist der Respekt vor dem Alter. Egal wie begabt ein Jugendlicher sein mag, ohne ein gewisses Alter (und eine gewisse geistige Reife, zumindest wird das angenommen) erreicht zu haben, wird er nur wenig respektiert. Elfische Kultur belohnt Gelehrsamkeit und Weisheit, nicht Heißblut und Disruption.[5]

Ein weiterer ist eine hohe Wertschätzung der Kunst. Egal in welchem Gebiet, Elfen streben nach Ergebnissen, die intellektuell, funktionell und auch ästhetisch befriedigend sind. Das drückt sich in der vorherrschenden Kultur aller Elfenstaaten aus, und hat vermutlich dazu, dass einige von ihnen technologisch weit fortgeschritten sind und erstaunliches geleistet haben (wie eigene Deltaware zu entwickeln[10]), durchaus beigetragen.[5]

Ein dritter Aspekt ist ein gewisser Isolationismus. Aus verschiedenen und doch ähnlichen Gründen neigen alle Elfennationen dazu, alles fremde und nicht-elfische draußen zu halten. Sie tun dies mit bemerkenswertem Einsatz,[5] sei es der Schleier in Tír na nÓg,[11] sei es die jahrzehntelange Isolation von Tir Tairngire,[12] die moderatere Abschottung Pomoryas[13] oder die rigiden Gesetze für Nicht-Einheimische der Zulu-Nation.[14]

Der letzte ist schließlich eine Neuerung. Die Pfade des Rades,[5] eine aus Tír na nÓg stammende elfische Religion,[15] hat sich seit den späten 2060ern rapide und von massiven AR-Werbekampagnen getrieben verbreitet[16] und inzwischen eine große Anhängerschaft vor allem unter Elfen (und denen, die gerne welche wären). Auch wenn diese Religion nicht immer mit den Bräuchen der Sechsten Welt vereinbar ist, wie Augmentierung, hat sie doch inzwischen eine große Menge von Elfen überzeugt.[5]

Herzogtum Pomorya

Hauptartikel: Herzogtum Pomorya

Das Herzogtum Pomorya war die erste elfische Nation der Sechsten Welt.[17] Gegründet am 28. Januar 2033 inmitten der Wirren der Eurokriege,[13] war es lange ein aristokratisch beherrschter Kleinstaat, Teil der neofeudalen Neugründungen nach den Eurokriegen. Drei Familien kontrollieren die wesentlichen Geschicke des Landes,[17] und auch wenn es technisch gesehen Teil der ADL und damit Unterzeichner der Passauer Verträge ist, hat es sich viele ausnahmen erkämpft.[2] Das Land ist in den 2070ern von Aufständen und Aufruhr geprägt gewesen, konnte aber bis Ende der 70er seine Ordnung weitgehend verteidigen, auch wenn einige der Fürsten des Landes ihren Fürstenhut nehmen mussten.[18]

Tír na nÓg

Hauptartikel: Tír na nÓg

Tír na nÓg ist das mit Abstand abgeschotteteste der Elfenländer. Verborgen hinter einem techno-magischen Schleier, ist es weder das Land mit der größten Elfenbevölkerung, dem größten Elfenanteil daran,[19] noch das Land mit der elfischsten Oberschicht,[17] aber sehr wohl der Ursprung der Pfade des Rades,[20] und damit in gewisser Weise der elfischste dieser Staaten.[17] Beherrscht von den Danaan-Familien, die elfisch dominiert sind und sich auf die alten Großclans Irlands zurückführen, ist Tír na nÓg auch das Elfenland, das die fundamentalsten Veränderungen erfahren hat[21] - Teile davon wie der Seelie-Hof, sind wörtlich nicht von dieser Welt.[22]

Tír Tairngire

Hauptartikel: Tír Tairngire

Tír Tairngire war lange ähnlich isoliert wie Tír na nÓg. Abgeschottet gegen Aggression aus den Ruinen Kaliforniens, umgeben von der kühlen Neutralität der NAN,[17] die dem Land nie vergeben haben, auf Gebiet, das sie beanspruchten,[23] gegründet worden zu sein,[24] handelte es mit der Außenwelt ausschließlich über Seattle und versuchte, sein abgeschottetes Volk und die Welt zu überzeugen, ein Leuchtturm elfischer Kultur zu sein.[17] Diese Blase ist geplatzt, die regierenden Prinzen wurden aus dem Land gejagt, und nominell ist das Land jetzt eine Demokratie, gelenkt von einem Ork.[25] Horizon hat sich und anderen Megakonzernen einen Fuß in die Tür gebracht.[26] Aber der maßgebliche Konzern des Landes, Telestrian, ist immer noch elfisch dominiert - und dasselbe gilt für die Bevölkerung des Landes, uneins über den politischen Weg, den das Land nehmen soll, sie sich auch sein mag.[27]

Zulu Nation

Hauptartikel: Zulu-Nation

Die Zulu-Nation ist wohl die offenste der Elfennationen,[28] und die eigensinnigste. Offen sowohl für Elfen wie auch andere Sapiente,[17] ist das Land der stolzen (und ziemlich rassistischen) Zulu[29] ein erstaunlich moderner Staat (die zweitgrößte Wirtschaft Afrikas), den die Elfen mit harter Hand regieren.[30] Tribalismus ist hier wichtiger als der Metatyp,[31] auch wenn der natürlich ebenfalls eine Rolle spielt.[30] Die Elfen der Zulu halten ihre alte Stammeskultur hoch - die, wie die Elfische, Alter und Kunst hoch schätzt und einem Glauben anhängt, der beachtliche Ähnlichkeit mit den Pfaden des Rades hat.[17]

Besonderheiten

Einiges ist in einem Elfenstaat anders als in einem von Norms dominierten Land. Beispielsweise ist jede Form von Beleuchtung ungewöhnlich schwach; da Elfen ausgesprochen gute Nachtsicht haben, benötigen sie einfach keine ausufernde Straßenbeleuchtung, oder Heimbeleuchtung, und das,[32] zusammen mit dem für Elfenstaaten charakteristischen Umweltbewusstsein,[1] führt dazu, dass eben nur das an Beleuchtung vorhanden ist, was für elfische Augen nötig ist. Für Norms ist das durchaus unangenehm; sie empfinden dies als dauerndes Dämmerlicht.[32] Norms in Elfenstaaten fühlen sich auch deswegen oft ausgeschlossen und inadäquat,[33] und viele statten sich deswegen mit Cyberaugen mit Restlichtverstärkung aus.[32]

Endnoten

Quellenangabe

Index

Quellenbücher

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Romane

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Sonstige

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Weblinks