Naniten Nürnberg

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Naniten Nürnberg
(Stadtkrieg)
Überblick (Stand: 2073)[1]

SR-Stadtkrieg-Naniten02.jpg

© Pegasus
Teamfarben: kobaltblau/grau
Spitznamen: Nanos, Milben
Gegründet: 2045
Stadt: Nürnberg (Franken, ADL)
Sponsoren: BuMoNA, FrankenKultour AG (ehem. ECC)
Liga: DSKL
Präsident: Dr. Werner Geißendorf
Trainer: Viljami Turunen
Erfolge: Deutscher Meister

Die Naniten Nürnberg sind ein professionelles Stadtkriegsteam aus Nürnberg, der größten der Teilstädte des fränkischen Nürnberg-Fürth-Sprawls, das in der DSKL spielt.

Geschichte

2045 ursprünglich vom ECC Eurotronics-Konsortium gegründet, spielte das Team auch wegen der fehlenden Exterritorialität des Sponsor-/Gründer-Konzerns zunächst Stadtkrieg Light respektive Arena Brawl mit non-letaler Munition. Der Einfluss von echten Warmongern und Waffennarren führte jedoch schon recht bald dazu, dass das Team als eigenständiger Verein und GmbH zum richtigen Stadtkrieg wechselte, wo deutlich größeres Zuschauerinteresse und entsprechend höhere Einnahmen durch Werbung und die Trideo-Ausstrahlung der Spiele winkten. ECC blieb zwar als Sponsor dabei, aber die Querelen unter den Konzernen des Konsortiums führten dazu, dass das Team sich mit einem stark eingeschränkten Budget und entsprechend schlechten Spielern begnügen musste, zeitweilig knapp vor der Insolvenz stand und sogar für mehrere Jahre aus der Liga abstieg. Erst, als der heutige Präsident der «Naniten», Dr. Geißendorf aus dem fränkischen Absberg die Geschicke der Mannschaft übernahm und zunächst die FrankenKultour AG und anschließend auch den Bund für Mobilen Notfall-Arzteinsatz als zusätzlicher Sponsor ins Boot holte, gelang es den «Naniten Nürnberg» in den 2060ern, sich im Mittelfeld der Liga zu etablieren. Den endgültigen Untergang der ECC, die in den Nachwehen des Crash 2.0 auseinanderfiel, überstand das Team in der Folge ebenso schadlos, wie die Umwandlung der FrankenKultour in den Tourismusmulti Zenit AG.

Im Teutonen-Cup von 2073 schieden sie bereits im Eröffnungsmatch der Hauptrunde gegen die «Ruhrmetall Levihatane» aus [2], obwohl sie in der Liga eine gute Saison hatten. Gerüchte, ein wichtiger Spieler der Nanos wäre von Runnern gezielt ausgeschaltet worden um sicherzustellen, dass das Team von Ruhrmetall gewann, damit es später im Pokalwettbewerb noch gegen Saeder-Krupps «Centurions» antreten konnte, wurden nie bewiesen. [3]

Am 16. August 2075 verloren die «Naniten Nürnberg» ihre Schützin Gaea "Firecracker" Fuitori, die - nach wiederholten, verbalen und auch handgreiflichen Auseinandersetzungen im privaten Umfeld und mit verschiedenen Teammitgliedern - endgültig ausrastete, und mit ihrem MG - das sie eigentlich gar nicht bei sich zu Hause haben durfte - die Einrichtung ihrer eigenen Wohnung in Erlangen zusammenschoss. In der Folge wurde die Frau wenig überraschend von der Fränkischen Polizei festgenommen, wobei neben der Polizei auch eine HTR-Einheit des BuMoNA vor Ort war. Darüber, ob sie an womöglich an KFS leidet, oder ob ihre Wahnsinnstat lediglich die Folge von Kampfdrogen-Missbrauch oder einer Cyberpsychose in Folge ihrer extremen Vercyberung ist, gibt es widersprüchliche Aussagen. [4]

Begriff

Entgegen der in Stadtkriegs- respektive Urban Brawl-Fan-Foren verbreiteten Behauptung ist der Teamname keine Anspielung darauf, dass die Spieler über experimentelle Nanotechnologie respektive Nanoware verfügen würden, sondern geht auf ein - im übrigen recht erfolgloses - Forschungsprojekt der ECC im Bereich medizinischer Nanotech zurück.


Endnoten

Quellenangabe

  1. Blut & Spiele S. 163
  2. Blut & Spiele S. 183
  3. Blut & Spiele S. 184
  4. Gestohlene Seelen S. 217

Quellenindex

Weblinks