Tibet

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Tibet
Überblick (Stand: 2063) [1]
Unabhängigkeit: 2011
Hauptstadt: Lhasa
Staatsform: buddhistische Theokratie
Staatsoberhaupt: 16. Dalai Lama

Von 2011 bis in die 2060er Jahre hinein war Tibet durch die Mayawolke, ein massives magisches Phänomen, von der Aussenwelt abgeschnitten. Mittlerweile ist diese Abschirmung durchlässig geworden und obwohl nach wie vor gefährlich, ist ein Betreten des mysteriösen Hochlandes nun möglich.

Geschichte

Das Land war im 20. Jahrhundert von der Volksrepublik China lange Zeit trotz internationalen Protests von Menschen- und Völkerrechtlern militärisch besetzt. Die Chinesen hingegen sahen Tibet als Provinz und integralen Teil ihres Staatsgebietes an, und gestatteten es dem religiösen und Staatsoberhaupt der Tibeter, das im westlichen Ausland hoch angesehen war und sogar den Friedensnobelpreis erhielt, über Jahrzehnte hinweg nicht, Tibet auch nur zu betreten. Während der ersten VITAS-Welle von 2010 verstarb dann jedoch Gedhun Choekyi Nyima, der 11. Panchen Lama, in chinesischem Hausarrest. Um die Unruhen in Tibet, die in unmittelbarer Folge dieses tragischen Todesfalls ausbrachen, zu beruhigen, gestatteten die chinesischen Kommunisten daraufhin dem 14. Dalai Lama die Rückkehr in seine Heimat. Im Jahr 2011 kam es in Tibet zu zahlreichen magischen Manifestationen, worauf hin der Dalai Lama sich im September an die chinesische Führung wandte, und die Chinesen explizit vor einer unerlaubten Einreise in sein Land warnte. Die Eisenbahnverbindung nach Tibet wurde geschlossen, und Rotchina reagierte - erwartungsgemäß - mit dem Versuch, das Problem militärisch zu lösen. Tibet erlangte seine Unabhängigkeit dann letztlich durch die magische Abschottung im Jahr des Chaos, die es der chinesischen Besatzungsmacht unmöglich machte, den Aufstand der Tibeter mit den im Oktober in Yunnan zusammengezogenen Einheiten ihrer Volksbefreiungsarmee gewaltsam niederzuschlagen, da sie das Land wegen der Mayawolke einfach nicht mehr betreten konnten.

Im Jahr 2012 verstarb dann der 14. Dalai Lama, und wurde vom 15. abgelöst, dem seinerseits irgendwann im Verlauf der Jahre, die Tibet magisch von der Außenwelt abgeschlossen war, nominell der 16. Dalai Lama folgte, ohne daß die Welt davon Notiz genommen hätte.

Anekis Asyl

Während der Arkologie-Krise im Seattle Metroplex brachte Renraku den durch Deus schwer geschädigten Inazo Aneki nach Tibet, um ihn vor dem Zugriff der KI zu schützen. Dafür verwendeten sie das Siegel der Grünen Handschuhe, das Aneki vom Großen Drachen Dunkelzahn vererbt worden war, um Zutritt nach Tibet zu erlangen. 2061 nutzte dann Sherman Huang seine Autorität, um Aneki zurückzuholen.


Quellenindex

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Quellenangabe

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