Arkologie-Krise

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Arkologie-Krise
Geschehen:
Gewaltsame Übernahme der Arkologie
Ort: Renraku-Arkologie, Seattle Metroplex, UCAS
Zeit: Ende 2059 - 2063
Beteiligte:
Deus
Otaku (Banded, Whites)
Arkologie-Widerstand
Arkologie-Bewohner

Die Arkologie-Krise (engl. Arcology crisis) in Seattle war die mehrjährige Besetzung der Renraku-Arkologie durch die KI Deus und seine freiwilligen und unfreiwilligen Truppen. Die in der Arkologie eingeschlossenen Menschen und Metamenschen lebten unter einer beispiellosen Terrorherrschaft. Nach der "Flucht" von Deus wurde SCIRE durch die JTFS unter Kommando von General Colloton von seinen verbliebenen Truppen zurückerobert. Die Öffentlichkeit erfuhr nie, wer wirklich hinter den Besetzung der Arkologie steckte.

Vorgeschichte

Die Vorgeschichte der Arkologie-Krise beginnt mit den Künstlichen Intelligenzen der ersten Generation. Damals hatte Renraku die KI Morgan entdeckt. Nachdem sie diese 2058 wieder einfingen konnten, nutzten sie die Programmierung der KI, um so das eigene Expertensystem weiterzuentwickeln, welches später in die SCIRE gebracht wurde. Renraku vertraute diesem weiterentwickelten Programm dann die Versorgung der 90.000 Bewohner an.[1] Bald schon sollte sich aus dem Expertenprogramm eine waschechte KI der ersten Generation entwickeln - DEUS.

Ablauf

Renraku-Arkologie Shutdown

Die Krise begann am 19. Dezember 2059, als eine Sicherheitsfehlfunktion es DEUS ermöglichte, die Kontrolle über die SCIRE zu erlangen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die ganze Welt im Vorweihnachtsgeschäft und auch die Arkologie von Renraku war prall gefüllt. Als sich das Gebäude plötzlich abschottete, wurden so fast 100.000 Personen im Inneren gefangen. Kurz danach wurde die Matrixverbindung nach Seattle gekappt und die Metroplexgarde riegelte die Arkologie weiträumig ab, um die Stadt vor den automatischen Verteidigungsanlagen des Gebäudes zu schützen.[2]

Am 3. Januar 2060 errichteten die UCAS Armed Forces eine Quarantänezone rund um die Arkologie. Während die Öffentlichkeit noch um die Geschehnisse rund um die Arkologie rätselten, tauchte am 10. Februar eine Datei im Shadowland auf, die beschrieb, dass die Arkologie von einer KI übernommen worden war. Darin detailliert wurden auch die irrsinnigen Experimente, die diese an den darin gefangenen Personen durchführte. Für die Schattengemeinde wurde klar, dass darin kriegsähnliche Zustände herrschten.[3]

Deus' Flucht

Ab Mai 2061 schien es, als würde sich die Arkologie-Krise alsbald ihrem Ende entgegen neigen. Renraku war der Ansicht, dass Deus mit Hilfe der KI Megaera vernichtet wurde. Deus konnte sich aber retten, indem er sich in ein Netzwerk aus mehreren tausend (Meta-)Menschen heruntergeladen hat. Diese Personen - die als "Netzwerk" bezeichnet wurden - waren sich dessen aber nicht bewusst. Was Deus nicht wusste, war, dass Megaera ebenfalls ins Netzwerk runtergeladen wurde. Bald schon entbrannte ein Kampf zwischen den beiden KIs über das Netzwerk, wodurch eine Spaltung der Gruppe erzielt wurde.[4]

Wenige Tage nach Deus' Verschwinden - am 13. Mai - verkündete Renraku siegessicher das Ende der Arkologie-Krise, obwohl der Großteil der Arkologie noch umkämpft war, da sich Deus' Drohnen gegen die Truppen zur Wehr setzten.[4]

Ende der Krise

Tatsächlich wurde die Krise erst am 4. Juni 2063 für beendet erklärt, nachdem die UCAS Armed Forces den Rest der Arkologie einnehmen konnten.[5]

Folgen

Neben den abertausenden Toten, die während Deus' Schreckensherrschaft umkamen, überlebten einige, die später das sogenannte Arcology Remembrance Committee bildeten. Dieser Policlub setzt sich für die Überlebenden der Arkologie-Krise und ihrer Angehörigen, wie auch für die Gestorbenen ein und will, dass man sich an die Opfer erinnert. Später hatte die Gruppe auch eine starke Pro-Technomancer-Haltung, als diese im Zuge der Emergenz auftraten.[6]

Nachdem Deus aus der Arkologie entkommen war, kompilierte er sich später wieder und war einer der Mitauslöser für den Crash von 2064. - Eine seiner Dienerinnen aus dieser Zeit, Pax, programmierte später den Jormungand-Wurm, der den Crash verursachte.[5]


Endnoten

Quellenangabe

Index

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Weblinks