Smartgun

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Smartlink
Smartgun-Implantat
Typ: Cyberware
Reife: ausgereifter Standard
Legalität: meist genehmigungspflichtig
Hersteller: diverse
Troll mit einer Smartgun
© Microsoft

Eine Smartgun ist eine Waffe, die mit einem speziellen Feedback-Schaltkreis ausgestattet ist, der das Zielen erleichtert. Waffen können je nach Typ mit internen oder externen Smartgunsystemen ausgerüstet sein.[1] Bei vielen Waffen ist ein solches System bereits ab Werk eingebaut.

Grundlagen

Um den vollen Nutzen aus einer Smartgun ziehen zu können wird eine Smartgunverbindung oder Smartlink benötigt. Mit Hilfe dieser Cyberware erscheint das von der Waffe anvisierte Ziel auf der Retina oder in den Cyberaugen des Schützen als kleiner Punkt oder Fadenkreuz. Um die Verbindung zwischen Waffe und Smartgunverbindung herzustellen wird für gewöhnlich ein Induktionspad unter die Haut der Handfläche implantiert.[2] Mit der Smartverbindung-2 existiert eine weiterentwickelte Version der Standard-Smartverbindung, die eine bessere Zielerfassungsfähigkeit und eine genauere Berechnung für indirekte Schussbahnen bietet.[3]

Als Alternative zur Implantation einer Smartgunverbindung kann man auch eine so genannte Smartbrille verwenden. Allerdings erreicht diese nicht den gleichen Grad an Effektivität.[1]

Abgesehen von der Zielerfassung bieten Smartguns weitere Unterstützungsfunktionen, wie die Überwachung von Munitionsvorrat, Materialermüdung und Überhitzung, sowie die Möglichkeit zum schnellen Wechseln zwischen verschiedenen Feuermodi, dem Auswerfen eines Magazins und dem Auslösen oder Sperren des Abzugs über einen elektronischen Befehl.

Shadowtalk Pfeil.png Die neuste Generation von Smartlinks wird kabellos direkt mit den Sehnerven verbunden. Mit ein bisschen taktischer Software und erweiterten Sensoren kann man sogar durch massive Hindernisse zielen, extrem schnelle Gegner treffen oder unsichtbare Ziele anvisieren.
Shadowtalk Pfeil.png Jynx

Neben Datenbuchsen gehören Smartgunverbindungen wohl zu den am weitesten verbreiteten Cyberware-Implantaten. Aufgrund ihres verhältnismäßig niedrigen Preises gehören sie bei Soldaten, Söldnern, Sicherheitspersonal und Shadowrunnern fast schon zum Standard. - Nichtsdesto Trotz ist sie in der ADL - und vielen anderen Ländern - genehmigungspflichtig, da sie als "sicherheitsrelevante Cyberware" eingestuft werden. Wer sie sich ohne Erlaubnis und Lizenz von einem Straßendoc einbauen lässt, riskiert im Falle des Erwischt-werdens eine empfindliche Geld- oder Haftstrafe und zudem, dass die Implantate von Amts wegen dauerhaft außer Funktion gesetzt oder - schlimmer noch - entfernt werden.

Smartgun Einbau in den Siebzigern

Am Metamenschen:

Die Essenzärmste Methode ist der Einbau in einem Optischen Gerät wie Kontaktlinsen, Brillen, Sichtgeräten oder, was viele Sicherheitsdienste anwenden, der Einbau in das Helmvisier. Alternativ ist die Implantation in die Augen. Das ist bei Cyberaugen nur ein kleiner Chip mehr, während bei natürlichen Augen eine Bildverbindung zwingend vorausgesetzt wird.

Technomancer - die Cyberware schlecht vertragen, da diese ihre Verbindung zur Resonanz stört - können ein Smartlink mittels einer Komplexen Form simulieren, um so auch ohne Implantat den vollen Nutzen aus einer Smartgun zu ziehen.[4]

An der Waffe:

Wenn kein Smartlink vorhanden ist, kann nachträglich eines eingebaut werden. Dies kann auf drei Arten geschehen.

Extern 
Das Smartlink wird wie eine taktische Lampe auf oder unter den Lauf gesteckt. Man kriegt es auch sehr leicht wieder weg.
Intern 
Das Smartlink wird in das Gehäuse der Waffe eingeschoben, kann aber noch immer mit etwas Aufwand wieder ausgebaut werden.
Intern, fest eingebaut 
Das Gerät wurde fest mit der Waffe verbaut. Ein- und Ausbau ist nur noch durch einen Büchsenmacher möglich. Waffen die ab Werk mit Smartgun ausgerüstet sind, haben diese Einbauart.

Die Kamera der Smartgun kann Sichtmodifikationen aufnehmen, wird aber praktisch nie damit verkauft.

Sicherheit

Die Smartlinkverbindung ist kabellos und als solche von Hackern angreifbar. Die Signalreichweite ist zwar bescheiden, entspricht aber doch jener eines RFID-Markers. Die Firewall ist überdurchschnittlich, aber nicht überragend.[4]
Um diesem Sicherheitsleck entgegenzuwirken wurde verschiedene Cyber- und Sicherheitsware entwickelt.

Skinlink 
Wird oft verwendet und macht eine Smartgunverbindung nur schwer angreifbar. Allerdings muss die Waffe entsprechend aufgerüstet werden.
Cyber-Waffensicherung 
Dies ist ein kleiner Prozessorchip, der in die Hand implantiert wird. Ein entsprechendes Gegenstück ist im Modifikationspaket für verbesserte Waffensicherheit integriert und wird mit diesem in die Waffe eingebaut. Die Sicherung verbindet sich automatisch, sobald die Waffe in der Hand gehalten wird und beendet gleichzeitig die kabellose Übertragung. Dadurch wird die Smartverbindung gegen Hacking immun. Da die Übertragung via DNI abläuft, wird bei vorhandenen Augenimplantaten nicht mal eine Datenbuchse benötigt.[5]


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b Shadowrun 3.01D S. 281
  2. Shadowrun 3.01D S. 301
  3. Mensch und Maschine 3.01D S. 34
  4. a b Vernetzt S. 147, 219
  5. Bodytech S. 6

Index

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Siehe auch

Weblinks