Anyi-Territorien

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Anyi-Territorien
Überblick (Stand: 2059)
Einwohnerzahl: ~100.000
Orks: > 80%
Trolle: < 20%
Ethnische Gruppen:
Baule
ethnische Anyi

Die Anyi-Territorien (engl. Anyi Territory) oder kurz Anyi sind eine der Ethnonationen innerhalb des Stammesland Gold- und Elfenbeinküste, deren Bevölkerung nur aus Mitgliedern des Ork- oder Troll-Metatyps besteht. Die Anyi glauben an die Überlegenheit dieser Metatypen und befinden sich daher häufig im Konflikt mit den Nachbarvölkern, insbesondere dem Reich der Baule.

Begriff

Das Gebiet ist nach dem Volk der Anyi benannt, die ethnische Gruppe, die ursprünglich in dem Gebiet siedelte.

Geographie

Die Anyi-Territorien liegen innerhalb des Stammesland Gold- und Elfenbeinküste. Im Westen befindet sich das Reich der Baule. Im Süden kontrollieren die Territorien mittlerweile einen Küstenabschnitt des Golfs von Guinea.

Städte

Bevölkerung

Die Ork- und Trolleinwohner der Territorien bezeichnen sich selbst als Anyi. Allerdings sind die Anyi ethnisch mittlerweile tatsächlich in der Minderheit, ein großer Teil der Bevölkerung sind Nachfahren von verstoßenen Baule-Goblinisierten, dazu kommen die Nachfahren von Angehörigen anderer benachbarter Akan-Völker, die das gleiche Schicksal erlitten hatten. Andererseits dürfte es noch immer einige wenige ethnische Anyi, geben, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu anderen Metatpyen nach der Machtergreifung von König Kouamé aus den Territorien vertrieben wurden. Innerhalb der heutigen Anyi-Bevölkerung bilden Orks mit über 80% die Bevölkerungsmehrheit.

Politik

Segregation von Orks und Trollen

In den Anyi-Territorien herrscht seit seiner Machtergreifung Mitte der 2020er Jahre König Kouamé. Der König, selbst ein Troll, hat der Bevölkerung unter seiner Herrschaft den Glauben an die Überlegenheit der Trolle als ein von den Göttern erwähltes Volk eingeimpft. Orks stehen in seiner Weltordnung zwar immer noch über den anderen Metatypen, sind aber nur niedere Wesen, die als Abbild der Trolle geschaffen wurden. Entsprechend dieser Überzeugung besetzen die Trolle in Anyi alle Machtpositionen in Wirtschaft, Verwaltung und vorallem im Militär. Die meisten Orks verrichten dagegen harte Arbeiten unter überaus schlechten Bedingungen, manche sprechen sogar von Sklavenarbeit.

Wirtschaft

Die Anyi-Territorien betreiben hauptsächlich Ackerbau, er wird von der Masse der Orks im Landesinneren in Handarbeit betrieben. Überschüsse werden dabei kaum erwirtschaftet. Der wenige Außenhandel liegt komplett in den Händen der herrschenden Troll-Elite. Die Handelsbeziehungen beschränken sich im Wesentlichen darauf, dass sowohl Saeder-Krupp als auch Ares Arms die Anyi genau wie ihre Kriegsgegner, die Baule, mit Waffen für ihren anhaltenden Konflikt versorgen.

Militär

Lange Zeit wurde das Militär von Anyi vorallem von den Trollen gestellt. Darin kann man auch einen der Gründe für den Machterhalt der Trollminderheit sehen, denn als Soldaten sind sowohl besser bewaffnet und ausgebildet, als auch besser ernährt als die einfachen Orkarbeiter. Andererseits ist das vielleicht nicht der wichtigste Faktor, die Indoktrinierung mit dem Glauben an die Überlegenheit der Trolle hat einen großen Anteil am Erhalt des inneren Friedens. In jedem Fall begann um 2060 König Kouamé damit diese Separierung aufzuweichen und rekrutierte auch Orks für seine Armee, was vorallem eine Reaktion darauf war, dass das verfeindete Baule-Reich angefangen hatte, Söldner anzuheuern.

Verkehr

Angesichts der miserablen, unbefestigten Straßen (sofern es im Dschungel und in der Savanne überhaupt welche gibt), bilden der Fluß Kumae und seine Nebenarme, die die Anyi-Territorien nahezu auf ganzer Länge durchfließen, die zentrale Verkehrsader.


Endnoten

Widersprüche

Konflikt: AdSW, SWA
Im Sixth World Almanac und seiner deutschen Übersetzung dem Almanach der Sechsten Welt wird in den Karten die falsche Bezeichnung "Anyl" verwendet.

Quellenindex

Deutsch Englisch

Weblinks