Zweibrücken

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Zweibrücken
Überblick (Stand: ?)

Wappen Zweibruecken svg.png

Koordinaten:
49°14'58" N, 7°21'39" O (GM), (OSM)
GeoPositionskarte ADL.svg
Markerpunkt rot padded.png

Zweibrücken ist eine Stadt in Badisch-Pfalz.

Geschichte

Die Stadt Zweibrücken wurde im Mittelalter gegründet und 1170 erstmals urkundlich erwähnt, wobei sie nach einer mittelalterlichen Burg mit doppeltem Burggraben benannt wurde. Nach Gründung der Bundesrepublik lag sie im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Nach dem Cattenom-GAU und der Schaffung der SOX ist Zweibrücken faktisch eine Grenzstadt zur Sonderrechtszone. Obwohl bekanntlich keine offiziellen Grenzübergänge existieren, trifft man hier einerseits zahlreiche gerade dienstfreie Angehörige der MET2000-Wachmannschaften an, die für die Sicherung der SOX gegen unbefugtes Eindringen zuständig sind, und andererseits ist die Stadt ein Sammelpunkt für Shadowrunner und andere, die nach einem inoffiziellen Zugang zur Zone suchen.

Shadowtalk Pfeil.png Konzernanzüge aus den Forschungs- und Produktionsanlagen in der SOX sind - im Gegensatz zu Schmidts - eher selten, weil die Pinkel und Schlipse meist während ihrer kompletten Dienstzeit in einer Anlage in der Zone die versiegelte Arkologie ihres jeweiligen Konzerns nicht verlassen, und die Transporte mit neuem Personal, oder Mitarbeitern, die aus der SOX an andere Standorte verlegt werden, hier in der Regel nicht Station machen...
Abgesehen natürlich vom einen oder anderen Exec und höheren Angestellten, der sich selbst einen Urlaub aus dem goldenen Käfig genehmigt...
Shadowtalk Pfeil.png Lex Corp
Shadowtalk Pfeil.png ...und bei der Gelegenheit häufig selbst Schmidt spielt und/oder seine eigene Extraktion in die Wege leitet!
Shadowtalk Pfeil.png Smuggler Dan

In den späten 2050ern war das Rotlicht- und Amüsiermillieu Zweibrückens Schauplatz einer Mordserie, die offenbar von einer im religiösen Wahn handelnden Person verübt wurde, welche sich als Engel mit goldener Maske verkleidet hatte. Der Engel schien nicht nur schwer vercybert zu sein, sondern auch über die neuste Militärtechnik inkl. experimenteller Waffen zu verfügen. Gerüchten zu Folge, soll der Engel eine Versuchsperson eines ECC Eurotronics-Forschungsprojekts gewesen sein, bei dem Personafix-Chips mit taktischer Kampfsoft- und -cyberware kombiniert wurden. Die (Theater-)Schauspielerin Gee-Gee Delorean und der Journalist Poolitzer waren anscheinend auch in den Vorfall verwickelt. Delorean schrieb sogar ein Theaterstück darüber, welches in Stuttgart ein Kassenschlager wurde. Angeblich soll der wahre Engel bei einem Feuergefecht in Zweibrücken umgekommen sein und Delorean soll sich die experimentelle Cyberware in ihren eigenen Körper implantieren lassen.

Shadowtalk Pfeil.png Ja klar! Eine kleine Schauspielerin lässt sich einfach so experimentelle Cyberware einer Toten einbauen. Wer's glaubt...
Shadowtalk Pfeil.png Ungläubiger
Shadowtalk Pfeil.png Ich hab etwas Bildmaterial von Poolitzers Aufnahmen des Engels sowie von Poolitzers Flucht aus der ECC-Ark gesehen. Bei der ersten Begegnung war der Engel deutlich größer und muskulöser als bei der Flucht aus der Ark. Delorean könnte schon der zweite Engel gewesen sein, zumindest was Statur und Körperbau angeht.
Shadowtalk Pfeil.png SOX-Veteran

Einrichtungen

Zweibrücken beherbergt verschiedene MET2000-Einrichtungen. Diese wurden in der Vergangenheit wiederholt zum Ziel von Anschlägen militanter badischer Nationalisten und Sympathisanten der Groß-Badischen Kreuzzugsbewegung, was sich seit der Befreiung Dr. Hedwig Gablers aus der JVA Bruchsal durch ihre verblendeten Anhänger im Jahr des Kometen 2061 sogar noch verschärft hat.

Daneben gibt es am Stadtrand Zweibrückens Appartementkomplexe in denen die Familien von Konzernangestellten leben, die in der SOX in den dortigen, abgeschotteten Arkologien beschäftigt sind. Unter anderem haben Saeder-Krupp und Renraku solche Wohnanlagen errichtet, in denen die Konzernfamilien weitgehend unter sich bleiben, und praktisch keinen Kontakt mit den Einheimischen Zweibrückern, den MET-Söldnern und den Nachkommen der Flüchtlinge pflegen, die die Mehrheit der Stadtbevölkerung bilden.

Schatten

Wichtigster lokaler Schieber ist Justus Rother alias Alcazar, ein Zwerg und unehrenhaft entlassener MET-2-K-Nachschuboffizier, der für seine Militär-Kontakte bekannt ist und Jaques Leville aka Cristal, der auch Le Cajoleur genannt wird, und sich auf (illegale) Konzernjobs und entsprechende Runs in die SOX spezialisiert hat.

Unterwelt

Der Schmuggel über die Mauer in die SOX und wieder hinaus und die Versuche von Plünderern, sich unbemerkt in die Sonderrechtszone zu schleichen, um bei der Evakuierung zurückgelassene Sachwerte aus den leeren Städten und Dörfern zu erbeuten, haben zur Entstehung einer kriminellen Szene oder Subkultur in Zweibrücken geführt. Diese schließt - von den Vertretern und Kontaktleuten der Geisterratten und Beobachtern der französischen Konkurrenz der Charognard abgesehen - neben Hehlern, Schiebern und Schleusern sowie teilweise auf Strahlenkrankheit spezialisierten Straßendocs auch ein nicht ganz kleines Rotlichtmilieu mit ein. Dieses - sowie andere, verbotene Unterhaltungsangebote für dienstfreie MET2000-Gardisten, die von BTL-Höhlen bis zu illegalen Boxkämpfen reichen - werden von den lokalen Luden und Discokönigen kontrolliert, ohne dass eines der großen Syndikate unmittelbar die Finger im Spiel hätte. - Zumindest Valentin Prago - der Besitzer des «Posthauses» - ist geschäftlich allerdings recht eng mit der Münchner Mafia - respektive: Maffiya - und damit den Djorovics verbunden.

Shadowtalk Pfeil.png Auf die Dauer werden hier mit Sicherheit auch die Tsantidis' ein Wörtchen mitzureden haben, die schließlich nicht nur in Karlsruhe für die Stuttgarter Canorettis den Laden schmeißen, sondern auch die - zugegebener Maßen nicht all zu aktive - Unterwelt von Badisch-Pfalz kontrollieren...
Shadowtalk Pfeil.png MobWatch - it's all kept in the Family!

Eine führende Figur der Zweibrücker Halb- und Unterwelt in den 2050ern war der gefürchtete und leicht psychopathische Kredithai Overlord, an dem man damals in der kriminellen Szene der Grenzstadt nicht vorbei kam, ehe er am 13. März 2058 von einem mysteriösen Racheengel in seinem Büro zusammen mit seinen Helfershelfern und Schlägern exekutiert wurde. [1] Dem selben Rächer respektive Henker, der scheinbar in einer Art religiösen Wahn handelte, fiel damals auch eine Möchtegern-Hardcore-Bikergang zum Opfer, die sich «Poser Killers» nannte. [2]

Außerdem existiert in der Stadt eine äußerst konspirativ operierende Gruppierung, die ein Mittelding aus illegaler Söldnerorganisation, Schmugglern und Anti-Konzern-Terroristen bildet, und sich «Rote Kaserne» nennen, nach einer ehemaligen Kaserne der US-Besatzungstruppen aus dem 20. Jahrhundert, die allerdings längst abgerissen wurde.

Locations


Endnoten

Quellenangabe

  1. Schättenjäger S. 447, 450-451, 460-467, 475-494
  2. Schättenjäger S. 447-450

Quellenindex

Quellenbücher

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Romane

Weblinks