Arkoblock Rømø

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Arkoblock Rømø
Überblick (Stand: ?)
Koordinaten:
55°8' N, 8°30' O (GM), (OSM)
GeoPositionskarte Skandinavien.svg
Markerpunkt rot padded.png
Rømø

Rømø war eine Insel vor der dänischen Küste und der Name des Arkoblocks der Proteus AG, der hier seinen Standort hatte. Dieser war teilweise mobil konzipiert und sollte nach seiner Fertigstellung versenkbar sein. Codename der Einrichtung war im inneren Kreis der Proteus-Verschwörer «Bethlehem».

Aufbau von Rømø

Der Arkoblock beherbergte neben den Verwaltungssegmenten, Sicherheitszentrale und den Laboren und sonstigen Einrichtungen der F&E-Abteilung auch sehr großzügig bemessene Wohnbereiche für die Angestellten, was zusammen mit der Tatsache, dass er noch nicht komplett belegt war, drangvolle Enge wie in manchen anderen Arkologien gar nicht erst aufkommen ließ. Zu den Annehmlichkeiten gehörten Laufbänder in den Korridoren ebenso, wie von Expertensystemen gesteuerte Turbolifts und ein großes, über 5 Stockwerke reichendes Atrium mit Glasarkaden, über denen moderne Trideotechnik einen blauen Himmel simulierte, wie er an der Nordsee in Natura eine Seltenheit war. Weniger angenehm empfanden die Mitarbeiter allerdings die nervende, geringfügig zu laute Fahrstuhlmusik und die 15 Meter langen Banner mit den motivierenden Slogans des Konzerns wie "Wachstum durch Verzicht", "Erfolg durch Leistung" oder simpel "Motivation!".

In der Sicherheitszentrale gingen - neben Meldungen der vollautomatisierten Wetterstation - auch Radar-Echos und Daten diverser anderer Sensoren ein, die ein großes Gebiet rings um abdeckten, und etwa Schiffskonvois auf dem Weg von der Küste der ADL nach Skandinavien anzeigten. Im Perimetersektor patroullierten zur Sicherung von Rømø 13 Shark-Drohnen, während zwei weitere im Dock warteten und unerhebliche biologische Kontakte - sprich: maritime Critter - wurden von ihnen automatisch eliminiert.

Forschung

Psychologische Feldforschung an den Bewohnern im Sinne von Sozialstudien unter Bunkerbedingungen die Effekte wie Klaustrophobie und Paranoia förderten, war dabei allerdings von Seiten der Proteus AG durchaus beabsichtigt, ehe die Prometheus-Stiftung mit Kevin Goldammer bei Proteus das Ruder wieder übernehm. Außerdem widmeten sich die Forscher hier u. a. Computerwissenschaften, der Erschaffung künstlicher Persönlichkeitsprofile und Techniken zur Manipulation der Medien sowie den unvermeidlichen Genexperimenten an Menschen, Metamenschen und Crittern.

Zerstörung und Wiederaufbau

Dieser Arkoblock wurde - noch nicht komplett fertiggestellt - von Ares Macrotechnologies im Jahre 2063 aus dem Orbit mit mehreren Thorhämmern zerbombt, als Reaktion auf massive Angriffe Proteus' auf Ares-Interessen und -Aktiva im Rahmen eines eskalierenden Konzernkriegs.

Nach der Umstrukturierung und Öffnung der Proteus-AG durch die wieder auferstandene Prometheus-Stiftung und ihren Stiftungsrat wurde der Arkoblock Rømø allerdings mit großem Aufwand repariert bzw. wieder aufgebaut und dabei auch endlich komplett fertig gestellt.

Aufbau des neuen Rømø Arkoblocks

Das, was gemeinhin als "Arkoblock Rømø" wahrgenommen wird, ist 2072 eigentlich eine gigantische Werft, eine Art Docking-Station für nun tatsächlich mobile, kleinere Arkoblöcke, die dort gebaut werden, und sich von dort aus auf dem Meeresgrund auf den Weg zu ihren jeweiligen Einsatzorten machen (der Begriff "Standorte" trifft wegen der Mobilität bei diesen nicht mehr wirklich zu).

Oberhalb der Wasserlinie gibt es in den 2070ern daneben noch den luxuriösen Wohn- und Entertainmentbereich, der im Zuge von Proteus' Bemühungen geschaffen wurde, durch Vermietung von Wohnraum an zahlungskräftige Klienten und durch Tourismus Einnahmen zu erzielen, die auf lange Sicht die Betriebskosten ihrer maritimen Arkologien decken sollen.

Unter der Wasserlinie - und ohne direkte Verbindung zum maritimen Utopia für die wohlhabenden Mieter und Konzernpensionäre sowie zu den F&E-Abteilungen und den Büros der Verwaltung - befindet sich der erwähnte Werft- und generell Produktionsbereich, der auch die Recycling-Anlagen sowie Raffinerien und Schmelzhütten für unterseeisch abgebautes Erz und andere Rohstoffe umfasst. - Die Lebens- und Arbeitsbedingungen, die in diesem Teil des Arkoblocks herrschen, und über die der investigative Journalist James Hill im Mai 2074 berichtete, nach dem er sich undercover bei den sogenannten Schlammwühlern eingeschlichen hatte, passen allerdings deutlich weniger zu dem Bild, das Proteus in den Medien und der Werbung von den öffentlichen Bereichen seiner Arkoblöcke zeichnet, und stehen auch im deutlichen Widerspruch zu den ethischen Ansprüchen Frederick Goldammers.


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Sonstige

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