Monobe International

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Monobe International
Überblick (Stand: 2072) [1]

Monobe-Logo.JPG

Hauptsitz: Matsuyama, Japan
Branche:
Biotechnologie
Einzelhandel
Kundendienst
Präsident/CEO: Toshio Mitsukuri
Rating: AA
Unternehmensform: börsennotierte Aktiengesellschaft
Geschäftssprache: Japanisch

Monobe International ist ein japanischer AA-Konzern mit einem umfangreichen Netzwerk an Tochtergesellschaften. Der Konzern arbeitet schon lange daran, zum AAA-Konzern aufzusteigen, was bislang aber immer scheiterte.

Geschichte

Der frühere Präsident von Monobe International, Sho Kubota, ließ 2054 eine Chance verstreichen seinen Konzern an den Gerichtshof zu bringen. Kubota war nicht daran interessiert sich mit den Großen Acht anzulegen und konzentrierte sich darauf sein Privatvermögen zu vergrößern. Sein geringes Interesse an Monobe zeigte sich 2059 als es COO Toshio Mitsukuri gelang, sich zum Präsidenten der Firma wählen zu lassen. Während unter dem neuen Vorstandvorsitz die gesamte Leitungsebene von Monobe ausgetauscht wurde, akzeptierte Kubota seine Niederlage gelassen, verkaufte seine Aktien und zog sich in den Ruhestand nach Sri Lanka zurück. Zumindestens plante er das, denn sein Privatflugzeug, das Kubota in seines neues Domizil bringen sollte, verschwand mit ihm an Bord und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Eine Beteiligung von Mitsukuri ist nicht auszuschließen und auch nicht unwahrscheinlich.

Unter der Führung von Toshio Mitsukuri hat Monobe International expandiert und sich insbesondere während des Konzernkriegs zwischen '58 und '60 Aktiva kriselnder Megakonzerne wie Fuchi, Renraku und Yamatetsu angeeignet. Die von Mitsukuri verfolgte Aquisitionsstrategie zielt dabei auf internationale vertikale Integration ab. Die Finanzierung der Unternehmensexpansion hat allerdings die Geldreserven der Firma aufgebraucht und eine Schwachstelle entstehen lassen.

Lobbyarbeit für AAA Status

Nachdem Cross Applied Technologies nach dem Crash von 2064 seinen Status verloren hatte, witterte Monobe seine Chance. Leider kam ihm Horizon 2065 zuvor, was Monobes Vertrauen in seine Deals mit den Japanokons verlieren ließ und dessen Verhältnis zum Medienkonzern nachhaltig negativ beeinflussen würde.[1]

Bei seinem Versuch Monobe an den Konzerngerichtshof zu bringen setzt Mitsukuri vorallem auf die Japanokons. Die japanische Dominanz war während des Konzernkriegs Anfang der Sechziger durch den Zusammenbruch von Fuchi und den Weggang von Yamatetsu gebrochen worden. Mitsukuri hoffte, dass die japanischen Megas dem ebenfalls japanischen Monobe zu einem Sitz am Gerichtshof verhelfen würden, um ihren Reihen wieder zu verstärken und er setzte darauf, dass sie die Chance die "abtrünnige" Yamatetsu Corporation zu bestrafen nicht verstreichen lassen würden. Deshalb versuchte er bei der Wahl zur Wiedervergabe von Yamatetsus Sitz 2067, Monobe in diese Position zu manövrieren, dieses Vorhaben gelang allerdings nicht.

2074 konnte der Konzern gut die Hälfte seiner Schulden an Wuxings Malaysian Independent Bank zurückzahlen.[2]

Geschäftsprofil

Monobes stetiger Kampf auf dem Weg in die AAA-Riege, den der Konzern seit den 2050ern führt - und der etliche Abmachungen involvierte, die am Ende doch wieder gebrochen wurden - prägen Monobe bis heute auf vielfältige Art und Weise. Die Möglichkeit, mit den Schwergewichten zusammenzuarbeiten, erlaubte ein horizontales Wachstum und eine Diversifikation in eine größere Zahl an Märkten und Geschäftsfeldern. Auch wenn der Konzern dadurch auf vielfältigere Art und Weise angreifbar ist, erlaubt diese Diversifikation wiederum, mögliche Verluste bedeutend besser auszugleichen.[1]

Einzelhandel

Monobe belässt es nicht nur bei Diversifikation um Erfolgreich zu sein, sondern geht sogar einen Schritt weiter. Der Konzern hat sich rege Mühe gegeben, strategische Allianzen mit praktisch allen AAA- und AA-Konzenre einzugehen, was daran liegt, dass Monobe mehr Einrichtungen im Einzelhandel und Kundendienst besitzt als jede andere Organisation der Welt. Ganze 40% aller Einzelhandelsgeschäfte mit einem Jahresgewinn von über 1.000.000 Nuyen sind Tochterfirmen von Monobe International.[3]

Lieferungen und Warenhäuser

Auch wenn Monobe auch Produkte selbst herstellt und Forschungen anstellt (etwa bei Monobe Biotechnical), so machen neue Produkte und Patente tatsächlich nur einen geringen Teil seines Einkommens aus. Mit Lieferungen von Produkten anderer Megas zum Endkunden hin verdient der Konzern weitaus mehr - und ist entsprechend dort auch deutlich abhängiger. Daher unterstützt Monobe seine Markennamen und die Marken seiner Tochterfirmen mittels seiner physischen und virtuellen Warenhäuser, die wiederum den Wiedererkennungswert des Megakonzerns erhöhen, dessen Produkte sie vertreiben. Somit kann Monobe von den Werbeanstrengungen anderer Megas profitieren und sogar Werbung in den eigenen Geschäften verkaufen, um so anderern Organisationen dabei zu helfen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Produktionen

Andere Geschäftsbereiche befassen sich mit Elektronik-Bauteilen, Feuerwaffen, Cyberdeck-Componenten, fortschrittlichen Forschungen auf dem Gebiet der Kommunikation und Mechanischen Entwicklungen.

Daneben produziert der Konzern aber auch Produkte, die unter Markennamen verkauft werden - wie etwa das Springfield M1A in einer Fabrik in Shandong.[4] Auch produziert der Konzern moderne Repliken der M1 Garand.[2]

Sponsoring

Monobe International besitzt mit den «Yakult Swallows» ein professionelles und populäres Baseballteam in der Japanischen Liga, das den «Hanshin Tigers» der Eastern Tiger Corporation in der Saison 2069/70 eine demütigende Niederlage beibrachte, die diese viele Anhänger kostete. - Jene Fans der «Tigers», die ihrer Mannschaft treu geblieben sind, warten allerdings sehnlichst auf eine Neuauflage der Partie in der nächsten Saison, in der Hoffnung auf eine Revanche.[5]

Beziehungen

Konkurrenten

Monobe International wetteifert mit Yakashima Technologies um den Rang als größter Double-A-Kon Japans abgesehen von der Pacific Rim Bank, wobei das von der Methode der Einstufung der Konzernaktivposten und ihrer Bewertung abhängt. Sie stehen im aggressiven Wettbewerb mit Yamatetsu und Aztechnology in Bereichen wie Nahrungsmittelherstellung, Pharmazeutika und Kosmetik.

Monobes Ambitionen auf einen Sitz am Gerichtshof haben zudem die Konkurrenz mit Yamatetsu angeheizt. Monobe International war Mieter eines der Weltraum-Labors in den «Gondeln» genannten Sateliten von Yamatetsus Raumstation Shibanokuji Freefall Resort, wobei sie jedoch wiederholt vergeblich mehr Platz auf der Orbitalplattform verlangt haben, was Yamatetsu jeweils unter fadenscheinigen Begründungen ablehnte.[6]

Im ehemaligen China liefert sich Monobe einen fortgesetzten Kampf mit der Zeta-ImpChem-Tochter Kazkhron um Seltene Erden, bei dem bislang keine Seite die Oberhand gewinnen konnte. Sabotage und Erzdiebstahl kommen dabei häufig vor.[7]

Zu den großen Japanokons ist das Verhältnis schon seit geraumer Zeit angeschlagen. Auch wenn Monobe noch mit ihnen zusammenarbeitet, ist die Loyalität zu diesen bedeutend zurückgegangen.[1]

Gegenüber Horizon ist Monobe immer noch ziemlich sauer und hat es bis heute vermieden, Marketingtools des Medienkonzerns zu verwenden und einen großen, einseitigen Schattenkrieg gegen den AAA begonnen. Monobe hat zwar mehrfach schon Personal von Horizon extrahiert, doch Horizon hat dieses Personal oft genug zurückgeholt, was die Vermutung aufkommen lässt, dass die Umerziehungsmaßnahmen von Monobe einfach nicht wirksam genug sind. Daneben scheint es auch noch eine Maßnahme zu sein, das Angebot an Aztechnology-Produkten auszuweiten.[8]

Verhältnis zur Yakuza

Das Verhältnis Monobes zur Yakuza ist - für einen der Japanokons - ausgesprochen feindselig, was angeblich auf persönliche Animositäten ihres CEOs Toshio Mitsukuri zurückzuführen sein soll. Der hatte sich - Gerüchten zu Folge - in seiner Jugend, als Mitglied einer Straßengang vergebens um die Aufnahme in die Yakuza bemüht, und kann seit her die Yaks nicht ausstehen. Die übliche sokaiya-Praxis des japanischen Syndikats wird daher bei Monobe und seinen Tochterfirmen von den Verantwortlichen grundsätzlich nicht toleriert.

Wichtige lokale Aktivitäten

Japan

Wenn man Monobe politisch verorten will, dann kann man den Konzern am ehesten dem rechten Flügel der Imperialisten von Japan zuordnen. Dadurch hat Monobe häufiger politische Meinungsverschiedenheiten mit anderen japanischen Megas, doch hindert dies den Konzern auch nicht daran, sich deren Gemeinschaftsunternehmungen anzuschließen. Oftmals scheint es, als würde Monobe die Stimmen der Gesetzgeber, die es kontrolliert, in seinen Konzernverhandlungen einsetzen.[1]

Turkestan

Monobe errichtete in der Taklamakan-Wüste eine Bergbaustadt, um die dortig einzigartigen Rubine und Saphire abzubauen.[9]

Struktur

Tochterfirmen

Chips'N'Tech[10]
Cryptec[1]
Designer Genes[3]
Deutsche Kaufhausunion[11]
Fabrique National[1]
traditionsreicher Hersteller von Feuerwaffen, Sitz: Frankreich, besitzt die Marke Browning.[12]
Mapen Technologies[1]
Monobe Biotechnical[1]
Monobe Engineering[1]
Monobe Medical[10]
Medizinischer Dienstleister aus Japan
Monobe World Enterprises[1]
Managementkonzern
NuZoot[13]
Modelabel
Société Suisse Technique[14]
UCAS Compustat
Computer bzw. Computerteile, Sitz: UCAS
Vantage Partners[1]
Weapons World™[3]
Waffeneinzelhandel


Endnoten

Quellenangabe

Widersprüche

Konflikt: T:WL / NL -- SOA
Abweichung: Status von Monobe International als PPG-Mitglied
Im Target: Wasteland wird der Eindruck vermittelt, dass es sich bei Monobe um ein Mitglied der Pacific Prosperity Group handelt. Das Buch scheint die einzige Quelle zu sein, die das impliziert. Das neuere Shadows of Asia revidiert diesen Eindruck, indem es Monobe nicht unter den größten Mitgliedern der PPG listet, zu denen es aber gehören würde, und nicht die Konsequenzen einer Mitgliedschaft bei der PPG wie für den ebenfalls japanischen Konzern PacRim Communications beschreibt. Zudem würde eine solche Mitgliedschaft nicht zu den Versuchen passen, die Japanacorps für einen Aufstieg Monobes in die Reihen der Großen Zehn zu gewinnen.

Index

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Sonstige

Deutsch Englisch


Weblinks