Etuzamo Tripathi: Unterschied zwischen den Versionen

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===Urban Brawl-Karriere===
===Urban Brawl-Karriere===
Als Kind und auch noch als Halbwüchsiger war Etuzamo Tripathi ein großer Fan von Renrakus [[Nordamerika|nordamerikanischem]] Konzernteam der «[[Renraku Invincibles]]» gewesen, der nahezu jedes Match zumindest zeitverzögert in der Aufzeichnung verfolgte und der sein Kinder- und später Jugendzimmer in der elterlichen Wohnung mit ungezählten Devotionalien ''seiner'' Mannschaft förmlich gepflastert hatte. Darüber hinaus verband ihn mit [[Urban Brawl]] jedoch lange Zeit nicht viel und den [[Sport]] selbst aktiv auszuüben, wäre ihm nicht in den Sinn gekommen. Dann jedoch kam der Abend, an dem er einen offen transsexuellen Moderator von [[Mandalay Icon]] vor einem besonders brutalen Übergriff einer sadistischen [[Thrillgang]] rettete, und es dabei mit sieben bewaffneten Gegnern gleichzeitig aufnahm, von denen es drei nicht überlebten. Er konnte nicht ahnen, dass der Mann, dem er gerade das Leben rettete, den ganzen Kampf unbemerkt mit der [[Augenkamera]] seiner [[Cyberauge]]n aufzeichnete. - Dass der ihm zum Dank für die Lebensrettung einen [[Credstick|Ebenholz-Credstab]] mit der für ihn zu diesem Zeitpunkt unfasslichen Summe von 120.000 [[Nuyen]] als verfügbarem Restguthaben in die Hand drückte, war eine Sache, aber dass dieser ihn wenige Tage später daneben auch dem Trainer und dem Präsidenten der «[[Rangun City Golden Knights]]» als potentiellen zukünftigen Spieler ans Herz legen würde, denen er die Aufnahmen zeigte, wusste er nicht. Als alle drei wenige Tage später am Club auftauchten, um ihn mit einer purpurfarbenen ''[[Renraku Honor]]'' Limousine mit créme-farbenen Akzenten und vergoldeten Chromverzierungen für ein Auswahltraining abzuholen, wusste er zunächst nicht, wie ihm geschah und was das bedeuten sollte. Es brauchte eine Menge Überzeugungsarbeit der Männer, damit er sich auf ein Probetraining bei den «Knights» einließ. Bei diesem machte er dann prompt eine derart gute Figur, dass er vom Fleck weg verpflichtet wurde. Hilfreich war hierbei auch, dass seine sexuelle Orientierung und seine Selbstwahrnehmung als non-binäre Person bei den «Golden Knights» weder Management noch Trainerstab oder seine zukünftigen Teamkollegen und Kolleginnen störte. - Zudem besaß „Tengu“ Tripathi - wie er schon bald genannt wurde - anscheinend alles, was ein echtes Naturtalent als Brawler ausmachte. So kam es, dass er in der Saison '81/'82 nach weniger als einem halben Jahr in die erste Auswahl rückte, wo er für zahlreiche erfolgreiche eigene Torläufe wie auch verhinderte gegnerische Punktversuche, verletzte Gegenspieler und ''Kills'' verantwortlich zeichnete <ref name=":01"/>.  
Als Kind und auch noch als Halbwüchsiger war Etuzamo Tripathi ein großer Fan von Renrakus [[Nordamerika|nordamerikanischem]] Konzernteam der «[[Renraku Invincibles]]» gewesen, der nahezu jedes Match zumindest zeitverzögert in der Aufzeichnung verfolgte und der sein Kinder- und später Jugendzimmer in der elterlichen Wohnung mit ungezählten Devotionalien ''seiner'' Mannschaft förmlich gepflastert hatte. Darüber hinaus verband ihn mit [[Urban Brawl]] jedoch lange Zeit nicht viel und den [[Sport]] selbst aktiv auszuüben, wäre ihm nicht in den Sinn gekommen. Dann jedoch kam der Abend, an dem er einen offen transsexuellen Moderator von [[Mandalay Icon]] vor einem besonders brutalen Übergriff einer sadistischen [[Thrillgang]] rettete, und es dabei mit sieben bewaffneten Gegnern gleichzeitig aufnahm, von denen es drei nicht überlebten. Er konnte nicht ahnen, dass der Mann, dem er gerade das Leben rettete, den ganzen Kampf unbemerkt mit der [[Augenkamera]] seiner [[Cyberauge]]n aufzeichnete. - Dass der ihm zum Dank für die Lebensrettung einen [[Credstick|Ebenholz-Credstab]] mit der für ihn zu diesem Zeitpunkt unfasslichen Summe von 120.000 [[Nuyen]] als verfügbarem Restguthaben in die Hand drückte, war eine Sache, aber dass dieser ihn wenige Tage später daneben auch dem Trainer und dem Präsidenten der «[[Rangun City Golden Knights]]» als potentiellen zukünftigen Spieler ans Herz legen würde, denen er die Aufnahmen zeigte, wusste er nicht. Als alle drei wenige Tage später am Club auftauchten, um ihn mit einer purpurfarbenen ''[[Renraku Honor]]'' Limousine mit créme-farbenen Akzenten und vergoldeten Chromverzierungen für ein Auswahltraining abzuholen, wusste er zunächst nicht, wie ihm geschah und was das bedeuten sollte. Es brauchte eine Menge Überzeugungsarbeit der Männer, damit er sich auf ein Probetraining bei den «Knights» einließ. Bei diesem machte er dann prompt eine derart gute Figur, dass er vom Fleck weg verpflichtet wurde. Hilfreich war hierbei auch, dass seine sexuelle Orientierung und seine Selbstwahrnehmung als non-binäre Person bei den «Golden Knights» offenbar weder Management noch Trainerstab oder seine zukünftigen Teamkollegen und Kolleginnen störte. - Zudem besaß „Tengu“ Tripathi - wie er schon bald genannt wurde - anscheinend alles, was ein echtes Naturtalent als Brawler ausmachte. So kam es, dass er in der Saison '81/'82 nach weniger als einem halben Jahr in die erste Auswahl rückte, wo er für zahlreiche erfolgreiche eigene Torläufe wie auch verhinderte gegnerische Punktversuche, verletzte Gegenspieler und ''Kills'' verantwortlich zeichnete <ref name=":01"/>.  


{{Shadowtalk|...und den mindestens zwei Versuche einer Spielfeldexekution durch transfeindliche Gegenspieler überlebte. Einen gegen einen ''Banger'' der «[[Khmer Warriors Phnom Penh]]», die ja für ihre offen chauvinistische, trans- wie auch [[Metamenschen|metamenschenfeindliche]] Vereinsführung hinreichend bekannt sind, die ihren [[Rassismus]] ins Extrem treibt, und einen gegen ein ''Heavy''-''Scout''-Duo der [[Islam|islamisch]]-dominierten (und daher ebenfalls transfeindlichen) «[[Kuala Lumpur Dervishes]]»! - Sowohl der {{Slink|Jerk}} aus dem [[Kambodscha|kambodschanischen]] [[Phnom Penh]] als auch der eine der beiden [[Malaysia|Malaien]] haben ihren diesbezüglichen Versuch hingegen ihrerseits mit dem Leben bezahlt. - Ich mein', ich selbst bin ja eigentlich kein so großer Fan von Schwuchteln und so... - Aber gegen den Etuzamo als Brawler unserer «Knights» will ich jetzt echt nix sagen: Der ist nicht nur 'n echter Gewinn für die Mannschaft, sondern speziell im Nahkampf halt wirklich genau so so tödlich, wie 'n echter Tengu! <ref name=":01"/>|War Hamster|SIG=<small>< play: “Go, Go, Golden Knights!”.wav ></small>}}
{{Shadowtalk|...und den mindestens zwei Versuche einer Spielfeldexekution durch transfeindliche Gegenspieler überlebte. Einen gegen einen ''Banger'' der «[[Khmer Warriors Phnom Penh]]», die ja für ihre offen chauvinistische, trans- wie auch [[Metamenschen|metamenschenfeindliche]] Vereinsführung hinreichend bekannt sind, die ihren [[Rassismus]] ins Extrem treibt, und einen gegen ein ''Heavy''-''Scout''-Duo der [[Islam|islamisch]]-dominierten (und daher ebenfalls transfeindlichen) «[[Kuala Lumpur Dervishes]]»! - Sowohl der {{Slink|Jerk}} aus dem [[Kambodscha|kambodschanischen]] [[Phnom Penh]] als auch der eine der beiden [[Malaysia|Malaien]] haben ihren diesbezüglichen Versuch hingegen ihrerseits mit dem Leben bezahlt. - Ich mein', ich selbst bin ja eigentlich kein so großer Fan von Schwuchteln und so... - Aber gegen den Etuzamo als Brawler unserer «Knights» will ich jetzt echt nix sagen: Der ist nicht nur 'n echter Gewinn für die Mannschaft, sondern speziell im Nahkampf halt wirklich genau so so tödlich, wie 'n echter Tengu! <ref name=":01"/>|War Hamster|SIG=<small>< play: “Go, Go, Golden Knights!”.wav ></small>}}


„Tengu“ Tripathi war einer von drei Stammspieler*innen (und einem Reservespieler), die die «[[Rangun City Golden Knights]]» in der Sommmerpause [[2082]] an «[[Tsuchigumo Akihabara]]» in die [[Urban Brawl Association of Japan|UBAJ]] abgaben. Diese Spieler-Verkäufe dienten - ebenso, wie etliche weitere - dazu, die Einnahmeausfälle zu kompensieren, die sich dadurch ergaben, dass ein [[Internationaler Stadtkrieg-Sportverein|ISSV]]-Sportgericht nach einem Megaskandal um den (vermeidbaren) Tod von zwei Spielern der «[[Chengdu Dragons]]» im [[Myanmar Capital Hospital]] und den Verbleib von deren [[Cyberware]] Rangun nicht nur seinen Startplatz für die [[Stadtkrieg WM]] in den fernen [[Allianz Deutscher Länder|AGS]] aberkannt, sondern das Team auch für internationale Pokalwettbewerbe wie den [[Pan-Asian Khan Brawl]] gesperrt hatte. Daneben half sein Verkauf auch, die teuerste Neuverpflichtung eines Einzelspielers - [[Zoosend Xiaomi|Zoosend „Panda“ Xiaomi]] - zu finanzieren, der für 5 Mio. [[Nuyen]] von den ''Riesenspinnen'' aus [[Akihabara]] kam, da der [[Bärengestaltwandler|Panda]]-[[Gestaltwandler]] in der [[Urban Brawl Association of Japan|UBAJ]] keine Spielberechtigung besaß <ref name=":01"/>.  
In der Sommmerpause [[2082]] war er dann jedoch einer von drei Stammspieler*innen (und einem Reservespieler), die die «[[Rangun City Golden Knights]]» an «[[Tsuchigumo Akihabara]]» in die [[Urban Brawl Association of Japan|UBAJ]] abgaben. Diese Spieler-Verkäufe dienten - ebenso, wie etliche weitere - dazu, die Einnahmeausfälle zu kompensieren, die sich dadurch ergaben, dass ein [[Internationaler Stadtkrieg-Sportverein|ISSV]]-Sportgericht nach einem Megaskandal um den (vermeidbaren) Tod von zwei Spielern der «[[Chengdu Dragons]]» im [[Myanmar Capital Hospital]] und den Verbleib von deren [[Cyberware]] Rangun nicht nur seinen Startplatz für die [[Stadtkrieg WM]] in den fernen [[Allianz Deutscher Länder|AGS]] aberkannt, sondern das Team auch für internationale Pokalwettbewerbe wie den [[Pan-Asian Khan Brawl]] gesperrt hatte. Daneben half sein Verkauf auch, die teuerste Neuverpflichtung eines Einzelspielers - [[Zoosend Xiaomi|Zoosend „Panda“ Xiaomi]] - zu finanzieren, der für 5 Mio. [[Nuyen]] von den ''Riesenspinnen'' aus [[Akihabara]] kam, da der [[Bärengestaltwandler|Panda]]-[[Gestaltwandler]] in der [[Urban Brawl Association of Japan|UBAJ]] keine Spielberechtigung besaß <ref name=":01"/>.  


Ob er als Transperson in Japan, der dortigen Liga und bei seiner neuen Mannschaft ebenso akzeptiert werden wird, wie beim [[Jade Dragon League|JDL]]-Team aus Rangun, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen <ref name=":01"/>.
Ob er als Transperson in Japan, der dortigen Liga und bei seiner neuen Mannschaft ebenso akzeptiert werden wird, wie beim [[Jade Dragon League|JDL]]-Team aus Rangun, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen <ref name=":01"/>.

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Etuzamo Tojohashi Tripathi
Alias Tengu [1]
Geschlecht männlich (Transperson) [1]
Metatyp Mensch
Nationalität japanisch [1]
Zugehörigkeit «Tsuchigumo Akihabara», ehem. «Rangun City Golden Knights» [1]
Tätigkeit Urban Brawler*in [1]

Etuzamo „Tengu“ Tripathi (bürgerlich Etuzamo Tojohashi Tripathi) ist ein professioneller Urban Brawler, der als Scout spielt [1].

Biographie

Etuzamo wurde in der burmesischen Hauptstadt in eine extrem traditionell eingestellte Konzernfamilie ethnischer Japaner bei Renraku hineingeboren, und wuchs dort in einer nahezu komplett abgeschotteten Wohnanlage des Japanokons auf. Er besucht die innerhalb der Konzernenklave gelegene, konzerneigene (und nur Konzernbürgern Renrakus offenstehenden) Schulen: Pre-School, Elementary, Middle School und schließlich Junior High. Hier brillierte er seit frühester Kindheit im Schul- und besonders im traditionellen, japanischen Kampfsport und als er etwas älter war auch als Sportschütze. Als solcher - wie auch als Kendo- und Tek-Won-Do-Kämpfer - nahm er großem Erfolg an etlichen entsprechenden Junior-Wettbewerben und Turnieren teil. - Mit 16 hatte er dann jedoch sein Coming Out als Transperson, was im ultra-konservativen Konzernumfeld überhaupt nicht gut ankam: Seine Altersgenossen und Mitschüler machten ihm in der Folge das Leben zur Hölle, und seine Lehrer wie auch seine Eltern und besonders sein Großvater bestanden darauf, dass er sich einer fragwürdigen sogenannten Therapie zu unterziehen habe, die ihn von dieser schändlichen und mit den traditionellen Familienwerten nicht zu vereinbarenden Verirrung heilen würde. Als er sich dem konsequent verweigerte, und zudem bei einer Schlägerei mehrere Ganger vom örtlichen Chapter von Renrakus Konzerngang der «Red Ronin» verletzte, deren zunehmend lebensbedrohlichen Schikanen er nicht mehr ohne Gegenwehr hinnehmen wollte, verlor er wenige Tage vor seinem 17. Geburtstag sowohl seinen zuvor sicheren Ausbildungsplatz im Konzern als auch die Renraku-Konzernbürgerschaft. Daraufhin wurde von seinen Eltern umgehend hinausgeworfen, bekam von diesen gesagt, dass er nicht länger Teil der Familie sei, und musste die Gated Community, in der er sein gesamtes, bisheriges Leben verbracht hatte, mit wenig mehr, als dem, was er am Leib trug, verlassen [1].

Obdach- und nahezu mittellos überlebte er die ersten Wochen in den gnadenlosen Straßen Ranguns, wenn auch nicht ohne Narben davon zu tragen, da es auch hier nicht wenige gab, die sowohl jedwede bekennende LGBT+ und non-binären Personen als auch verstoßene Konzernjugendliche per se als Freiwild betrachteten, das man ungestraft angreifen, berauben, ausbeuten, missbrauchen, verletzen oder gleich totschlagen konnte. Er hatte jedoch das Glück, vergleichsweise rasch mit Ranguns nicht eben großer und insgesamt recht verschwiegene LGBT-Community in Kontakt zu kommen. Hier fand er Aufnahme und einen Job als Mädchen für alles, Kellner*in, Barkeeper*in und fallweise auch D-Jane oder Stripper*in in einem entsprechenden Club, dem «Pink 'n Purple Karma Twister», wo er in der Folge auch einen halbwegs sicheren und geschützten Schlafplatz hatte. - Dass er auch hier kein besonders gutes oder einfaches Leben hatte, und er sich zuweilen sogar genötigt sah, sich selbst zu prostituieren, um einigermaßen über die Runden zu kommen, stand auf einem anderen Blatt... [1]

Seine Situation verbesserte sich erst nennenswert, als er zunehmend eine zentrale Rolle beim Schutz und der Verteidigung des Clubs und generell der bedrohten Queeren Community Ranguns gegen schwulen- und transfeindliche, gewalttätige Angriffe einnahm. Dafür war er dank des Kampfkunstunterrichts, den er in der Konzernumgebung seit frühester Jugend erhalten hatte sowie einer ausgeprägten Begabung auf diesem Gebiet geradezu prädestiniert [1].

Urban Brawl-Karriere

Als Kind und auch noch als Halbwüchsiger war Etuzamo Tripathi ein großer Fan von Renrakus nordamerikanischem Konzernteam der «Renraku Invincibles» gewesen, der nahezu jedes Match zumindest zeitverzögert in der Aufzeichnung verfolgte und der sein Kinder- und später Jugendzimmer in der elterlichen Wohnung mit ungezählten Devotionalien seiner Mannschaft förmlich gepflastert hatte. Darüber hinaus verband ihn mit Urban Brawl jedoch lange Zeit nicht viel und den Sport selbst aktiv auszuüben, wäre ihm nicht in den Sinn gekommen. Dann jedoch kam der Abend, an dem er einen offen transsexuellen Moderator von Mandalay Icon vor einem besonders brutalen Übergriff einer sadistischen Thrillgang rettete, und es dabei mit sieben bewaffneten Gegnern gleichzeitig aufnahm, von denen es drei nicht überlebten. Er konnte nicht ahnen, dass der Mann, dem er gerade das Leben rettete, den ganzen Kampf unbemerkt mit der Augenkamera seiner Cyberaugen aufzeichnete. - Dass der ihm zum Dank für die Lebensrettung einen Ebenholz-Credstab mit der für ihn zu diesem Zeitpunkt unfasslichen Summe von 120.000 Nuyen als verfügbarem Restguthaben in die Hand drückte, war eine Sache, aber dass dieser ihn wenige Tage später daneben auch dem Trainer und dem Präsidenten der «Rangun City Golden Knights» als potentiellen zukünftigen Spieler ans Herz legen würde, denen er die Aufnahmen zeigte, wusste er nicht. Als alle drei wenige Tage später am Club auftauchten, um ihn mit einer purpurfarbenen Renraku Honor Limousine mit créme-farbenen Akzenten und vergoldeten Chromverzierungen für ein Auswahltraining abzuholen, wusste er zunächst nicht, wie ihm geschah und was das bedeuten sollte. Es brauchte eine Menge Überzeugungsarbeit der Männer, damit er sich auf ein Probetraining bei den «Knights» einließ. Bei diesem machte er dann prompt eine derart gute Figur, dass er vom Fleck weg verpflichtet wurde. Hilfreich war hierbei auch, dass seine sexuelle Orientierung und seine Selbstwahrnehmung als non-binäre Person bei den «Golden Knights» offenbar weder Management noch Trainerstab oder seine zukünftigen Teamkollegen und Kolleginnen störte. - Zudem besaß „Tengu“ Tripathi - wie er schon bald genannt wurde - anscheinend alles, was ein echtes Naturtalent als Brawler ausmachte. So kam es, dass er in der Saison '81/'82 nach weniger als einem halben Jahr in die erste Auswahl rückte, wo er für zahlreiche erfolgreiche eigene Torläufe wie auch verhinderte gegnerische Punktversuche, verletzte Gegenspieler und Kills verantwortlich zeichnete [1].

Shadowtalk Pfeil.png ...und den mindestens zwei Versuche einer Spielfeldexekution durch transfeindliche Gegenspieler überlebte. Einen gegen einen Banger der «Khmer Warriors Phnom Penh», die ja für ihre offen chauvinistische, trans- wie auch metamenschenfeindliche Vereinsführung hinreichend bekannt sind, die ihren Rassismus ins Extrem treibt, und einen gegen ein Heavy-Scout-Duo der islamisch-dominierten (und daher ebenfalls transfeindlichen) «Kuala Lumpur Dervishes»! - Sowohl der Jerk aus dem kambodschanischen Phnom Penh als auch der eine der beiden Malaien haben ihren diesbezüglichen Versuch hingegen ihrerseits mit dem Leben bezahlt. - Ich mein', ich selbst bin ja eigentlich kein so großer Fan von Schwuchteln und so... - Aber gegen den Etuzamo als Brawler unserer «Knights» will ich jetzt echt nix sagen: Der ist nicht nur 'n echter Gewinn für die Mannschaft, sondern speziell im Nahkampf halt wirklich genau so so tödlich, wie 'n echter Tengu! [1]
Shadowtalk Pfeil.png War Hamster < play: “Go, Go, Golden Knights!”.wav >

In der Sommmerpause 2082 war er dann jedoch einer von drei Stammspieler*innen (und einem Reservespieler), die die «Rangun City Golden Knights» an «Tsuchigumo Akihabara» in die UBAJ abgaben. Diese Spieler-Verkäufe dienten - ebenso, wie etliche weitere - dazu, die Einnahmeausfälle zu kompensieren, die sich dadurch ergaben, dass ein ISSV-Sportgericht nach einem Megaskandal um den (vermeidbaren) Tod von zwei Spielern der «Chengdu Dragons» im Myanmar Capital Hospital und den Verbleib von deren Cyberware Rangun nicht nur seinen Startplatz für die Stadtkrieg WM in den fernen AGS aberkannt, sondern das Team auch für internationale Pokalwettbewerbe wie den Pan-Asian Khan Brawl gesperrt hatte. Daneben half sein Verkauf auch, die teuerste Neuverpflichtung eines Einzelspielers - Zoosend „Panda“ Xiaomi - zu finanzieren, der für 5 Mio. Nuyen von den Riesenspinnen aus Akihabara kam, da der Panda-Gestaltwandler in der UBAJ keine Spielberechtigung besaß [1].

Ob er als Transperson in Japan, der dortigen Liga und bei seiner neuen Mannschaft ebenso akzeptiert werden wird, wie beim JDL-Team aus Rangun, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen [1].

Assets

In der Kriegszone nutzt „Tengu“ Tripathi - neben der üblichen schweren Pistole aus dem Hause Terracotta Armaments als Haupt- und einer aus einer Hinterhof-Waffenmanufaktur Ranguns stammenden Version eines LeMat-Revolvers als Seitenwaffe - einen Teleskop-Kampfstab, der voll ausgefahren nicht ganz zufällig die Länge eines im Kendo bei offiziellen Wettkämpfen genutzten Holzschwertes erreicht und auch annähernd das Gewicht und den Schwerpunkt eines solchen aufweist. - Die Urban Brawl-Panzerung seiner neuen Mannschaft dürfte ihm im Übrigen deutlich besser stehen, als jene der «Knights», die in Rot, Schwarz und Gold und mit ihrem klischeehaft-martialischen Pseudo-Samurai-Stil an ihm immer etwas deplatziert gewirkt hatte [1].


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b c d e f g h i j k l m n Dieser Charakter stellt eine Eigenerfindung von Benutzer*in "Karel" (hier als "Kathe") dar. Er ist daher - zumindest bislang - nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon. Jegliche Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen zu realen oder fiktiven Personen - egal, ob lebend, oder tot - währen rein zufällig, zur völligen Überraschung des Autors und seitens dessen in keinster Weise beabsichtigt.

Weblinks