Corinne Potter

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Corinne Potter
Geburtsname ?
Alias Corinne Potter
Alter 2050
Geschlecht weiblich
Metatyp Norm
Magisch aktiv Adeptin
Beschwörer nein
Nationalität UCAS
Staats-
angehörigkeit
UCAS
Zugehörigkeit Technokratische Partei, Dawkins Group
Tätigkeit Gouverneurin von Seattle, Dawkins Group-Agentin

Werdegang

Corinne Potter ist die Politsensation Seattles. Eine PR-Frau und lebenslange Horizon-Angehörige, ist sie in Südkalifornien (dem Pueblo Corporate Council angehörig) aufgewachsen und hat in Stanford hat sie bereits in jungen Jahren an Wahlkampagnen und PR-Einsätzen in ganz Nordamerika teilgenommen. Von einfachen Anfängen als Tür-zu-Tür-Wahlkämpferin hat sie sich zu einer PR-Koordinatorin hochgearbeitet. Mit 30 Jahren war sie bereits eine sehr gefragte Wahlkampf-Koordinatorin, ein echtes Naturtalent.[1]

Nachdem Gouverneur Kenneth Brackhaven nach seiner Flucht aus dem Amt in einer Nachwahl ersetzt werden musste, hatte sie niemand auf dem Schirm. Sie begann diese Wahl als Wahlkampfmanagerin von Howard Cannon, einem weiteren Überraschungskandidaten und Senior VP bei Charisma Associates sowie Mitglied der Technokraten.[1]

Nach dessen plötzlichem Tod bei einem Überfall in Snohomish hielt sie eine herzzerreißende Rede über Cannon und seine Verdienste, und wurde von seinen ehemaligen Unterstützern quasi genötigt, anzutreten ... und dann ging es für sie nur nach oben.[1] Schließlich siegte sie in einer Stichwahl gegen Nikola Taul, und wurde so die achte Gouverneurin des Seattle Metroplexes.[2]

Corinne Potter ist außerdem eine Lüge, eine Front. Die Frau dahinter ist eine Agentin der Dawkins Group. Wer genau sie ist, ist allerdings völlig unklar.[1]

Persönlichkeit

Über Corinne Potter ist tatsächlich erstaunlich wenig bekannt. Ihr Profil ist aalglatt und freundlich, wie von Horizon zu erwarten. Sie gibt sich moderat, zentristisch und auf Kontinuität bedacht - Balsam für die nach acht aufreibenden Jahren Kenneth Brackhaven des Dauerkonflikts und dauernder Skandale müden Seattler.[2]

Sie ist, persönlich wie in verschiedenen Medien, eine begabte Kommunikatorin und versteht es, ihr Gegenüber zu erreichen und dazu zu bringen, zu tun was sie will. Sie nutzt dies sehr geschickt aus. Es steht zu vermuten, dass sie eine soziale Adeptin ist.[2] Sie ist eine sehr geschickte Politikerin, die es versteht, Interessenausgleich und Machterhalt so zu verbinden, dass niemand daran Anstoß zu nehmen mag.[3]

Tätigkeit

Dass Corrinne Potter den Gouverneursposten übernommen hat, war wohl nicht geplant. Dawkins operiert ungerne so offen. Wahrscheinlich war es eher eine improvisierte Aktion, als der eigentlich designierte Kandidat, Howard Cannon, einem kaum kaschierten Attentat zum Opfer fiel, die Mission, eine horizonfreundliche Person an die Spitze des Seattle Metroplexes zu bringen, doch noch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Allerdings musste die Dawkins Group jetzt ungewohnt offen auftreten, und riskierte eine Enttarnung einer Agentin in sehr prominenter Stellung, mit zu erwartender Empörung.[1]

Aber Corinne Potter hatte den großen Vorteil, vor dem Hintergrund von langen Jahren der skandalgeplagten Brackhaven-Administration zu starten, was ihr einen angenehmen Startvorteil gab. Und sie verstand, ihn zu nutzen.[3]

Sie profilierte sich schnell als sehr bürgernahe. Jeder Einwohner Seattles, und damit nur Bürger der UCAS, sondern jeder Einwohner des Metroplexes, konnte ein Anliegen vorbringen. Potter gab selten einem Anliegen einfach nach, sondern schaffte es, die goldene Mitte zwischen Forderungen und den Interessen des Metroplexes zu finden. Dieser ausgleichende Stil und ihre medial perfekt zelebrierte Bürgernähe haben sie schnell sehr beliebt gemacht, und die Einwohner Seattles neigen inzwischen dazu, ihren Versprechungen einer besseren, freundlicheren Zukunft zu glauben.[3]

Ihre Nähe zu Dawkins und Horizon haben ihr tatsächlich wenig anhaben können. Sie steht offen dazu, sowohl von Horizon als auch Ares unterstützt worden zu sein, aber weist gerne darauf hin, dass sie keinen Megakonzern bevorzugt und dass ihre Entscheidungen tatsächlich keinen von ihnen nennenswert bevorteilen. Und das stimmt sogar.[3]

Ihre bisherige Politik hat den Metroplex, dem sie dient, im Mittelpunkt. Ob sie die Weichen für die Zukunft der ACHE stellt, die Handelsbeziehungen mit Tir Tairngire intensiviert, oder dem einen oder anderen Megakonzern hilft, alles stellt außerdem die Weichen für einen immer unabhängiger agierenden Seattle Metroplex. Und niemand dürfte von dieser Seattle First-Politik mehr profitieren als eben diese.[3]



Endnoten

Quellenangabe

Index

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Weblinks