GM-Nissan Doberman: Unterschied zwischen den Versionen

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Der GM-Nissan Doberman ist eine auf Ketten laufende Perimeterdrohne, die ihre zugewiesene Patrouillenzone Tags wie Nachts effektiv kontrollieren kann.<ref name=sr5466>{{Qen|sr5}} S. 466</ref> Die Doberman-Baureihe hat sich schon in den [[2050er]]n ihrer Infrarotkameras und Bewegungsdetektoren gerühmt, und tatsächlich bis heute eine ordentliche Sensorsuite für die Arbeit bei Nacht bewahrt. Schwere Panzerung und ebenso schwere Bewaffnung sorgen dafür, dass man von einem Doberman auf Patroille auch gar nicht entdeckt werden möchte.<ref name=rbb085/>
 
Der GM-Nissan Doberman ist eine auf Ketten laufende Perimeterdrohne, die ihre zugewiesene Patrouillenzone Tags wie Nachts effektiv kontrollieren kann.<ref name=sr5466>{{Qen|sr5}} S. 466</ref> Die Doberman-Baureihe hat sich schon in den [[2050er]]n ihrer Infrarotkameras und Bewegungsdetektoren gerühmt, und tatsächlich bis heute eine ordentliche Sensorsuite für die Arbeit bei Nacht bewahrt. Schwere Panzerung und ebenso schwere Bewaffnung sorgen dafür, dass man von einem Doberman auf Patroille auch gar nicht entdeckt werden möchte.<ref name=rbb085/>
  
Die Standardbewaffnung eines Steel Lynx ist ein Mikroturm mit Platz für bis zu 2 [[Leichtes Maschinengewehr|LMG]]s und einen Firmpoint, der eine [[pistolen]]große Waffe aufnehmen kann. Eine übliche Konfiguration ist, dass eins der LMGs mit Gelgeschossen und eins mit tödlicher Munition geladen ist, und am Firmpoint ein Taser angebracht ist.<ref name=rbb085/>
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==Verwendung==
 
==Verwendung==

Version vom 15. Februar 2020, 15:23 Uhr

GM-Nissan Doberman
Hersteller: GM-Nissan[1]
Typ: Kampfdrohne[1]
Verwendung: Sicherungsaufgaben, primär reaktiv/passiv[2]
Größe: mittel[3]
Ähnliche Fahrzeuge:

Geschichte

Die Doberman hat einige tiefgreifende Redesigns hinter sich.

Ihr Debüt machte sie in den späten 2040ern. Als gepanzerte, nicht sehr kluge und in allem billigere Alternative zur Winter Systems Steel Lynx - etwas, das das Modell bis heute verfolgt - war sie eine beliebte Sicherheitsdrohne. Mit einem Rad-Chassis und bestenfalls eingeschränkten Sensoren und Pilotsystemen war die 2050er-Generation des Doberman eine solide, aber nicht besonders kluge, Perimeterdrohne.[1]

Dieses Design wurde bis in die frühen 2060er beibehalten, auch wenn sich Details wie die verfügbaren Turmaufsätze änderten. Zudem wurden Pilotsysteme verbessert, und die beiden Waffenaufsätze bekamen eigene Munitionsdepots.[4]

In den späten 2060ern, nach dem Zweiten Crash, wurde die Drohne hingegen komplett neu designed. Immer noch als tag- wie nachthandlungsfähige Patrouillendrohne ausgelegt,[5] wurde sie jetzt als geländegängigerer Walker ausgelegt, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich in Konkurrenz mit der Steel Lynx einen Vorteil zu erarbeiten.[6]

Das setzte sich aber nicht durch, und das 2075er Modell setzte stattdessen auf einen robusten Kettenantrieb,[7] und stark ausgebaute Modularität.[8] Mit diesem Design ist die Doberman dann in die 2080er gebracht worden.[9]

Beschreibung

Der GM-Nissan Doberman ist eine auf Ketten laufende Perimeterdrohne, die ihre zugewiesene Patrouillenzone Tags wie Nachts effektiv kontrollieren kann.[10] Die Doberman-Baureihe hat sich schon in den 2050ern ihrer Infrarotkameras und Bewegungsdetektoren gerühmt, und tatsächlich bis heute eine ordentliche Sensorsuite für die Arbeit bei Nacht bewahrt. Schwere Panzerung und ebenso schwere Bewaffnung sorgen dafür, dass man von einem Doberman auf Patroille auch gar nicht entdeckt werden möchte.[1]

Die Standardbewaffnung eines Doberman ist ein Mikroturm mit Platz für bis zu 2 LMGs und einen Firmpoint, der eine pistolengroße Waffe aufnehmen kann. Eine übliche Konfiguration ist, dass eins der LMGs mit Gelgeschossen und eins mit tödlicher Munition geladen ist, und am Firmpoint ein Taser angebracht ist.[1]

Verwendung

Anders als die Steel Lynx ist die GM-Nissan Doberman eher als reaktive, passive Sicherungsdrohne konzipiert.[2] Die Doberman ist allerdings auch vielseitiger einsetzbar. Neben einer breiten Auswahl verschiedener Systeme für Erkennung und Abwehr von Eindringlingen bietet GM-Nissan eine breite Palette von Zusatzmodulen, mit denen die Funktionalität und der wirtschaftliche Nutzen der Drohne erheblich erweitert werden kann. So sind Umbausets für Gartenarbeiten, zur Gebäudereinigung, als In-Office-Postverteilungssystem oder als mobiles Werbedisplay erhältlich. Dabei muss der Kunde keine Einbußen bei der Basisfunktion der Drohne als Sicherheitssystem befürchten.[8]

Zudem ist die Doberman stärker als die Steel Lynx für den autonomen Einsatz ausgelegt.[8]

Der Doberman hat in seiner Grundausführung allerdings einige Schwächen. Um den Preis zu drücken, ist sowohl der Autopilot etwas schlicht geraten, als auch die Sensoren nicht von der besten Qualität. Der Pilot kommt mit bekanntem Terrain, von dem er eine Mapsoft hat, zurecht, also dem, das ihm zugewiesen wurde, aber außerhalb ist das System schnell völlig aufgeschmissen.[1]

Allerdings gibt es viele Upgradekits. Eins der bekanntesten wird von Aztechnology produziert, die seit den 2050ern auf den Doberman setzen, und das sowohl das Sensorpaket wie auch den Autopiloten ersetzt. Das macht ihre Dobermandrohnen viel effektiver.[1]


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b c d e f g Rigger Black Book S. 85
  2. a b Rigger 3 S. 175
  3. a b Asphaltkrieger S. 146
  4. a b c d Rigger 3 S. 174
  5. Shadowrun 20th Anniversary S. 350
  6. Arsenal S. 106
  7. Shadowrun Fifth Edition S. 124
  8. a b c Novapuls #15 S. 4, Werbung "GM-Nissan Doberman"
  9. Shadowrun Sixth World Edition S. 300
  10. Shadowrun Fifth Edition S. 466

Index

Quellenbücher

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Sonstiges

Weblinks