Shiawase Shinto Advisory Board

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Shiawase Shinto Advisory Board
Überblick (Stand: 2078) [1]
Typ: Religiöse Organisation
Führung: Naohiko Kimura (2078)
Agenda:
Vereinen der Konzernpolitik mit dem Shinto

Das Shiawase Shinto Advisory Board (dt. Shiawase Shinto-Beraterstab) ist ein Zusammenschluss von Shinto-Priestern, die der Shiawase Corporation als spirituelle Berater zur Seite stehen. Dieser Stab besitzt selbst Anteile an dem japanischen Mega und sitzt im Vorstand, wo er Einfluss auf die Geschäftspolitik des Konzerns nimmt.

Aktienanteile

Der Beraterstab hat eigene Aktienanteile, die ihm ein gewisses Gewicht bei den Entscheidungen des Vorstandes bringen.

Aktien 2072[2] 2078[3] 2080[4]
Shiawase Corporation 6% 19% ?

Der Einfluss des Beraterstabs wuchs beständig, da dank Shiawase Damashii langjährige Shiawase-Angestellte ihre Anteile dem Beraterstab vermachten, um so nach dem Tod entsprechend besser darzustehen.[5] So hatte zum Beispiel auch Soko Shiawase die Hälfte ihrer Anteile dem Beraterstab gespendet, zum Teil als Verehrung des Familien-Kami, zum anderen weil sie möglicherweise fürchtete, noch im Tod von ihrem Bruder Sadato übertrumpft zu werden.[6]

Geschichte

Gründung

Auf dem Totenbett vermachte Sadato Shiawase seine Anteile dem „Shiawase-Geist“. In seinem Testament behauptete er, Korin Yamana lasse Shiawase von dem von Emori Shiawase gesetzten Pfad abkommen, und der einzige Weg zurück zur wahren Bestimmung sei, der Führung des Shiawase-Kami – was entweder als Geist von Emori selbst oder buchstäblich als Shiawases „Esprit de Corps“ interpretiert werden kann – zu folgen. Statt aber den Fehler zu wiederholen und wieder einem dubiosen Medium wie Jerri Howard Anteile zu überschreiben, dachte er an einen Beraterstab, der shintoistisch im Namen des Shiawase-Kami abstimmen sollte. Tadashi Shiawases Vorschlag gegenüber dem Aufsichtsrat traf auf Zustimmung von Soko Shiawase, Mitsuko Shiawase-Yamana und überraschenderweise auch von Kaiserin Hitomi. Der Antrag wurde angenommen, ein Beraterstab aus Shinto-Priestern wurde gegründet, und Shinto nahm 2066 einen offiziellen Platz im Shiawase-Vorstandszimmer ein. Shiawases Jingi-Kan-Abteilung für Verehrung wurde vier Monate nach der Verkündigung von Kaiser Yasuhito gegründet, er wolle die Shinto-Priesterschaft und die Kami-Geister beim Wiederaufbau Japans um Hilfe bitten. Die Gründung war also eigentlich kaum mehr als ein Mittel, um sein Wohlwollen zu erlangen, aber die Leute, die aktuell den Shinto-Beraterstab bilden, haben als Konzernpriester dieser Abteilung begonnen.[7]

Yamana-Doktrin

Der Shinto-Beraterstab war nicht zufrieden gegenüber der Yamana-Doktrin und dem Umstand, dass dieser die alten Traditionen des Konzerns so umstürzten. Als Kaiserin Hitomi die Doktrin 2069 verteidigt, folgt ein Schattenkrieg innerhalb von Shiawase.[7] In seinem Grundsatz applizierte Korin Yamana das, was er als früherer Geschäftsführer bei Fuchi gelernt hatte. Explizit ging es um die Praxis des Nenko Joretsu, ein System, bei dem automatische Beförderungen und Gehaltserhöhungen an die Leute mit den größten Erfahrungen in die Ränger leitender Angestellter bringen sollte. Yamana sah voraus, dass in einer Welt, in der man sich verjüngen lassen konnte, dies zwangsläufig immer mehr Probleme verursachen würde. Dass Kaiserin Hitomi nur symbolische Änderungen akzeptierte, war für die konservativen Priester ein Affront; für die japanische Gesellschaft und ihre Werte deshalb auch kritisch, weil eine Kritik an der Kaiserin wiederum bedeutete, dass man sie - und somit auch den Kaiser selbst - anzweifelt, was die Prinzipien von Loyalität und Treue in Frage stellte.[8]

Spende

Im Jahr 2070 "spendete" der Große Drache Rhonabwy einige Anteile, was deren Einfluss im Konzern stärkte. Spenden deshalb, weil die Anteile von ihm zum Stab floß, aber im Gegenzug floss kein Geld zurück - unüblich für Drachen. In den Schatten munkelte man, dass Soko - selbst unfassbar reich - dem Drachen ein Angebot machen konnte, dass dieser nicht ablehnen würde. Weigert sich ein Anteilseigner, kann ein anderer dessen Anteile nicht kaufen. Wollte Soko also ihre Anteile steigern, ohne dass es der Rest mitbekam, so war ein Fluss über den Shinto-Beraterstab ein verdecktes Manöver. Möglicherweise versuchte der Drache so aber auch, seine Spannungen mit Lofwyr zu reduzieren, welcher ja zuvor bereits mit Nachtmeister einen Drachen und Konzernriesen erledigt hatte.[7]

Shiawase Damashii

Im Jahr 2071 stellte der Beraterstab gemeinsam mit Kaiserin Hitomi und Geschäftsführer Yamana Shiawase Damashii als neue Geschäftsvision vor, welche als nächster Schritt für den Konzern visioniert wurde und Teil des anhaltenden Prozesses zur Wiederherstellung der Balance dienen sollte. Derweil wuchs der Beraterstab weiter, da zunehemnd langjährige Angestellte ihm bei ihrem Tod ihre Anteile vererbten.[9]

Dieser neue Kodex diente als Teil der frischen Konzernkultur, welcher vorgibt, wie Shiawase-Angestellte zu denken, zu handeln, zu leben, ja sogar zu sterben haben. Mit Hinblick auf die japanische Kultur und Shinto-Glauben mag es für manch einen befremdlich erscheinen, aber jemand, der in dem Konzern geboren wurde und in diesem stirbt, mag es tröstlich finden, auch nach dem Tod im Schoß des Konzerns zu verbleiben.[2]

Neue Führung

Als Soko Shiawase starb und ihre Aktien verteilt wurden - und Korin Yamana im Jahr 2075 praktisch gleichzeitig zurücktrat und seine Anteile verkaufte - konnte der Shinto-Beraterstab gewaltig an Einfluss gewinnen, als es einen neuen Schwung Aktienanteile erlangte.[1]

Leitung

2078 wurde der Beraterstab von dem Shintopriester Naohiko Kimura geführt. Der 59-jährige gilt als einer der konservativsten Priester in ganz Japan und manch einer würde ihn sogar den radikaleren Shinto-Sekten zuordnen, da er Ansichten von Hardlinern vertritt. Gerüchte sprechen sogar davon, dass Kimura Tadashi Shiawase und Reiko Shiawase-Shimada privat dafür kritisierte, nicht traditionell genug zu sein und sich nicht genug dafür eingesetzt hatten, die von Korin Yamana eingesetzte Yamana-Doktrin abzuschaffen. Auch öffentlich hatte der Priester einige Aussagen getroffen, die dem Vorstand allmählich in die Bredouille bringen, zumal der Prieser als Stimme des Shiawase-Kami gilt. Da Kimura nie ein Fan der "seelenlosen" KIs gewesen ist, kamen seine prekären Aussagen hinsichtlich der Fragmentierten im Zuge der KFS-Krise nicht besonders hilfreich an, da das Virus in seinen Augen die Seele des Betroffenen bedrohe und die Fragmentierten nach ihrem Tod die Kami stören und korrumpieren können.[1]


Endnoten

Quellenangabe

Index

Quellenbücher

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Weblinks