Orxanne

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Orxanne
* 19. Oktober 2038, LA
Alias Sensous Orxanne
Geschlecht weiblich
Metatyp Orkin
Nationalität kalifornisch-amerikanisch
Staats-
angehörigkeit
Pueblo Corporate Council
Tätigkeit Musikerin / Produzentin

Die Orkin Sensous Orxanne ist ein weiblicher Orxploitation-Star, und gehört zu denjenigen unter den Tusk-Rockern, die echtes soziales Engagement zeigten, und nicht bereit waren, sich bedingungslos an die Musikkonzerne zu verkaufen.

Biographie

Orxanne - die sich schon damals so nannte - ist im Freistaat Kalifornien auf den Straßen von LA aufgewachsen, ehe die Stadt der Gefallenen Engel im Chaos des Kometenjahres vom PCC annektiert wurde. In den 2050ern war sie in den kalifornischen Schatten eine tollkühne, erfolgreiche und gefragte Fluchtwagenfahrerin, ehe sie 2060 auf die legale Seite wechselte, und mit ihrer Mischung aus Industrial Rock und Rap hauptberufliche Musikerin wurde. - Danach hat sie sich - nach den Worten des Shadowtalkers "Rigger X" - mehreren Schönheits-OPs unterzogen, so dass sie für eine Orkin wirklich umwerfend gut ausieht.

Neben ihren politisch, sozial und ökologisch engagierten Texten, in denen sie - nicht zuletzt - auch gegen Saitos sogenanntes Kalifornisches Protektorat sang und rappte (und die ihr im California Free State ein mehrjähriges Auftrittsverbot bescherten) wurde sie bereits seit Beginn ihrer Musikerkarriere für ihre mitreißenden Bühnenshows gefeiert und gewann 2064 den Grammy für die beste Choreographie. Mit dem Aufkommen von Orxploitation integrierte sie sehr rasch Or'zet in ihre Texte. - Anders, als viele der orkischen One-Hit-Wunder war sie jedoch nicht bereit, sich ihre Texte von ihrem Label vorschreiben zu lassen.

Daher heuerte sie - nicht zuletzt wegen der hässlichen Gerüchte über die Unzuverlässigkeit der Konzern-Bodyguards - für ihre Europatournee 2063 eigene Leibwächter aus den Schatten an, die dann auch prompt einen potentiell tödlichen Anschlag auf sie vereitelten.

Wie sie in einem Shadowtalk-Kommentar zur Schattendatei «State of the Art: 2064» bemerkte, waren von erfolgreichen Attentaten bevorzugt die Ork-Künstler betroffen, die nicht bereit waren, sich von den Plattenfirmen die Inhalte vorschreiben zulassen, über die sie zu singen bzw. rappen hatten. Ihrer Meinung nach steckte da zu viel System dahinter, um das als Zufälle abzutun, und zudem meinte sie, die Angreifer, die versucht hätten, sie umzubringen, wären für gewöhnliche Humanis Policlub Schläger viel zu professionell gewesen.

In der Folge kam es wegen ihrer konzernfeindlichen Texte und Songs und ihrer Nutzung von Runnern als Bodyguards und Roadies zu unüberbrückbaren Differenzen mit ihrem Management und sie war gezwungen, ihren Vertrag mit ihrem bisherigen Label zu lösen. Anschließend gründete sie ihr eigenes Musiklabel, «Wejoto Records», mit dem sie weiterhin Musik mit Botschaft produzieren, und zudem junge Wilde unter ihre Fittiche nehmen konnte.

Sie ist auch 2072 - über 8 Jahre später - noch aktiv, und macht Orx-Rock, auch wenn sie sich jetzt teilweise Roxanne nennt. Ihr 2064er-Album, «Queen of Freaks», zählt immer noch zu den Top-Music-Downloads.[1]

Im Mai 2074 sagte sie zu, an der Spendengala der Sarah-Opitz-Stiftung für Metamenschenrechte in der ADL teilzunehmen, die in dieses Jahr unter dem Motto „Inklusion statt Isolation“ im Neu-Essener Edel-Restaurant «Zum Kranich» stattfand.[2]

Werke

California Dreaming Remix 
Debut, 2060
Queen of Freaks 
Album, 2064


Endnoten

Quellenangabe

Index

Deutsch Englisch

Weblinks