Amerindianer

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Amerindianer (engl. Amerindians) ist ein Sammelbegriff für eine ethnisch heterogene Gruppe von (Meta-)Menschen, die sich als Nachfahren der indigenen Völker Nordamerikas betrachten. Neben den Einwohnern der Native American Nations zählen zu den Amerindianern auch Nachfahren der Ureinwohner, die im Osten Nordamerikas auf dem Gebiet von Québec, den UCAS oder CAS leben.

Zugehörigkeit

Der Begriff Amerindianer deutet ursprünglich auf eine Abstammung von den Ureinwohnern der Amerikas hin. Mittlerweile wird er oft nur noch auf die nordamerikanischen Ureinwohner angewendet, ist vorallem aber eher als eine kulturelle denn als eine ethnische Zuordnung zu betrachten. Die Aufweichung des Begriffs Amerindianer erklärt sich vorallem durch die Bevölkerungspolitik der Native American Nations. Nach dem gewonnenen Geistertanzkrieg war die Anzahl von Personen, die vorallem Nachfahren nordamerikanischer Ureinwohner waren, bedrohlich gesunken. Die schlechten Bedingungen in den Umerziehungslagern und der Krieg hatten vielen Opfer gefordert. Schon um die Infrastruktur in den neuen den NAN zugewiesenen Gebieten auf einem gewissen Niveau erhalten und ein Staatswesen aufbauen zu können, war es notwendig den Zugehörigkeitsbegriff weit zu fassen. Viele, aber durchaus nicht alle, NAN-Staaten nahmen auch solche Personen als Bürger auf, die nur zu einem sehr geringen Anteil von amerindianischen Vorfahren abstammen. Vielfach konnten die erforderlichen Nachweise einfach gefälscht werden, zumal es auch wirklichen Amerindianern nicht immer möglich war, einen genealogischen Nachweis zu erbringen. Bei der Einwanderung von Metamenschen in eine Reihe von NAN-Staaten einige Jahrzehnte später, spielte die ethnische Zugehörigkeit dann praktisch keine Rolle mehr. Dementsprechend ist die heutige Gruppe der Amerindianer ethnisch heterogen zusammengesetzt.


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