Ghule

Aus Shadowhelix
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Ghul © FanPro

Ghule (Manesphagus Horridus) gehören ebenfalls zu den Metamenschen, allerdings werden sie von den meisten Menschen und anderen Metamenschen verabscheut. Sie sind vom Äußeren her den altbekannten Zombies recht ähnlich. Ihre Haut ist bleich und sie besitzen scharfe Klauen an beiden Händen. Die Ghule sind fast blind, die Augen milchig weiss. Die Blindheit wird allerdings durch ihre Fähigkeit, auf der Astralebene zu sehen, wieder wett gemacht.

Die meisten Ghule sind nach ihrer Ansteckung mit dem HMHV-Virus (Krieger Strang) nicht mehr in der Lage normal zu sprechen. Doch es gibt auch Ghule die noch mit anderen Menschen und Metamenschen reden können. Ghule leben meistens im Untergrund oder in unbewohnten Gebieten (z. B. die SOX) wo sie sich tagsüber verstecken. Sie sind nachtaktiv und nach Einbruch der Dunkelheit gehen sie auf Nahrungssuche.

Auf Grund ihres Verdauungssystemes sind sie gezwungen, rohes Fleisch zu essen und pro Wochen mindestens 1% Köpergewicht an menschlichem Fleisch zu verzehren. Ohne das Ammoniak, das bei der Verwesung entsteht, ist die Verdauung nicht möglich. Ausserdem werden bestimmt Stoffe aus dem menschlichen Fleisch benötigt. Diese sind allerdings bisher noch nicht identifiziert.

Die Art der Ernährung führt auch zum schlechten Ansehen der Ghule in der Öffentlichkeit. In den meisten Ländern gelten Ghule als Critter, auf die Kopfgeld ausgesetzt ist.

Tatsächlich wollen die meisten Ghule nur friedlich bei ihresgleichen leben. Es gibt zwar Ghule, die auf die Jagd nach Menschen gehen, dies sind allerdings Außenseiter in der Gesellschaft der Ghule.

Trotz der ausgelobten Belohnung in Dunkelzahns Testament war bisher noch niemand in der Lage, einen künstlichen Ersatz für die Nahrungs-Bedürfnisse der Ghule zu schaffen.

Krankheitsverlauf

Die Ansteckung erfolgt über Kontakt des Blutes mit dem Virus (Z.B. durch einen Biss oder Kratzer). Je nach Konstitution des Opfers kann der Krankheitsverlauf mehrere Auswirkungen haben:

1. Keine Auswirkung
Das Opfer selber verspürt keinerlei Auswirkungen, allerdings besteht die Gefahr, dass die Person selber zum Überträger des Virus wird.
2. Krankheit
Die infizierte Person leidet für ungefähr 10 Tage nach der Infektion an allgemeiner körperlicher Schwäche, Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen.
3. Krankheit mit permanenten Folgen
Zusätzlich zu den unter Punkt 2 aufgeführten Symptomen erkrankt der Patient an Sehstörungen, Hautentfärbungen usw. Auch nach Abklingen der Krankheit bleiben diese Ghul-Charakteristika bestehen, der Patient verwandelt sich allerdings nicht in einen Ghul.
4. Infektion mit MMVV
Innerhalb der nächsten 90 Tage verwandelt sich der infizierte Patient in einen Ghul.
Die Verwandlung durchläuft 3 Phasen, welche jede ca. 30 Tage andauert.
Phase 1: In dieser Phase treten noch keine bemerkbaren Symptome auf. Wird die Krankheit in dieser Phase entdeckt, bestehen noch Heilungschancen.
Phase 2: Nach ca. 30 Tagen äußern sich die ersten ghulischen Körpermerkmale wie das Nachlassen der Sehschärfe, das Wachsen und Verhärten der Fingernägel und die Gier nach rohem Fleisch und Unverträglichkeit normaler Nahrung.
Nach ca. 60 Tagen tritt der Patient in die letzte Phase ein. Es beginnt der geistige Verfall des Patienten, da sich das Gehirn an den neuen Zustand anpasst. In diesem Prozess entwickeln sich die Merkmale eines Dualwesens.

Weiter Folgen

Manchmal, in seltenen Fällen, geht ein Patient geistig unbeschadet durch diesen Prozess. Einer dieser Personen war Tamir Grey, der Anführer der Ghulenklave, die in Chicago entstand und bei der Befreiung durch Ares durch die Strain-III-Beta-Bakterien vernichtet wurde.

Erwachte Personen behalten ihre magischen Fähigkeiten. Diese werden durch den Krankheitsverlauf anscheinend nicht beeinflusst.

Cyberware, die über Nerven-Schnittstellen mit dem Körper verbunden ist, verliert meistens ihre Funktion und muss anschließend repariert werden. Obwohl Ghule bei ihrer Verwandlung etwas von ihrer Essenz einbüßen und gleichzeitig eine Immunsensibilität entwickeln, die die Essenzkosten von Cyberware erhöhen, können Ghule durchaus entsprechende Implantate nutzen - sofern sie einen Cyberchirurgen finden, der bereit ist, sie ihnen zu implantieren. Bioware allerdings wird im Laufe der Krankheit vollständig vom Körper absorbiert.

Siehe auch

Quellenindex