Klingenwaffen

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Definition

Als Klingenwaffen werden sämtliche Waffen mit einer Klinge und mindestens einer geschärften Seite bezeichnet. In der Sechsten Welt sind Klingenwaffen in vielen verschiedenen Varianten mit vielen Extras erhältlich. Klingenwaffen werden in der Regel in beiden Gruppen Messer und Schwerter eingeteilt, wobei die Länge der Klinge entscheidend ist.

Weiterhin werden auch Äxte zu den Klingenwaffen gerechnet, und einige Stangenwaffen weisen ebenfalls eine Klinge an einem langen Stiel auf.

Einige Klingenwaffen sind speziell als Wurfwaffe designt, und dem entsprechend im Nahkampf nicht oder nur sehr eingeschränkt einsetzbar, da sie optimiert wurden, um geworfen zu werden. Hierunter fallen Wurfmesser und Wurfäxte bzw. -beile.[L 1]

Äxte

Äxte und Beile sind von der Konzeption her einige der ältesten Waffen der Menschheit und in der Konstruktion mehr oder weniger universell: eine schwere Klinge wird an einem Stil befestigt um so die Kraft aus dem Drehmoment und der Trägheit voll ausnutzen zu können. Bei Beilen ist die Klinge seitlich am Schaft befestigt, bei einer Axt geht der Stiel durch das Schaftloch.

Messer

Unter diesen Begriff fallen eine Menge Waffen. Vom einfachen Küchenmesser bis hin zum Hightech Cougar Dolch. Messer gehören zu den vielseitigsten Waffen und sind zumindest in den einfachen Varianten einfach zu beschaffen.

Bajonett

Unter einem Bayonett versteht man eine Dolch- oder Messerklinge, die designt wurde, um sie am Lauf eines Gewehrs anzubringen, das dann im Nahkampf wie eine Stangenwaffe - etwa ein kurzer Speer - gebraucht wird. Obwohl die entsprechende Kampftaktik eigentlich als hoffnungslos veraltet gilt, verfügen manche Sturmgewehre etwa - russische AKs - serienmäßig über ein Klappbajonett. Eine Sonderform ist das Axtbajonett, das eine an ein Beil oder Hackmesser erinnernde Klingenform aufweist, und speziell dafür gedacht ist, sich den Weg durch Hindernisse und Unterholz freizuschlagen.

Shadowtalk Pfeil.png Die Variante kommt nicht zuletzt in Dschungelkriegsgebieten zum Einsatz... und was das "veraltet" angeht: das kannst'e echt knicken - spätestens, seit es mit dem Memory-Bayonett die Memory Blade-Variante gibt, die sich in Ruhestellung wie ein Stoffband um den Waffenlauf wickelt, ohne den Schützen beim Schießen zu behindern.
Shadowtalk Pfeil.png Soldier of Fortune

Die Waffe ist nach der baskischen Stadt Bayonne benannt, die in der Vergangenheit für ihre Messerherstellung berühmt war.

Cougar Fineblade

Diese Kampfmesser erhalten Sie in zwei Varianten. Zum einen mit kurzer Klingen, oder auch in der langen Version, welche sich allerdings schlecht verbergen läßt. Gemein ist beiden Varianten, dass sie zweischneidig sind und mit modernster Molekularbindungs- und Schärfungstechnologie gefertigt werden. Viele Söldner bevorzugen diese Dolche vor allen anderen Messern.

Dolch

Dolche sind im Prinzip Klingenwaffen, die i. d. R. eine Parierstange oder einen Handschutz wie ein Schwert aufweisen, sich von der Klingenlänge her jedoch nur als Messer qualifizieren. Bei langklingigen Dolchen ist der Übergang zum Kurzschwert fließend. Genau wie bei den Schwertern gibt es auch Dolche mit gerader wie auch mit gekrümmter Klinge, als Krummdolch. Viele historische und zeremonielle Waffen sind Dolche, einschließlich sogenannter Opferdolche, die bei Blutopfern Verwendung fanden - oder in der Hand praktizierender Blutmagier noch finden.

Keramikmesser

Neben herkömmlichen Messern mit Metallklinge werden auch Keramikmesser [L 2] aus rein nicht-metallischen Werkstoffen hergestellt, die von Metalldetektoren nicht aufgespürt werden können.

Memorymesser

Memorymesser bestehen aus speziellen Memorymetallen, wodurch sie in einem hohlen Gürtel als Scheiden untergebracht, oder eingerollt als Armreif getragen werden kann, sich - wenn sie gezogen wird - in der Hand des Trägers jedoch zu einer blanken Klinge versteift (siehe auch Memory-Bajonett.).

Monofilamentmesser

Monofilamentmesser wurde mit der selben Technologie verbessert, wie das bekannte Monoschwert (Näheres siehe dort). - Dem entsprechend eignet es sich auch zum Durchtrennen von stählernen Absperrgittern.

Rasiermesser

Ein Rasiermesser ist ebenso - wie das Skalpell - eigentlich keine Waffe, sondern explizit dazu gedacht, sich selbst oder einem anderen den Bart abzurasieren. Da die rechteckige, meist ganz leicht gebogene Klinge eines Rasiermessers zu diesem Zweck allerdings äußerst scharf sein muss, und sie sich in der Regel in den ebenfalls leicht gebogenen Griff einklappen lässt, werden Rasiermesser - ebenso, wie Skalpelle - namentlich von Serienmördern häufig als Mordwaffe zweckentfremdet. Ebenso tragen Ganger in Gegenden, wo die Waffengesetze den Erwerb und das Führen von Klapp- und Springmessern oder Butterflys verbieten, statt dessen häufig Rasiermesser, und sind darin geübt, diese als Waffe im Nahkampf zu benutzen

Schweizer Offiziersmesser

Das patentierte Schweizer Offiziersmesser zählt zu den qualitativ hochwertigsten Erzeugnissen auf diesem Gebiet, und hat sich dank der F&E-Abteilung des Schweizer Victorinox-Konzerns inzwischen mit all seinen ausklappbaren Zubehörteilen zu soetwas wie einem Werkzeugkasten én miniature entwickelt...

Skalpell

Skalpell ist der Sammelbegriff für eine Reihe von Messern, die an sich keine Waffen, sondern das Arbeitsgerät von Chirurgen zur Durchführung von Operationen am lebenden, (meta)menschlichen Körper sowie das Werkzeug eines Pathologen bei einer Autopsie oder Obduktion sind. - Da sie jedoch ihrem eigentlichen Verwendungszweck entsprechend extrem scharf sein müssen, und extra dazu gemacht sind, (meta)menschliches Gewebe zu durchtrennen, werden sie - insbesondere von Serienkillern wie Jack the Ripper - immer wieder auch als Waffe missbraucht. - In Zeiten von Cyberware und Cyberprothesen können Chirurgen ausfahrbare Skalpelle wie Nagelmesser in der Hand implantiert oder als Zubehör in einer Cyberhand eingebaut haben.

Spring-, Schnapp-, Klapp- & Taschenmesser

Spring-, Schnapp-, Klapp- & Taschenmesser zeichnen sich in der Regel durch eine kürzere Klinge aus, die jedoch im Griff versenk- oder einklappbar ist. Obwohl nicht dauerhaft feststehend, verfügen viele dieser Messer über eine Vorrichtung, um sie vorübergehend zu arrettieren, und ihr so einen festen Halt zu geben. In den 2070ern hat tatsächlich irgend ein Tüftler in der F&E-Abteilung eines der Waffenkons einem Springmesser eine WiFi-Funktionalität spendiert, so dass sein Besitzer es in sein PAN einbinden, und an sein Kommlink slaven, und ein (gegnerischer) Hacker das zugehörige Icon in der WiFi-Matrix entdecken kann. - In Österreich sagt man auch "Taschenfeitl" dazu.

Stilett

Stilette zählen ebenfalls zu den Klingenwaffen und innerhalb dieses Bereichs zu den Messern und artverwandten Waffen, auch wenn sie nur als Stichwaffe effektiv einzusetzen sind.

Shadowtalk Pfeil.png In diesem Zusammenhang kann ich dem professionellen Messerstecher das Modell ASL aus meiner alpenländischen Heimat besonders empfehlen... fragt's beim «Waffen Walter» gezielt nach "A Scheene Leich", und vergesst net zu erwähne, des der Feitl euch g'schickt het!
Shadowtalk Pfeil.png Der Feitl

Ihnen sehr ähnlich sind Shiv und Eispick.

Überlebensmesser

Überlebensmesser [L 3] sind neben einer Klinge mit jeder Menge Zubehör ausgestattet, welches darauf ausgelegt ist, dass man auch in der Wildniss damit überleben oder zumindest in die Zivilistaion zurückfinden kann. Ein Standart-Überlebensmesser ist in der Regel mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. Außerdem ist die ungeschärfte Seite der Klinge mit einer Phosporschicht beschichtet, welche bei Aktivierung für ungefähr eine Stunde Licht liefert. Ebenfalls Standart ist ein wasserdichter Behälter im Griff des Messers.

Vibromesser

Vibromesser funktionieren nach dem selben Prinzip, wie Vibroschwerter, und sind - etwa unter den Gangern der Kärntner Bürgerwehren in Österreich, Randalekids und sonstigen Gang-Mitgliedern - deutlich verbreiteter.

Schwerter

Dieser Begriff "Schwert" steht für eine Vielzahl von länglichen, meist aus Stahl oder anderen schärfbaren Materialen gefertigten Messern. Die größten Exemplare sind deutlich über einen Meter (manchmal sogar zwei) lang, und können (außer von Trollen) nur beidhändig geführt werden. Sie werden Bidenhänder genannt. Eine Zwischenform, die ein- oder zweihändig geführt werden kann ist das speziell im Mittelalter populäre "Bastardschwert", auch "Anderthalbhänder" genannt. Viele zeremonielle Waffen fallen in diese Kategorie. Bekannte Beispiele wären das schottische Claymore oder auch das japanische Katana. - Schwerter werden von vielen Magiern besonders gerne als Waffenfoki verzaubert.

Shadowtalk Pfeil.png Es gibt Experten die modifizieren ihr Schwert - egal, ob Katana, oder europäischer Machart - so, dass die Klinge unter Strom gesetzt werden kann, was es dem Träger erlaubt, einem Gegner damit eine schmerzhafte Lektion in Form eines dosierten Stromschlags zu erteilen, ohne ihm deswegen eine blutende Schnittwunde beizubringen. - Nix für Puristen unter den Straßensamurai, aber unter Umständen durchaus eine sinnvolle Option...
Shadowtalk Pfeil.png Bladerunner

Ähnliche Waffen sind die schmalklingigen Degen, Florette und Rapiere, die sich beim europäischen Adel zusammen mit der klassischen Fechtkunst und der Tradition des Duells wieder größerer Beliebtheit erfreuen, die langklingige Machete die besonders in Dschungelregionen rund um den Globus Werkzeug und Waffe in einem darstellt sowie Krummschwerter - respektive -säbel, die vor allem bei islamischen Kämpfern aber auch unter modernen Piraten populär sind, und die alle ebenfalls unter diese Kategorie fallen.

Gunblade

Eine Gunblade ist ein Schwert, das mit einer Feuerwaffe kombiniert wurde, in der Regel einer Pistole deren Abzug sich am Griff befindet, und deren Lauf längs der Klinge feuern kann. Derartige Waffen entstammen ursächlich vorallem der Phantasie von Mangaautoren, wurden aber wegen der Nachfrage auf der Straße von Waffenbauern und Büchsenmachern im 21. Jahrhundert tatsächlich realisiert. Ihr tatsächlicher Nutzen im Kampf ist meist eher fragwürdig. Speziell die Umarbeitung eines historischen Schwertes in eine Gunblade löst bei Puristen meist profunde Abscheu aus, da der Wert der historischen Waffe als Antiquität dadurch zwangsläufig zerstört wird.

Es gibt aber durchaus auch historische Klingenwaffen, die bereits vor Jahrhunderten als "Gunblade" konzipiert wurden oder wie auch immer ihre Entwickler solche Konstrukte damals genannt haben... Diese findet man - wenn - meist in Museen oder Privatsammlungen, und sie stellen für den geneigten Kunst- und Antiquitätendieb wegen der Nachfrage, die in Sammlerkreisen nach derartigen militärhistorischen Kuriositäten besteht, durchaus eine lohnenswerte Beute dar... auch, wenn sie in einem Kampf auch nicht nutzbringender waren, als die neuzeitlichen, manga-inspirierten Elaborate...!

Monoschwert

Monoschwerter (auch: Monofilamentschwerter) wurden ursprünglich von Ares auf den Markt gebracht, sind aber inzwischen von nahezu allen Herstellern erhälltlich. Das Aussehen dieser Waffe ist gleich wie das eines Breitschwertes, welches jedoch extrem gut ausbalanciert ist. Das besondere an dieser Waffe ist der Monofilamentdraht, welcher in die Waffe eingearbeitet wird. Dadurch schneidet die Waffe mit Leichtigkeit auch durch dickere Panzerungen und hinterlässt größere Wunden. Gleichzeitig ist es nicht so anfällig gegen Abstumpfung wie ein normales Schwert.

Vibroschwerter

Vibroschwerter sind eine Verbindung aus den altmodischen Schwertern mit neuer Technik. So bewegt sich bei einem Vibroschwert die Klinge mit einer extremen Geschwindigkeit vor und zurück, so dass der gleiche Effekt erziehlt wird, wie bei einem Messer mit dem man etwas schneidet. Vibroschwerter hinterlassen nicht so große Wunden wie Monoschwerter, durchdringen dafür deutlich leichter Panzerungen. Der Nachteil von Vibroschwertern ist der relativ hohe Stromverbrauch, sowie das summende Geräusch der aktivierten Klinge, was das Anschleichen nahezu unmöglich macht.


Quellenindex

Deutsch Englisch

Weblinks

  1. Shadowiki: Wurfaxt
  2. Shadowiki: Keramikmesser
  3. Shadowiki: Überlebensmesser