Cyberware-Router

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Cyberware-Router
Typ:
Cyberware [1] / Bodyware [1]
Verfügbar seit: mind. 2060 [2]
Preisniveau: ca. 15000¥ [1]
Legalität: Legal [1]
Eingriffsintensität: Gering [1]

Ein Cyberware-Router ist eine Bodyware-Augmentierung, die die Cyberware eines Trägers miteinander vernetzt und somit eine Eingliederung in ein Wifi-PAN unnötig macht[3]. Dies verstärkt die Sicherheit eines Trägers gegenüber Hacker-Angriffen erheblich.

Um das meiste aus seinen Augmentierungen herauszuholen, ist es für den Nutzer sinnvoll, oft sogar eine Notwendigkeit, seine diversen Cyberware-Implantate miteinander zu vernetzen.[4] Wenn man eine Riggerkontrolle, ein Orientierungssystem und eine Cyberaugen-Bildverbindung hat, gewinnt man viel daraus, diese Implantate miteinander kommunizieren zu lassen[2], um sich beim riggen per Kartensoft zu orientieren oder die Daten der Karte ins Blickfeld zu projizieren, inklusive gerade aktiver Drohnen.[5]

Cyberware kann natürlich, wie alle Devices, in ein PAN integriert werden, aber das macht sie angreifbar[5]. Da niemand von seinem eigenen Cyberarm stranguliert werden oder durch gehackte Senseware verwirrt oder gar geblendet werden möchte[5], greifen viele Nutzer von Cyberware - zumal in den Schatten - auf eine interne, per DNI funktonierende Vernetzung zurück. Das für die Koordination dieser Vernetzung genutzte Implantat ist der Cyberware-Router[2].

Funktion

Der Router ist ein DNI-Device, der Datenströme von verschiedenen Cyberware-Augmentierung vernetzt und sinnvoll austauscht[3]. Er erlaubt so die direkte Kontrolle von Implantaten, wobei das Nervensystem des Trägers als Übertragungsmedium genutzt wird - ein deutlicher Fortschritt zu früher. Frühere Modelle aus den 2060ern benötigten eine Hirnschnittstelle für Headware und ausgedehnte, Naniten-konstruierte Mikrofilamentkabelnetzwerke im Körper um Bodyware anzuschließen[2]. Moderne Cyberwarerouter der 2070er und 2080er können für beide Funktionen das Nervensystem des Nutzers verwenden. So eine Vernetzung erlaubt Cyberware, in Grenzen wie mit externer Matrixunterstützung zu funktionieren, wobei sie allerdings nicht externe Dateninputs ersetzen kann[3].

Router können auch, wenn sie mit einer sendefähigen Komponente (wie einer Datenbuchse oder einem Headwarekommlink) verbunden sind, als Device in ein PAN integriert werden[3].


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b c d e Chrome Flesh S. 85
  2. a b c d Man & Machine: Cyberware S. 22
  3. a b c d Chrome Flesh S. 84
  4. Man & Machine: Cyberware S. 10
  5. a b c Augmentation S. 28

Quellenindex

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Weblinks