Drache (Yakuza)

Aus Shadowhelix
Wechseln zu: Navigation, Suche
?
† 2071
Alias Der "Drache"
Geschlecht männlich
Metatyp Mensch
Nationalität japanisch (?)
Zugehörigkeit Yakuza
(Makahashi-gumi)
Tätigkeit Kobun (Unterführer)

Der "Drache" ist der Deckname, unter dem ein Unterführer der deutschen Yakuza bekannt ist.

Erscheinungsbild

Der Mann, der sich - wenig subtil und im Rhein-Ruhr-Megaplex auch kaum sonderlich kluger Weise - den Kampfnamen "Drache" zugelegt hat, ist ein ziemlich grobschlächtiger, schwergewichtiger und muskelbepackter Japaner, der schon von seinem Äußeren her brutal und einschüchternd wirkt. Seinen rechten Handrücken und Unterarm ziert ein bewegtes und außerordentlich farbenfrohes 3D-Nano-Tattoo eines östlichen Drachen, auf das der Yak sehr stolz ist. Er besucht gerne ein Sento, ein traditionelles, japanisches Badehaus in Essen-Kettwig, wo er unbekleidet in Becken mit 30, 40 und selbst 50°C heiße Wasser steigt, wo er sich - krebsrot angelaufen und schwitzend - von jungen Japanerinnen aus Holzschalen mit Wasser übergießen lässt. Unter Umständen verlangt er auch von einem - an dererlei naturgemäß absolut nicht gewöhnten - mitteleuropäischen Gesprächspartner, daß dieser zu ihm ins Becken steigt, wenn er sich dort mit ihm trifft.

Persönlichkeit

Der Kobun ist mit Sicherheit nicht der Intelligenteste unter Oyabun Makahashis Gefolgsleuten, und wird - roh, ungeschliffen und uneinsichtig, wie er sich gibt - von seinen Untergebenen eher gefürchtet, als respektiert. Während es ihm an Einfühlungsvermögen eindeutig mangelt, sind extreme Brutalität und Härte geradezu seine Markenzeichen. Sollte es irgend welche Probleme geben, will er meist Blut fließen sehen, und zwar in der Regel das seiner unglücklichen Geschäftspartner, die darauf vertraut hatten, dass er sich an seine Abmachungen halten würde.

Aktivitäten

Nach dem er als einfacher Kumi-in in Hamburg noch ziemlich auf verlorenem Posten gestanden hatte, erhob ihn Oyabun Makahashi nach seiner Rückkehr in den Ruhrplex in den Rang eines Seiko-Komon. Als solcher ist er zu Beginn der 2070er damit betraut, die Geschäfte des Makahashi-gumi nach Essen auszuweiten, wo das Syndikat - nach Meinung seiner Vorgesetzten - bislang unterrepräsentiert ist. Da er in der Stadt nur sehr wenige eigene Gefolgsleute hat, greift er häufig auf Shadowrunner und angeheuerte Teams zurück.

Während er von sich selbst behauptet, er sei "Im- und Exportgeschäft aktiv", ist sein Aufgabenfeld eigentlich der Drogen- und BTL-Handel. Seine Produktpalette umfasst sowohl die ursprünglich legalen, auf annäherndes BTL-Niveau zu CalHots hochgedrehten SimSinn-Filme, die bis 2070 im Norden der Allianz quasi ein Yakuza-Monopol waren, als auch Snuff-BTLs von Shadowruns, die er von Geschäftspartnern wie dem skrupellosen Manager Andreas von Kessen produzieren lässt.

Letztlich konnte er sich aber in Essen nicht lange halten, sondern wurde von der Ruhrtalbrücke geworfen, und fand so ein gewaltsames Ende.


Quellenindex

Deutsch Englisch

Weblinks