Orden der Brigid

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Orden der Brigid
Überblick (Stand: 2070er) [1]
Führung: Danaan-Familien[2]
Sitz: Tír na nÓg[3]
Mitgliederzahl: ca. 600[4]
Agenda:
Förderung traditioneller elfischer Kultur,[5] Initiation[2]

Der Orden der Brigid ist einer der fünf magischen Orden der Pfade des Rades, dessen Angehörige einen Aspekt der Pfadmagie repräsentieren.

Bestimmungen

Der Pfad des Barden ist assoziiert mit dem Süden und dem Element Feuer.[5] Wie viele magische Orden hat auch er eine Reihe von Bestimmungen, an die sich Mitglieder zu halten haben. Diese betreffen sowohl das individuelle Verhalten als auch die Zugehörigkeit zur Gruppe.[6]

Individuelle Bestimmungen

Die Teilnahme an den Festen und Zeremonien zu den heiligen Tagen des Ordens ist verpfichtend für alle Mitglieder.[2] Der Orden empfindet Gehorsam als Einschränkung der Kreativität, weswegen der Orden dies von seinen Mitgliedern auch gar nicht verlangt.[6]

Der Orden der Brigid versteckt sich nicht, sondern tritt ganz offen in seiner Eigenschaft als magische Vereinigung wie auch künstlerischer und erzieherischer Betreiber von Medien und Schulen in Erscheinung. Bei einem begabten Künstler wird in Tír na nÓg vorausgesetzt, dass es ein Mitglied des Ordens ist, dem die brilliantesten künstlerischen Geister des Tír angehören. Alles andere stellt die Fähigkeiten des Künstlers implizit in Frage. Eine Frage nach Mitgliedschaft im Orden der Brigid gilt daher als Beleidigung eines Künstlers.[2]

Dafür erwartet der Orden die Hinterlegung einer rituellen Probe - verpflichtend für Wanderer, freiwillig (aber empfohlen) für Sucher.[6]

Gruppenbestimmungen

Der Orden der Brigid nimmt, wie alle der Orden der Pfadmagie, primär Elfen auf, in seltenen Fällen auch Menschen. Zudem werden Bewerber von einem hochrangigen Initiaten des Ordens einer magischen Untersuchung unterzogen, um ihre Eignung und Bestimmung für den Weg des Südens und damit den Pfad des Barden zu bestätigen.[2]

Eine weitere Grundvoraussetzung ist das Bekenntnis zum Glaubenssystem der Pfade des Rades und künstlerisches Talent sowie ein Bewusstsein für die Wichtigkeit traditioneller Kultur und Entwicklung des elfischen Bewusstseins.[6]

Neben Magiern hat der Orden der Brigid auch eine kleinere Zahl von Adepten unter seinen Mitgliedern, die meisten davon folgen einem künstlerischen Weg. Die Zahl der Adepten ist aber erheblich geringer als unter den Orden des Nordens und Ostens.[6]

Aktivitäten

Dieser Orden ist nach der keltischen Göttin der Dichtkunst, der Inspiration, der Schmiedekunst und des Feuers benannt, was den Wirkungsbereich des Ordens gut umreißt. Der Orden der Brigid arbeitet Hand in Hand mit dem mächtigen Kultur- und Bildungsministerium des Tír, und befördert traditionelle Kunstformen, Musik, und Literatur, und betreibt eine Reihe öffentlicher wie privater Bildungseinrichtungen im Tír.[5] Der Orden der Brigid sieht seine Hauptaufgabe in der Bewahrung der traditionellen Kultur des Tir und der Bereicherung seines kulturelle Lebens. Diese Aktivitäten sind weit über den Ordens hinaus von großer Bedeutung.[2]

Angehörige des Ordens sind ausgesprochen dominant präsent in der Unterhaltungs- und Medienindustrie des Tír. Sie sehen es als ihre Aufgabe, die Bevölkerung des Tír in Richtung angemessener, traditioneller, "elfischer" Kultur zu steuern, wie sie in den Pfaden des Rades und nach dem Willen der Danaan-Familien definiert ist. Der Boom "elfischer" Musik und Kunst in anderen Teilen der Welt bringt dem Orden zudem beträchtliche Summen ein, von denen er längst nicht alles an die Regierung des Tír weiterleitet.[5]

Dabei sind nicht alle Barden der Klassik und dem Folklorismus verpflichtet. Vor allem adeptische, bardische Künstler finden immer wieder neue Wege, ihre Magie in Kunst zu überführen, wie beispielsweise die in den späten 2060ern populären neokeltischen Bands.[7] Wanderer auf dem Pfad des Barden betreiben Bildung ebenso wie Unterhaltung, und bereichern so auf die eine oder andere Weise das Leben derer um sie herum, und mit ihrer Kunst die Welt an sich.[8]

Einen Teil der einbehaltenen Gelder nutzt der Orden für seine eigenen Zwecke, etwa zum Unterhalt seiner Schulen und zum Abhalten seiner Festivals. Schulen wie Annaghmakerrigh House[9] und das College of Omagh[10] bilden Künstler und Musiker aus und sind auch architektonisch schön und angemessen opulent gestaltet.[9]

Ein nicht unwesentlicher Teil wird allerdings verwendet, um gegen das vorzugehen, was das elfische Establishment in Tír na nÓg als kulturelle Bedrohungen betrachtet, wie keltischen Druidismus, das Christentum (insbesondere den Katholizismus) und jede andere Ideoloie, die der Lehre der Pfade des Rades zuwider läuft.[5]

Rituale

Der Weg des Südens ist leidenschaftlich und flamboyant. Seien Anhänger und der Orden der Brigid drücken dies in Ornat und Kleidung ebenso aus wie in ihrer Arbeit, sie verwenden bei ihrer Kleidung und ihren Symbolen gerne prächtige Farben und aufwendige Verzierungen. Die Kleidung beinhaltet häufig spiralförmige Muster und Ornamente,[2] und ist oftmals vergleichsweise offenherzig - sinnbildlich für Lebensfreude und Extrovertiertheit, Schönheit und Anmut,[2] Dinge die gemeinhin mit allen Elfen in Verbindung gebracht werden.[11]

Ein weiteres Motiv, das Angehörige des Ordens häufig auf ihren Instrumenten, Zauberfoki und sonstigen Gegenständen tragen, ist der Speer des Lugh, heiliges Symbols des Wegs des Südens, der die Inspiration symbolisiert.[6]

Die ausgelassenen Treffen des Ordens der Brigid sind rauschende und stolze Feste, und stets Ereignisse großen öffentlichen Interesses. Dabei geben sie auch kulturelle Impulse vor; mit durch die Räume schallenden, beißenden Späßen über die bemitleidenswerten schöpferischen Fähigkeiten geringerer Künstler geben sie oftmals Ziele für mediale Kampagnen gegen "unelfische" Kulturaktivität vor.[6]

Mitglieder des Ordens der Brigid betrachten sich selbst als höchste Experten für rituelle Insignien und Symbole - was die Angehörigen des Ordens des Ogma anders sehen. Deswegen geraten sie häufig mit den Gelehrten des Westlichen Weges in Konflikte über Fragen der Zeremonie und Tradition.[6]

Eid

"Ich folge dem Pfad des Barden. Ich bin das Feuer der Leidenschaft, das das Firmament ausfüllt. Ich verkörpere den leuchtenden Speer auf seiner Reise zur Sonne. Meinem Volk und meinem Land werde Ich durch Wort und Tat Schönheit und Freude bringen. Ich erfülle die Herzen derer, die sich mit Leib und Seele der Kunst hingeben. Möge Lady Brigid mir eine silberne Zunge und den Charme verleihen, auf dass ich ihre Gaben in die Herzen meines geliebten Volkes tragen kann."[2]

Heilige Tage

Die heiligen Tage des Ordens sind Alban Heruin (21. Juni, Sommersonnenwende) und Lugnasad am ersten August. Alban Heruin ist der wichtigste Tag des Sommers, an dem der Orden den Sommer und die schöpferische Kraft der Sonne preist und seine eigenen künstlerischen Leistungen des vergangenen Jahres feiert. Am Tag des Lugnasad betrauert der Orden auf rituelle Weise das Bevorstehen des Herbstes und den beginnenden Einfluss des Westlichen Weges.[6]

Bei einigen Initiaten des Ordens der Brigid geht das Trauern über die rituelle Ebene hinaus. Da die Barden mit den Druiden auf einigen Fachgebieten um Macht und Vorherrschaft konkurrieren, können zu Lugnasad die Wogen der Gefühle zwischen beiden Orden, den konservativen Druiden des Ogma und den offenherzigen emotionalen Barden, ziemlich überschäumen.[2]

Prüfungen

Für ein Mitglied dieses Ordens beinhaltet die Prüfung zum Erreichen eines höheren Ranges stets einen Akt künstlerischer Schöpfung, das Erschaffen eines schönen, die Welt bereichernden, einmaligen Werks. Dabei kann es sich um ein bewegendes Gedicht, ein mitreißendes Lied oder eine anmutige Statue handeln, eine einflussreiche Rede oder ein anregendes Buch.[6]

Ressourcen

Wie die anderen der Orden der Pfade des Rades haben auch die Angehörigen des Ordens der Brigid Zugriff auf die Ressourcen des Staats Tír na nÓg. Dazu kommen erkleckliche Tantiemen des Ordens aus Werken, die in der weiteren Welt vertrieben werden, und die Unterstützung der Danaan-Familien insbesondere des Südens.[6]

Der Orden kann so über alles, was seine Mitglieder benötigen, um ihrer schöpferischen Arbeit nachzugehen, verfügen. Auch stehen ihm die reichen Kulturarchive der Regierung offen.[2] Über ihre Colleges und Schulen haben sie zudem privilegierten Zugriff auf junge Talente des Tír.[9]


Endnoten

Quellenangabe

Index

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Weblinks