Shibanokuji Freefall Resort

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Shibanokuji Freefall Resort
Überblick (Stand:2070) [1]
Position: LEO
Eigner: Evo

Das Shibanokuji Freefall Resort ist eine Raumstation von Evo im Low Earth Orbit, wo es sich seit 2056 befindet. Das Resort ist nach Tadamako Shibanokuji benannt, dem Gründer von Yamatetsu und Vater von Yuri Shibanokuji, dem heutigen CEO von Evo. Das Resort ist als orbitaler Urlaubs- und Erholungsort konzipiert.

Geschichte

Im Jahr des Kometen war das Resort über Monate praktisch ausgebucht, da man von hier einen hervorragenden Blick auf Halleys Kometen hatte. Yamatetsu setzte damals Maßstäbe im Weltraumtourismus, die die Messlatte für alle anderen in dieser Branche tätigen Konzerne extrem hoch anlegten.

Yamatetsus historische Marsmission nahm im Februar 2063 von Shibanokuji ihren Ausgang, als das Raumschiff Walentina Tereschkowa von hier zum Mars aufbrach.

Als sich Yamatetsu als Ausrichter für die Olympischen Spiele 2074 als erster Konzern bewarb, der diese prestigeträchtige, bis dahin Nationen vorbehaltene Rolle übernehmen wollte, wurde unter anderem die Möglichkeit von Zero-G-Sport im Shibanokuji Freefall Resort als Argument für Yamatetsus Olympiabewerbung offeriert. - In Folge einer Reihe von Fehlfunktionen, die auf Sabotage im Auftrag der japanischen Konkurrenz zurück zu führen waren, war das Interesse des IOC hieran aber eher gering.

Aufbau

Restaurants und Gästezimmer befinden sich am Rand der rotierenden Station, wo die Schwerkraft am stärksten ist, während die für Null-Gravitation ausgelegten Freizeiteinrichtungen in der Nabe zu finden sind. Dazu kommt auch ein Glücksspieldeck mit riesigem Matrixsystem, das hinter seiner offiziellen, legalen Fassade mit dem sogenannten "Rosengarten" noch ein zweites, nicht lizensiertes Online-Kasino verbirgt, das angeblich irgendwo in der Schweiz gehostet ist.

Touristisches Angebot

Besucherausweis für das Shibanokuji Freefall Resort für den 1.-15. Januar 2062

Ein Aufenthalt im Shibanokuji Freefall Resort wird immer in 7-Tage-Intervallen gebucht, und kostet von 750.000 Nuyen an aufwärts, wobei neben den gewählten Optionen auch das Gewicht des Gastes eine Rolle spielt. Darin sind An- und Abreise, Verpflegung und alle Dinge des persönlichen Bedarfs an Bord enthalten, inklusive Kleidung zum Wechseln. Das persönliche Gepäck, das mitgebracht werden darf, ist auf 5 Kilo beschränkt, und man muss normaler Weise ein Jahr im Voraus reservieren, wobei es immer wieder mal Last-Minute-Angebote gibt, weil gebuchte Gäste umbuchen oder kurzfristig abspringen.

Das Resort bietet vielfältige Nullschwerkraft-Aktivitäten an:

  • Null-G-Squash-Arena
  • spezielle Fitnessgeräte in der Schwerelosigkeit
  • "Flug"-Trainingsräume
  • Null-G-Massagen
  • eine schwerelose SimSinn-Suite für überwältigend realistische Sims ohne jegliche Ablenkung und
  • schwerelose Privaträume für Paare
Shadowtalk Pfeil.png Ja... genau für den Zweck, den ihr denkt, Chummers!
Shadowtalk Pfeil.png Lustrian' Prussian ...under the Skin we are all human

In der Deluxe-Buchung sind außerdem auch geführte Weltraum-Spaziergänge enthalten, die als absolutes MUSS für die Weltraum-Touristen gelten, die sie sich finanziell leisten können.

Shadowtalk Pfeil.png Wobei man muss es schon dicke haben, um überhaupt da hoch zu kommen.
Shadowtalk Pfeil.png apeman

Anreise

Die Station wird wöchentlich von Suborbitalflugzeugen angeflogen, für die eine Reservierung erforderlich ist, und ein gültiger Reisepass benötigt wird. Außerdem ist ein Ärztliches Attest erforderlich, das von Evos Medizinern gegengezeichnet wurde. Alle Flüge nach Shibanokuij haben in der Apollo-Station, die Ares gehört, einen 6stündigen Aufenthalt. Die Passagiere werden im dortigen Yamatetsu- (inzwischen wohl Evo-) Center gründlich überprüft und jegliche Waffen- und Kommunikations-Cyberware wird für den Rest der Reise deaktiviert. Etwaiger Widerstand führt zum Ausschluss vom Besuch des Orbital Resort und zum prompten Rückflug zur Erde. Von der Apollo-Station verkehren zwei dort stationierte Raumfähren von AresSpace zum Shibanokuij Orbital Resort, die jedoch nur Dienstags zu Evos Station fliegen. Evos Station verfügt jedoch zusätzlich über zwei Notfall-Fähren, die bei Bedarf eingesetzt werden, unter anderem auch, um Patienten zu den medizinischen Einrichtungen des Resorts zu bringen oder sie von dort zu holen.

Sonstige wirtschaftliche Nutzung

Außer für zahlende Gäste dient das Shibanokuji Freefall Resort, das auch eine Deltaklinik beherbergen soll, unter anderem auch für verschiedene Arbeiten der F&E-Abteilung, darunter auch die Entwicklung von Cyberware und Nanotechnologie unter Ausnutzung der Schwerelosigkeit. Die Module der Weltraumlabore und kleineren Orbitalfabriken sind zur Sicherheit nicht mit dem Hotel gekoppelt, um zu gewährleisten, dass die zahlenden Gäste im Falle eines Zwischenfalls in einem der Labore nicht gefährdet werden. Ein Teil dieser als "Gondeln" bezeichneten Satelliten des Resorts sind an andere Konzerne der Pacific Prosperity Group vermietet, darunter Kwonsham Industries, Monobe, Tan Tien und selbst Wuxing, das ja ebenfalls Triple-A-Status besitzt.


Widersprüche

Die scheinbare Umbenennung der Station im deutschen «Schattenstädte» ist vermutlich lediglich ein Übersetzungsfehler: Im «Schattenstädte» steht die Bezeichnung "Evo Shibanokuji Orbital Ressort", die Textstelle lautet im englischen Original «Runners Havens» aber "Evo's Shibanokuji orbital resort", wobei offen bleibt, ob der Begriff "Freefall" im Namen der Raumstation bei der Umfirmierung des Konzerns in Evo 2070 weggefallen ist.

Quellenindex

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