Alamais

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Alamais
Geschlecht männlich
Art Großer Westlicher Drache
Magisch aktiv magisches Wesen
Drachenprofil
Zeremonialname (Elfbane)
Farbgebung goldene und rote Schuppen
Hort Spitzbergen, Norwegen
Erstes Erscheinen  ? (vor 2020)

Alamais ist ein alter und großer westlicher Drache. Er hat goldene Schuppen, die zu seinem Rückgrat hin rot werden. Er ähnelt vom Aussehen her Lofwyr. Diese Ähnlichkeit kommt wahrscheinlich daher, dass Lofwyr und Alamais Brüder sind. Alamais hat viele Narben am Körper. Besonders auffällig ist eine große Narbe an seiner Brust.

Alamais hat die Meinung, dass die Metamenschheit unter der Führung der großen Drachen stehen sollte. Daher behandelt er Menschen ohne Respekt. Er benutzt sie und lässt sie wieder fallen, wenn er sie nicht mehr braucht. Um seine Ziele zu erreichen benutzt er am liebsten Untergrundorganisationen. In der Vergangenheit benutzte er die Policlubs Der Nachtmachen und Alte Welt für seine Zwecke. Auch sonst hat er bei der Wahl seiner Verbündeten keine Skrupel und nutzt auch Terrorzellen oder Verbrecher-Syndikate inklusive des Humanis-Policlubs, des Runenthings oder des apokalyptischen Winternight-Kults.

Er hegt außerdem einen großen Hass auf seinen Bruder und lässt keine Gelegenheit aus, etwas gegen Lofwyr oder Saeder-Krupp zu unternehmen.

Geschichte

In der Vierten Welt war Alamais, den man damals als Alamaise kannte, in einen bis heute ungelösten Konflikt mit den unsterblichen Elfen verwickelt, denen er bis heute mit Abneigung oder gar offenem Hass begegnet. Seine Elfen-feindliche Haltung brachte ihm den Beinamen Elfbane - zu deutsch: Elfentod - ein.

Alamais hat in der Sechsten Welt schlechte Erfahrungen mit Konzernen gemacht. In der Mitte der 50er Jahre ließ er sich mit einem Konzern näher ein, dieser beschoss ihn jedoch später mit einem Orbital-Laser. Alamais überlebte den Angriff.

Alamais scheint irgendwie in den Skandal verwickelt zu sein, der Lofwyr um seinen Sitz im Prinzenrat von Tír Tairngire brachte. Der Skandal wurde ausgelöst durch Glasgian Oakforest. Dieser hatte um 2053 ein magisches Artefakt in seine Gewalt gebracht, um einen Angriff auf ein getarntes Drachennest auszuführen, welches unter dem Schutz Lofwyrs stand. Alamais unterstützte Oakforest bei dieser Aktion. Kurz darauf verschwand Glasgian; Lofwyr verlor seinen Sitz im Prinzenrat und wurde zur persona non grata im Tír erklärt. Die genauen Umstände sind bislang nicht bekannt. Die Rolle, welche Alamais in dieser Geschichte spielte, ist bislang noch ungeklärt.

Während des von Mitsuhama und der DeMeKo gesponserten, heute legendären Benefiz-Konzert "Ragnarock" für den Wiederaufbau Berlins nach der Anarchie im Jahre 2061 lieferte er sich mit Lofwyr einen erbitterten Luftkampf vor tausenden von Zuschauern über dem Festivalgelände. Dieser wurde später durch die Public-Relations-Abteilungen der Konzerne allerdings mit Special Effects erklärt.

Shadowtalk Pfeil.png Ja nee is klar. Special Effects mein A****! Ick weis wat ick gesehn hab, ooch wenn ick schon en paar Bier intus hadde.
Shadowtalk Pfeil.png Icke

Während des Nachfolgeritus für Dunkelzahn versuchte er, Lofwyr das Juwel der Erinnerung zu entwenden, erbeutete aber offenbar nur eine wertlose Kopie.

Zu Beginn der 2070er soll er unter anderem den Ulster-Widerstand in Tír na nÓg finanziell unterstützen. Augenzeugen wollen ihn unter anderem über der Ukraine und dem deutschen Elfenstaat Pomorya an der Ostsee gesichtet haben.[1]

Verhältnis zu anderen Drachen

Alamais ist mit seinem Bruder Lofwyr verfeindet. Eine Feindschaft, die Jahrtausende zurückreicht. Wann immer es ihm möglich ist, wirft er seinem Bruder Steine in den Weg. Dass Lofwyr dennoch sehr erfolgreich ist, ist vielleicht weniger seinen herausragenden Fähigkeiten geschuldet, als der Tatsache, dass Alamais noch andere Feindschaften zu pflegen und Allianzen zu schmieden hat, die ebenfalls seine Aufmerksamkeit erfordern.

Obwohl beide eine Antipathie gegen die Tír-Elfennationen hegen, liegen er und Rhonabwy keinesfalls auf einer Wellenlänge, da der walisische Drache soziale Gründe für seine Haltung hat, welche Alamais dagegen vollkommen abgehen, der lediglich darauf aus ist, Chaos zu stiften und seinen alten Gegnern Ärger zu machen.

Unklar ist das Verhältnis zu Dunkelzahn. Alamais erbte von dem Drachen einen Fruchtkuchen - den die zwei seit Weihnachten 2020 immer untereinander tauschten - verbunden mit dem ironischen Kommentar, er, Dunkelzahn, sei im Gegensatz zu Alamais wirklich tot. Der regelmäßige Austausch des Fruchtkuchens war vermutlich ein Test der Ressourcen der beiden Drachen, wobei die Aufgabe darin bestand, den jeweils anderen aufzuspüren. Als Boten dienten ihnen dabei zumeist Shadowrunner, die in der Regel keine Ahnung hatten, dass sowohl der Absender als auch der Empfänger des Päckchens Drachen waren.

Shadowtalk Pfeil.png Hehe, die Loser müssen sich aber auch schwer verarscht vorgekommen sein.
Shadowtalk Pfeil.png Str33tSlaya
Shadowtalk Pfeil.png Ein Run ist ein Run. Das bedeutet volle Konzentration und absolute Professionalität, oder du wirst nicht lange genug überleben, um dich über die "Loser" lustig machen zu können. Das wirst du schon sehr bald lernen, Jungchen. Oder auch nicht.
Shadowtalk Pfeil.png vega


Endnoten

Quellenangabe

  1. Wildwechsel: Das Critterdossier S. 84

Quellenindex

Quellenbücher

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Romane

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Sonstige

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Weblinks