All-Area-Combat-Golf

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Das All-Area Combat Golf, genannt ComGolf, entwickelte sich aus dem Cross Golf. Die Spieler organisieren sich in der International Double A Combat Golf Society (AACGS).

Allgemeines

Es handelt sich beim ComGolf um keine offiziell anerkannte Sportart. Im Gegenteil. Die meisten Spieler werden per Haftbefehl wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ruhestörung, Hausfriedensbruch u.ä. gesucht. Im Gegensatz zum Cross Golf, bei dem möglichst im unbewohnten oder wenig frequentierten Gegenden gespielt wird um Verletzungen unbeteiligter zu vermeiden, wird beim ComGolf in Innenstädten, Shopping Malls, belebten Plätzen etc. gespielt. Verletzungen Unbeteiligter, Sachschäden u.ä. werden dabei billigend in Kauf genommen.

Ausrüstung

Neben den Schlägern ist der Spieler mit speziellen Golfbällen und einem Handscanner ausgestattet. Im Kern der Bälle sind Sender eingebaut, die eine spielerspezifische Kennung aussenden. Diese kann mit dem Handscanner erfasst werden. So kann der Spieler jederzeit den Ball im Gelände oder der Menschenmenge wiederfinden sowie den milimetergenauen Abstand vom Ball zum Zielpunkt messen.

Der Caddy

Jeder Spieler wird von einem Caddy begleitet. Neben dem Tragen der Schläger ist der Caddy dafür zuständig, Spielbehinderungen (z.B. durch Passanten) aktiv zu verhindern. Hierzu werden unter anderm Taser, Ablenkungsmanöver u.ä. eingesetzt. Zusätzlich werden von der Spielleitung bzw. dem Veranstalter der Spiels im Normalfall Magier eingesetzt, die Elementare und Geister der Sicherheitsabteilungen in Schach halten.

Das Spiel

Vor Spielbeginn erhalten die beiden Spieler eine Information über den Sammelpunkt und Zeitpunkt. Zum abgesprochenen Zeitpunkt erhalten beide Spieler zeitgleich Auskunft über die Lage des Zielpunktes. Dieser wird durch ein Lämpchen,nicht größer als eine Leuchtdiode, gekennzeichnet. Der Zielpunkt liegt im Zentrum eines imaginären Kreises mit 10,8cm Durchmesser. Dies entspricht dem Durchmesser eines Standard-Loches auf einem Golfplatz.

Ziel ist es, mit so wenig wie möglich Schlägen innerhalb eines vor Spielbeginn festgesetzten Zeitlimits so dicht wie möglich an den Zielpunkt zu kommen. Der Ball gilt als eingelocht, wenn er sich in innerhalb des Zielkreises befindet. Schaffen es beide Spieler, einzulochen, ist die Anzahl benötigter Schläge ausschlaggebend. Ist diese auch identisch, zählt der Abstand des Balles zum Mittelpunkt des Zielkreises.

Auszüge aus dem Regelement

Regel 1
Maximal dürfen 14 Schläger mitgenommen werden. Ausnahmen gelten weder für Trolle noch für andere körperlich überlegene Metamenschen oder magisch Begabte. [...] Der Schläger darf nicht nennenswert von der herkömmlichen und üblichen Form und Machart abweichen und kein äußeres Beiwerk (Laservisier, Hydraulik, Stoßkompensator) aufweisen. Vercyberungen, magische Fertigkeiten und andere Eigenheiten, die den Spielvorgang verfälschen, sind vorher der Spielleitung bekannt zu geben.
Regel 5
Kommt der Ball unter oder dicht an einem beweglichen Hindernis zum Stehen, darf dieses weggenommen bzw. entfernt werden. Dazu zählen Behinderungen durch Stühle, Becher, Zigaretten, Körbe, Wachleute, Critter, Ganger etc. Dazu dürfen ausschließlich eigene Hilfsmittel (Pistolen, Gewehre, Golfschläger etc.) benutzt werden.
Regel 11
[…] Verlassen des Platzes ist keine Spielunterbrechung. Stirbt einer der Kontrahenten im Verlauf des Spiels, gilt die Partie für den Übriggebliebenen nicht als automatisch gewonnen. Er muss einlochen.
Regel 13
[…] Wird der Ball von einem Critter verschluckt, darf der Critter erlegt, zerlegt und der Ball gespielt werden. Passiert der Critter mit dem Ball im Magen das elektronische Loch und der Sender meldet »eingelocht«, wird der Punkt nicht gezählt.
Regel 19
[…] Ob der Ball unspielbar ist, unterliegt einzig und allein der Entscheidung der Spielleitung, mit der sich der Spieler über sein Kom abstimmt. Er muss jedoch versuchen, die Spielbarkeit mit den beschriebenen eigenen Hilfsmitteln wieder herzustellen. Dabei ist auf die Umgebung und Kollateralschäden zu achten. Der Einsatz von Sprengstoffen aller Art ist auf ein Minimum zu beschränken. Gewonnen hat, wer am Ende des Spiels 1. lebt und 2. die wenigsten Schläge benötigt hat, um ordnungsgemäß einzulochen.

Quellenindex

Jede Wette, Roman von Markus Heitz