Motorradwerke Zschopau (Nichtoffiziell)
Die Motorradwerke Zschopau stellten die schon zu Zeiten der deutschen Teilung und der DDR einen der bedeutendsten Betriebe und größten Arbeitgeber vor Ort dar. Daran hat sich - trotz Krisen und wirtschaftlichem Niedergang seit der Wiedervereinigung und obwohl die Produktion schon mehrfach vor dem Aus zu stehen schien - letztlich nicht viel geändert, auch, wenn das Traditionsunternehmen wiederholt den Besitzer wechselte. Während Industrie in der Region an sonsten eher Mangelware ist und die Arbeitslosigkeit (und Abwanderung nach Leipzig-Halle) dem entsprechend ein großes Problem darstellt, baute das Unternehmen hier auch in den 2060ern die Motorrädern MZ E250 CM und E500 C für Zweiradenthusiasten mit kleinem Geldbeutel. Damals lag jedem ihrer Kräder ein Satz Bordwerkzeug bei, mit dem der Low-Budget-Biker die meisten Reparaturen selbst und notfalls sogar auf der Straße vornehmen konnte. [1]
- ↑ Rigger 3.01D S. 194, Wertetabelle: 229