Kabul Maffiya

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Kabul Maffiya
Überblick (Stand: ?)
Führung: Babrak Amin

Die Kabul Maffiya ist ein in Zentralasien aktives Verbrechersyndikat mit Zentrum in Kabul, Afghanistan und einer paschtunischen ethnischen Identität.

Aktivitäten

Die Kabul Maffiya kontrolliert weite Teile des Drogenanbaus und -schmuggels in Afghanistan, das Mitte des 21. Jahrhunderts nur als Failed State beschrieben werden kann. Daneben sind sie auch in anderen Bereichen des Schmuggels - darunter Waffenschmuggel, Menschenschmuggel, Organ- und Talislegging - sowie dem Handel mit Altertümern aus illegalen Raubgrabungen aktiv, wobei sie eng mit der indischen Verbrecherfamilie der Mansurs, die von gebürtigen Afghanen geführt wird, zusammenarbeiten. Ihre Geschäfte beschränken sich schon längst nicht mehr auf den Hindukusch und den Indischen Subkontinent. Vielmehr kontrolliert die Kabul Maffiya auch in der Islamischen Republik des Iran einen Großteil der Schmuggelrouten, und wenn BADs aus ostasiatischer Produktion wie Blutorchidee als Schmuggelware nach Europa gelangen, sind sie - häufig - durch die Hände der Kabul Maffiay gegangen. - Weitere Aktivitäten umfassen auch illegale Bankgeschäfte (Kreditwucher - die Kabul Maffiy ignoriert als kriminelle Organisation die Regeln des Islamic Banking), Entführung und Erpressung sowie das Geschäft mit der (Zwangs-)prostitution. - In Berlin in der Allianz Deutscher Länder sollen sie Anfang der 2070er sogar als Betreiber von Bunraku-Bordellen aktiv gewesen sein, was sie mit einem Teil der dortigen Grauen Wölfen unter ihrer Leitwölfin Semra "Asena" Bulut in Konflikt brachte.

Kultur

Während die Kabul Maffiya eine säkuläre, kriminelle Organisation ist, und ihre Anführer - anders als manche der Warlords, die die Opiate anbauen, deren Export und Weitervertrieb die Maffiya kontrolliert - keine Islamisten im Stil der Taliban sind, spielen kulturelle Tabus hinsichtlich ihrer paschtunischen Identität und Sprache eine große Rolle. So hat die Kabul Maffiya, die die Paschtunische Sprache als einzige Geschäftssprache nutzt, auf die Versuche diverser Konzerne, eine funktionstaugliche Sprachsoft für das Paschtunische zu entwickeln, mit extremer Gewalt reagiert: Es heißt sie hätten alle Sprachlabors der betreffenden Konzerne, die in diese Projekte involviert waren, niedergebrannt, und jeden beteiligten Linguisten und Programmierer getötet.

Metamenschen und magisch Begabten begegnet die Kabul-Maffiya mit wesentlich mehr Toleranz, als dies bei den Taliban oder großen Teilen der übrigen, islamischen Bevölkerung der Region der Fall ist. Adepten, egal, ob sie dem Weg des Kriegers oder dem des Künstlers folgen, werden sogar hoch geehrt und außerordentlich geschätzt. Geistern und ihren Beschwörern begegnet man dagegen auch in Reihen der Maffiya mit großem Misstrauen, und Beschwörern "böser" Geister droht häufig ein Todesurteil. Technomancer waren - jedenfalls 2073 - in den Reihen der Kabul-Maffiya (und generell in den Bergen Afghanistans) noch nahezu unbekannt.


Quellenindex

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Weblinks