Gomatia

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Gomatia
(Chamaeleo jacksonii gomatus)

Gomatia.JPG

© Pegasus
Systematik Chamäleons
Verbreitung Westafrika, Madagaskar, Indien

Gomatias sind erwachte Chamäleons.

Merkmale

Gomatias haben in etwa die Größe von großen Hunden. Abgesehen von der Größe gleichen sie weitgehend ihren mundanen Cousins, weisen von einander unabhängig drehbare Glubschaugen, starke und geschickte Greifzehen und -schwänze und eine sehr lange, klebrige Zunge auf. Hinzu kommt eine starke Farbanpassungsfähigkeit und ihre duale Natur, durch die sie beispielsweise astral projizierte Magier oder Insektengeister erspüren können.

Lebensweise

Gomatias sind von Natur aus Fleischfresser, die sich üblicher Weise von kleinen Vögeln und erwachten Insektenarten ernähren. Allerdings fressen sie nahezu alles bis zur Größe einer Hauskatze, und greifen gelegentlich auch deutlich größere Beute an. Daher können sie sowohl für Schoßhunde als auch für metamenschliche Kleinkinder eine Gefahr darstellen. Sie vermehren sich nur einmal pro Jahr und gebären dann 10 bis 25 lebende Junge.

Vorkommen

Der natürliche Lebensraum der Gomatias ist der Dschungel Westafrikas, etwa das Gebiet des ehemaligen Ghana, des Baule-Reiches und der Ethnonationen der Elfenbeinküste. Außerdem kommen die Critter auch auf Madagaskar und in Indien in freier Wildbahn vor.

Verhältnis zur Metamenschheit

Nutzung

Gomatias werden von den Piraten sowie den Einheimischen im westafrikanischne Raum lebend gefangen und an die dort operierenden Konzerne wie etwa Phoenix Biotechnologies verkauft. Im urbanen Dschungel der Hafenstadt Lagos in Nigeria bereichern sie den Speisezettel der Einheimischen, und viele Garküchen bieten dort "gebratenes Gomatia" an.

Gefangene Gomatias sind friedlich, leicht handhabbar und im beschränktem Maße dressierbar. Ihr größter Vorteil ist das Erkennen von unterschiedlichen (Meta-)Menschen, wodurch sie sich unter anderem für die Haussicherung anbieten. Sie sind sehr wachsam und können über Schlüsselreize zum Melden und Angreifen von Eindringlingen in ihr Revier dressiert werden. Durch ihren hervorragenden Geruchssinn wird beim BGS und der fränkischen Polizei neuerdings versucht, sie als Spürtiere für chemische Substanzen einzusetzen. Dieses Programm ist jedoch noch in der Anfangsphase.

Shadowtalk Pfeil.png Gomatias sind eher Schoßtiere als echte Wachcritter. Klar, sie haben eine eklige Zunge, man sieht sie kaum und sie können astral sehen. Aber sie sind nicht besonders fix auf ihren vier Beinen und irgendwas melden können sie auch nicht richtig. Und wenn es draußen kälter wird, kann man sie sowieso vergessen.
Shadowtalk Pfeil.png Gretchen
Shadowtalk Pfeil.png Zudem ist ein chemischer Detektor trotz aller Versuche, die Critter zu etablieren, immer noch weitaus billiger und praktischer.
Shadowtalk Pfeil.png Gummimann

Haltung

Gomatias sind in der Zucht wesentlich komplizierter als Schreckhähne und Barghests, da sie spezielles Futter brauchen und eine geringe Reproduktionsrate durch Ausfälle bei der Zucht in mitteleuropäischen Gefilden haben. Mittlerweile konnten jedoch einige Gomatia-Unterarten an die Bedingungen in der ADL angepasst werden. Sie werden auf Critterfarmen der Firma Sandfort in Württemberg und der Zeta-ImpChem im Sauerland gezüchtet.

Teilweise wergen Gomatias auch von Privatpersonen als Haustiere gehalten, wofür in Nordamerika und Europa allerdings eine - mit SIN und gegen eine Gebühr problemlos erhältliche - behördliche Lizenz erforderlich ist. Dem entsprechend existiert auch ein Schwarzmarkt für die Critter.


Quellenindex

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Weblinks