Weißer Montag

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Der 29. September 2059, als Weißer Montag in die Geschichte eingegangen, brachte den größten Kurssturz an der Tokioter Börse in 70 Jahren. Er war durch Panikverkäufe von Fuchi Industrial Electronics-Aktien und Aktien Fuchi-assoziierter Unternehmen ausgelöst worden. Der Hintergrund war der seit 2058 tobende Fuchi-Bürgerkrieg, der durch testamentarische Verfügungen des Großen Drachen Dunkelzahn ausgelöst wurde, aber auch die Schwierigkeiten von Fuchi-Konkurrent Renraku seit Juni 2059 und die Verlegung der Konzernzentrale der Yamatetsu Corporation nach Wladiwostok. Zu der schlechten Stimmung der Fuchi-Aktionäre trug der Tod von David Hague, einer der zwei Fuchi-Vertreter am Konzerngerichtshof, bei. Anderthalb Monate vor dem Weißen Montag wurde seine Position neuvergeben. Sie ging nicht wieder an Fuchi, nichteinmal an einen anderen japanischen Konzern, sondern stattdessen an Wuxing Incorporated, eine weitere Verschiebung des Machtgleichgewichts zu Ungunsten der Japanokons.

Symbolik

Im asiatischen Kulturraum ist die Farbe Weiß zum Teil mit dem Tod assoziiert und gilt als Trauerfarbe. Daher die Bezeichnung Weißer Montag analog etwa zum Schwarzen Freitag des westlichen Kulturraums.


Quellenindex

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