2004

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Jahr des Affen
(Holz und Yang, 甲申)

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Eintrag
 
  • 26. April: Die US-amerikanischen Nachrichtensender im ganzen Land berichten davon, dass Präsident Martin Hunt den mexikanischen Präsidenten Miguel Ávila regelmäßig dafür bezahlte, um bestimmten Konzernen zu erlauben, den Rohstoffrausch auch südlich der Grenze fortzuführen. Gepaart mit Hunts eher zurückgelehnten Regierungsstil sorgt bestenfalls für mittelmäßige Umfrageergebnisse. Auch wenn die Gerüchte über diese Zahlungen nicht bestätigt wurden (und von einigen nur als Hetze betitelt wurden) sinkt sein Ansehen noch weiter.[1]
  • Juni, Großbritannien / BRD: Auf Grund der Nordsee-Sturmflut von 2002 werden die letzten deutschen AKWs abgeschaltet. Im Reaktor Biblis kommt es zu mehreren kleineren Leckagen und zur Freisetzung von radioaktivem Material.[2] Konzerne führen dies zunächst als Beweis dafür an, dass man die Abschaltung lieber langsamer oder eher gar nicht durchführen sollte.[1] Kurz darauf kommt es durch einen GAU in Dungeness in Kent zum sogenannten Unglück von Dungeness, bei dem weite Teile der Region verstrahlt werden. Die Strahlungszone Kent entsteht.[3] Die partielle Kernschmelze tötet 6.000 Menschen und lässt die Kritik der Konzerne verstummen. Zudem werden die Europäer gegenüber Umweltschutzgesetzen etwas aufgeschlossener.[1]
  • 10. September, Zehn-Minuten-Krieg: Libyen greift Israel mit chemischen Waffen an. Israel reagiert mit einem nuklearen Erstschlag (in Form von drei Atombomben), und vernichtet die libyschen Großstädte im sog. Zehn-Minuten-Krieg. Die Mehrheit der Libyer kommt ums Leben. Die UNO greift ein, und evakuiert die wenigen Überlebenden im Rahmen einer humanitären Mission.[4][1]
  • 12. Oktober: Frankreich findet in seinem Kampf gegen die Exterritorialität der Konzerne Unterstützung von der Schweiz. Die Schweiz ruft ihren berühmten Rütlischwur wieder ins Leben, bei dem besagt wird, dass die Allgemeinheit die Freiheit aktiv verteidigen soll, um so gegen die wachsende Macht der Konzerne vorzugehen.[1] Die Schweiz errichtet in den nachfolgenden Jahren die sogenannten "Exterritorialen Wirtschaftszonen" (EWZ), in denen die Schweiz die Exterritorialität anerkennt.[5]
  • Österreich: Der harte Sparkurs, den die seit 2000 eingesetzten Stahlmänner in Österreich einschlugen, traf vor allem die Unter- und Mittelschicht, was wochenlange Unruhen im Land nach sich zog. Im Süden von Österreichs Hauptstadt, Wien, gerät die Lage vollkommen außer Kontrolle, als militante Aufständische Wochenlang die öffentliche Ordnung durcheinander bringen. Statt mit einer blutigen Auseinandersetzung zu reagieren, lassen die Stahlmänner den Bezirk kurzerhand mit einer Mauer umgeben. Die Bewohner werden in absentia zu lebenslanger Haft verurteilt. Fortan wird das Areal als "Sondergefangenenhaus Wien-Süd" (kurz SGHWS) oder auch beschönigend als "Vereinigte Wohnparks" bezeichnet.[7]


Endnoten

Quellenangabe

Siehe auch