Argentinien

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Argentinien
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Flagge Argentinien.jpg
© Pegasus

Hauptstadt: Buenos Aires
Staatsform: Konzernrepublik
Fläche: 2,791,810 km²
Einwohnerzahl: 20.000.000
Menschen: 72.5%
Orks: 14%
Elfen: 7%
Zwerge: 4%
Trolle: 2%
Andere: 0.5%
Personen ohne SIN: 35%
Personen mit Konzernzugehörigkeit: 45%
Bildung:
unter 12 Schuljahre: 60%
Abitur-Äquivalent: 27%
Studium-Äquivalent: 9% (4%)
Sprachen:
Spanisch: 90%
Englisch: 50%
Portugiesisch: ? %
Religiöse Zugehörigkeit:
Römisch Katholisch: 92%
Protestanten: 2%
Jüdisch: 2%
Andere: 4%
Währung: Argentinische Pesos (ARP)
Wechselkurs: ARP 4.25 = 1 Nuyen

Argentinien ist ein Staat in Südamerika der 1816 seine Unabhängigkeit von Spanien deklariert hat. Er ist nach Amazonien der zweitgrößte Staat in Südamerika, hat aber stark an Bedeutung verloren seit 2034 Amazonien aus Brasilien hervorgegangen ist.

Geographie

Argentinien liegt im südlichen Ausläufer von Südamerika und misst maximal ca. 3.900 km von Nord nach Süd und 1.400 km von Ost nach West. Es hat seine Ausmaße seit dem vorigen Jahrhundert nicht mehr verändert und ist nach dem um einiges angewachsenen Amazonien weiterhin der zweitgrößte Staat in Südamerika. Die vier wichtigsten geografischen Regionen sind die zentralen fruchtbaren Ebenen der Pampas, das erdölreiche Plateau von Patagonien das in Feuerland endet, das subtropischen nördliche Tiefland von Gran Chaco und die Bergzüge der Anden im Westen.

Grenzen

Argentinien grenzt im Westen an Chile im Osten an den Atlantischen Ozean und im Norden und Nordosten an Paraguay, Uruguay und Amazonien.

Städte

Geschichte

Nachdem sich in den Jahren 2047-49 der Einfluss der Konzerne und die allgemeine Korruption erheblich ausgedehnt hatten, kam es 2050 zur Revolution des Militärs geführt von General Fernando Arrojo, der ein Jahr später auch zum Präsidenten gewählt wurde. Das autoritäre Regime wurde nicht nur vom Volk, sondern im geheimen auch von diversen Konzernen stark unterstützt.

Bis 2063 war die Lage im Land relativ ruhig und das Volk fühlte sich befreit, während im Hintergrund die Konzerne mehr oder weniger genauso weitermachten wie zuvor und die Ressourcen des Landes (vorallem das Erdöl von Patagonien) ausbeuteten.

Mit dem Verschwinden von Jaime Prodo gewann die demokratische Bewegung "Democracia Siempre" an Unterstützung in den Medien und konnte ihren Einfluss vergrößern. 2064 waren die Proteste während des Osterumzuges in Buenos Aires so stark aufgeheizt, dass die Regierung das Kriegsrecht in der Stadt ausrief. Als während der Unruhen nach dem Crash von 2064 auch noch herauskam, dass die Arrojo-Regierung jahrelang von Konzernen bezahlt worden war, weiteten sich die landesweiten Streiks und Proteste noch mehr aus bis das Regime 2068 schließlich kollabierte.[1]

Politik

Democracia Siempre ringt seit dem Zusammenbruch des Arrojo-Regimes mit den diversen politischen Kandidaten der Megakonzerne um die Macht im Land, während die Armut weiterhin anwächst. Dabei wird die demokratische Bewegung international von einigen Nationen unterstützt, nicht zuletzt von Amazonien.[1]

Wirtschaft

Die argentinische Wirtschaft befand sich bereits vor dem Crash von 2064 in einer Abwärtsspirale, was vermutlich nicht zuletzt auf die hohen Militärausgaben und die Korruption des selbstgefälligen Regimes der politischen Oberschicht zurückzuführen war.

Die argentinische Rinderindustrie hat durch einen Skandal um mit psychoaktivem Nervengas verseuchten Rindfleisch, das in den internationalen Handel gelangt ist, in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts einen herben Imageverlust hinnehmen müssen. Allerdings ließen die südamerikanischen Viehbarone - ebenso wie ihre nordamerikanischen Kollegen - 2058 ihre Herden teilweise auf den Almen der österreichischen Steiermark weiden, und verdienten gut an ihrem unter dem Label "Steyrian Beef" vermarkteten Produkt.

Die Medienkonzerne und -gesellschaften Argentiniens sind allerdings innerhalb des Landes extrem einflussreich, da es ihre Musik-, 2D-TV- und Trideo-Berieselung ist, die die Massen der Armen von ihrem elenden Los ablenken und ruhig halten.

Konzerne

Daneben sind aber noch eine ganze Reihe weiterer, ausländischer Mediengiganten auf dem hiesigen Markt präsent:

Neben den Mutterkonzernen dieser Medienfirmen war in den 2060ern auch Renraku Computer Systems hier mit seiner Südamerika-Division aktiv.

Nach dem Regimewechsel im Gefolge des Crash 2.0 engagiert sich zudem Saeder-Krupp, das sein Südamerika-HQ in Buenos Aires hat, stark in dem Land, und baut sich gute Beziehungen zur neuen argentinischen Regierung auf.

Sport

Argentinien ist auch im 21. Jahrhundert noch eine große Fußballnation mit hervorragenden Spielern und absolut fanatischen Fans, und Aufeinandertreffen der argentinischen und der amazonischen Nationalelf - etwa bei der WM 2064 - stellen fast schon eine Fortsetzung der politischen und militärischen Konflikte mit sportlichen Mitteln dar... wobei der Sport dann schon mal zur Nebensache werden kann.

Daneben wird in dem südamerikanischen Land spätestens seit den 2050ern auch Urban Brawl gespielt.

Kriminalität

Unterwelt

Die Castañeda Gruppe - der örtliche Ableger des Andes-Kartells, das zu den größeren unter den Geisterkartellen zählt - ist eine der beherrschenden Mächte der argentinischen Unterwelt. Seine Konkurrenten sind einerseits «Los Lobos» - ein lokales Syndikat, das auf Schwarzmarkthandel, Kredithaigeschäfte, Glücksspiel und Lotterien spezialisiert ist - und die Organisation von "el Ángel". Hinter letzterem Unterweltboss verbirgt sich in Wahrheit niemand anderer, Colonel Gabriel Fernández, der Kopf von Buenos Aires' Civil Defense Corps, der allerdings für die Drekarbeit die lokalen Gangs hat, die für ihn das Dealen und Schutzgelder Erpressen erledigen, während er seine Hände sauber behält.

Shadowtalk Pfeil.png Und nebenbei über viele Jahre die Rückendeckung der Regierung Arrojo genossen hat, während sich seine Konkurrenz einem scheinheiligen Kreuzzug gegen das Verbrechen ausgesetzt sah...
Shadowtalk Pfeil.png Plata Mortale

«Comando Verde» - die Megagang des amazonischen Metropole - hat ebenfalls einen Ableger in Argentinien.

Angesichts der instabilen politischen Situation, dem Überangebot an Waffen und der langen Küstenlinie ist es zudem wenig überraschend, dass Argentinien daneben auch eine gehörige Anziehungskraft auf Schmuggler und Piraten ausübt, die sich hier - verständlicherweise - bessere Chancen ausrechnen, als im benachbarten Amazonien mit seinen drakonischen Gesetzen und paranormalen Machthabern.


Endnoten

Quellenangabe

  1. a b Sixth World Almanac S. 204

Quellenindex

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Sonstige

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Weblinks