Kabushiki-kai

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Das Kabushiki-kai ist ein Yakuza-Clan in Frankfurt am Main, der sich im Umfeld des Finanzplatzes vorallem auf Wirtschaftskriminalität konzentriert.

Begriff

Kabushiki (株式) bedeutet auf japanisch soviel wie Aktie oder Börse, was einen deutlichen Hinweis auf das Hauptgeschäftsfeld des kai liefert.

Anführer

Das Kabushiki-kai wird von Oyabun Yoshito Takawara geführt, einem Deutsch-Japaner, der selbst einige kleinere Banken besitzt. Ihm zur Seite stehen Miko Harimashi, die weibliche Wakagashira des kai und Ehefrau von Takawaras Sohn Shuh und Toshimasa "Tochi" Taniguchi, sein Saiko-komon oder Berater in der Art eines Consigliere bei der Mafia. Gerüchten zu Folge soll letzterer ein Technomancer sein.

Mitglieder

Die Angehörigen des kai sind mehrheitlich Deutsch-Japaner in zweiter oder dritter Generation, deren Familien schon vor der Ankunft der japanischen Megakonzerne in Deutschland lebten, und die deshalb weniger Probleme haben, sich der hiesigen Mentalität anzupassen oder vereinzelt sogar Nicht-Japaner in ihre Reihen aufzunehmen. Die Pflege japanischer Tradition und Kultur wird zwar weiterhin gerne betrieben, aber eben nicht nach außen getragen, sondern findet nur innerhalb der japanischen Gemeinde statt, wo sie nach Auffassung der deutschen Yakuza hingehört.

Kriminelle Aktivitäten

Das Kabushiki-kai konzentriert sich praktisch komplett auf Wirtschaftskriminalität, und ist dabei speziell auf den Sektor der Geldwäsche fixiert. Hinzu kommt auch das Angebot illegaler Bank-Dienstleistungen wie etwa anonymer Einweg- oder Treuhandkonten für SINlose, Shadowrunner und andere, die aus dem einen oder anderen Grund nicht zu einem der Tochterunternehmen des FBV oder von HKB gehen, und sich auch nicht an Chalmers & Cole oder andere Banken eher dubiosen Rufs wenden können oder wollen.

Shadowtalk Pfeil.png Neben gumi aus ganz Europa können auch eigentlich konkurierende Syndikate die Geldwäsche-Dienste in Anspruch nehmen, was Gerüchten zu Folge sogar Don Lupo von den Gasperis aus dem Rhein-Ruhr-Megaplex mit einschließen soll... und genau darin liegt auch die Erklärung, warum sich die Mafia gegenüber den Yaks in Düsseldorf so zurückhält!
Shadowtalk Pfeil.png Mobwatch ...it's all kept in the Family

Die traditionellen japanischen Formen der Wirtschaftskriminalität - namentlich die als Sokaya bezeichnete Form der Konzernerpressung - hat das Kabushiki-kai dagegen schon lange verworfen, da diese in Europa wegen der anderen Mentalität einfach nicht funktionieren.

Daneben betreibt das kai exklusive Escort-Services und Etablissements auf höchstem Niveau, wie die «Elbestr. 44», die eine auserwählte und zahlungskräftige Klientel mit den Dienste von Prostituierten sowie illegalem Glücksspiel und hochkarätigen Wetten versorgen, was auch Bunraku sowie illegale Pit Fights für ein Publikum aus reichen, abgestumpften Execs mit einschließt. - Aus dem Straßengeschäft halten sich die Mitglieder des Kabushiki-kai, die größten Wert darauf legen, nicht als Gangster sondern als Geschäftsleute aufzutreten, vollständig heraus.

Wo Gewalt nötig wird, um Schwierigkeiten zu beseitigen, Rechnungen mit anderen Gruppen der Unterwelt zu begleichen oder Gangs kleinzuhalten, die die Verhältnisse in den noblen und sauberen Teilen Groß-Frankfurt stören könnten, greifen die deutschen Yakuza bevorzugt auf externe Kräfte wie z. B. angeworbene Shadowrunner zurück, statt eigene Leute einzusetzen.

Verbündete

Ebenso wie das Makahashi-gumi in Düsseldorf gehört auch das Kabushiki-kai dem 4-Oyabun-Rengo an. Obwohl Oyabun Takawara dem dortigen Oyabun eigentlich gleichgestellt oder sogar untergeordnet sein sollte, ist sein kai faktisch deutlich umsatzstärker, und fährt um ein vielfaches höhere Gewinne ein, was zusammen mit der nicht-traditionellen Arbeitsweise Differenzen mit Makahashi provoziert.


Quellenindex

Weblinks