Orden der Sonne, des Mondes und der Sterne

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Orden der Sonne, des Mondes und der Sterne
Überblick (Stand: 2070er) [1]
Führung: Danaan-Familien[2]
Sitz: Tír na nÓg[3]
Mitgliederzahl: ca. 50[3]
Agenda:
Führung des Tír,[4] Initiation und Erleuchtung[2]

Der Orden der Sonne, des Mondes und der Sterne (engl. Order of the Sun, Moon, and Stars) ist einer der fünf magischen Orden der Pfade des Rades, dessen Angehörige einen Aspekt der Pfadmagie repräsentieren. Er ist der höchste der Orden und steht über den vier anderen.

Bestimmungen

Der Pfad des Rígh ist assoziiert mit der Mitte und dem Element Äther.[4] Wie viele magische Orden hat auch er eine Reihe von Bestimmungen, an die sich Mitglieder zu halten haben. Diese betreffen sowohl das individuelle Verhalten als auch die Zugehörigkeit zur Gruppe.[3]

Individuelle Bestimmungen

Die Teilnahme an der heiligen Zeremonie zu Samhein ist verplichtend für Ordensmitglieder.[3] Ein Mitglied des Ordens der Sonne, des Mondes und der Sterne muss in der Lage sein, den schwierigen Balanceakt zu vollführen, seine Pflichten als Wächter des Tír und sein persönliches Verlangen nach der Erfüllung seines kosmischen Schicksals in Einklang zu bringen.[2]

Der Orden verlangt absoluten Gehorsam, wenn der höchste Initiat etwas anordnet. Ebenso wird der Glaube an die Pfade des Rades vorausgesetzt, aber ein so fortgeschrittener Geist wie der eines Rígh sieht das Rad des Lebens zum ersten Mal in seiner Gänze; er muss nicht mehr glauben.[3]

Gruppenbestimmungen

Der Orden steht ausschließlich Elfen offen, die schon weit auf den Pfaden des Rades vorangeschritten sind.[2] Neue Mitglieder werden von den Angehörigen sorgfältig ausgewählt und eingeladen, dem Orden beizutreten; es gibt keinen Weg, sich aus eigener initiative zu bewerben.[4] Dass ein Anwärter als Wanderer des Pfads des Rígh geboren wurde, untersuchen die Mitglieder des Ordens genau, bevor sie einer Aufnahme zustimmen.[3] Rígh sind noch selten in der jungen Sechsten Welt, aber ihre Zahl steigt langsam, aber stetig an.[5]

Alle Angehörigen des Ordens hinterlegen eine rituelle Verbindung.[3] Der Orden der Sonne, des Mondes und der Sterne ist geheim und kein Thema für die Öffentlichkeit, aber jeder Pfadmagier erkennt einen Rígh sofort als solchen.[3]

Aktivitäten

Der Orden der Sonne, des Mondes und der Sterne, auch als Orden der Könige und Heiliger Orden von Tara bezeichnet,[6] besteht ausschließlich aus Wanderern und ist die höchste politische und spirituelle Autorität des Tír. Auch wenn es ihn noch nicht sehr lange gibt, haben seine Mitglieder Einblicke in die Natur der Magie und Sechsten Welt, die über das aller anderen, auch Pfadmagier, hinausgehen. Im Prinzip hat der Orden auch absolute Entscheidungsgewalt in den Angelegenheiten der anderen Orden, aber übt diese nur sehr selten aus.[2] Angehörige des Ordens sind durch die Summe ihrer gelebten Leben bereits im Besitz eines weiten Blicks über das sein, selbst die Zeit hat an Bedeutung für sie verloren. Sie sind nach innen gewandt und interessieren sich nur noch für den Großen Zusammenhang. Weltliche Macht ist für sie nicht mehr relevant.[3]

Die Macht des Ordens ist dennoch groß. Die Danaan-Familien sehen zu dem Orden auf, dem die einflussreichsten Mitglieder der Clans angehören, und Treffen des Ordens sind entscheidend für die wichtigsten poltischen und religiösen Entscheidungen des Tír.[6]

Als Wächter über diese mächtigen Orte halten die Rígh nicht selten große Zeremonien an den heiligen Stätten des Tir ab, um sich die magischen Energien der mächtigen Cairnströme zunutze zu machen.[2]

Rituale

Der Orden benutzt schlichte Insignien. Sein Ornat betont den Kontrast zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Dieser Kontrast symbolisiert die gespaltene Natur des Ordens zwischen dem strahlenden und glorreichen Dagda und der finsteren, rachsüchtigen Morrígan, den beiden großen Helden des Ordens. In den Ornat sind alle Arkana eingearbeitet, doch kein Arkanum dominiert über die anderen. Ein Rígh trägt außerdem ein spezielles, rituelles Schwert.[2]

Der Eid eines Rígh hat eine besondere Bedeutung. Alle Wanderer dieses Pfades wohnen dieser äußerst heiligen Zeremonie bei. Ein Nichterscheinen eines anderen Rígh ist eine schwere Beleidigung gegen den jungen Rígh und seine Familie.[3]

Im Rahmen der Vereidungszeremonie werden dem jungen Rígh alle Besitztümer genommen. Auf diese Weise bestätigt er seine Bereitschaft, unter Aufgabe aller anderen Ziele auf einem Pfad zu wandern, der ihn von seinen Brüdern und Schwestern trennt. Bis auf seinen Ornat, die rituellen Gegenstände und die erforderlichen Mittel, um mit seinen Studien im Orden der Sonne, des Monds und der Sterne beginnen zu können, besitzt der Initiat nichts.[3]

Obwohl andere Elfen, auch Danaan, ihn ehrfürchtig mit Rígh anzusprechen haben, würde er selbst niemals auf die Verwendung dieses so erhabenen Titels bestehen. Dies wäre Ausdruck einer Überheblichkeit, die ein derart gereifter und weiser Geist längst hinter sich gelassen hat.[2]

Eid

"Obwohl es mich mit großer Angst erfüllt, folge ich dem Pfad des Rígh. Ich unterwerfe mich dem Gericht der Strahlenden Geister und werde mich meiner Berufung nicht widersetzen. Ich bin gekommen, um meinen Weg nach Tara zu vollenden. Mein Gewand sind die Sonne, der Mond und die Sterne - und ich habe Angst. Mein Pfad verheißt mir die Auffahrt, und ich gelobe, mich dieses Privilegs als würdig zu erweisen. Ich gelobe, meinem Land In Wort und Tat zu dienen, bei Tag und Nacht, denn ich werde nicht auffahren, sollte ich bei meiner heiligen Aufgabe versagen. Ich kann nicht Herr sein, wenn ich nicht zuvor Diener bin. Um meine Brüder und das Gesegnete Land zu ehren, nehme ich den Verlust all meiner Besitztümer auf mich."[3]

Heilige Tage

Der Orden der Sonne, des Monds und der Sterne kennt nur einen heiligen Tag: Samhain, den Tag der Ahnen (2. November), an dem der Orden die gelebten Leben, die noch zu lebenden Leben und die Strahlenden Geister ehrt. Angehörige des Ordens der Sonne, des Mondes und der Sterne empfinden diese Zeit als besonders günstig für Rituelle Magie und das Beschwören von Geistern.[2]

Prüfungen

Die einzigen Anforderungen, die der Orden an Prüfungen eines Rígh stellt, sind die, die der betreffende Rígh an sich selbst stellt. Ein so gereifter Elfengeist kann selbst entscheiden, welche Tat, Arbeit oder Opfer eine weitere Initiation benötigt.[3]

Ressourcen

Der Orden der Sonne, des Mondes und der sterne bekommt, was immer er haben möchte, wenn er denn etwas haben möchte. Und das sofort. Alle Danaan-Familien sind Sponsoren des Ordens, insbesondere aber die aus Meath und Connaught.[3]


Endnoten

Quellenangabe

Index

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